Flughafen Wien: Sammelklage gegen dritte Piste?

17.09.2012 | 12:47 |   (DiePresse.com)

Schwarzbauten, Befangenheiten, wirtschaftliches Abenteuer - Bürgerinitiativen erheben schwere Vorwürfe im Zusammenhang mit einem möglichen Bau der dritten Flughafen-Piste.

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Zahlreiche Bürgerinitiativen formieren sich mit scharfen Vorwürfen gegen den Flughafen und die Behörden gegen einen möglichen Bau der dritten Piste in Wien-Schwechat. Der positive Baubescheid in erster Instanz vom heurigen Sommer basiere auf unfairen und teils rechtswidrigen Grundlagen, so die Kritik der Pisten-Gegner in einer Pressekonferenz in Wien. Man werde alle rechtlichen Schritte ausschöpfen, kündigte der Dachverband von mehr als zwei Dutzend Bürgerinitiativen an.

Eine Sammelklage steht im Raum. Es gehe nicht darum, den Flughafen Wien zu "killen", sagte Rechtsanwalt Wolfram Proksch. Die Betroffenen wehrten sich aber gegen Sonderopfer, "unter Umständen mit einer Sammelklage. Daran arbeiten wir." Die Gegner der dritten Piste befürchten Schäden an Gesundheit und Immobilienwerten.

Nach Berechnung der Plattform würden für die 3. Piste 2,5 Milliarden Euro an Bau- und Finanzierungskosten für 25 Prozent mehr Kapazität eingesetzt. Das ginge sich nur dann aus, wenn der Gewinn pro Flugbewegung in 20 Jahren verdoppelt werde. Andernfalls sei wieder der Steuerzahler dran.

"Umweltrechtliche Schwarzbauten"

Rechtsanwältin Susanne Heger führt für 27 Bürgerinitiativen ein Vertragsverletzungsverfahren gegen Österreich bei der EU. Sie sieht in den bisherigen Kapazitätssteigerungen am Flughafen (An- und Abrollwege, Billigairline-Terminal, Parkhäuser) "umweltrechtliche Schwarzbauten", weil die Ausbauten seit 1999 keiner Umweltverträglichkeitsprüfung unterzogen wurden. Somit setze auch die 3. Piste auf einer rechtswidrigen Basis auf, so Heger.

Anwältin Anja Oberkofler wirft dem Land Niederösterreich Befangenheit vor - als einer der Flughafen-Hauptaktionäre einerseits und Naturschutzbehörde anderseits sei es "Richter in eigener Sache". Das verstoße gegen Verfassungsrecht und gegen das Recht auf ein faires Verfahren. Die in der Causa relevanten "politischen Verflechtungen, die bei Bedarf eingesetzt oder verleugnet" würden, prangerte auch die Grün-Politikerin Madeleine Petrovic an. Finanziell sei der Bau der Piste ein "volkswirtschaftlich-ökonomisches Abenteuer mit ungewissem Ausgang."

Insgesamt liege der Flughafen viel zu nahe am dicht besiedelten Gebiet, die Emissionen verteilen sich - 18 Kilometer vom Stadtzentrum Wien entfernt - innerhalb dieser 18 Kilometer auf hunderttausende Menschen, wurde bei der Pressekonferenz generell beklagt. Und die neue dritte Piste ziele direkt auf Wien. Dem Flughafen ganz konkret wurden schließlich "Tricksereien" zu den Routen in der Umweltverträglichkeitsprüfung vorgeworfen. Und dass die Pistenerweiterung am Airport viele neue Jobs bringt, wird von den Ausbaugegnern in Zweifel gezogen: Als warnendes Beispiel gelte Frankfurt. Dort sei während der Fertigstellung der 4. Piste vielmehr ein Drittel der Beschäftigten abgebaut worden.

(APA)

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31 Kommentare
 
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Gast: NWEM
18.09.2012 14:00
0

Der FH Wien

braucht zuerst einen starken, professionellen Partner. ZB einen der großen, erfahrenen Flughafenbetreiber Westeuropas. Dann sollte man den Bedarf und die Baukosten neu errechnen. Sonst droht Skylink Zwei.

