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Innsbrucker Bahnhof: 26-Jähriger geriet in Oberleitung

17.09.2012 | 09:15 |   (DiePresse.com)

Der Student wollte eine Abkürzung über die Gleise nehmen und kletterte über einen Güterwaggon. Für den Mann kam jede Hilfe zu spät.

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Zu einem tödlichen Stromunfall ist es in der Nacht auf Montag am Innsbrucker Frachtenbahnhof gekommen. Laut Feuerwehr geriet ein 26-jähriger Ukrainer bei dem Versuch, über einen Güterwaggon zu klettern, in die Nähe der Oberleitung, wodurch es zu einem sogenannten Stromüberschlag kam. Der Student fing dadurch Feuer und verbrannte. Für ihn kam jede Hilfe zu spät.

Zu dem Unfall war es kurz nach Mitternacht gekommen. Der 26-Jährige war mit einem Begleiter, einem Studenten aus Polen, auf dem Weg zur Unterkunft. Die beiden dürften sich aber vergangen haben und wollten eine Abkürzung über die Gleise nehmen. Der stark verbrannte Leichnam konnte erst geborgen werden, nachdem die Oberleitung abgeschaltet und geerdet worden war, schilderte Einsatzleiter Josef Hundsbichler.

Schon wenn man sich einer Oberleitung bis zu einem Abstand von einem Meter nähere, könne es zu einem derartigen Stormüberschlag kommen, erklärte Hundsbichler. Zeugen hätten einen explosionsartigen Knall und eine Stichflamme wahrgenommen.

(APA)

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5 Kommentare
Gast: gast1984
17.09.2012 10:42
3 0

Es war kein Elektrotechnik-Student


Re: Es war kein Elektrotechnik-Student

wollte ich auch gerade schreiben.

Antworten Antworten Gast: zynismus des todes (aber des richtigen todes!)
18.09.2012 15:03
0 0

mit 26 jahren

bereits eine stelle in leitender funktion erreicht haben, dass soll ihm einmal einer nachmachen.

Re: Re: Es war kein Elektrotechnik-Student

ich auch

Gast: X15TN
17.09.2012 09:44
0 0

Nüchtern war der bestimmt nicht mehr...

"Schon wenn man sich einer Oberleitung bis zu einem Abstand von einem Meter nähere, könne es zu einem derartigen Stormüberschlag kommen, erklärte Hundsbichler."

Und deshalb sind die Isolatoren der Oberleitung auch einen Meter lang...