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Francas Mutter: "Bin sehr stolz auf meine Tochter"

12.09.2012 | 17:17 |   (DiePresse.com)

Erleichterung und Euphorie am Tag nach dem Auffinden der fünfjährigen Franca im Kärntner Gailtal. Das Kind sei bereits wieder "ganz aufgeweckt".

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Es seien die "schlimmsten 24 Stunden meines Lebens" gewesen, meinte die Mutter der fünfjährigen Franca aus Nötsch im Gailtal am Mittwoch. Das Mädchen, das während eines Spaziergangs mit ihrem Großvater verschwand, wurde am Dienstagabend unversehrt aufgefunden. Etwa 250 Einsatzkräfte waren an der Suche nach der Fünfjährigen beteiligt.  

Sie sei "sehr stolz" auf ihre Tochter, so die Mutter vor Journalisten. Das Mädchen habe ihr Wissen genützt, um sich in der Natur zurechtzufinden. Über die Nacht im Freien mochte das Mädchen vorerst nicht reden. "Wenn man sie darauf anspricht, fängt sie an zu weinen", betonte die Mutter.

Francas Mutter nutzte die Gelegenheit, um sich bei allen Helfern zu bedanken. Es sei unglaublich gewesen, welche Solidarität im Dorf geherrscht habe, als das Verschwinden von Franca bekanntgeworden ist: "Das ganze Dorf ist zusammengerückt."

Als Dienstagabend die erlösende Nachricht vom Auffinden des Kindes gekommen ist, habe die Mutter "ein Gefühl gehabt, das kann man gar nicht beschreiben". Grenzenlose Euphorie habe die drückende Angst abgelöst. Ihre Tochter sei bereits wieder "ganz aufgeweckt und fröhlich".

Das Mädchen hatte sich am Montag bei einem Ausflug mit ihrem Großvater in der Nähe der Fischteiche auf Schloss Wasserleonburg bei Nötsch verlaufen. Es wurde einen Tag später etwa vier Kilometer vom Ort des Verschwindens von zwei Radfahrern auf dem Gailtalradweg entdeckt. "Da hab ich zwei Radlfahrer gesehen", erzählte das Mädchen am Tag danach. Und die Mutter fragte nach: "Hast du dich gefreut?" - "Ja!"

Überraschend war, wie gut das Mädchen dieses Abenteuer weggesteckt hatte. Zwei Mediziner untersuchten Franca sowohl auf ihre körperliche Unversehrtheit als auch bezüglich ihrer Befindlichkeit. Und der Befund war eindeutig: Sie habe kein Trauma davongetragen, Verletzungen konnten ebenfalls keine festgestellt werden.

Laut Polizei wollte das Kind am Montagabend allein nach Hause gehen, nachdem ihr Großvater, mit dem sie einen Spaziergang gemacht hatte, sich kurz entfernt hatte, um nach Brennholz zu sehen. Am Heimweg verirrte sich die Fünfjährige, weil sie einmal falsch abgebogen war.

Wie und wo das Kind die Zeit genau verbrachte, ist noch nicht restlos geklärt. Die Polizei möchte erst in den kommenden Tagen weitere Gespräche mit Franca führen, um Details herauszufinden. Bekannt ist einstweilen, dass sie zumindest eine Strecke von vier Kilometern quer durch stark bewachsenes Gelände zurücklegte und versuchte, den Weg nach Hause zu finden. Aufgegabelt wurde das Kind schließlich am Gailtalradweg, außerhalb des durchsuchten Gebiets. Die Suchtrupps waren bei der Festlegung des Such-Areals davon ausgegangen, dass die Fünfjährige ein markantes, ausgetrocknetes Bachbett nicht überqueren würde, was sie allerdings doch getan hatte.

(APA)

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122 Kommentare
 
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Ein bissl eigenartig ist die Kleine aber schon....

rennt dem Opa davon und haut einfach in den Wald ab.

Gast: Bettina1954
13.09.2012 12:02
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Franca

So viel Rummel um eine verzogene Göre, die durch ihr sehr ungezogenes Verhalten die umfangreiche Suchaktion, Sorgen und erhebliche Kosten verursacht hat.
Früher hätte es dafür feste etwas auf die "Erziehungsfläche" gegeben.

