24.05.2013 00:43 Merkliste 0

Handyverbot und Co.: Was Radfahrer erwarten könnte

21.09.2012 | 12:16 |   (DiePresse.com)

Fahrradstraßen, flexible Benutzungspflicht für Radwege: Noch vor der nächsten Saison könnte ein neues Fahrrad-Paket in der StVO geschnürt sein. Nummerntafeln und eine gesenkte Promillegrenze dürfte es nicht geben.

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Radfahrer sind in Österreich auf dem Vormarsch. Immer mehr zurückgelegte Kilometer und eine ständig steigende Anzahl an Fahrrädern setzen natürlich auch eine ständige Erweiterung adäquater und vor allem sicherer Verkehrsflächen voraus.

Verkehrsministerin Doris Bures (SPÖ) gab nun bekannt, ein frisch geschnürtes Fahrrad-Paket mit allerlei Neuerungen (Stichwort "Rechte & Pflichten") in die Straßenverkehrsordnung (StVO) zu implementieren. Sollte der Koalitionspartner mitspielen, könnte das Gesetz noch vor der Zweiradsaison 2013, also im Frühjahr, in Kraft treten.

Senkung der Promillegrenze nicht vorgesehen

Im Paket verpackt sind etwa Neuerungen wie die Einführung von Fahrradstraßen und sogenannter Begegnungszonen, die Flexibilisierung der Radwegebenutzungspflicht sowie ein Telefonierverbot am Rad. Eine Senkung der Promillegrenze von derzeit 0,8 auf 0,5 ist nicht vorgesehen, "da Alkoholisierung im Zusammenhang mit Fahrradunfällen keine statistische Relevanz" habe. Allerdings sei diese Entscheidung genauso wenig in Stein gemeißelt wie die Höhe der Strafe beim Telefonieren (angedacht sind 50 Euro).

Anderer Ansicht ist dabei das Kuratorium für Verkehrssicherheit (KFV): Eine Senkung der Promillegrenze auf 0,5 für Radfahrer würde das Paket noch verstärken: "Ein Radfahrer ist mit Alkohol im Blut genauso reaktionsschwach wie ein Autofahrer. Seit dem Jahr 2000 hat sich die Beteiligung alkoholisierter Radfahrer an Verkehrsunfällen um fast 100 Prozent erhöht", betonte KFV-Direktor Othmar Thann.

Die Novelle ist laut Bures deswegen notwendig geworden, weil "immer mehr Menschen ihre Wege umweltfreundlich und gesundheitsbewusst mit dem Rad zurücklegen". Die Statistik widerspricht nicht: Derzeit gibt es in Österreich sieben Millionen Fahrräder, Tendenz steigend. Der Radverkehrsanteil ist zwischen 2006 und 2011 um 40 Prozent gestiegen. Bures: "Mir geht es um ein friedliches, gleichberechtigtes und rücksichtsvolles Miteinander im Straßenverkehr - und um die größtmögliche Sicherheit für alle Straßenverkehrsteilnehmer. Dafür brauchen wir ausreichend Raum und klare Regeln."

Nummerntafeln zu aufwändig

Die Schaffung von Fahrradstraßen und Begegnungszonen soll künftig Städten und Gemeinden (als Straßenerhalter) obliegen. Anfallende Kosten müssen die Kommunen allerdings selbst tragen, denn vom Bund gibt es dafür keinerlei Zuschüsse.

Eine klare Absage erteilte die Verkehrsministerin den Nummerntafeln für Fahrräder. "Diese wären mit einem enormen bürokratischen Aufwand bei gleichzeitig geringem Nutzen verbunden", so Bures. Laut Berechnungen würde allein die Registrierung des derzeitigen landesweiten Radbestandes 1000 Beamte ein ganzes Jahr beschäftigen und 2,1 Millionen Euro kosten.

