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Vorreiter Bundesheer

16.09.2012 | 18:23 |   (Die Presse)

Namensschild. Soldaten sind durch ein Namensschild auf der Uniform identifizierbar– aber auch nicht alle.

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Wien/Stög. Das Bundesheer hat 1977 mit der Planung von Namensschildern für die Kaderangehörigen begonnen, ein Jahr später wurden sie dann ausgeliefert. Die Schilder können mittels Klettverschluss auf die dafür vorgesehene Stelle auf der rechten Seite der Uniform (Brusthöhe) gesteckt werden. Für die Ausgangsuniform gibt es eine Spange. Große Diskussionen habe es damals keine gegeben, erinnert man sich beim Heer.

Rekruten wurden dann aber erst in den frühen 1990er-Jahren mit den Namensschildern ausgestattet. In der Regel müssen die Schilder während des Dienstes von Kaderangehörigen und Rekruten getragen werden.

Allerdings gibt es auch Ausnahmen: Angehörige des Jagdkommandos – dabei handelt es sich um eine Spezialeinheit des Heeres – wollen anonym bleiben. Sie sind nicht verpflichtet, ihren Namen auf der Uniform preiszugeben. Ebenso Angehörige der Militärpolizei: Auf ihrem Schild steht anstatt des Namens lediglich die Aufschrift „Militärpolizei“. Agenten der Heeresnachrichtendienste bleiben ebenfalls geheim – sie treten auch in Zivil auf.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 17.09.2012)

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1 Kommentare
Gast: Tja
16.09.2012 20:11
1 0

das mag schon sein

ABER wir geben sie im Einsatz herunter ebenso die Verbandsabzeichen um erstens nicht Identifiziert und zweitens keiner Einheit zugeordnet werden können.
Auch Tattoos werden verdeckt....

DENKEN DRÜCKEN SPRECH... SCHREIBEN!