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Schluss der Badesaison: Jetzt erhält Donauinsel ein WLAN

27.09.2012 | 18:26 |   (Die Presse)

Die Stadt investiert 650.000 Euro für drahtlosen Internetzugang in dem Naherholungsgebiet. Ursprünglich wäre die Eröffnung schon Anfang des Sommers geplant gewesen.

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Wien/Gr. Just zum Ende des Sommers hat Vizebürgermeisterin Maria Vassilakou am Donnerstag, zwei Infrastrukturprojekte auf der Donauinsel eröffnet: Die Beleuchtung auf der Insel und an beiden Flussufern wird auf LED-Leuchten umgestellt. Zudem bekommt das Gebiet zwischen Floridsdorfer und Reichsbrücke, also zwischen U6 und U1, 24 kostenlose WLAN-Hotspots.

Ursprünglich wäre die Eröffnung schon Anfang des Sommers geplant gewesen, aber ein Einspruch gegen die Vergabe des WLAN-Auftrages an A1 verzögerte das Projekt. Die Installation kostet die Stadt – inklusive Zentralsystem – 650.000 Euro.

Gänzlich frei werden Inselbesucher den drahtlosen Internetzugang nicht nutzen können: Nutzungsdauer und Datenvolumen sind beschränkt. Wer sich in das Insel-WLAN einklinken möchte, muss sich zuerst bei der Stadt registrieren und per SMS freischalten lassen. Darüber hinaus sind Seiten mit „sittenwidrigen Inhalten“ gesperrt.

Die Umstellung auf LED – in der Anschaffung teurer, aber in der Erhaltung billiger als konventionelle Lampen – ist vor allem vom Standpunkt der Finanzierung spannend. Die Stadt bezahlt ihrem Vertragspartner Philips über zehn Jahre weiter jene Summe, die der Betrieb der Lampen bisher gekostet hat. Philips trägt dafür die Investitionskosten – und finanziert die LED-Lampen mit der Summe, um die sie in der Erhaltung billiger kommen als die herkömmlichen Lampen.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 28.09.2012)

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29 Kommentare
 
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das wichtige zuerst

gibe es in wien keine wichtigeren projekte?
kann man 650000 euro nicht besser verwenden als für ein nur im sommerhalbjahr genutztes wlan? noch dazu mit zensur!

wer bestimmt eigentlich was die sittenwidrigen inhalte sind?
schaut sich das die frau verkehrsstadträtin persönlich an?
später werden dann vielleicht nur mehr stadtregierungfreundliche seiten erlaubt???


Gast: Basilikum
28.09.2012 15:53
0 0

ähm, eben, wozu?

@ wuler
das is wirklich 1 sehr komische idee. Die Gastronomie dort könnte entweder die Kosten selbst tragen - nur, eben, wozu dort? schade, dass man hier nicht vorher die bev abstimmen hat lassen (dafür aber bei der neuen Öffistimme?!); wären z.B. tablets für Volksschulen nicht sinnvoller investiertes Geld?es gab da vor einigen jahren schon mal 1 tolles schulprojekt 1 eigeninitiativen Lehrerin.

Gast: WLAN surfer
28.09.2012 15:02
0 0

Fast überall kostenloses WLAN verfügbar

Auch wenn man sicht nicht auf der Donauinsel befindet ist fast überall irgendwo ein kostenloser WLAN Hotspot zu finden.
Hilfe bei der Suche bieten div Apps oder Portale wie www.shareair.net

Auf rot/grün ist Verlaß

selbst wenn die Stadt Wien das Triple 0 bekommt wird auf Teufel komm raus Geld ausgegeben - Häupl-Brauner-Vassi sind Garanten der Pleite.

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650.000?!?

Die reale Summe wird sich dann wohl um die Million einpendeln! Was man mit dem Geld wirklich sinnvolles machen könnte, von mehr Bürger etwas hätten!!!

Re: 650.000?!?

Ein, zwei Inseratenkampagnen zum Beispiel?
Oder eine Volksbefragung, ob die Bevölkerung glaubt, dass ob der plötzlichen Karitativität einer ESL-Verordnung-Günstlingsfirma die LED Preise nächstes Jahr in den Keller rasseln?

Gast: dpB
28.09.2012 10:47
1 0

650.000 Euro

- und wie teuer war die technische Infrastruktur davon?

Gast: ach ja
28.09.2012 10:15
6 0

stinkt!

Stinkt alles nach Korruption ...

Dieser reichlich absonderliche Vertrag mit Philips reiht sich nahtlos in skurrile "sale and lease back" Verträge über im weitesten Sinne öffentliches Gut. Ist schon klar, gehört "nur" der öffentlichen Hand und ist nicht als Öffentliches Gut gewidmet. Belehrung daher in diesem Zusammenhang überflüssig!

Anstatt diese total überflüssige Internetzverbindung aufzubauen sollte die Stadt Wien viel besser die massenweise entfernten Kackhäuser auf der Donauinsel wieder aufstellen lassen. Es gibt nur mehr einen Bruchteil der öffentlichen Bedürfnisanlagen auf der Donauinsel verglichen mit früher!

Was wird die Folge sein? Verschmutzte Plätze überall. Herr/Frau Besucher wird die Ehre haben permanent auf der Donauinsel "ins Glück" zu steigen.

Ja, geht´s noch?

Endlich ein vernünftiger Grund nach Wien zu reisen!

Jetzt fehlt mir bloß noch ein Smartphone. Weil Geld in Wien wohl keine Rolle spielt, wäre es nicht auch möglich die Donau zu heizen um die Badesaison zu verlängern?

Warum zahle ich für einen WLAN Hotspot bloß 1000 Euro?

