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Olivers Vater plädiert auf „nicht schuldig“

25.09.2012 | 18:17 |  von MARTINA LEINGRUBER (Die Presse)

Unter großem Medieninteresse erschien Thomas Sörensen vor Gericht. Er hatte Anfang April seinen fünfjährigen Sohn vor dessen Kindergarten in Graz der Mutter abgenommen und nach Dänemark gebracht.

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Graz. Marion Weilharter, die Mutter von Oliver, war schon eine halbe Stunde vor Prozessbeginn am Landesgericht Graz eingetroffen. Minutenlang waren die zahlreichen Kameralinsen und Mikrofone der Fotografen und Journalisten auf die Grazerin gerichtet. Und dann, kurz vor zehn Uhr, wenige Minuten vor Prozessbeginn, stand sie fast allein vor dem Verhandlungszimmer drei. Kameraleute und Journalisten hatten ein neues Motiv: Thomas Sörensen, den Vater von Oliver.

Der Däne schritt an der Seite seiner Anwältin den Gang entlang, seine Lippen waren zu einem freundlichen Lächeln geformt. Auch zwei Vertreter der dänischen Botschaft waren da. Kommentar werde er vor dem Prozess keinen abgeben, sagte seine Anwältin. Ihm wurde freies Geleit zugesichert. Sörensen muss sich im Prozess vor dem Landesgericht Graz wegen schwerer Nötigung und Freiheitsentziehung verantworten. Er hatte am 3. April 2012 seinen fünfjährigen Sohn vor dem Grazer Kindergarten mithilfe eines Komplizen der Mutter abgenommen und nach Dänemark gebracht.

Vergangenen Freitag hat ein dänisches Bezirksgericht in Helsingör gegen die von der Mutter angestrengte Rückführung des Buben nach dem Haager Kindesentführungsübereinkommen entschieden. Die Chronologie des als „Fall Oliver“ bekannt gewordenen Sorgerechtsstreits ist lange (siehe unten stehenden Artikel). Die dänischen Gerichte sehen die Obsorge beim Vater, die österreichischen bei der Mutter. „Aber es wird hier sicher nicht das Obsorgeverfahren geführt“, stellte Staatsanwältin Gertraud Pichler in ihrem Eröffnungsplädoyer klar.

Der Vater sieht sich jedenfalls im Recht, er plädierte auf nicht schuldig. Ein weiterer Verbleib in Graz, wo Oliver seit 2010 mit seiner Mutter gelebt hat, hätte eine Gefahr für das Wohl seines Kindes dargestellt. Wann er den Entschluss gefasst habe, Oliver gemeinsam mit einem Komplizen am 3.April nach Dänemark zu bringen, wollte Richter Günter Sprinzl wissen. „Ungefähr einen Monat davor“, antwortet Sörensen auf Dänisch. Eine Dolmetscherin übersetzte.

Nach Befragung durch Richter und Staatsanwältin blieben Fragen offen. Zum Beispiel: Wer war jener Komplize, der dem Vater geholfen hat, Oliver nach Dänemark zu bringen? Oder: Was hat Sörensen in Graz gemacht, als er sich mehrmals tageweise im Laufe des März 2012 in der steirischen Landeshauptstadt aufgehalten hat? „Dazu möchte ich nichts sagen“, so Sörensen. „Es spricht nicht für Sie, wenn Sie diese Fragen nicht beantworten“ sagte der Richter.

Zu dem Vorfall am Morgen des 3.April wurde am Dienstagvormittag eine weitere Zeugin befragt. Beim Verlassen der Kinderkrippe habe sie ein Kind schreien gehört. „Ich habe mir gedacht, da will heute ein Kind aber nicht in die Krippe“, erinnerte sich die Frau. Dann habe sie ein Auto mit quietschenden Reifen davonrasen und die Mutter schreien gehört: „Mein Kind ist entführt worden.“ Der Darstellung der Mutter, sie sei unter Gewaltanwendung vom Komplizen festgehalten worden, widersprach Sörensen. Zudem habe sich Oliver sehr gefreut, ihn zu sehen. Erst als die Mutter geschrien habe, habe auch Oliver zu weinen begonnen. Wie es Oliver zur Zeit gehe, wollte der Richter wissen.

