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Tirol: Inntalautobahn nach Blockade wieder frei

28.09.2012 | 23:25 |   (DiePresse.com)

Die Inntalautobahn war zwischen Vomp und Schwaz bis kurz nach 23 Uhr für jeden Verkehr gesperrt. Grund war eine Blockade von Transitgegnern.

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Die Inntalautobahn (A 12) ist nach der seit Vormittag dauernden Sperre wegen einer Kundgebung von Transitgegnern wieder frei. Kurz nach 23 Uhr konnten die Autofahrer die wichtige Nord-Süd-Verbindung wieder ungehindert passieren. Bis in die Abendstunden hatte es in beiden Fahrtrichtungen kilometerlange Staus und Wartezeiten von bis zu drei Stunden gegeben. Pkw wurden seit kurz nach 11 Uhr über die Bundesstraße umgeleitet. Für Schwerfahrzeuge bestand ein totales Fahrverbot.

Lkw dürfen wegen des seit 22 Uhr in Tirol geltenden Nachtfahrverbotes erst Samstag um 5.00 Uhr früh weiterfahren. Dann wird erneut mit Verkehrsbehinderungen gerechnet.

Transitgegner wollen sektorales Fahrverbot

Die Transitgegner forderten die Wiedereinführung des vom EuGH aufgehobenen "Sektoralen Lkw-Fahrverbotes" etwa für Müll oder Schrott bis Jahresende. Außerdem sollten Tempolimits von 60/80100 Km/h für Lkw, Busse und Lkw permanent gelten. Sollten diese Forderungen bis Jahresende nicht realisiert werden, drohte der Chef des Transitforums Austria-Tirol, LAbg. Fritz Gurgiser (Bürgerklub) mit weiteren Blockadeaktionen.

"Das Inntal ist seit zehn Jahren Luftsanierungsgebiet und jetzt werden an Messstellen etwa in Vomp die Stickstoffoxidwerte um 120 Prozent überschritten", sagte Gurgiser. Es brauche ein Bündel an Maßnahmen, auch die ständigen Tempolimits für alle Fahrzeuge. Außerdem müsse der Transitverkehr zwischen Rosenheim und Verona gleich teuer wie in der Schweiz werden.

"Es geht um die Gesundheit"

"Es geht nicht um einen Weltrekord von Beteiligung bei der bis 23 Uhr angesetzten Veranstaltung, sondern um für die Gesundheit der Bevölkerung", betonte Gurgiser. Von der Polizei war am Nachmittag als Teilnehmerzahl "etwa 1000" genannt worden.

Unterstützung erhielt der Transitforumschef vom Tiroler Umweltmediziner Heinz Fuchsig. Zum Schutz der Volkswirtschaft müssten bessere Luftwerte erreicht werden. In schadstoffrelevanten Zeiten etwa im November habe es 2011 um 40 Prozent mehr Krankenstände gegeben. Mehr als 100.000 Tote könnten in der EU etwa durch den Einsatz von Partikelfiltern verhindert werden. Ein mit einem Partikelfilter ausgestatteter "Euro 3"-Lkw verursache weniger Feinstaub als ein "Euro 5"-Lkw, dies würden EU-Untersuchungen belegen. 60 Millionen Euro würde eine Nachrüstung der betroffenen Fahrzeuge in Tirol bedeuten. Die gesundheitsrelevanten Daten seien vorhanden, es fehle lediglich an der rechtlichen Grundlage zur Umsetzung.

Wirtschaft kritisiert Blockade

Die Bundeswirtschaftskammer übte unterdessen Kritik an der Veranstaltung. Die Blockade sei "aus Sicht der Wirtschaft nicht nur unverhältnismäßig, sondern verfehlt auch ihr Ziel", meinte Alexander Klacska, Obmann der Bundessparte Transport und Verkehr, in einer Aussendung. Der Anteil der Lastkraftwagen auf den Autobahnen sinke. Steigend seien hingegen die Fahrten mit dem Pkw. So habe sich der Anteil der Pkw, die den Brenner passieren, von 78,6 Prozent im Jahr 2008 auf 81,7 Prozent im ersten Halbjahr 2012 erhöht, zwischenzeitlich habe der Anteil sogar mehr als 82 Prozent erreicht. Viele Unternehmen der Verkehrsbranche seien innovativ und beschäftigten sich mit alternativen Antrieben und Treibstoffen für schwere Nutzfahrzeuge, meinte Klacska.

