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Highspeed-ÖBB: In 25 Minuten von Wien nach St. Pölten

12.09.2012 | 14:35 |   (DiePresse.com)

Mit 230 km/h verkehren die Railjets zuküntig per Tullnerfeld nach St. Pölten. Der Neubau sei eine Investitionsentscheidung für Generationen.

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Ab Dezember rücken St. Pölten und Wien "näher zusammen" - zumindest für Bahnreisende. Die Fahrtzeit zwischen Wien-Zentrum und St. Pölten wird durch die Inbetriebnahme der neuen Strecke mit den Herzstücken Lainzer- und Wienerwald-Tunnel deutlich verkürzt. Bei einer Pressefahrt testeten am Mittwoch Verkehrsministerin Doris Bures (SPÖ) und ÖBB-Chef Christian Kern die neue Strecke. Künftig werden die Railjet-Züge der ÖBB mit bis zu 230 km/h auf der Strecke fahren. Auch Westbahn-Züge werden die Strecke bedienen.

Damit wird der Ausbau zur viergleisigen Westbahn fortgesetzt. Das Investitionsvolumen für die Neubaustrecke sowie für den Lainzer Tunnel liegt bei rund 2,8 Milliarden Euro, die projektierten Kosten wurden laut ÖBB-Vorstand Franz Seiser um rund 100 Millionen Euro unterschritten. Für Verkehrsministerin Bures eine wichtige Investition: "Auf der Westbahn ist die Zukunft der Bahn bereits Realität, auf der Südbahn müssen wir sie noch gestalten". Von den heutigen Investitions-Entscheidungen der Bahn-Infrastruktur würden auch noch die künftigen Generationen profitieren. Mit der schnelleren Verbindung hänge die Bahn auf dieser Strecke wirklich das Auto ab. "Ich würde keinem Autofahrer empfehlen, zu versuchen so schnell zu sein wie die Bahn", warnte Bures.

(c) APA

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ÖBB wollen mit WLAN und Do&Co punkten

ÖBB-Vorstandschef Kern verwies bei der heutigen Testfahrt im Railjet auf das Gesamtkonzept: Neben den Investitionen in die Infrastruktur verbessere Do&Co das Speisen- und Getränkeangebot in den Zügen, WLAN werde angeboten, Tickets könnten übers Smartphone gekauft werden. "Bahnfahren wird insgesamt einfacher und bequemer", resümierte der Holding-Chef. Durch den Streckenausbau rechne die Bahn im nächsten Jahr mit einer Million mehr Kunden.

Privatisierung kein Thema

Der durch ÖVP-Chef Michael Spindelegger aufgebrachten ÖBB-Privatisierungsdiskussion erteilten sowohl Kern als auch Bures erneut deutliche Absagen. Die Bahn erfülle eine gesellschaftliche Aufgabe in Österreich, betonte Kern. Es werde immer eine öffentliche Aufgabe bleiben, in die Infrastruktur zu investieren. Dabei strebe die Bundesbahn an, so viele Strecken wie möglich zu bedienen und die betriebswirtschaftlichen Ziele dementsprechend zu formulieren: Im Güterverkehr werde etwa bei Transporten für die Holzindustrie ein Nullergebnis angestrebt - ein privater Eigentümer würde aber Gewinne machen wollen. Heuer werden die ÖBB schwarze Zahlen schreiben, aber ohne dass die öffentlichen Leistungen erhöht wurden, so Kern. Details zum Ergebnis wollte er noch nicht preisgeben.

Auch Bures lehnt die Privatisierungsdebatte ab. Im Regierungsprogramm gebe es keinen Privatisierungsauftrag. Bures wundert sich auch, wie die Debatte geführt werde: Jedes kleine Bahn-Grundstück müsse vor dem Verkauf europaweit ausgeschrieben werden, und nun wolle die ÖVP die ganze ÖBB quasi freihändig an den angehenden Parteigründer und Unternehmer Frank Stronach vergeben, wundert sich die SPÖ-Politikerin.

Ab 9. Dezember geht's schneller voran

Mit Fahrplanwechsel am 9. Dezember wird die neue rund 60 Kilometer lange Strecke in Betrieb genommen. Mehr als die Hälfte der Strecke Wien-Meidling - St.Pölten verläuft in insgesamt acht Tunnels. Bis zur Inbetriebnahme werden noch Großübungen im Sicherheitsbereich durchgeführt, in die neben den Berufsrettern auch freiwillige Feuerwehren etc. eingebunden werden. Die schnellste Fahrt mit dem Railjet vom Westbahnhof nach St. Pölten wird künftig 25 Minuten betragen. Auch Pendler aus anderen niederösterreichischen Gemeinden sollen profitieren. Der neue Bahnhof Tullnerfeld soll für die gesamte Region die Anbindung verbessern.

(APA)

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73 Kommentare
 
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Gast: Maria Raucht-Knallhart Pouilly
13.09.2012 14:15
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Die ormen Rehlein, Hasen und Rebhühner werden sich darüber nicht freuen.