Eräuterungen tzu den Plänen:

  • Fahrradstraßen sind Straßen oder auch nur Straßenabschnitte, die den Fußgängern und Radfahrern vorbehalten sind. Autos sind hier nur ausnahmsweise - etwa für Zu- und Abfahren erlaubt.
  • Begegnungszonen sind Bereiche, die von Fahrzeugen und Fußgängern gleichberechtigt im Mischverkehr genutzt werden können. Vorrang haben grundsätzlich die schwächsten Verkehrsteilnehmer. Die Höchstgeschwindigkeit beträgt 20 km/h.
  • Ausnahmen von der Radwegebenutzungspflicht sollen gesetzlich ermöglicht werden. Dort, wo es die Sicherheit erlaubt, sollen sich zum Beispiel schnelle Radfahrer in den Autoverkehr einreihen dürfen - auch wenn es daneben einen Radweg gibt. Das würde - so die Meinung der Experten - auch die oftmals bedrängte Situation am Radweg entschärfen.

(APA)

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81 Kommentare
Antworten Gast: Üzi Güzi
21.09.2012 16:12
1 1

Re: ungalublich

?????
Das Land, wo die Schöpfungslehre Pflichtgegenstand ist?
Hohohohoho!

0 0

Re: Re: ungalublich

sie sollten ihre meinung nicht auf basis der 'Krone' bilden. Waren sie schon einmal in den USA? natuerlich nicht.

Antworten Gast: Pedallo
21.09.2012 16:09
1 1

Re: ungalublich

80% der typsichen Österreich schreien regelrecht nach einer Obrigkeit die ihnen sagt wie sie zu leben haben, was "richtig" ist und was sie dürfen und was nicht und vorallem "g'hört des olles verboten oder kontrolliert" und "bestraft". Etliche davon haben eine latente Blockwartmentalität die noch immer gegenwärtig ist. Antidemokraten haben hier leichtes Spiel.

Re: ungalublich

klar! in einem entwicklungsland wie den usa hat intelligente stadtplanung wenug platz!
keiner will hier jemanden bevormunden, hier gibt es eben einige menschen, die das leben in einer stadt einfach lebenswerter machen wollen.
bitte bleiben sie in den usa.
danke.

0 0

Re: Re: ungalublich

in diesem entwicklungsland verdiene ich fuer vergleichbare arbeit 3 mal so viel netto. haha

Gast: Knalltüte die 2te
21.09.2012 15:03
2 1

?

... wieder mal ein neuer Papiertiger. Weil unsere Freunde von der Polizei haben sicher nichts Besseres zu tun als Radfahrer wegen telefonieren am Mobiltel. zu strafen. Ist ja auch echt sehr gefährlich. Was da alles passieren kann... Stürze mit Schürfwunden, kaputten Smartphones etc. Wieviele schwere Radfahrunfälle sind wohl durch Mobil telefonieren bedingt?

Antworten Gast: Noname
21.09.2012 15:37
2 1

Re: ?

Sie haben gar nix verstanden!!!
Das Festnetztelefonieren mit Fahrrad soll verboten werden.......

Antworten Antworten Gast: Knalltüte die 2te
21.09.2012 17:44
0 0

Re: Re: ?

Ahso, sagts das doch gleich.... da verwickelt sich ja die Leitung mit der Hundeleine. Das ist echt Saugefährlich ... :)

Gast: R3alist
21.09.2012 15:01
4 1

Alkoholisierte Radfahrer

Haben die an den Unfällen beteiligten "alkoholisierten Radfahrer" mehr oder weniger als 0,8 Promille gehabt? Und wer hat den Unfall verursacht?

Die logische Folge wäre dann aber auch eine 0,5 Promille-Grenze für Fußgänger! Einen betrunkenen Fußgänger führt man auch leichter zusammen...

Gast: Ein Radfahrer
21.09.2012 14:50
4 1

Bin dafür.

Handyverbot jedenfalls.
Auch keine Ohrhörer.

Ist zu gefährlich.

Gilt überdies für alle Verkehrsteilnehmer -auch Fußgänger mit Kopfhörern gefährden sich.

