Die Eurofighter des Bundesheeres absolvieren von 24. September bis 5. Oktober ihr planmäßiges Überschalltraining. Pro Tag sind zwei solche Flüge zwischen 8 und 16 Uhr vorgesehen. Nicht geflogen wird zwischen 11.30 und 13.30 Uhr, außerdem samstags und sonntags. Die Kampfjets des Überwachungsgeschwaders werden vom obersteirischen Zeltweg aus über dem gesamten Bundesgebiet unterwegs sein. Das teilte das Militärkommando Steiermark am Montag mit.
Geflogen wird in mehreren unterschiedlichen, speziell zugewiesenen Lufträumen, den "Überschalltrainingsräumen". Detaillierte Angaben zu diesen Räumen gibt es derzeit noch nicht. Das Training sei unverzichtbar und nicht im Flugsimulator möglich, wie dies bei zahlreichen Anfragen gefordert worden sei, so das Militärkommando. Man sei bemüht, bei allen Übungsvorhaben "jedwede Beeinträchtigung der Lebensqualität für Menschen und Tiere zu vermeiden und ersucht die betroffene Bevölkerung um Verständnis", hieß es. Eine Lärmbeeinträchtigung bei Überschallflügen sei unausweichlich und keine Unachtsamkeit der Piloten.
Zur Reduzierung der Lärmbelastung würden u.a. folgende Maßnahmen berücksichtigt: Die Beschleunigungsphasen mit dem Eurofighter werden kürzer gehalten, es wird maximal mit 1,5-facher Schallgeschwindigkeit geflogen. Die Lärmverteilung wird laufend dokumentiert - um eine mehrfache Beschallung gleicher Räume zu verhindern, werden durch den Radarleitdienst hinsichtlich der Steuerung der Überschallflüge geeignete Vorkehrungen getroffen. Zudem werde in großen Höhen geflogen.
(APA)
Der American Dream platzt an der Grenze
Liu Bolin Der ''unsichtbare Künstler''
WienDie Votivkirche, eine ewige Baustelle
SpeiseplanErobern Würmer die Teller Europas?