Mein Lieferant würde somit für 24 Sender 24.000 Euro verlangen.

Häupl verbrennt 626.000 Euro Steuergeld mehr dafür.

Die Gaunereien gehen fröhlich weiter. Wen wundert es da, dass Stronach Erfolg hat.

Gast: Huhusanwirblöd
28.09.2012 07:49
5 0

Wie bei der Röntgenstrahlung

Siehst nicht, hörst nicht, gibts nicht.

Gast: Linnegger F
28.09.2012 07:16
7 0

650 000 €

Damit die Grünen Radler wieder heimfinden?

Re: 650 000 €

Wer will das :-)

Gast: iggitter iggi
28.09.2012 02:46
1 0

investion ist was anderes aber

hoch eintreiben und hoch rauswerfen scheint der waehlermehrheit zu taugen.

12 1

Stadt Wien

Wo der Schwachsinn regiert.

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geht nichts über ein gutes Timing..

und vor allem, wer braucht das in Zeiten von flat Tarifen?

13 2

650.000 €?

Geht's noch? Für so einen Blödsinn so viel Geld aus zu geben?

Und wer soll das Abgebot nutzen? Diejenigen, die ihren Laptop unbedingt auch mit Internetanschluss auf der Donau mitschleppen müssen, werden wohl zu der Generation "Smartphone" gehören und somit so oder so überall über mobiles Internet verfügen....

Wer soll das nutzen? Touristen? Ich würde es noch verstehen wenn man es in den großen U-Bahnstationen anbieten würde wegen den Touristen aber auf der Donauinsel?

Ich bitte Sie mich zu korrigieren aber Icb habe noch nie von jemandem gehört, dass er unbedingt einen Internetanschluss auf der DI braucht...

Wahnsinn!! Wir haben Staatsschulden ohne Ende und sollen so einen Sch...marren finanzieren?


Re: 650.000 €?

Und Touristen müssten sich mit ihren ausländischen Handys, falls sie welche dabei haben, teuer registrieren.

Gast: Hefe
27.09.2012 20:51
6 0

Hab ich da was von SPAREN gehört?

oder bringt so was wirklich so viele neue Wähler?

Re: Hab ich da was von SPAREN gehört?

die zielgruppe, die dort in der sonne brät wirds ihrem lieblingsbürgermeister schon danken!

Gast: UKW
27.09.2012 20:36
17 0

"Wer sich in das Insel-WLAN einklinken möchte, muss sich zuerst bei der Stadt registrieren und per SMS freischalten lassen. Darüber hinaus sind Seiten mit „sittenwidrigen Inhalten“ gesperrt."

Ja klar, registriert euch nur, gebt den Sozis eure Handynummer und Zugang zu eurem Surfverhalten, damit sie euch anzapfen können und mit politisch korrekten "Newslettern" versorgen können. 650.000 Euro Steuergeld, das muss uns die totale Überwachung durch die Prawda-Partie schon wert sein. Selbst George Orwell hätte davon nicht zu träumen gewagt, was die Sozis aufführen.

Sind die Homepages der anderen Parteien eigentlich auch "sittenwidrig"? Oder lässt der Wächterrat der SPÖ das noch großzügig durchgehen, weil sie eh so plump sind?

Antworten Gast: ido
28.09.2012 00:50
1 4

Re: "Wer sich in das Insel-WLAN einklinken möchte, muss sich zuerst bei der Stadt registrieren und per SMS freischalten lassen. Darüber hinaus sind Seiten mit „sittenwidrigen Inhalten“ gesperrt."

Ich bin zwar kein Fan von der WLAN-Idee, aber deine Paranoia teile ich trotzdem nicht.

Es ist ein Unterschied, eine Idee zu kritisieren, oder einfach mit schwachsinnigen Inhalten polemisieren zu wollen. Der Vorwurf ist unhaltbar, nirgends wo es zZ gratis WLAN gibt, ist irgendeine deiner Ängste bewahrheitet worden.

Jetzt nachdem 40 Mio von den Parkpickerln in der Stadtkassa sind, gibt es genug Geld für weitere sinnlose Projekte

Es wundert mich schon dass nicht zuerst etwas an die heiligen Radfahrer verschwendet wurde... Frau Maria, wie wäre es z.B. mit beheizten Radwegen?

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Re: Jetzt nachdem 40 Mio von den Parkpickerln in der Stadtkassa sind, gibt es genug Geld für weitere sinnlose Projekte

Ich denke, die wollen damit die Arbeitslosen und krank gemeldeten orten. Dann weiß man auch gleich zu wem welche Telefonnummer gehört, wenn es ein Prepaid-Handy ist. Ich denke, das wird sich schnell gerechnet haben.

Antworten Antworten Gast: Ams!
27.09.2012 20:53
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Re: Re: Jetzt nachdem 40 Mio von den Parkpickerln in der Stadtkassa sind, gibt es genug Geld für weitere sinnlose Projekte

ja fefe, natürlich ICH liege den ganzen Tag auf der Donauinsel.
Damit ihr krankes, nicht über den Nachtkastlrand reichendes Denken passt...

Leider bin ich durch schwere unverschuldete Operationen arbeitlos geworden und glauben sie mir:
Es nervt gewaltig zum NIXTUN verurteilt zu sein...

Aber wie sie so schön schreiben... die Arbeitslosen... wir (ich) habe der Gesellschaft nichts getan und schon gar nicht ihnen um derart beleidigt zu werden. Ausser eben herum zu lungern....

Re: Re: Re: Jetzt nachdem 40 Mio von den Parkpickerln in der Stadtkassa sind, gibt es genug Geld für weitere sinnlose Projekte

Interessant, nur, was ist ein "ja jeffe"???

 
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