Gast: BHB
17.09.2012 22:05
3

Fluglärm und entmündigte Bürger

Sagte schon letztes Jahr
stellungsnehmend zum wien-heute.at Bericht "Fluglärm: Sollwert um 46,2% überschritten
".

"...die Entscheidung über die 3.Piste wird von Wien (SPÖ-Grüne) und Niederösterreich(ÖVP)
also zwischen Herrn Bürgermeister Häupl und Landeshauptmann Pröll gefällt."

"Unabhängig ob man für oder gegen die 3.Piste ist, muss in erster Linie auf die Bevölkerung Rücksicht genommen werden."
"
"Gute Landeshauptleute brauchen keine Umweltbehörde welche einen endgültigen Bescheid vorlegt, sondern befragen die Bevölkerung zur 3.Piste, dies kommt nicht nur ressourcensparender sondern auch demokratischer und gerechter an. "

Der FPÖ-Landtagsabgeordneter Herr Mahdalik kündigte überraschenderweise in der Podiumsdiskussion der BI Liesing am 22.09.2011 an es würden entsprechende Anträge für Volksbefragungen in Wien und Niederösterreich eingebracht werden in den jeweiligen zuständigen Gremien.

Neuerdings werden auch bei Wohnungsbauten im 23.Bezirk die Bürger entmündigt.
Wie am neuesten Beispiel Gartenresort Liesing zu lesen ist :
http://tinyurl.com/8fqk866

Gast: nestbeschmutzer
17.09.2012 17:39
4

alles in Natura erlebt

Ich hab ja in Natura kennen gelernt, wie es dazu kam.
Die Grundstücke waren billiger als anderswo- denn da ist ja der Flughafen in der Nähe. Dann organisiert man sich gegen den Flughafen. Macht man auch bei Autobahnen usw. Das ist eine Masche, die uns anderen Staatsbürgern viel Steuergelder kosten. Denn klar ist, die wollen den Betrieb stilllegen. Nur dann fliegt niemand. Fazit: Wenn das Alteiengesessene so wollen OK, Aber Neuzusiedler, NEIN!

Re: alles in Natura erlebt

das ist erfrischend - Wien wurde also nach dem Flughafen gebaut? Spannend, die Geschichte muß neu geschrieben werden!
Tatsache ist, dass es den Sichtanflug über die Jubiläumswarte immer schon gab.
Was hat das mit der Route über Liesing zu tun? Was hat das damit zu tun, dass man eine Parallepiste bauten möchte und wieder geradeaus über Wien anfliegt? Ich mein, sorry, aber dass einer auf die Idee kommt eine parallele Anflugroute über Wien zu legen war für Sie vorhersehbar?

Entscheidende Frage: Der Bäcker der immer schon im 1. Bezirk war und der nun zum Industriekonzern mutiert bleibt dann auch im 1.?

Antworten Gast: Wiederholungskritiker
18.09.2012 00:52
2

Re: alles in Natura erlebt

Ob die alteingesessenen Wiener, die von der dritten Piste in Mitleidenschaft gezogen würden, so agieren, wie sie beschreiben, ist nicht schlüssig. Immerhin argumentiert der Flughafen mit einer Erleichterung beim Fluglärm durch die dritte Piste, was hinsichtlich der sonstigen Ausbaupläne (Ausbau, Drehscheibe, ..) leicht als unrichtig bewiesen werden kann.
Wieso ausgerechnet Wien einen Durchzugsflughafen brauchen sollte, muss erst erläutert werden, denn an Touristen mangelt es jetzt schon nicht, und das Geld durch den Mehrverkehr rechtfertigt die Umweltbelastung nicht. (Feinstaubgrenzwerte, Ozonwerte, Abriebpartikel, ...)

Re: alles in Natura erlebt

ich habe das auch in Natura erlebt - nur anders.

Der Flughafen in einer Mediation unter Ausschluß und Nichtinformation der Betroffenen 2004 eine Flugroute über Liesing gelegt. Der Bezirksvorsteher wurde nach seinen Aussagen vor vollendete Tatsachen gestellt und die Bevölkerung hat davon erst erfahren, wie die ersten Flieger über ihren Köpfen dahingedröhnt sind. Dann haben 10.000 dagegen unterschrieben und man hat versprochen mindestens 40% der Belastung die es vorher gar nicht gab zurückzunehmen und eine kosmetische Flugroutenkorrektur durchgeführt. Die 40%ige Reduktion wurde noch nie eingehalten, stattdessen gibt es seit 2006 zusätzlich Lander, seit 2009 neue Flugrouten und seit 2012 fliegen die Flugzeuge ohne Notwendigkeit signifikant tiefer.

