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Bures will Handyverbot am Rad

20.09.2012 | 19:03 |   (DiePresse.com)

Die Verkehrsministerin ist aber gegen eine Nummerntafel für Räder. Sie plant eine groß angelegte Novelle der Straßenverkehrsordnung.

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Ein Handyverbot am Fahrrad plant Doris Bures (SPÖ). Die Verkehrsministerin verriet in einem Interview mit den Tageszeitungen "Kurier" und "Standard" ihre Vorhaben für eine groß angelegte Novelle der Straßenverkehrsordnung (StVO). Von Nummerntafeln fürs Rad hält die Ressortchefin dagegen nichts. Vorstellen kann sich Bures dafür Begegnungszonen nach Schweizer Vorbild.

Städte und Kommunen sollen künftig sogenannte Fahrradstraßen und Begegnungszonen errichten können. Auf ersteren werden Radler gegenüber Autofahrern bevorrangt, in Begegnungszonen sind wiederum alle Verkehrsteilnehmer gleichberechtigt. In Einzelfällen soll außerdem die Radwegebenützungspflicht fallen.

Keine Nummerntafeln

Telefonieren soll auch am Rad künftig nur noch mit Freisprechanlage gestattet sein. Zur Kennzeichnungspflicht von Fahrrädern sagte Bures: Diese "gibt es nirgends in Europa, dort, wo es die Kennzeichnung gab, wurde sie wieder abgeschafft." Der Wiener Bürgermeister und SPÖ-Parteikollege Michael Häupl hat sich hingegen unlängst dafür ausgesprochen, über eine solche Maßnahme nachzudenken.

Geht es nach den Plänen der Bundes-SPÖ soll die Promillegrenze für Radler nicht gesenkt werden. Anders als Autolenker (Grenze bei 0,5 Promille) dürfen Fahrradfahrer auch mit 0,8 Promille im Blut unterwegs sein. "Aus der Statistik geht nicht hervor, dass die Zahl der Unfälle wegen Alkoholeinfluss signifikant gestiegen wäre", meinte Bures.

Die SPÖ muss sich nun noch mit der ÖVP auf die Reform einigen, die unter Beteiligung von Experten aus ganz Österreich entstand. 2011 scheiterten ähnliche Pläne am Widerstand der Volkspartei. "Geht es nach mir, könnten die Änderungen heuer beschlossen werden und schon in der nächsten Radsaison gelten", betonte Bures.

(Schluss) wh/ad

(APA)

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51 Kommentare
 
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Autofahrer mit Handy am Ohr brauchen ja wenigstens keine Balance am Lenker halten ...


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Handy- und Alkoholverbot für Fußgänger

Sehr geehrte Frau Bures!
Wir sind natürlich alle auch dafür, dass der Fußgänger der am "allgemeinen Verkehr" telinimmt nicht telefonieren und auch keinen Alkohol trinken darf.
Immerhin gestehe ich gegenüber Häupl einen Geistesblitz zu, weil sie ausnahmsweise gegen "Nummerntafeln" für das Fahrrad sind!

Warum gibt es für diese österreichischen Geisterreiter keine "Karikaturen"?

Gast: RA
21.09.2012 12:30
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Geldbeschaffungsaktion

In Wien gibt es 24 Radpolizisten, von denen jeder pro Tag ca. 120 Organstarafmandate bzw Anzeigen schreibt und so pro Radpolzist ca 10.000 Euro täglich in die Staatskasse gespült werden.
Nicht schlecht, oder ?

Das ist aber den Politverbrechern noch viel zu wenig. Gerade in Wien braucht man für die Bezahlung der Wiener Frühpensionisten aus dem Rathaus, die mit durchschnittlich 52 Jahren in Pension gehen weitaus mehr Geld.

So muss das Abkassieren auf die Radfahrer noch einmal ausgeweitet werden. Dazu muss man diese zuerst einmal durch Verbote kriminalisieren und dann abkassieren.


Gast: ichfordere
21.09.2012 12:29
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hiermit

die Ministerin auf

von der Obersteiermark bis nach tirol zu radeln

dann haben wir ruhe bis nach den Wahlen


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Genau, das sind die wichtigsten Dinge, die endlich geklärt werden müssen!

Wenn die Sozialisten das richtig hochspielen, ist der Inseratenkanzler aus dem Schneider.

Hilft nix!

Solange in Österreich Autofahrer auf der Autobahn grundsätzlich ganz links fahren, sich selbst in teuersten Limousinen keine Freisprechanlagen leisten, Radfahrer denken, dass Zebrastreifen für sie auch bei vollem Tempo eine automatische Vorrangeinrichtung wären und Fußgänger von beiden vorzugsweise ignoriert werden, solange helfen auch neue Regeln die wieder keiner kontrolliert leider nix. Eigentlich wären mir ja viel weniger Verbote und Gebote wesentlich sympatischer, das "Hoppla jetzt komm Ich!"-Verhalten des durchschnittlichen Verkehrsteilnehmers läßt dies aber zur Illusion werden.

Gast: 654/3
21.09.2012 10:45
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AHA

Ich bin für ein Bures Verbot und dieses wird 2013 kommen.

Abgesehen davon, jetzt braucht diese Null auch nichts mehr machen, in einem halben Jahr wird in den Ministerien eh schon zusammengepackt.

Gast: Alien (Dauerzensuriert)
21.09.2012 08:40
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Alles sinnloses Gewäsch!