(APA)

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26 Kommentare
 
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Gurgiser sollte einfach meine Berechnung der Maut widerlegen. Kann er aber nicht, daher ist alles Geschwafel, was die Wirtschaftskammer sagt und ich genau so vorrechnen kann.

Der arme Hr. Gurgiser, mich persönlich anzusprechen wagt er nicht mehr, weil er mit seinen Angaben schlicht falsch liegt, also offenbar bewußt die Unwahrheit sagt.

Besonders schwach ist es, der Wirtschaftskammer und mir Geschwafel von Uninformierten zu unterstellen. Zum Drüberstreuen führt er noch seine eigene Website als Beweis für seine Behauptungen an. Na, was wird denn dort schon stehen? Doch nur das, was er behauptet und nichts anderes.

Hier die wirklichen Fakten. Für einen 40-Tonner ist die Schweizer Straßenmaut von Basel nach Chiasso nicht 70 Cent / km, sondern 68,97 Cent, wenn wir genau sein wollen. Die österreichische Straßenmaut von Kufstein zum Brenner ist aber nicht nur 28 Cent / km – das war einmal – sondern es sind 36,29 Cent.

Die Strecke von Duisburg nach Genua über die Schweiz ist exakt 1.025 km lang.

Die Strecke von Duisburg nach Genua über den Brenner (Umwegverkehr) ist exakt 1.340 km lang. Der Umweg würde also 315 km betragen.

Der LKW darf 80 km/h fahren und erreicht verkehrsbedingt höchstens 70 km/h. D.h. der Umweg kostet 4 ½ Stunden mehr Fahrzeit. Das ist genau die Hälfte der erlaubten Lenkzeit für den Fahrer an einem Tag. Soll der LKW die zweite hälfte des Tages nicht stehen, braucht es einen zweiten Fahrer.

Fortsetzung folgt:

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Gurgiser sollte einfach meine Berechnung der Maut widerlegen. Kann er aber nicht, daher ist alles Geschwafel, was die Wirtschaftskammer sagt und ich genau so vorrechnen kann.

Fortsetzung:

Für den LKW treten folgende Kosten auf:

Strecke Duisburg – Schweiz – Genua: 1.025 km
Maut Duisburg-Basel 545 km (28,8 Cent / km) = € 156,96
Maut Basel-Chiasso 290 km (68,97 Cent / km) = € 200,--
Maut Chiasso-Genua 190 km (15,26 Cent / km) = € 28,99
Summe Maut = € 385,95
Betriebskosten ( € 1,-- / km) für gesamt 1.025 km = € 1.025,--
Gesamtkosten Betrieb + Maut Duisburg-Genua = € 1.410,95
Gesamtkosten pro km = 1.410,95 / 1.025 = € 1,38 / km

Strecke Duisburg – Brenner – Genua: 1.340 km
Maut Duisburg-Kufstein 725 km (28,8 Cent / km) = € 208,80
Maut Kufstein-Brenner 110 km (36,29 Cent / km) = € 39,82
Zusatzmaut Brenner € 46,08
Maut Brenner-Genua 505 km (15,26 Cent / km) = € 77,06
Summe Maut = € 371,76,68
Betriebskosten ( € 1,-- / km) für gesamt 1.340 km = € 1.340,--
Gesamtkosten Betrieb + Maut Duisburg-Genua = € 1.711,76
Gesamtkosten pro km = 1.711,76 / 1.340 = € 1,28 / km

Die Kosten pro gefahrenen Kilometer sind also um heiße 10 Cent über den Brenner niedriger als über die Schweiz, die Gesamtkosten sind aber (Umweg 315 km x € 1,28 / km) um € 403,20 höher als über die Schweiz.