Re: Franca

Kinder müssen heute selbstständig agieren. Sie müssen sich schließlich in
Zukunft gegenMenschen wie sie, denen jede Humanität abhanden gekommen ist
behaupten. Wählen sie weiterhin FPÖ,
dort sind Menschen ihres Kalibers gut aufgehoben.

Antworten Gast: nina blum
13.09.2012 13:50
1 3

Re: Franca

In jedem Fall muss die Fürsorge einschreiten.
Sowas darf man ja nicht geschehen lassen.

Man fragt sich ernsthaft

Was mit Leuten los ist, die sich über so eine Nachricht nicht einfach nur freuen können, sondern auch hier noch obergscheit herumnörgeln.

Antworten Gast: xxxx
13.09.2012 08:41
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Re: Man fragt sich ernsthaft

Weil 400 Mann und 2 Tage und kein Erfolg die Situation dieses Staates widerspiegeln.

Letztendlich hat die mutige Kleine aus eigener Kraft überleben müssen und überlebt.
Wie eben auch, wenn sie älter ist. Dann muss sie auch die 400 mit Steuern zahlen und trotzdem sich immer selbst helfen.

Re: Re: Man fragt sich ernsthaft/xxxx

Wenn jemand in dieser Sache unseren Staat - zumindest einen zwar kleinen, dafür aber umso festeren Teil davon - widerspiegelt, sind Sie das, (er, sie, es) "xxxx". Man könnte wirklich meinen, die Bevölkerung Österreichs bestünde weitestgehend nur aus rülpsenden, nörgelnden "-Innen und -außen"! Herrlicherweise tut sie das nicht!

Antworten Antworten Antworten Gast: xxxx
13.09.2012 13:47
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Re: Re: Re: Man fragt sich ernsthaft/xxxx

Hmmm!
Und das fällt Ihnen alles im Beserlpark ein?
Habens da WLAN über einen Outdoor-Access-Point?

Re: Re: Re: Re: Man fragt sich ernsthaft/xxxx

'tschuldigen, Gartenzwerg! Ich glaube nicht, dass ich bei rd. 2.000qm Gartenfläche einen "Beserlpark" brauch.

Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Gast: xxxx
13.09.2012 20:35
0 0

Re: Re: Re: Re: Re: Man fragt sich ernsthaft/xxxx

Und wo kackt dann Ihr Hundi hin?
Oder pischelt der ans Hauseck?
Wär ja unschön, wenn man doch einen Beserlpark dafür gebaut hat, oder?
Aber WLAN habens im Garten, stimmts?

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Re: Re: Man fragt sich ernsthaft

wie kommt man darauf, dass diese 400 männer und frauen eine leistung des staates wiederspiegeln? was die rettungsorganisationen betrifft wird man nicht einfach so einberufen und zwangsverpflichtet zu solch einer suche, 90% basiert auf freiwilligkeit, da spendet man seine eigene freizeit für die menschenrettung, oft steht auch der eigene betrieb während dieser zeit still, oder der arbeitgeber muss wieder einmal beide augen zudrücken. suchhundeausbildungen müssen selber bezahlt werden, da bekommt man keine subventionen...auch den hund per se bekommt man nicht einfach als "dienstgerät" dazu gesponsert. die leistung von großteils freiwilligen helfern zu verurteilen, nur weil die trägerorganisationen den berühmten rettungseuro von den gemeindem bekommen, ist ziemlich engstirnig, zumal nicht einmal alle professionellen organisationen aus leider politischen gründen den dringend benötigten rettungseuro erhalten. wo kann man da diese helfer als unnütze gehilfen des staates brandmarken?

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Re: Re: Man fragt sich ernsthaft

400 Mann sind nicht einmal annähernd genug, um ein 9km² großes Gebiet großteils bestehend aus Wildnis abzusuchen.

Sie tun ja gerade so, als hätten die Helfer absichtlich in die Luft geschaut, um die Kleine nur ja nicht zu finden.