Ein Telephonierverbot beim Radfahren ist für die Polizei ein sogenannter "Titel ohne Mittel"!
Entweder der Radfahrer steht bei einer Ampel, dann fährt er ja nicht, oder die Polizei hat sowieso keine Chance, gegen ihn vorzugehen. Erstens ist sie ja sowieso mit Autofahrern beschäftigt, denn die leisten nicht so offen Widerstand, weil sie ein Nummertaferl haben, daß sie identifizierbar macht, und es bringt mehr Geld. Zweitens kann darf der Polizist seine Dienstwaffe ja sowieso nicht verwenden, um den flüchtigen Radfahrer anzuhalten, was oft die einzige Möglichkeit wäre.

Re: Alles sinnloses Gewäsch!

schusswaffen einsatz gegen verwaltungsübertretungen! DAS ist die lösung.

Gast: lsdfgjldf
21.09.2012 08:38
6 0

Österreich 2.0

Verbieten, verbieten, verbieten
Strafen, strafen, strafen
Zahlen, zahlen, zahlen

Re: Österreich 2.0

Sie haben vergessen:

Papp'n halten, Papp'n halten, Papp'n halten

Gast: Analyst
21.09.2012 08:32
3 1

Frau Bures, wie wäre es, ...

... wenn Sie , um die Sicherheit auf unseren Straßen zu erhöhen, endlich die Führerscheinprüfung so verschärfen würden, dass nicht jeder Idiot einen solchen Schein bekommt? Nach Aussagen wirklich guter Autofahrer (etwa Walter Röhrl in einem Interview) dürften rund 40 Prozent der verkehrsteilnehmer eigentlich keinen Führerschein haben, und wenn man manchen Menschen beim Einparken zuschaut, dann schein diese Zahl noch zu niedrig gegriffen!

Gast: Zyni
21.09.2012 07:32
0 0

Die Verkindlichung

der österreichischen Bevölkerung schreitet vor. Mama Dorle sagt euch wo es lang geht. „Messer, Schere, Feuer, Licht, ist für Kinderhände nicht!"

Gast: Ich habe eine Freisprecheinrichtung am Rad montiert, jetzt muss ich bei jedem Läuten stehen bleiben, aus dem Auto steigen und mit dem Reifen reden....die Leut schauen schon manchmal komisch, aber nur die, die noch keine Freisprecheinrichtung am Rad kennen!
21.09.2012 02:01
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es stimmt.....

...Radfahren und gleichzeitig telefonieren, das ist gefährlich, aber es sollte niemanden verboten werden, zu telefonieren und gleichzeitig mit dem Rad zu fahren....was jemand während des Telefonierens macht(Nasenbohren, Ohrenputzen usw....) das sollte jeder für sich selber entscheiden dürfen!

Gast: Roche
21.09.2012 01:44
3 0

sozialistischer nannystaat

was passiert dann erst bei rot-grün?

Ich bin schon erwachsen

und deshalb setze ich einen Helm beim radlfahrn auf und telefoniere auch nicht währenddessen.
Für mich ist das einfach logisch und dafür brauche ich keine Vorschriften.

Allerdings sehe ich auch jeden Tag Menschen, die solcher Verbote offenbar bedürfen, die aber davon allein nicht abgehalten werden, womit es dann einer konsequenten Kontrolle bedarf.

sie telefonieren mit helm? das will ich sehen. roflmao!


Re: Ich bin schon erwachsen

tja und ich setze keinen helm auf weil er a die friseur runiert und b ohne kinnschutz sowieso maximal bei einem überschlag hilft (und der passiert auf der straße tendentiell nicht)

wieso bedarf es eines verbotes? ist es mir erlaubt mit dem kopf gegen die wand zu schlagen? oder beim wievielten mal würdest du denn der meinung sein ich müsste zur helmpflicht zuhause gezwungen werden?

Antworten Antworten Gast: Gast1969
21.09.2012 08:14
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Re: Re: Ich bin schon erwachsen

so a Schmarrn ...

der Helm schützt generell - Friseurbesuch kostet paar Euro, ein Schädelbasisbruch die Gesundheit....

also Helmpflicht - auch für Radler.

Re: Re: Re: Ich bin schon erwachsen

und was berechtigt dich mir zu verbieten meinen kopf zu verletzen- oder ihn einem risiko auszusetzen?

Re: Re: Re: Ich bin schon erwachsen

ich trage nicht mal' als fussgänger(3x grösseres kopfverletzungsrisiko)oder im auto(4x)helm...

Gast: Gastnamenname
21.09.2012 00:31
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Endlich eine gute Idee

Einhändig Radfahren ist sicher gefährlicher als einhändig Autofahren. Und eine Richtungsanzeige ist dann auch schwer möglich. Aber das machen die Radler sowieso immer seltener.

Sind wir noch in einem freien Staat

Was wird die nächste Zwangsmaßnahme für Radfahrer?
* Handyverbot
* Helmpflicht
* Nummerntafelpflicht?
* Gurtpflicht?
* Geschwindigkeitsbeschränkungen?
* Pflichtversicherung?

Stutz endlich die unnötigen Bürokraten(Innen) zurecht.

nummern für fahrräder

bei uns gibts viel was es in resteuropa nicht gibt. warum keine radelnummern? damit wir die rowdys endlich los werden.

Re: nummern für fahrräder

geh befass dich erstmal damit anstatt so ein bledsinn zu posten

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oesterreich will unterdrueckt werden

mfg aus dem zivilisierten ausland

 
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