 

Überraschendes Ende

„Oliver ist ein fröhliches Kind“, antwortete der Angeklagte. Es gibt allerdings ein Gutachten, das auf einer Videoaufnahme des letzten Aufeinandertreffens von Mutter und Sohn basiert. Dieses kommt zum Schluss, dass die „psychische Situation des Kindes schlecht ist“. Anzumerken ist, dass das Gutachten vonseiten der Mutter in Auftrag gegeben wurde. Der Bub selbst wurde bisher nicht befragt.

Nach gut einer Stunde vertagte der Richter überraschend die Verhandlung auf heute, Mittwoch. Seine Begründung: Er habe weitere Verhandlungen zu führen. Befragt wird die Mutter, danach soll das Urteil verkündet werden. Im Falle eines Schuldspruchs droht dem Vater eine Freiheitsstrafe im Ausmaß von sechs Monaten bis fünf Jahren. „Fakt ist aber, dass dieses Urteil wohl auf die Rückkehr meines Sohnes nach Österreich kaum Einfluss haben wird“, sagte Weilharter nach der Vertagung.

Auf einen Blick

Sorgerecht. Zur Grazer Gerichtsverhandlung im Fall Oliver (5) ist am Dienstag überraschend der dänische Vater des Buben, Thomas Sörensen, aufgetaucht. Er muss sich vor Gericht wegen schwerer Nötigung und Freiheitsentzug verantworten. Anfang April hat Sörensen seinen fünfjährigen Sohn der Mutter abgenommen und nach Dänemark gebracht.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 26.09.2012)

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145 Kommentare
 
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Gast: Paracelsus
29.09.2012 17:55
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Zum Nachdenken

Das Ausmaß des Sorgerechtsstreits um Oliver ist zweifellos ein Skandal und die Auswirkungen auf den kleinen Buben enorm.
Dennoch muss ich Ihnen als „entsorgter“ Vater mitteilen, dass ich die Kommentare sehr einseitig, sogar feministisch sehe.
Täglich passieren Fälle in Österreich, bei denen Kindsmütter aus dem gemeinsamen Haushalt mit den Kindern ausziehen und den Wohnsitz ändern. Die Justiz unterstützt dies einfach durch ein Schreiben an den Vater, indem dies AUSSCHLIESSLICH ZUM WOHL DES Kindes dient, dass die Kinder nicht mehr beim Vater leben. Ich nenne es ebenso ‚Entführung‘! Tausende Väter in Österreich sind Betroffene! Aber es interessiert Niemanden! Elternteilentfremdung durch Kindesentzug (PAS) ist für Väter leider der Alltag! Väter haben keine Rechte, sie sind seelenlose Geldautomaten, die von den Müttern erpresst und gedemütigt werden, Psychopharmaka schlucken und sich teilweise in der Obdachlosigkeit wiederfinden!

Meine Schilderung möge jetzt vielleicht auch etwas einseitig wirken, aber sie soll zum Nachdenken anregen!