Gast: gasthenk
13.09.2012 13:25
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Lustig

http://www.youtube.com/watch?v=d9IO9RQNSo8

worüber ihre so freut:))) das ist mitten Anatolien schön-lange vorhanden..

wer versucht,halb über einen abgrund zu springen,der landet in st.p...(k.kraus)


Gast: cih hab' meine Haare schön!
13.09.2012 11:58
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Fein! Und was soll ich in St.Pröll machen?

Zum Meinl am Graben brauch ich mit der U1 nur 10 Minuten.
Was soll also diese Geldverschwendung?

Warum nicht gleich richtig?

ICE: Frankfurt-Köln hab`ich am display schon 312km/h gesehen
ICE: Nürnberg-München, war das schnellste 320km/h

Antworten Gast: Weil's nichts bringt außer Kosten!
13.09.2012 12:12
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Re: Warum nicht gleich richtig?

Selbst die Ausschreibung für den Ersatz der ersten ICE Generation ist im Pflichtenheft "nur" 230km/h Höchstgeschwindigkeit vorgesehen. Jenseits dieser Geschwindigkeit haben nur große Entfernungen Sinn wie der Thyler Köln-Paris, oder Verbindungen wie London und Paris, wo bei selbst der Kanaltunnel ein vMax von nur 160km/h erlaubt!

310km/h hätten sinn für Bregenz-Innsbruck-Salzburg-Wien ohne weiteren Zwischenhalt, btw Wien-Basel detto ohne Zwischenhalt, aber selbst bei Linz-Wien wird die Empfindlichkeit von St.Pölten und Linz so massiv beleidigt das das nie und nimmer geht!

Antworten Antworten Gast: 11Omm
13.09.2012 15:46
0 0

... Wien-Basel detto ohne Zwischenhalt ...

So ein Blödsinn. Der von Ihnen zitierte Thalys hält zB in Essen – Duisburg – Düsseldorf – Köln – Aachen – Lüttich (100.000 EW) – Brüssel – Paris. Und das sind fast alles kleinere Städte als Basel ....

Antworten Gast: ÖBB-Fanatiker
13.09.2012 12:00
0 0

Re: Warum nicht gleich richtig?

Gesehen im Railjet zwischen Gloggnitz und Neunkirchen: 160 kmh!!!!!!

Na, jetzt schauns aber.
Wenns mit 2 fahren, dann sind das auch 320.

Gast: 29ff
13.09.2012 10:21
1 0

Die meisten Railjets haben aber kein WLAN

und wenn - dann geht es meist nicht. So schauts abseits der Werbung aus.

verbessere Do&Co das Speisen- und Getränkeangebot in den Zügen

das sind noch immer die gleichen Snacks wie beim vorgänger.
Das Personal ist auch das Gleiche, habe letztens in der 1. Klasse 1 Stunde auf meinen Kaffee gewartet, als der Kellner kam, schwam die Hälfte am Tablett, keine Entschuldigung und bevor ich etwas sagen konnte (ich wollt sagen "ist ja nicht so schlimm") kam "Ich hab da ein bisserl was verschüttet, aber wir sind hier in einem Zug". Service ist was anderes.

Antworten Gast: Fahra Tra
13.09.2012 10:23
0 1

Und sauteuer auch noch.

Ein Kapselkaffee (Nespre noch dazu, also das qualitätsloseste Produkt) kostet EUR 3,40. In der Westbahn kostet der gleiche Kaffee EUR 1,00 und ist dann auch noch frisch gemahlen, bio und Fairtrade. Warum kann das die private Konkurrenz billiger?

Antworten Antworten Gast: Papa Schlumpf
13.09.2012 12:02
0 0

Re: Und sauteuer auch noch.

Weil der Tod&Co die Gratismahlzeiten vom Lauda auf die Preise umlegen muss.

Re: Und sauteuer auch noch.

2,40 kostet die Melange, 1,90 der Espresso bei der ÖBB

Antworten Antworten Antworten Gast: xxxx
13.09.2012 12:01
0 0

Re: Re: Und sauteuer auch noch.

Naja, das nennen die "Melange" und "Espresso".
Schmecken tuts wie einen Abwaschlauge.

Gast: Muuuuuuuuuuuuh!
13.09.2012 09:35
0 0

Muuuuh! Meine Heumilch kommt jetzad frischer nach Wien.

Muuuuuuuh!
Und die Eier auch! (Nicht meine!)
Muuuuuuuuh!
Wähle Pröll, sonst gibts die Höll'!

Gast: Leider Pendler!
13.09.2012 08:53
0 0

Ein Elend mit den ÖBB

Fakt ist, daß NÖ nördlich und östlich total heruntergewirtschaftet ist. Dort siedeln Tausende ab, weil es weder Arbeit noch anständige Verkehrsverbindungen gibt.

Im Waldviertel bekommt man ganze Gutshöfe schon fast geschenkt.