Kein Spediteur wird 400 Euro mehr ausgeben, wird 4 ½ Stunden länger fahren, nur um den gefahrenen Kilometer nominell von 1,38 Euro auf 1,28 Euro zu senken. Vom notwendigen zweiten Fahrer noch keine Rede.

Das glaubt nur Hr. Gurgiser.

Gleiche Rechnungen stellte ich übrigens auch für andere Strecken nach Genua oder Triest an, immer mit ähnlichem Ergebnis.

Umwegverkehr über den Brenner gibt es nicht!

Gast: Gurgiser Fritz
30.09.2012 15:00
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Mautkosten

Wenn weiter unten steht, dass ich etwas falsch behaupte, so nur der Ordnung und Richtigkeit halber:
Der Lkw-km auf der Strecke Rosenheim-Verona über den Brenner kostet 28 Cent, der von Basel-Chiasso 70 Cent.
Details dazu top aktuell auf http://www.transitforum.at" target="_blank">www.transitforum.at - da kann die WKÖ noch so herumrechnen wie sie will und der Poster noch so lange Aufsätze schreiben.
Es zählen eben die Fakten und nicht das Geschwafel von Unifomierten.
Alles weitere - warum wir tatsächlich auf der Autobahn gestanden sind - weil wir uns nicht den Mülltransit wieder auf die Straße zwingen lassen, warum wir nicht um + 120 % über den Grenzwerten bei Stickstoffdioxid leben wollen etc., finden Sie ebenfalls auf unserer Website.
Schönen Sonntag,
Ihr Fritz Gurgiser

Gast: Konservativer
29.09.2012 18:27
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Klare Antwort: Dreht den Tirolern den Versorgungs-Hahn zu.

So so, Tiroler Ökos haben also etwas gegen Lastwägen.

Gut.

Dann dreht es ihnen TOTAL ab.

Keine Waren-Lieferungen an Supermärkte mehr.

Keine Tanklastwägen für Tankstellen mehr.

Keine Müllabfuhr.

Keine Feuerwehr.

Nichts.

Dann wird man sehen, ob diese radikalen Ökos noch ein Problem mit irgendwelchen lächerlichen Esoterik-Luftmesswerten haben.

"Nichts"

ist das, was so mancher Gast-Poster hier im Kopf haben mag...

Rache ist jedenfalls kein Mittel gegenüber einem Opfer. Und Opfer sind jene, die wegen Luftverschmutzung und vor allem dem Lärm durch den immer weiter zunehmenden LKW Transit leiden müssen, nur weil sich einige Frächter gesund stoßen und Großkonzerne die Strasse als Lager verwenden wollen.

Schwerverkehr ist eben immer noch viel zu billig.


Gast: Blankensteiner Husar
29.09.2012 09:53
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Wenn jeder Fahrzeuglenker ein tyroler Schnapserl und einen deftigen Einheimischen Witz erzählt von einem berufsangetrunkenen Lederhosentyroler erzähltaushält ohne Durchfall, dann würdens für mehr Autos demonstrieren!

Aber jeder, der unabgezockt durchfährt, klar, der muss verhindert werden!
Holladaredulliööööööööö!

Re: Wenn jeder Fahrzeuglenker ein tyroler Schnapserl und einen deftigen Einheimischen Witz erzählt von einem berufsangetrunkenen Lederhosentyroler erzähltaushält ohne Durchfall, dann würdens für mehr Autos demonstrieren!

Gäste die bleiben wollen sind willkommen, aber in einem alpinen Tal leiden sowohl die Gäste als die Bevölkerung selbst, wenn jene die nur "durchfahren" wollen aus 2 Mio LKW und 10 Mio PKw p.a bestehen....

Lärm und Schadstoffbelastung sind im Talbereich deutlich problematischer als z.B. im flachen Land. Daher ist Transit nicht gleich Transit, sondern es kommt auf die umgebende Topographie an.


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Super...