Gast: Ratio26
26.09.2012 14:44
0 2

Die Faktenlage

Werden Sie doch endlich mal vernünftig und lassen dieses "Hick-Hack"!
Die Mutter und der Junge sind österreichische Staatsbürger, die Mutter ist mit dem Kind legal ausgereist - die hat darüber sogar eine Bestätigung des dänischen Gerichtes, und hat von Anfang an(!) das alleinige Sorgerecht!! Der Vater hatte erst nach Monaten die Vaterschaft anerkannt und dann "Klammheimlich", wenn Sie so wollen, um das Sorgerecht in DK angesucht - ohne das Wissen der obsorgeberechtigten Mutter (dies ist auch gegen die Gesetze von DK!) ... dass hier etwas gegen die üblichen Gesetze in DK und Europas läuft ist wohl klar.
Zudem hatte die Mutter um Rückführung des Kindes in DK angesucht, dies wurde von der dortigen Richterin ignoriert und hat diese mit ihrem "Spruch" gegen internationale Gesetze verstossen.
Es liegt an der Mutter gegen diesen Spruch Einspruch zu erheen....
Schaut doch einfach auf die Fakten und lasst dieses Hick-hack, wo ihr alle eins überseht - es geht um das Wohl und Recht von Oliver! Der darf wohl jetzt nicht aus DK ausreisen, um nur ein Beispiel zu nennen. Findet ihr das wirklich so gut? Kaum vorzustellen.....

Gast: ZARA
26.09.2012 08:36
0 5

Unglaublich! Rechtlosigkeit und Arroganz stolzieren hier vor einem österreichischen Gericht wie ein Gockel! Der Mann gehört sofort streng bestraft!

Und die vielen Befürworter dieses Vigilantentums gehören einmal ordentlich gemassregelt!
Ein Kind gehört zur Mutter. Etwas anderes ist ungesund und voll wider die Natur!

Antworten Gast: Vaterschaft19
26.09.2012 14:48
0 1

Re: Unglaublich! Rechtlosigkeit und Arroganz stolzieren hier vor einem österreichischen Gericht wie ein Gockel! Der Mann gehört sofort streng bestraft!

Abgesehen davon dass ich auch finde, dass DIESES Kind zur Mutter gehört, nachdem es der Vater entführt hat, muss ich ihnen sagen, dass es ebenso Situationen gibt, wo erstens ein geteiltes Sorgerecht ohnehin schon selbstverständlich ist, und zweitens in manchen Fällen der Vater der bessere Obsorgeberechtigte ist - letzteres ist im Falle von Olivers Vater allerdings auszuschliessen, denn ein gewalttätiger (eine Entführung ist eine Gewalttat) ist definitiv kein Vater der für ein Kind gut sorgen kann.

Antworten Antworten Gast: INTELLEGO
26.09.2012 16:57
0 0

Re: Re: Unglaublich! Rechtlosigkeit und Arroganz stolzieren hier vor einem österreichischen Gericht wie ein Gockel! Der Mann gehört sofort streng bestraft!

Sie sollten sich öffentlich nur über Dinge äußern für die Sie ausreichend kompetent sind!
Zum Beweis:
1.Sie sind auf Grund Ihre oberflächlichen und von Emotionen gespeisten Argumentation-KEIN JURIST!
2.Praktisch ist Ihre gesamte Sachverhaltsdarstellung + Details-FAKTENWIDRIG UND FALSCH!
Das ist alles, was es zu Ihrem Kommentar zu sagen gibt!
FAZIT: Weniger schwätzen, und persönlich nicht so wichtig nehmen,Sir!

Antworten Gast: alex55
26.09.2012 10:23
2 0

Re: Unglaublich! Rechtlosigkeit und Arroganz stolzieren hier vor einem österreichischen Gericht wie ein Gockel! Der Mann gehört sofort streng bestraft!

wo steht das? waren sie dabei??
ist ja lächerlich was sie da schreiben:

ein kind gehört zur Mutter? Was ist wenn die Mutter drogensüchtig ist? Was ist wenn sie das Kind schlägt? Na hauptsache das Kind ist bei der Mutter und die Feministinnen sind glücklich...

mit der Auffassung dürfen sie sich nicht wundern, dass die Männer dann folgendes sagen werden: "Frauen sollen mehr verdienen? Warum sie sollen hinter den Herd... "

Ja mit der Einstellung kommen wir sicher mit der Gleichberechtigung weiter...

zuerst hat die Mutter das Kind aus Dänemark nach Ö entführt

hat das dänische Gericht geurteilt.
Dann hätte der Vater aber die rechtlich Eilprozedur der Rückholung einhalten können.
ein Ehekrieg auf dem Rücken eines kleinen Buben. beide sollten sich schämen!

