Ein Mann soll in Oberösterreich mutwillig Enten eines benachbarten Tierheimes erschossen haben. Das werfen ihm die Betreiber der "Pfotenhilfe" in Lochen in Oberösterreich vor, die nun Anzeige erstatten wollen. Das kündigen sie in einer Presseaussendung an.
Laut Tierheim befanden sich am Sonntagnachmittag mehrere Besuchergruppen auf dem Gelände, als plötzlich Schüsse zu hören waren. Schließlich wurde der Nachbar an seinem Teich mit geschultertem Gewehr und drei toten Enten in der Hand gesichtet. Zunächst habe er bestritten, dass es sich um Vögel aus dem Tierheim handle. Später soll er erklärt haben, sie würden Schäden an seinem Gewässer anrichten.
Die Tierschützer berichten, dass sie schon wiederholt Schüsse in unmittelbarer Nähe ihres Grundstückes gehört hätten und auch Katzen verschwunden seien. Sie wollen die Angelegenheit ihrem Anwalt übergeben. Auf jeden Fall soll der Nachbar wegen Tierquälerei angezeigt werden, denn auch "mutwillige Tötung" sei strafbar.
Eine der drei Enten stammt aus einem See-Strandbad. Sie wurde von dort abgeholt, weil sie den Badegästen zu aufdringlich wurde. Die beiden anderen kamen ins Tierheim, weil sie verletzt waren.
(APA/red.)
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