Re: Bin dafür.

kommt darauf an, welche Lautstärke man bei den Kopfhörer hat.

eventuell sollte frau bures, wahrend ihre tochter froehlich mit ihrer doenstkarosse rumkutschiert wird(sie, die ministerin, wie beim adel beim heutogen vertreten)

mit dem rad fahren und es einmal ausprobieren.

bitte aber auch diesen gedankenlosen muttern mit kinderwagen das handytel verbieten und endlich enmal selbiges bei autofahrern exekutieren.

dann mal weitersehen....

noch mehr autos auf die tangente

noch eine extraspur am grunen berg,

die westautobahn bis zum karlsplatz hereinziehen

die triester verbreitern

plus:
radfahrroadpricing sofort.

genau. und alles wird gut

Gast: ich237
21.09.2012 13:49
6 3

ein radfahrer

kann sich doch gar kein handy leisten!

Re: ein radfahrer

ihr post ist witzig,
tatsàchlich ist es so, dass der hass auf die radfahrer daherruehrt, dass minderbemittelte(also geistig) sich mit ach und krach und kredit ein auto leisten und dann fassungslos zusehen muesssen, wie zahlreiche eliten und besser erdienende auf ein auto verzichten und mit dem rad fahren, obwohl sie sich eines leosten koennen.

die ganze angeberei ins leere

Re: Re: ein radfahrer

Soso. Links-linke Öko-Freaks bezeichnen sich selbst als elite. Interessant.

Re: Re: ein radfahrer

gratuliere, sehr gescheiter kommentar!
genauso ist es! :-)

Antworten Antworten Gast: Lilli
21.09.2012 14:39
1 1

Re: Re: ein radfahrer

Suuuper!
Das Radfahren als Statussymbol und als öffentlicher Nachweis eines hohen IQ und einer hohen Kreditwürdigkeit, wenn derjenige überhaupt einen solchen wollte, was ja nicht vorkommt bei Besserverdienenden.

Was früher die Rolex oder ein Mercedes oder ein Urlaub auf Bali war, ist heute der radlfahrende Elite-Bürger, natürlich sowohl geistig als auch finanziell, wie Sie selbst schreiben......

Re: Re: Re: ein radfahrer

nachschlag,
wenn ich am fr abend uber die um die ottakringerstrasse cruisenden autofahrer maennlich jung, ein netz werfe, habe ich die geistige elite gefangen?

Re: Re: Re: ein radfahrer

nein, denn auch radfahrende eliten haben oft ein auto,
sie benutzen es nur schlauer.

aber grundsaetzlichnhaben sie recht. die raddicjte bei tuerkischen hilfsarbeitern in wien, weniger qualifizierten menschen in den aussenbezirken st erschreckend gering.

was sagt uns das?

Antworten Gast: ikewieder
21.09.2012 14:04
0 1

populismus pur

doch damit punkten Sie nur bei den anhängern der anständigen und ehrlichen

2 0

!

Steckt genauso viel Kohle in die Aufklärung für ein Miteinander, wie ins Parkpickerl oder der Rettungsgassen-Kampagne ... dann erspart Ihr Euch neue Gesetze liebe Politiker!!!

8 3

Kennzeichnung der Radfahrer

Radfahrer sind genauso Teilnehmer am Straßenverkehr wie Auto und motorisierte Zweiräder. Ich finde es nur gerecht wenn diese ebenfalls registriert sind und im Schadensfall auch zur Rechenschaft gezogen werden können. Die Kosten werden sicher durch die Registrierungsgebühr im erträglichen Rahmen bleiben. Außerdem können Radfahrer so auch ihren Teil an den Kosten für die Errichtung der Radwege leisten.

Antworten Gast: fj
21.09.2012 13:46
6 4

Re: Kennzeichnung der Radfahrer

radfahrer und fußgänger zahlen auch für den straßenbau, autobahnbau, auch wenn sie keinen führerschein besitzen.

einen schadensfall im verkehr kann auch ein fußgänger verursachen, oder etwa nicht? soll sich der jetzt auch ein taferl umhängen, oder reicht das gesetz der ausweispflicht für fußgänger und radfahrer? ich denke schon

7 2

Re: Re: Kennzeichnung der Radfahrer

wie komme ich an den Ausweis wenn der Radfahrer das Weite sucht????

Antworten Antworten Antworten Gast: fj
21.09.2012 14:17
4 4

Re: Re: Re: Kennzeichnung der Radfahrer

und wie komme ich an den ausweis wenn ein fußgänger das weite sucht?