Antworten Gast: alex55
26.09.2012 10:24
1 0

Re: zuerst hat die Mutter das Kind aus Dänemark nach Ö entführt

hat er auch (siehe chronik), aber das österreichische Gericht sah kein Grund, nachher bekam die Mutter das Sorgenrecht

Gast: R.S.
25.09.2012 23:13
1 13

Wo ist der Bub gerade?

Während der ach so fürsorgliche Herr Papa in Österreich vor den Gerichten grinsend seine Show abzieht, muss man sich doch die Frage stellen: bei wem ist denn der kleine Oliver gerade? Jetzt hat er weder Vater noch Mutter, die sich um ihn kümmern. Aber : Hauptsache er ist in Dänemark! Der Herr Papa hat ihn halt irgendwo in Pflege gesteckt.... Der angeblich so wichtige Lebensmittelpunkt des Oliver, nämlich Dänemark, den er von null (!) bis dreieinhalb (!) Jahren hatte, ist doch nur dummes Gewäsch! Man muss bedenken, dass er von Geburt an immer NUR mit seiner - niemals mit dem Dänen verheirateten - Mama gelebt hat. Einem Baby ist es doch völlig egal, ob es in Dänemark, Österreich oder am Nordpol wohnt. Wichtig ist, dass es bei seiner Mama Wärme und Geborgenheit spürt, bei seiner Mama, die diesen kleinen Oliver neun Monate im Schoß getragen hat und ihn besser als irgendjemand anderer auf der Welt kennt und umsorgt. Und wenn man noch bedenkt, dass die Mutter GEGEN den Willen des jetzt auf einmal plötzlich so besorgten Herrn Papa, das ungeborenen Kind behalten wollte, wo der Däne doch verlangt hatte, dieses unerwünschte Kind soll abgetrieben werden, so kann man nur sagen: NATÜRLICH gehört DIESES Kind zu seiner Mutter. Und alle frustrierten Väter, die mit Hilfe dieses Falls in ihren Postings und Hasstiraden ihre eigene Schmutzwäsche waschen wollen, sind hier einfach fehl am Platz!

Re:

Man kann natürlich immer alles ins Negative ziehen, wenn man will. Wieso soll ein Fünfjähriger nicht gut versorgt sein, wenn sein Papa mal zwei Tage weg ist? Vlt ist er bei Großeltern.

Der Vater hatte ja in Dänemark gar nichts dagegen, dass Oliver bei seiner Mutter war. Sie hätte nur dort bleiben müssen anstatt das Kind nach Ö zu schleppen, wo es seinen Vater kaum sieht. Ich hätte genauso gehandelt, wäre ich der Vater gewesen.

Zu Ihrem "dummen Gewäsch": Mein Sohn ist ca in dem Alter, bis zu dem Oliver in Dänemark war und mein Mann ist häufig auf Geschäftsreise. Das kriegt mein Sohn alles bewusst mit. Er ist natürlich immer bei mir, aber er vergöttert seinen Papa und ich brächte es unter keinen Umständen übers Herz, meinen Lebensmittelpunkt von seinem Papa weg zu verlegen
Ein Kind hat ein Recht auf seinen Vater, nicht nur alle paar Wochen, und auch Väter, die ihr Kind nicht jeden Tag sehen, können es abgöttisch lieben. Mag sein, dass ein Kind zur Mutter gehört, aber eine gute Mutter ist es dem Kind schuldig, eine enge Beziehung zu dessen Vater zu fördern.

Antworten Antworten Gast: R.S.
26.09.2012 09:45
0 0

Re: Re:

Herr oder Frau Sandra.blog.
Natürlich gibt es Väter - und zum Glück viele - die ihre Kinder lieben. Hat der Vater des Kindes, von dem Sie schreiben, auch darauf gedrängt, dass es erst einmal abgetrieben werden soll? Und hat er es auch der Mutter gewaltsam entrissen und in ein anderes Land entführt? Und hat er es auch neun Monate lang nicht besucht, wie es der Vater von Oliver getan hat?
Hier geht es NUR um den ganz speziellen Fall des kleinen Oliver, und NICHT um die Mütter und noch viel zahlreicheren Väter, die sich vielleicht nicht um ihre Kinder kümmern, wie es jedem Kind zustehen würde.