Bin gestern in diesem Stau gestanden nach einer 48h Schicht in der Klinik echt toll das die Einheimischen dafür büßen müssen...Danke

Aber gut...die Hauptsache ist das tausende Autos bis in die Nacht dafür sorgten das die Luft im Inntal so schön grau schimmerte...so viel zum Thema Co2...und Feinstaub.
Eine solche unnötige Aktion habe ich noch nicht erlebt...
wegen dem gestern sind alle Speditionen einen Tag Verzug...führt dazu das am Montag dann doppelt so viele LKW's die A12 belasten

Hauptsache das man mit dem Hündchen auf der Autobahn Gassi gehen kann...

hehehe

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Re: Super...

nach einer 48h-Schicht autofahren? Gottlob fahr ich nur wenig auf Strassen mit Autoverkehr,..

Antworten Gast: Vorarlberger im Stau
29.09.2012 17:05
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Sinnloser Stau

Ja da muß ich dir recht geben voll sinnlose Aktion nur verärgerte Fahrer und noch mehr Co2 ausstoß. Das kann man sicher auch sinnvoll ändern!


Es war merklich ruhiger im Inntal.

Ohne das Motorenbrummen der LKW. Entweder sind LKW gar nicht so moderne Produkte oder sie fahren üblicherweise zu schnell. Daher war der Unterschied zu anderen Tagen hörbar.

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Gurgiser und der Alpentransit

Gurgiser, der Transitgegner vom Dienst, kommt wieder einmal mit der Behauptung, die Transitkosten über den Brenner seien niedriger als in Schweiz. Was er heute nicht dazusagt, ist seine ebenso ständige Behauptung, durch die niedrigere Maut am Brenner gäbe es Umwegverkehr zu Lasten Tirols.

Eine vor Jahr und Tag angestellte Studie der Wirtschaftskammer Tirol hat das Gegenteil bewiesen.

Ich selbst habe im Zusammenhang mit dem Brenner-Basis-Tunnel die Frage ebenfalls durchgerechnet und komme zu gleichen Ergebnissen wie die Wirtschaftskammer. Als Basis meiner Rechnung dienten die Streckenlängen zwischen Wirtschaftzentren in Deutschland und Italien einerseits und anderseits die jeweiligen – durchaus unterschiedlichen – Straßenmautgebühren. Mit einem guten Routenprogramm (AutoRoute von Microsoft) lassen sich die Streckenlängen auf den Kilometer genau errechnen und die Mautgebühren sind im Internet abrufbar. Die Rechnung ist also extrem einfach, wenn man die Grundrechnungsarten einigermaßen beherrscht.

Dabei zeigt sich nicht nur, daß der Alpentransit über die Schweiz, resp. über Österreich – nicht nur Brenner, sondern auch Tauern – praktisch gleich teuer, die Behauptungen Gurgisers, Österreich sei billiger, glatt unrichtig sind.

Fortsetzung folgt:

5 1

Gurgiser und der Alpentransit

Fortsetzung:

Richtig ist zwar, die Straßenmaut in der Schweiz ist höher als in Österreich oder auch in Deutschland, aber in Österreich wird für den Brenner- oder auch den Tauerntransit jeweils eine Zusatzmaut verlangt.

Mit anderen Worten, der Transit von Rosenheim nach Verona kostet hinsichtlich der Maut pro Kilometer fast auf den Cent genau dasselbe wie von Basel nach Chiasso.

Beim behaupteten Umwegverkehr zeigt sich, daß der Umweg über den Brenner bis zu 300 km zusätzlicher Fahrstrecke ausmachen kann. Die Transportwirtschaft rechnet für den gefahrenen Kilometer mit Kosten – Amortisation des Fahrzeuges, Betriebkosten und Personalkosten – von rund € 1,-- / km.

Das heißt aber, der Umweg kostet nicht nur bis zu € 300,-- mehr an Kosten, er bringt auch eine verlängerte Fahrzeit von mehr als vier Stunden. Und das ist, bitte schön, die Hälfte einer zulässigen Tageslenkzeit des Fahrers. Welchen Spediteur legt € 300,-- mehr auf den Tisch und verbratet die Hälfte der Tagesarbeit seines Fahrer, weil er sich angeblich über den Brenner irgend etwas an Maut spart?

