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Tirol: Grünes Licht für umstrittenes Skigebiet

19.09.2012 | 11:36 |   (DiePresse.com)

Seit 28 Jahren will Ischgl den Piz Val Gronda erschließen, nun gibt es eine Genehmigung. Das Land spricht von einer "abgespeckten" Variante, die Grünen warnen vor "unabsehbaren Folgen für die Natur".

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Das Land Tirol hat für die umstrittene Erschließung eines Skigebietes auf den 2.811 Meter hohen Piz Val Gronda bei Ischgl grünes Licht gegeben. Genehmigt wurde aber eine abgesteckte Variante, erklärte der für Umweltfragen zuständige Landeshauptmann-Stellvertreter Hannes Gschwentner (SPÖ) am Mittwoch. Zudem sei ein Erschließungsstopp für die nächsten 20 Jahre vereinbart worden.

Das genehmigte Projekt muss unter anderem mit zwei statt drei Seilbahnstützen auskommen. Anstelle massiver Geländeveränderungen wird es nur punktuelle Entsteinungen geben. Zudem sind ferngesteuerte Sprengmasten anstatt einer permanenten Lawinenverbauung vorgesehen und die Pistentrasse soll an die Landschaft angepasst werden. "Die behaupteten massiven Eingriffe bis hin zur völligen Vernichtung von Natur finden am Piz Val Gronda nicht statt", betonte Gschwentner.

"Zentralangriff auf Tirols Natur und Schönheit"

Die Tiroler Grünen orteten darin einen "Zentralangriff auf Tirols Natur und Schönheit". Das sei ein "Faustschlag ins Gesicht", kritisierte die Grüne Landessprecherin Ingrid Felipe in einer Aussendung. Gschwentner vollziehe zum Abschied - ihm folgt im Oktober der bisherige Vorsitzende der Tiroler Naturfreunde, Thomas Pupp, als SP-Landesrat nach - einen "weiteren Kniefall vor dem zerstörerischen System Platter und dessen Strippenziehern in der Seilbahnlobby", so Felipe: "Mit dem Piz Val Gronda wird einer der hochwertigsten Naturgebiete in unserem Land zum Ausverkauf freigegeben". Die Grünen befürchteten "unabsehbare Folgen für die Natur" und einen "langfristigen Dominoeffekt".

Die Diskussion um die Erschließung des Piz Val Gronda hat in Tirol bereits eine längere Vorgeschichte. Seit 28 Jahren will die Ischgler Silvretta Seilbahn AG einen Lift auf den schweizerisch-österreichischen Grenzberg bauen. Bisher hatte das Vorhaben aber in allen Anläufen schlechte Karten.

(APA)

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6 Kommentare
Gast: ROTFRONT
19.09.2012 13:26
0 1

Entscheidet Euch: Arbeitsplätze oder Steine

Und wenn es zuschneid, dann sieht man eh nichts mehr.
Und wenn kein Lift raufgehen würde, dann würde der blade Wohlstandbauchfleischträger da eh nie hinkommen.
Und die Gams freuen sich auch, wenn nicht soviel blöde Steine herumkugeln!

das ist wiedermal typisch grüne und umweltschützer

kommen bei jedem schmarrn mit der weltuntergangsrethorik daher!

baut das skigebiet! das schafft viele arbeitsplötze, beschert dem staat einnahmen, und holt durch touristen divisen ins land.

ob da jetzt ein par seilbahnmasten und lavinenschutzverbauungen stehen ist ja völlig wurscht für die natur!
deswegen wird das ökosystem diese berges auch nicht beschädigen, also gebt eine ruh, und ermöglicht der region dort wohlstand und abrietsplätze!

nach den waldsterben und klimawandellügen kauf ich den umweltschützern mitlerweile nichts mehr ab!

Antworten Gast: dudelsäckchen
19.09.2012 18:55
1 3

Re: das ist wiedermal typisch grüne und umweltschützer

Lernen´s deutsch, bevor Sie Ihren Blödsinn absondern.

Re: Re: das ist wiedermal typisch grüne und umweltschützer

das sollten sie mal der vassilakou sagen!
ich kann perfektes akzentfreies deutsch, im gegesatz zu dieser "bereicherung"!

Sehr gut

übrigends: Sölden hätte auch noch Potential auf Erweiterung, langsam werden mir die Pisten schon fad dort.

Antworten Gast: Otterl
19.09.2012 13:39
1 2

Re: Sehr gut

Die Natur muß nicht weiter zerstört werden, nur weil ein paar Kasperln wie Ihnen "fad" ist. Und Sölden ist sowieso der häßlichste Ort in Österreich

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