0 0

Re: Re: Re:

Woher haben sie das mit der Abtreibung? Aussage der Mutter?

Antworten Antworten Antworten Gast: @R.S.
26.09.2012 13:58
0 0

Re: Re: Re:

Ein Vatereines Kindes ist IMMER der VAter.

Egal was er macht oder nicht, ob er sein Kind liebt oder nicht.

Das ist eine biologische Tatsache.

Sie verteidigen auch immer das gottgegebene REcht dass ein Kind zur Mutter gehört, egal was die auf dem Kerbholz hat.

Dasselbe gilt aber auch für Väter - KEINE Instanz der Welt kann einen VAter ent-vatern (auch wenn in Östereich viele tausende Väter menschenrechtswidrig von ihren Kindern ferngehalten werden z.B. durch Nichtumsetzen von Besuchsregelungen).

Antworten Antworten Gast: eyes
26.09.2012 09:28
0 0

Re: Re:

Sie bringen es auf den Punkt.
Danke!

Re: Wo ist der Bub gerade?

würde die unfähige Justiz hierzulande keinen Show - Prozess durchführen. Ein Prozess der nur durch die Unfähigkeit von OGH und LG Graz überhaupt erst entstanden ist.
Dann könnte der Vater auch bei seinem Sohn sein!

Jedoch sind die nationalsozialistisch geprägten Interessen dieser Republik wichtiger wie das Wohl des Kindes.

Auch bin ich mir nicht sicher wo sie Ihre Info's herhaben, ist aber auch egal, weil es Ihnen auch nur um die Mutter und nicht um das Kind geht! Weil die Wärme kann eine Mutter sicher nicht ausstrahlen die Ihr Kind entführt!

Antworten Gast: eyes
26.09.2012 07:26
3 0

Re: Wo ist der Bub gerade?

Auch frustrierte Mütter sind hier fehl am Platz!

Gast: TOM22
25.09.2012 22:10
9 0

es wird schon

Liebe Redaktion, endlich mal nach langen fehlerhaften Artikeln auch in der Presse eine seriösere Darstellung. Zur Qualität fehlt aber noch was: Was noch fehlt ist aus den dänischen Urteil zu zitieren. Schließlich ist es ja so, dass sich die Mutter plötzlich ohne Vater, Oma, Kindergarten, Arbeitgeber etc das Kind gepackt, aus der gewohnten Umgebung gerissen hat und nach Österreich abgehaut ist.

Antworten Gast: es wird Zeit mit Ihnen
25.09.2012 22:26
0 8

Re: es wird schon

Wie oft müssen Sie das noch lesen? -- die Mutter hatte sich ordnungsgemäß abgemeldet und hat die entsprechenden Bestätigungen. Unter anderem hat sie auch eine Bestätigung des dänischen Gerichtes, dass sie völlig legal mit ihrem Kind nach Österreich gereist ist!

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Re: Re: es wird schon

Hat sie eben offenbar nicht:

"Nicht der Vater, sondern die Mutter des fünfjährigen Oliver hat Kindesentziehung begangen, lautet die Entscheidung des dänischen Gerichts. Zwar habe die Österreicherin im Jahr 2010 dem Vater des Buben mehrmals erklärt, sie werde Dänemark mit dem Kind verlassen. Doch sie habe es verabsäumt, "weder konkret noch präzise" anzugeben, wann sie diesen Schritt zu unternehmen gedenke, zitierte die Zeitung "BT" (Online-Ausgabe) aus dem vorliegenden Urteil.