Das weiß nur Gurgiser und hält es offensichtlich geheim, denn sonst weiß das auch keiner!

Als ich ihm dieses Ergebnis meiner Berechnung in der Tiroler Tageszeitung vorhielt, hat er mich öffentlich als schwachsinnig bezeichnet und erklärt, meine Streckenberechnungen interessieren ihn nicht.

In Summe das unschlagbare Argument Gurgisers!

In psychiatrische Behandlung habe ich mich leichtsinniger Weise nicht begeben.

Unverzeihlich!

Antworten Gast: Klaus
28.09.2012 23:07
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Re: Gurgiser und der Alpentransit

wenn ich nicht irre dann sind in/durch die Schweiz keine 40-Tonner erlaubt.
evtl. ist das das Argument(?).

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Gurgiser und die Schweizer Maut

Klaus, eines der am hartnäckigst verbreiteten Märchen ist, die Schweiz hätte mit ihren bilateralen Verträgen mit der EU nur Vorteile, weil sie das für sie Günstige hätte, ohne alles andere der EU mitmachen zu müssen.

Das gerade Gegenteil ist der Fall!

Alles, was die Schweiz mit der EU vereinbart hat, unterliegt ohne Ausnahme aller einschlägigen Regeln der EU. Die Schweiz kann beim Entstehen dieser Regeln aber nicht mitreden, sondern hat sie hinterher zu akzeptieren.

Ein typisches Beispiel, die Schengenlösung. Die Schweiz wollte aus guten Gründen in den Schengenraum einbezogen werden und mußte daher auch die Niederlassungsfreiheit der EU-Osteuropäer akzeptieren. Dazu war eine Volksabstimmung notwendig. Die Regierung machte auf Druck der EU klar, lehnt die Schweiz das ab, platzen die bilateralen Verträge vollständig. Das Schweizer Wahlvolk stimmte zu.

Und genau so verhält es sich mit den 40-Tonnen-LKWs auf Schweizer Straßen. Auch das mußte die Schweiz akzeptieren, die vorherige Einschränkung in der Tonnage gibt es nicht mehr..

Als die Schweiz die Mauthöhe mit der EU vereinbarte, verlangte die Schweiz eine höhere Maut. Auf Einspruch Österreichs wurde das aber abgelehnt. Österreich stellte sich auf den Standpunkt, die Maut dürfe in der Schweiz höchstens genau so hoch sein wie in Österreich. Das führte damals sogar zu einer vorübergehenden, diplomatischen Verstimmung der Schweiz mit Österreich.

Gurgiser liegt völlig daneben mit seinen Behauptungen. Sie sind einfach unwahr!

Gast: Steffi
28.09.2012 21:20
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Von wegen...

... 1 bis 2 Stunden Verzögerung. Wir haben für die wenigen Kilometer über 4 Stunden benötigt. Für uns kam dieser Horror-Tripp völlig unerwartet, da wir in Tirol lediglich ein paar Tage Urlaub machen. Unsere 2 kleinen Kinder waren irgendwann völlig neben der Spur. Während wir im Radio von lustigen Bobbycar-Touren über die gesperrte Autobahn hören mussten, war im Inneren unseres Autos die Stimmung dank ständiger Sonneneinstrahlung, mangelnder Trinkwasserversorgung und starkem Harndrang bis aufs äußerste gespannt. Abgesehen von den immensen Kosten, die dieser Nonsens-Einsatz gekostet haben dürfte (ein paar Umleitungsschilder hätten es auch getan), kann diese Totalsperrung nur als unverhältnismäßiger und unverschämter Aktionismus gewertet werden. Herzlichen Glückwunsch an die Verantwortlichen, bei uns wir der Urlaub in Tirol immer einen faden Beigeschmack haben.

Gast: Klaus
28.09.2012 19:55
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mutig ...

mutig von der Tiroler Firma dass der Gurgiser noch einen Job bekommt ... das muss man sich erst mal leisten können.