Antworten Antworten Antworten Antworten Gast: Fußgänger
21.09.2012 14:51
1 0

Re: Re: Re: Re: Kennzeichnung der Radfahrer

Wenn sich Radfahrer wehren ist leider der überwiegende Teil der Meldungen nur Hasserfüllt und sehr tief. Die Argumente "das macht der oder diejenige auch" ist doch Kindergartenniveau. Daher wird es auf diesen Niveau nur zum gegenseitigen Aufschaukeln kommen und nur zu von oben verordneten Lösungen kommen.

Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Gast: fj
21.09.2012 16:26
0 1

Re: Re: Re: Re: Re: Kennzeichnung der Radfahrer

was genau habe ich hasserfüllt rübergebracht?
dass radfahrer, genauso wie fußgänger bei einem verkehrsdelikt flüchten können?
oder dass diese fluchtgefahr nicht den aufwand für die registrierung von 8mio rädern (und gefühlten 20.000 diebstählen) und ebensovielen fußgängern rechtfertigt?
das ist nur meine persönliche meinung, wenn Sie diese als tief bezeichnen, dann muss ich das wohl respektieren

Gast: Eusebius
21.09.2012 13:24
1 0

Handyverbot

Beim Autofahren ist telefonieren mit dem Handy auch verboten und ich sehe viele Autofahrer, die das trotzdem tun - also was sollen solche Verbote, die ohnehin nicht eingehalten werden.

Man sieht ja ohnehin kaum Polizisten auf der Straße, also wer soll das bestrafen? Noch dazu ohne Nummernschild....alles larifari......


Antworten Gast: nina simone
21.09.2012 13:50
0 1

Re: Handyverbot

aber wenn ein polizist einen telefonierenden autofahrer sieht, so kann er ihn aufhalten...wäre bei einem radfahrer das gleiche...natürlich kann der flüchten, aber wer flüchtet shcon vor der polizei?

die radstraßen werden,...

wenn sie häufig eingeführt werden, den innerstädtischen vekehr revolutionieren! ich freu mich drauf und hoffe, dass die menschen und damit auch die gemeinderäte weit genug in die zukunft schauen können, damit es möglichst viele davon gibt!
bravo, frau bures!

Antworten Gast: untersteirer d. r.
21.09.2012 13:22
3 2

Re: die Radstraßen werden ein regelrechter Wahnsinn auf Kosten aller anderen!


Der Radfahrwahnsinn schreitet also fort. Die Roten werden aber sehen, dass die Radler immer noch die Grünen wählen werden, auch wenn sie sich noch so anbiedern. Die Doris ist doch naiv, die glaubt wirklich, sie kann dort Stimmen einfangen!

Es wird Zeit für Nummerntafeln auf den Radeln und für strikte Eihaltung der Strassenverkehrsordnung durch diese rücksichtslosen Gesellen! Nur so gehts!

Antworten Antworten Gast: Marcus Antonius
21.09.2012 13:58
3 3

Re: Re: die Radstraßen werden ein regelrechter Wahnsinn auf Kosten aller anderen!

Dem kann ich nur zustimmen!
"Radfahrwahnsinn" !!!
Ich freue mich jeden Tag wenn ich nicht als Fussgänger, von einem Radfahrer überfahren werde. Ausserdem denke ich, Radfahrer sind farbenblind - da sie ROT nicht sehen können!

Re: Re: Re: die Radstraßen ...

also der echte marcus antonius war nicht so wehleidig wie sie! ;-)
im ernst: fußgänger haben auf radwegen nichts verloren, die bauliche trennung ist unbedingt angebracht.
die jetzige situation schafft konflikte und ist schleunigst auszumerzen.

Re: Re: Re: die Radstraßen werden ein regelrechter Wahnsinn auf Kosten aller anderen!

hab dietodesfqelle und verletzten fussgaenger, dievon radfahrern umgepustet wurden mal kurz mit der anzahl dervon autofahrern ermordeten kinder verglichen.

wuerde ich ihnen auch mal raten, dann sehen sie klarer

Antworten Antworten Gast: asu
21.09.2012 13:52
2 0

Re: Re: die Radstraßen werden ein regelrechter Wahnsinn auf Kosten aller anderen!

was sind vernünftige argumente GEGEN das rad und FÜR das auto?
ist ehrlich gemeint, ich hätte bitte gerne ein kleines brainstorming...aber lassen wir doch mal die politik außen vor

Wer fährt eigentlich mit dem Fahrrad?