Antworten Antworten Gast: gänserndorfer
18.09.2012 00:29
0

Re: Re: alles in Natura erlebt

2008 kam gänserndorf-süd in den genuss überfallsartig verlegter flugrouten . stark im zunehmen ist der lärm von startenden fliegern . vor 2008 war das wohngebiet fluglärmfrei .

Gast: Alien (Dauerzensuriert)
17.09.2012 15:50
4

So liebe ich das:

1. Bei über 30% Jahresbruttogewinn kann sich der Flughafen Wien so manches leisten, ohne uns Steuerzahler zusätzlich zu belasten.

2. Der Fluglärm in Mauer ist lächerlich. Bin am Sonntag dort in einem Garten gesessen und habe die Flieger natürlich registriert. Jedes Mofa oder andere KFZ auf der Straße war lauter!

3. Jetzt jammern, aber wenn dann der Ferienflug auf die Kanaren teurer wird, dann wird erst recht geschrien. Das sind doch immer dieselben Querulanten.

4. Wenn sie mal wirklich lauten Fluglärm hören wollen, dann fahren Sie nach Zeltweg.

Antworten Gast: Wiederholungskritiker
18.09.2012 00:58
0

Re: So liebe ich das:

Und dann gibt es in Wien noch Orte, wo der Lärm diverser Bahnlinien (Nacht) mit dem Lärm von Flugzeugen aus zwei (drei) Routen mit dem Taglärm der Bahn zusammenkommt.
Das ist etwas weiter stadteinwärts. Derartiges gibt es im 10. und 12. Bezirk.
Dort gibt es sicher auch Mofas, nur hört man sie zu gewissen Tageszeiten und Wetterlagen seltener.

Re: So liebe ich das:

1. Belastet auch der Gewinnentgang den Steuerzahler - falls Sie es vergessen haben sollten - Land Wien und NÖ. sind Aktionäre (weil sie damals die 2. Piste zur Entlastung dicht besiedelter Gebiete finanziert haben) - damit würde eine Gewinnschmälerung durch das Abenteuer 3. Piste auch die Dividende für Wien und NÖ. kürzen
2. wenn der Flughafen den gesamten Gewinn für die 3. Piste ausgeben muss, womit finanziert er dann die Terminalsanierung und anderes?
3. Sind sie vermutlich nicht zwischen 20:30 und 21:05 im Garten gesessen - denn so richtig laut ist es im 23. Bezirk in der Früh und Abend - also gerade in den sensiblen Tagesrandzonen, wo auch manche Menschen schon schlafen gehen wollen oder müssen (z.B. auch Schulkinder).
4. Geht es nicht um Urlaubsflüge sondern um Transitpassagiere - darauf baut das Passagierwachstum des Flughafens auf
5. 1 mal pro Jahr lauter Fluglärm ist nicht das Problem - sondern jeden Tag vom Flieger in der Nacht oder in den frühen Morgenstunden geweckt werden.

Gast: Hans Meier
17.09.2012 15:17
2

Eine 2. Piste kann sogar zu weniger Fluglärm führen!

Der derzeitige Effekt ist, dass es zu wenig Kapazitäten gibt und die Flieger immer wieder gezwungen sind über Wien zu kreisen, da beide Pisten ausgelastet sind . Gäbe es eine weitere Piste, dann würde dieses sinnlose umweldverschmutzende Kreisen nicht mehr nötig sein.
Mehr Flugverkehr entsteht nicht weil es mehr Pisten gibt, sondern einzig und alleine weil es mehr Nachfrage nach Flügen gibt! (Mehr Pisten könnten sogar bewirken, dass es weniger Flugbewegungen gibt, weil die Flieger eben sofort landen könne nohne vorher in der Luft eine Wrterunde zu ziehen(

Re: Eine 2. Piste kann sogar zu weniger Fluglärm führen!