Antworten Antworten Antworten Gast: jagabluat
13.09.2012 10:41
0 2

Re: Re: Re: Man fragt sich ernsthaft

??????
Mit 400 Mann mach' ich eine Treibjagd durch ganz Niederösterreich!

Antworten Antworten Antworten Gast: xxxx
13.09.2012 09:59
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Re: Re: Re: Man fragt sich ernsthaft

Bei 3 x 3 Kilometer und 400 Mann schauts so aus:

3000 Meter durch 400 = 7,5 Meter
Das heißt, wenn sich alle nebeneinander aufstellen und losgehen, dann ist der Abstand in der Reihe 7,5 Meter.........
Und 3000 Meter Entfernung sind bei langsamen Gehen so in ca. 1 Stunde erledigt. Im unwegsamen Gellände sicher auch in 4 Stunden samt jeden Stein umdrehen.
Also wie soll da eine Glanzleistung zustandegekommen sein?
Und die Wärmebildkamera vom tollen Hubinger: wie kann die 400 schwitzende Beamte von einem Kind unterscheiden? Im Wald?

Gast: MH
12.09.2012 22:56
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Super gemacht!

Zum Glück hatte dieses Drama ein gutes Ende!

Hätte da nicht Glück u. Zufall die Hauptrolle gespielt, wer weiß wie das sonst ausgegangen wäre.

Es ist einfach nicht zu glauben, dass mit einer derart hohen Zahl von professionellen Einsatzkräften u. Suchmannschaften unter Einsatz moderner u. effektiver Mitteln ein relativ keines Gebiet in den ersten Stunden u. geschweige denn ein Gebiet im Umkreis von 3km innerhalb 24 Stunden nicht abzusuchen im Stande waren.

Hier dürften zu viele Amateure u. Hobby-detektive in der Anfangsphase der Suchaktion im Schneckentempo zu gründlich in einem zu kleinem Gebiet zu tief in den Abgründen herumgesucht haben, als rasch ein infrage
kommendes größeres Gebiet.

Offensichtlich suchten alle im gleichen Tempo u. Gründlichkeit, als vorab mit mobile Suchtrupps z. B. eben mit Fahrrad rasch u. großflächig ein Gebiet absuchen zu lassen.

Man kann nur hoffen, dass derart erbärmliche u. dilettantische Suchaktionen die Ausnahme bleiben.

Antworten Gast: ikonenhans
13.09.2012 08:43
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Re: Super gemacht!

ein jammer, daß sie nicht dabei waren. da wäre das gleich besser gegangen

Antworten Antworten Gast: k.u.k Feldmarschall
13.09.2012 09:05
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Re: Re: Super gemacht!

Nein!
Wäre nicht besser gegangen.
Das Suchgebiet wurde behördlich vorgeschrieben. Wer ausserhalb sucht - eh schon wissen!
Würdens jetzt wegen Widerstand gegen die Staatsgewalt, Landfriedensbruch etc die nächsten Jahre in U-Haft sitzen.

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Re: Re: Re: Super gemacht!

Wer keine Ahnung von Einsatztaktik und Einsatzplanung hat, sollte sich nicht aufregen und meinen, dass die Helfer in die Luft geschaut hätten. wie gesagt, wird das suchgebiet behördlich vorgegeben und man kann nicht einfach drauf lossuchen und räuber und gendarm spielen. außerdem sind suchaktionen keine spaziergänge oder vergnügliche wanderungen für die helfer, psychischer stress weil es eben auch um ein kind geht, physicher stress weil über stock und stein. helfer werden auf solche situationen jahrelang vorbereitet, dennoch ist ein mensch keine maschine und es genügt nicht diesel nachzuschütten um den menschen wieder zu regenerieren.

Antworten Antworten Antworten Antworten Gast: Papa Schlumpf
13.09.2012 10:04
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"Einsatztaktik und Einsatzplanung"

Es war also "Einsatztaktik und Einsatzplanung" in der Nacht nicht zu suchen?
Klar! Hat man aus langjähriger Erfahrung und aus Training gelernt, dass die Kleinkinder in der Nacht schlafen. Und da ist es bekanntlich sehr schlecht, wenn man die weckt, denn dann platzens die ganze Nacht und wecken alle auf.
Ich rate mal: Sie sind Gstudierter Krisenmanager mit Bachelor, stimmts?