Es sind naive Bürger die von Medien leicht manipulierbar sind. Meist sind es Anhänger der Grünen oder es sind irgendwelche andere Öko-Freaks.

So gesehen kann der Gesetzgeber diese Personen ruhig hart dran nehmen. Noch dazu merken sie eh nicht, dass sie nur als neue Einnahmequelle betrachtet werden. Viele denken sich bestimmt, hier geht es um ihre Sicherheit (Handy am Steuer!).

Wobei ich mir schon die Frage stelle, wer nicht fähig ist mit einem Handy zu telefonieren wie soll der ein Pedal mit zwei Füßen solange treten können, bis dieser am Ziel ist?

Re: Wer fährt eigentlich mit dem Fahrrad?

aus meiner erfahrung und beobachtung fahren eher intelligente menschen mit dem rad; weniger gebildete (övp undfpö-wähler) fahren tendenziell eher mit dem auto, sind tendenziell auch dicker.

Re: Re: Wer fährt eigentlich mit dem Fahrrad?

Da habe ich ja genau meine Bestätigung:

Zitat myself: "Noch dazu merken sie eh nicht, dass sie nur als neue Einnahmequelle betrachtet werden."

Zitat Obersteirer: "fahren eher intelligente menschen mit dem rad".

Es ist natürlich eine Frage wie sie Intelligenz definieren. Wenn für sie jemand intelligent ist der leicht manipulierbar ist, dann ja. Was aber daran intelligent ist total verschwitzt in der Arbeit zu erscheinen, bleibt im Verborgenen.

Re: Re: Re: Wer fährt eigentlich mit dem Fahrrad?

bitte erklären sie mir, für wen ich als radfahrer eine neue einnahmequelle darstelle.
ich fahre fast jeden tag mit dem rad in die arbeit, fahre ca. 5km, und fahre so, dass ich kaum schwitze.

Re: Re: Re: Re: Wer fährt eigentlich mit dem Fahrrad?

Für die Politik! Handyverbot dient zur Geldbeschaffung. Genauso die diskutierte Nr-Tafferln.

Antworten Gast: right street
21.09.2012 15:05
1 2

Re: Wer fährt eigentlich mit dem Fahrrad?

Das ist vorurteilsbehafteter Unsinn.
Ich verdiene überdurchschnittlich gut und fahre nicht aus ideologischen Gründen mit dem Fahrrad, sondern weil ich einfach schneller bin und mir die Bewegung gut tut.
Ganz einfach.

Re: Re: Wer fährt eigentlich mit dem Fahrrad?

Zitat: "weil ich einfach schneller bin und mir die Bewegung gut tut."

Das mit der Bewegung sehe ich sehr kritisch: Stichwort Schweiß!

Und schnell, naja: Wenn Sie noch Einkäufe zu erledigen haben oder geschäftlich Kunden Besuche absolvieren müssten? Dann ist man mit dem Auto freilich schneller.

Antworten Antworten Antworten Gast: left way right
21.09.2012 16:42
1 2

Das mit der Bewegung sehe ich sehr kritisch: Stichwort Schweiß!

keine weiteren fragen

Antworten Gast: fj
21.09.2012 14:02
3 3

Re: Wer fährt eigentlich mit dem Fahrrad?

ich fahre jeden tag mit dem fahrrad in die arbeit (ca 10min, mit bus oder auto 15-20min), bin ich jetzt ein ökofreak, weil ich das auto stehen lasse und mir monatlich viel geld spare?

Re: Re: Wer fährt eigentlich mit dem Fahrrad?

Ich fasse Ihre zwei Kommentare nun mal zusammen:

1. Das ich mich nicht manipulieren lasse versus das ich dennoch Benzin kaufe ist ja kein Widerspruch. Sie sehen doch auch Werbung an mit dem wissen, dass diese manipuliert sprich nicht unabhängig sein können!