Gast: gast 1
28.09.2012 18:50
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Unfassbar

Meinungsfreiheit sollte dort aufhören, wo andere beeinträchtigt werden. Unfassbar, dass man so einen Zirkus genehmigen kann. Solche Leute kann man doch nicht ernst nehmen. Abgesehen davon, dass die zigtausenden Fahrzeuge, die heute seit dem späten Vormittag im Stau stehen und für eine Strecke von 5 km mehr als 4 Stunden brauchen, auch die Luft verpesten. Aber daran denken diese Kleingeister wohl nicht.

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Ich verstehe ja nicht ...

... warum die Demonstration auf der Autobahn genehmigt wird, dort haben Fußgänger bekanntlich nichts zu suchen. Es gibt kein unbeschränktes Recht jederzeit und überall zu demonstrieren.

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Gurgiser und der eigene Widerspruch

carullus, das Recht auf der Autobahn zu demonstrieren, ist der einzige Erfolg, den Gurgiser bisher zu verzeichnen hat und sagt das auch immer auf die entsprechenden Fragen.

Dieses Recht stellt für ihn sogar eine Art Monopol dar. Als die Bürgermeister des Wipptales für zwei Stunden die Autobahn oben am Brenner blockierten, um für die Errichtung des Brenner-Basis-Tunnels einzutreten, hat Gurgiser sie fuchsteufelswild als völlig verblödet bezeichnet.

Wie er alle, die nicht seiner Meinung sind, als schwachsinnig hinstellt. Ich bin, wie ich weiter oben darstellte, eines seiner beliebten, mehrfach angesprochenen, schwachsinnigen Opfer.

Als ich ihm einmal, auch in der Tiroler Tageszeitung, ein paar neutrale Fragen zu seinen Aussagen stellte, die er nicht beantworten konnte, erklärte er öffentlich – und das muß man sich auf der Zunge zergehen lassen – ein Politiker sei nicht dazu da, in einem Frage-Antwort-Spiel irgend etwas zu erklären.

Und auf so eine „Kapazität“ fallen die Leute herein.

Gestern abend im TV-Interview erklärte er, jetzt müsse auch in Südtirol demonstriert werden. Na klar, wenn er in Nordtirol, wie sich gestern zeigte, nur mehr wenige Leute auf die Straße bringt, geht er eben in Südtirol auf die Straße.

Ein wirkliches Konzept, wie der Transit in den Griff zu bekommen ist, hat er nicht. Schrecklich sein ständiger Eiertanz in seiner Argumentation. Man braucht nur seine Website über längere Zeit anschauen, dann staunt man, wie oft Gurgiser sich selbst widerspricht.

Und wann blockieren

diese Naturschützer

endlich einmal den PKW-Schifahrer-Transitverkehr im Winter

zu den tirolischen Schigebieten,

die dort die Umwelt total zerstören?

Antworten Gast: Klaus
28.09.2012 19:54
4 1

Re: Und wann blockieren

ja, des soll der Gurgiser und seine Bande mal im Winter in Richtung Zillertal machen ... dann werden die Zillertaler mal dem einen oder anderem Zeigen wo der Bartl den Most holt.

Gast: Pips
28.09.2012 14:14
9 7

Traurig,

eine ordentliche Landesregierung würde den Schwachsinn umgehend durch die Exekutive beenden lassen. Hier wäre der Rechtsstaat gefragt!

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Die übliche Nötigung von "Mein Wille ist Gesetz" Egoisten.


Nicht Nötigung sondern Notwehr !

Die EU hat über die Leichen der Anrainer dafür gesorgt, daß die Wirtschaft die Pfründe einfährt und hat die Anwohner im Regen stehen lassen !
Aber du hast Recht ! Den Fehler machten die Ösis mit dem Bau der Autobahnen. Ohne die gäb´s dort wesentlich weniger Verkehr.

Ja wo sind sie denn, die immerwährenden Transitverträge des roten Streicher ?


 
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