Damit habe sie gegen die Bestimmungen in jenem Gesetz, das die Rechte und Pflichten von Eltern regelt, verstoßen. Demnach hätte sie dem Vater nämlich sechs Wochen vor ihrer Übersiedlung nach Österreich Bescheid geben müssen. Der habe aber erst am 30. Juli 2010 erfahren, dass sie am 17. Juli Dänemark verlassen hatte. Das vom Vater beantragte Sorgerechtsverfahren lief da bereits.

Überdies habe sie weder ihren Arbeitgeber noch den Kindergarten vom Umzug informiert. Am 24. August 2010 erhielt schließlich der Vater das alleinige Sorgerecht. Folglich kam das Gericht nun zum Erkenntnis, dass sich die Mutter der gesetzeswidrigen Kindesentziehung schuldig gemacht habe, da sie Oliver nach dieser Entscheidung nicht zurückließ. Das Gericht hielt laut "BT" überdies fest, dass der Bub die stärksten sozialen und familiären Bande nach Dänemark habe, da er dort aufgewachsen sei."

http://derstandard.at/1347493210023/Fall-Oliver-Daenisches-Gericht-erkennt-Vater-Sorgerecht-zu

Antworten Antworten Gast: UNHQ
26.09.2012 10:33
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Re: Re: es wird schon

Woher haben Sie diese Informationen?
Wenn Ihre Darstellung der Wahrheit entspricht würde mich das sehr interessieren da in diesem Forum dauernd nur dieses verletzte Männergeplärre zu lesen ist.

Noch schlimmer sind für mich allerdings die intelligenzbefreiten Kommentare von sandra.blog! Selten so was dummes gelesen.

Bitte um Quellen dafür das die Mutter sich ordentlich abgemeldet hat bevor sie ausgereist ist.

Weiß das das dänische Gericht auch?

Weiß das das dänische Gericht auch?

Re: Re:

Selbst wenn es legal war, so ist es einfach nicht richtig, sich ohne die Gefühle von Vater und Kind zu kümmern, so weit weg vom Vater zu ziehen.

6 0

Re: Re: es wird schon

Und der dänische Haftbefehl gegen die Mutter ist halt einfach nur falsch adressiert...

Antworten Antworten Antworten Gast: habicheinefrage!
26.09.2012 07:57
1 0

Re: Re: Re: es wird schon

welchen medium haben sie entnommen, daß es einen dänischen oder europäischen haftbefehl gegen die mutter geben soll? bitte um angabe der quelle.

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Re: Re: Re: Re: es wird schon

"Zudem habe die Mutter keine Möglichkeit gehabt, sich in Dänemark zu verantworten, "da sie Angst hatte, verhaftet zu werden""

http://diepresse.com/home/panorama/welt/1292909/Oliver_Daenisches-Gericht-erkennt-Vater-Sorgerecht-zu?from=simarchiv

Warum erklärt sich aus dem Artikel, die Mutter hat das Kind dem vater, dem das Sorgerecht zustand entzogen.

Gast: idontknow
25.09.2012 21:17
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wow!

wenn man sich die kommentare in diesem forum hier aufmerksam durchliest kann man zum schluss kommen, dass scheinbar eine grosse menge an unaufgearbeiteten fällen im österreichischen familienrecht darauf warten bzgl. genderurteilen neu beurteilt zu werden.

dieser fall wird scheinbar aufgrund seiner speziellen geschichte und öffentlichkeiit vor allem von väterseite in geiselhaft genommen, ohne ihn spezifisch zu analysieren und WERTFREI letztlich objektiv zu beurteilen. schade!

ich bin selbst geschiedener vater, allerdings wie man in diesem fall mit der mutter und vor allem mit dem kleinen kind umgeht, erscheint mir nicht verhältnismäßig. aus formalfehlern werden kardinalverbrechen konstruiert, warum auch immer. scheinbar muß man däne sein, welchen geschlechts auch immer, um ein lt. dänischen gericht ein kind erziehen zu können? hauptsache in dänemark, alles andere ist wurscht?

auf der strecke bleibt das kind. hauptsache die gerichte und ihre kläger behalten recht!


 
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