2. Wer, wenn nicht Sie wäre ein Öko-Freak, der wegen der Gier und einer Fundamentalistischen Auffassung das Auto zur Arbeit verweigert?

3. Ein Argument warum ich das mit dem Rad in die Arbeit fahren nicht empfehle: Man muss den ganzen Tag mit der verschwitzen Kleidung auskommen.

Antworten Antworten Antworten Gast: fj
21.09.2012 16:33
0 1

Re: Re: Re: Wer fährt eigentlich mit dem Fahrrad?

1. manipulieren oder nicht...als autofahrer ist man von benzin abhängig, und wird diesen auch kaufen, wenn sich der preis drastisch erhöht (vielleicht nicht mehr soviel auf einmal, aber man wird trotzdem weiter tanken)

2. Gier und Fundamentalismus? ich glaube das haben Sie falsch verstanden, ich meinte, ich bin SCHNELLER und ZAHLE WENIGER. das ist fakt (klar, im winter, oder wenn es regnet nehme ich natürlich bus/auto)

3. das mit dem schwitzen habe ich früher auch geglaubt, ist aber nicht so. ich strample ja nicht als würde es um mein leben gehen. außerdem ist der weg (10min wie gesagt) nicht weit.

Re: Wer fährt eigentlich mit dem Fahrrad?

naja scheint auch Leute zu geben, die sich von der Öllobby manipulieren lassen und dafür auch noch kräftig zahlen (Anm.: dass es bei vielen nicht anders geht, ist mir klar).

Und definieren sie bitte mal Öko-Freak: ist das einer, der auf seine Gesundheit schaut, einen (kleinen) Beitrag für den Umweltschutz leistet, muss man dazu dann auch wirklich Grün wählen?

Hm gut dass der Gesetzgeber die Autofahrer nicht hart dran nimmt, denn das würden die ja merken, da sie nicht so naiv sind - würden dort ja nie auf die Idee kommen, das Handy am Steuer zu verbieten.

Re: Re: Wer fährt eigentlich mit dem Fahrrad?

Den Öko-Freak haben sie gut hinbekommen.

Zitat: "sich von der Öllobby manipulieren"

Ich lass mich gar nicht manipulieren. Schauen Sie sich in der Welt herum und Sie wissen, dass nur in Europa die Spritpreise so hoch sind. Sie werden in Tränen ausbrechen, wenn sie sich mal die Aufstellung sämtlicher Länder in Augenschein nehmen.

Aber in nehme die hohen Preisen mit Humor, da ich weiß, das der Staat sich damit letztlich selber schadet! (Wer außer der Konsument kann die Wirtschaft in Schwung halten - und womit soll er dies noch tun, wenn sein Geld für den Sprit drauf geht, mh?)

Re: Re: Re: Wer fährt eigentlich mit dem Fahrrad?

natürlich sind die spritpreise nicht sehr hoch in österreich; sonst würden nicht so viele autofahrten unnütz durchgeführt.
klarer fall.

Antworten Antworten Antworten Gast: fj
21.09.2012 14:29
1 1

Re: Re: Re: Wer fährt eigentlich mit dem Fahrrad?

bitte schauen Sie sich mal die Rohölpreisentwicklung für das Barrel an, sagen wir von 1980 bis 90 und dann vom 1990 bis heute

da gehts jetzt gar nicht mal um die hohen steuern in österreich, sondern darum, dass eine lobby den preis steuert. wenn heute die opec ankündigt, ihre ölförderung um die hälfte zu reduzieren (nur ankündigt, wohlgemerkt), was glauben Sie was der ölpreis an den märkten macht?

Sie sagen, Sie lassen sich nicht manipulieren? wo kaufen Sie denn den benzin? dort wo es ihn gibt, und dann zahlen Sie halt auch einen sehr hohen preis (im vergl zu vor ein paar jahren), dh Sie lassen sich manipulieren oder Sie sind abhängig.
ganz einfach. und das hat nichts mit "öko" oder "freak" zu tun, sondern einfach nur mit dem hausverstand.