Wenn dem so ist hätte der FLughafen mehr Slots verkauft als er handhaben kann - wer ist verantwortlich? Läßt sich das vermeiden?

Im Übrigen - über Wien kreist sicher keiner, denn die Holdings liegen außerhalb.

Lesen Sies in der UVe zur 3. Piste nach - man baut für mehr Verkehr-

Die Nachfrage gibt es weils billig ist. Zu billig, sonst würde nicht eine Fluggesellschaft nach der Anderen in turbulenzen kommen - oder?

Antworten Gast: Wiederholungskritiker
18.09.2012 01:02
0

Re: Eine 2. Piste kann sogar zu weniger Fluglärm führen!

Einfaches Gegenmittel:
Landegebühren verzehnfachen und Parkpickerl für Flugzeuge einführen - das würde außerdem wunderbar in die aktuelle Budgetplanung passen.

Re: Eine 2. Piste kann sogar zu weniger Fluglärm führen = Schwachsinn pur!

1. geht es um eine 3. Piste
2. gibt es Stau in der Luft nur, wenn zuviel Slots in einem bestimmten Zeitpunkt vergeben wurden - was sich leicht vermeiden läßt
3. muss der Flughafen noch viel mehr Slots vergeben, wenn sich die 3. Piste auch nur annähernd rechnen soll = mehr Flugverkehr
4. ist die 3. Piste auf Wien ausgerichtet und fokusiert damit den Fluglärm auf dichtest besiedeltes Gebiet und kostet daher den Steuerzahler alleine dadurch noch mehr als jetzt (alleine die Abflugroute Liesing rund 12 Mio Euro pro Jahr an direkten Gesundheitskosten im Raum Liesing und Perchtoldsdorf)

Also verkaufen Sie bitte die Leser nicht für dumm!

Antworten Antworten Gast: Schüttler
17.09.2012 21:41
1

Re: Re: Eine 2. Piste kann sogar zu weniger Fluglärm führen = Schwachsinn pur!

Meinen sie wirklich, die Flieger fliegen leer und zum Spass herum?
Ich verrat Ihnen was: Es fliegen so viele Flugzeuge, weil es so viel Leute gibt die fliegen wollen! Durch eine 3. Piste gibt es definitiv nicht mehr Flugberkehr! Oder meinen sie der Flughafen Wien engagiert dann extra zusätliche Flugzeuge die dann leer Spazieren fliegen nur damit die 3. Pisten genützt wird?

Re: Re: Re: Eine 2. Piste kann sogar zu weniger Fluglärm führen = Schwachsinn pur!

Witzig was SIe da schreiben - haben sie mal die UVE zur 3. Piste gelesen? Weil die 2 Pisten angeblich nicht mehr Verkehr aufnehmen können will meine eine 3. Piste- eben für MEHR Verkehr.

Warum so viele fliegen ist leicht zu beantworten - weils billig ist (lesen sie mal nach, nur jeder 5. Flug ist Geschäftlich)

Warum so viele nach Wien fliegen um umzusteigen - weil die Fluglienien dafür Prämien bekommen!

Re: Re: Re: Eine 2. Piste kann sogar zu weniger Fluglärm führen = Schwachsinn pur!

1. kreisen normalerweise keine Flugzeuge über Wien, weil eben die Slots richtig vergeben werden
2. schadet es der AUA, wenn andere Airlines zur besten Zeit mehr Slots erhalten
3. können diese anderen Airlines auch zu anderen Zeiten fliegen. Das ist auch für den Passagier besser der dann die Wahl zwischen unterschiedlichen Abflugzeiten hat.

Im übrigen bin ich auch schon mehrmals mit fast leeren Maschinen mitgeflogen - auch wenn ich nicht behaupten würde, dass diese zum Spaß nach Wien geflogen sind.

Antworten Antworten Antworten Antworten Gast: Wiederholungskritiker
18.09.2012 01:04
0

Re: Re: Re: Re: Eine 2. Piste kann sogar zu weniger Fluglärm führen = Schwachsinn pur!

Irgendwie müssen die frischen Hummer und andere Ökosünden im Zeichen des Turbokapitalismus ja nach Wien kommen ...

