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Traiskirchen prüft Aufnahmestopp für Flüchtlingslager

12.09.2012 | 12:51 |   (DiePresse.com)

Um die Asylwerber im Falle eines Brandes zu schützen, prüft die Stadt Traiskirchen eine bau- und feuerpolizeiliche Sperre. Es dürfe nicht "aufgrund von politischen Spielereien" zu Todesfällen kommen.

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Die Stadt Traiskirchen hat am Mittwoch die Prüfung eines bau- und feuerpolizeilichen Aufnahmestopps für die überfüllte Erstaufnahmestelle Ost angekündigt. "Hier geht es direkt um den Schutz der Flüchtlinge" - etwa im Falle eines Brandes, teilte der Leiter des SP-Bürgermeisteramtes Andreas Babler in einer Aussendung mit.

Es dürfe nicht "aufgrund von politischen Spielereien und Unvermögen der Bundesregierung" zu Schaden bzw. im schlimmsten Fall zu Todesfällen kommen. Im Bedrohungsfall würden die Fluchtwege für so viele Menschen nicht ausreichen, erläuterte Babler. Daher werde eine bau- und feuerpolizeiliche Sperre geprüft.

Zahl der Asylwerber reduzieren

"Als Stadtgemeinde fordern wir eine sofortige Reduzierung der im Flüchtlingslager aufhältigen Menschen. Die 1500er Marke rückt immer näher", so Babler weiter. Es könne keine Rede mehr von einer überschaubaren und gut zu betreuenden Anzahl von Asylwerbern auf dem Areal sein.

Daher fordere SP-Bürgermeister Fritz Knotzer auch die Erfüllung der Vereinbarung zwischen Innenministerium und Stadtgemeinde mit 300 Personen. "Diese Grenze ist um das fast Fünffache überschritten", so Babler. Die Vereinbarung von VP-Landeshauptmann Erwin Pröll mit der ehemaligen VP-Innen- und jetzigen Finanzministerin Maria Fekter auf eine Höchstgrenze von 480 Personen werde "ebenfalls negiert".

(APA)

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13 Kommentare
Gast: Niedernosterer B
13.09.2012 20:33
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Traiskirchen prüft Aufnahmestopp für Flüchtlingslager

Auf die Saualm wollen sie ja nicht.

Zuwenig Abwechslung, keine Pubs, schlechter Handy und Internetempfang!

Gast: Tauber S
13.09.2012 16:29
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Das Boot ist schon lange voll

Also-Reduktion der Flüchtlingszahlen, von denen so wie so nur ein kleiner Prozentsatz echt Verfolgte sind.

österreich kann jederzeit

die genfer flüchtlingskonvention für sich aufkündigen oder abändern (wie es zb die türkei gemacht hat).

Antworten Gast: nereiren
13.09.2012 12:50
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Genau!

Und deshalb hat die Türkei auch keine Flüchtlinge, die neuen Lager sind nur die türkische Form der Saualm für syrische Urlauber, oder?

Fakt ist und bleibt:

Technisch gesehen kann es in Österreich gar keine Flüchtlinge geben, oder habe ich ein Nachbarland mit prekärer politischer Situation übersehen? Genau deshalb brauchen wir auch kein geldverschlingendes Flüchtlingslager. Wer dagegen schreit, kann sich ja einen "Flüchtling" mit nach Hause nehmen.

Antworten Gast: nereiren
13.09.2012 12:52
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Re: Fakt ist und bleibt:

Und wo ist jetzt "technisch gesehen" der Unterschied zwischem einem hilfsbedürftigen Menschen aus z.B. Ungarn und einem aus z.B. Syrien?

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Re: Fakt ist und bleibt:

Angeblich sind rund um Österreich nur äusserst unsichere Länder ;-)

Gast: Bademeisterin
12.09.2012 18:30
4 0

Ich verstehe das alles nicht.

Diese Leute erwählen Ö. als Zielland, werden um die halbe Welt geschleppt, kommen alle über sichere Drittstaaten und wir haben sie am Hals, weil die Armen ja überall verfolgt wurden und sie sich ja gerade noch mit allerletzter Kraft vor den Häschern (z.B. aus Ungarn oder der Slowakei) über die österreichische Grenze retten konnten.
Diese Kameraden werden wir nie wieder los.....

Antworten Gast: Michael Loeneberg
12.09.2012 19:50
2 0

Re: Ich verstehe das alles nicht.

das Boot ist voll..
wer das Gegenteil behauptet,soll die Ankömmlinge doch gleich bei sich zu Hause beherbergen
die Medien sollten endlich die Sozial/Asyl bzw. Durchfütterungskosten erheben
bei ca 300T Arbeitslosen und zig Sozial/Notstandshilfeempfängern sollte endlich die Reissleine gezogen werden
die Folge: immer weniger aktive Beitragszahler und stetig steigende Inaktivposten,wer soll da noch unsere pensionen garantieren?
p.s. alles nur auf Grund der offenen Grenzen,aber das wollten doch die Ö.

Gast: Klammer H
12.09.2012 14:34
8 0

Ich bin dafür

Dass man die Quoten in allen Bundesländer radikal kürzt und sofort so eine Gesetzeslage schafft, dass nur wirklich Verfolgte in einem Schnellverfahren überhaupt hereingelassen werden.

Die jetzige Situation in der Abenteuerflüchtlinge, Ankerkinder, Kriminelle und Desperados in Scharen nach Europa strömen ist eine Zumutung für die angestammte Bevölkerung und für echt Verfolgte, denen die Plätze weggenommen werden.

Gast: schlechtemine
12.09.2012 13:42
7 0

mehrmals die Woche werden im Burgenland

illegale (geschleppte) Grenzgänger aufgegriffen (vorwiegend männliche Afghanen, Pakistaner, Somalier, Iraker) für gewöhnlich ca. 30 Personen, die allesamt um Asyl ansuchen.

2 0

Re: mehrmals die Woche werden im Burgenland

Normalerweise sollten die sofort nach Aufgriff nach Ungern abgeschoben werden denn da sind sie hergekommen und Ungarn ist sicheres EU Land!!

Aber das darf man ja leider nicht, wir müssen ja jeden Schrott behalten ;-)

Wie wärs

wenn Herr Knotzer auch bei seinen Parteigenossen/innen im Burgenland und in Salzburg auf Erfüllung der Quoten pochen würde?