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Re: "Einsatztaktik und Einsatzplanung"

Na dann brauche ich Ihnen als Papa Schlumpf, Vorstehender einer hochprofessionellen Truppe, nicht viel über Einsatztaktik erzählen. Erklären Sie mir mal wie man nachts suchen soll? Wärmebildkameras, Nachtsichgeräte etc. lauten da die ersten Rufe der Laien? Ja sicher gerne, am besten gleich für jeden Helfer. Woher soll man diese Geräte nehmen? Kann man mit diesen Geräten effizienter suchen? Sicher nicht, man muss das Gebiet ja erst wieder abgehen und durchsuchen. Mit welchem Personal soll dies geschehen? Auch Personal muss sich erholen. Diese Fragen überlasse ich Ihnen und Ihrer einwandfreien Einsatztaktik. Achja, nein ich führe keinen Bachelortitel dieser Art, den Sie mir zuschreiben wollen, aber ich war schon sicher öfter auf Katastropheneinsätzen in einer Leitungspositionen als Sie und widme meine Freizeit anderen Menschen. Und wenn Sie genau gelesen hätten: Ich hab keine Wertung über die Einsatztaktik dieses Einsatzes abgegeben.

Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Gast: k.u.k Feldmarschall
13.09.2012 11:16
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Re: Re: "Einsatztaktik und Einsatzplanung"

Das Innenministerium und das Bundesheer haben solche Dinger seit Jahren an der Grenze eingesetzt.
Ein Hubschrauber braucht so zirka 30 Minuten von der Burgenländischen Grenze ins Gailtal.
Und einem Kleinkind das Leben retten ist sicher wichtiger als ein paar arme Teufel beim Grenzübertritt zu schnappen, oder?

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Re: Re: Re: "Einsatztaktik und Einsatzplanung"

Natürlich ist die Rettung eines Kindes wichtiger. Habe ich darüber etwas Gegenteiliges gesagt? Aber es geht dabei häufig um Effizienz-, Ökonomie- und Angemessenheitsgedanken. Ist es beispielsweise effizient und angemessen mit einem kompletten Löschzug durch den Vorgarten zu rasen, weil in der Wohnung ein Christbaum brennt? Ich denke nicht. Eigentlich wollte ich ein bisschen sensibilisieren und die Augen öffnen, was bei solchen Einsätzen im Hintergrund an Planung und Überlegungen notwendig ist und dass man aus Ressourcentechnischen Gründen nicht einfach wie in einem Actionfilm vorgehen kann. Aber solche Meinungen, die auf selbst Erlebtem basieren, werden nicht ernst genommen. Hey, vielleicht hätten wir die Navy Seals alarmieren sollen, dann wärs noch schneller gegangen. MfG.

Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Gast: k.u.k Feldmarschall
13.09.2012 13:49
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Re: Re: Re: Re: "Einsatztaktik und Einsatzplanung"

Man hätte vielleicht einfach "Franca" rufen sollen. Aber auf jeden Fall 2 Radfahrer mitnehmen.

Gast: Tyroler Bergstutzen
12.09.2012 22:52
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Bei uns hätte der Platter das alleine erledigt!

Der hat schon ein halbes dutzend Menschen das Leben gerettet.
Ein Tyroler mit Leber und Seele.

Antworten Gast: Papa Schlumpf
13.09.2012 09:07
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Re: Bei uns hätte der Platter das alleine erledigt!

Weil der Platter seinen Beamten nicht mal ein paar hunderttausend Euro Zuverdienst gönnt.
Der läßt kein Geld aus! Auch wenn es eh das Opfer selber zahlen muss.

Team Österreich

wo waren die von Ö3 ernannten Helden? es wird wohl genügend TÖ Mitglieder in Südkärnten geben!
Des versteh i nit!

 
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