Gast: maurer ureinwohner
17.09.2012 15:09
3

Wo kann ich unterschreiben?

Der Fluglärm ist eine Zumutung!

Allen die davon sprechen, dass wir hier in Mauer/Liesing nur billigen Grund gekauft haben: bis 2004 gab es keinen Fluglärm hier!

Erst seitdem man der AUA helfen möchte auf unsere Kosten Sprit zu sparen fliegt man über uns drüber!

Die einzige Partei die sich eindeutig gegen diese Schweinerei ausspricht sind die Grünen - in dieser hinsicht werden sie für mich wählbar!

Re: Wo kann ich unterschreiben?

http://unterschrift.fluglaerm.at

in diesem Artikel liegt viel Stoff

sehr viel Stoff für den Korruptionsausschuß.

Fliegen muß teuer werden

Bis 2004 mußten die Flugzeuge nach dem Start auf Piste 29 eine Kurve um die Stadt fliegen und sind über Industriegebiet und die Autobahn geflogen.

Seit 2004 fliegen sie direkt über Wien (da wurde wohl kräftig bei SPÖVP lobbyiert)

Schluß damit!
Für jeden betroffenen Bürger, pro einzelnem Flugzeug sollen 50EUR gezahlt werden - nur so hört das auf.

Und SPÖVP brauchen nicht glauben das ich auch nur in Erwägung ziehe einen von diesen Banditenvereinen zu wählen.

Antworten Gast: Markus Trullus
17.09.2012 17:43
0

Re: Fliegen muß teuer werden

Nein, nicht teurer; nur die Flughäfen Wien, Bratislava und auch Budapest gehören ...WEG! ein gemeinsamer Hub mit 24 Stunden Dienst am freien Feld etwa bei Györ und einen ICE/TVG Dienst in die Städte. Das würde das Problem lösen, sonst nichts! Und 24 Stunden Service braucht man global, um der Wirtschaft zu helfen....
Aber ich weiß, jetzt bekomm ich hunderte rote Stricherln,, es sei!

Gast: X15TN
17.09.2012 13:53
1

Es gibt ein einfaches Mittel gegen den Psitenausbau.

Es können pro Stunde x Flieger abgefertigt werden. Wenn der Flughafen 24 Stunden Flugbetrieb hätte, gäbe es keine Kapazitätsprobleme.

Und kommen Sie mir nicht mit dem Lärmargument. Ein startendes Flugzeug ist verglichen mit einem Moped eine Wohltat für die Ohren.
Mopeds verbieten!!!!

Re: Es gibt ein einfaches Mittel gegen den Psitenausbau.

Gute Idee - der Flughafen soll sich eine Schneise kaufen, wo er jedem der dort wohnt ein gleichwertiges Grundstück und Haus ohne Fluglärm nach Wahl zur Verfügung stellt und die Übersiedlungskosten einer freiwilligen Übersiedlung dorthin übernehmen. Dann - und nur dann - kann er dort rund um die Uhr lärmen. Ist aber für alle Beteiligten - vor allem aber für den Steuerzahler - letztlich billiger als mit viel Geld eine 3. Piste Richtung Wien zu bauen, um damit dann den Fluglärm auf das dichtest besiedelte Gebiet Österreichs zu konzentrieren.

Sorry aber das kann ich jetzt nicht mehr vestehen.

- Zuerst billigst die Baugründe in der Nähe des Flughafens oder der Einflugschneisen kaufen.
- Danach die Häuser bauen und
- ganz zum Schluss sich über die Flugzeuge, den Lärm, die "Umweltbelastung" usw. usw. aufregen.
- Dann kommen noch ein paar Rechtsanwälte die den Betroffenen das Geld für Klagen, Gutachten. Und Einsprüche aus der Tasche ziehen.

Aber, wenn die Leute dann Urlauben wollen steigen sie ganz schnell in Schwechat in den Flieger und sind froh, dass sie nicht lange warten müssen.

Ich bin selbst ein "Betroffener" der in einer Einflugschneise wohnt (Wien 10) und 99,8% der überfliegenden Maschinen registriere ich nicht einmal mehr.

So, jetzt freu ich mich schon über die roten Stricherl.


 
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