Gast: geologikus
13.09.2012 08:44
0 1

Rohrpostanlage

Wunderbar, Vollspur U-Bahn, eher Rohrpostanlage, zwischen Häuplingen und St. Pröllten ist fertig, Intercitykomfort vom Feinsten, bei der kurzen Strecke kommt man ja kaum zum Schmausen bei Do und Co im Speisewagen.

Jetzt bitte sowas auch für die zweit- und drittgrößten Städte Österreichs Dobuschgrad und Nochnaglberg! :-)

Gast: Ferdi
13.09.2012 00:11
1 0

Mir taugt des volle Wäsch! Endlich ein Railtschet für die schönste Landeshauptstadt Österreichs!

Und in 25 Minuten in Wien. Das ist leiwand.
Bist im Handumdrehen im Prater und Stuwerviertel.
Das braucht man wöchentlich, weil am Land ist man oft einsam.
Aber mit dem ÖBB-Railtschet ist das jetzt anders.
Danke, lieber Faymann!
Und Daumen hoch. liebe Buresch.

Gast: Müßiggang
12.09.2012 23:25
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Ich fordere Tempo 80!


Gast: Westbahn
12.09.2012 22:55
0 3

Es ist unglaublich dass die IC im Bahnhof Weizenfeld halten

in Melk aber nicht.

Die IC und railjet rasen von Amstetten bis st. Pölten durch (95km, 50 min), westlich von Amstetten halten sie dafür alle 15 Minuten.

Daweil hat der BH Amstetten auch nicht mehr Einzugsbereich als der BH Melk, ca. 115.000 Einwohner!

Warum halten also in Amstetten viele SChnellzüge, aber der grosse Einzugsbereich des BH Melk hat nur Regionalzüge als ANbindung?

In Zukunft braucht man dann von Amstetten weniger Zeit nach Stplöden/wien, als von Melk oder Ybbs...

In der Steiermark halten die RJ in Bahnhöfen mit Einzugsbereichen von weniger als 10.000 Einwohnern (wie Kapfenberg), in NÖ wo das Kernland ist und sehr viel Passagiere jetzt mit dem PKW fahren ist man auf die Regionalzuckler angewiesen...

Vielleicht ist das Geheimnis die Erlauftalbahn?
Diese blockiert jede Weiterentwicklung des regeionalen Verkehrs;
wenn die Bahn diese Linie aufgibt dann erlischt das "Monopol" der ÖBB auf diese Strecke, und private Firmen könnten dann Linien beantragen;

so sind die Menschen im Erlauftal fakt. Opfer des Monopol-wahns der Bahn weil diese die veralteten Triebwagen der Bevölkerung zumuten;

Bus-anbindungen an den BH Melk (vom grossen,kleinen Erlauftal, südliches Waldviertel, Melktal sowie dem Donautal ab Ybbs) würden Fahrzeitersparnisse nach St. Pölten/Wien von bis zu einer Stunde bringen.

Ein Schaffner sagte:"sie können Briefe schreiben wiesie wollen das hat keinen Sinn".

Vielleicht kann Haselsteiner stattdessen in Melk halten?

Die Bahn ist unfähig dazu!

Antworten Gast: toro
13.09.2012 08:08
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Re: Es ist unglaublich dass die IC im Bahnhof Weizenfeld halten

Melk ist ein Dorf mit 5.000 EW.

Warum sollte da jemand halten wollen?

Und Einzugsbereich von 115000 EW?

Grotesk.

Antworten Antworten Gast: Blankensteiner Husar
13.09.2012 09:32
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Re: Re: Es ist unglaublich dass die IC im Bahnhof Weizenfeld halten

Im Bahnhof Tamsweg/Murtalbahn ist ein Einzugsgebiet von rund 3 Millionen Menschen!
Nämlich Salzburg, Tirol, Kärnten und die Steiermark!
Warum kann man hier nicht railjeten?
Gäbe es auch gute Gebirgsluft und nicht NÖ-Parfüm Marke Gülle.

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Re: Es ist unglaublich dass die IC im Bahnhof Weizenfeld halten

Für was gibt es Regionalzüge? Melk liegt nicht mal auf der Hochgeschwindigkeitsstrecke. Also bitte, scho realistisch bleiben, sonst hama bald Zustände, wie auf da Franzl-Bahn, wo jeder Misthaufen angefahren wird.

Antworten Antworten Gast: oldwald4tler
13.09.2012 08:28
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Re: Re: Es ist unglaublich dass die IC im Bahnhof Weizenfeld halten

Für die Menschheit ist jeder "Misthaufen" im Waldviertel kulturell bedeutender als der rote Misthaufen in Wien!
Ihr nick trifft ins Schwarze.

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und was mach ich in St.Pölten angekommen?

frei nach Qualtinger - 'i was net wo i hinwü oha dafür bin i schnölla durt.'

Antworten Gast: scheeis
12.09.2012 21:38
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Re: und was mach ich in St.Pölten angekommen?

St. Pölten ist schön - und ich kenne wen dort.

 
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