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Überwachung ohne Richter: Zuwachs um 56 Prozent

01.10.2012 | 18:34 |  ANDREAS WETZ (Die Presse)

Observationen und Ausforschungen mit Mobilfunk, Computern und Spezialgeräten stiegen seit 2009 auf jährlich 3086 Fälle. Nur 16 Operationen liefen gegen Islamisten, Extremisten und ausländische Spione.

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Wien. Wir werden keinen Richter brauchen. Die beliebte Redewendung gilt für Österreichs Exekutive immer öfter, denn: Die Befugnisse der Polizei, ohne richterliche Aufsicht stark in die Bürgerrechte von verdächtigen, gesuchten oder gefährdeten Personen einzugreifen, werden immer häufiger ausgenutzt. Observationen und Ausforschungen mit Mobilfunk, Computern und Spezialgeräten nahmen seit 2009 um 56 Prozent zu. Das zeigt die erste Auswertung der Daten aus dem Innenministerium. Sie liegt der „Presse“ vor.

Genau genommen handelt es sich um Meldungen der Polizei an den Rechtsschutzbeauftragten des Ressorts. Setzen Beamte Maßnahmen wie zum Beispiel Handypeilung, Identifizierung eines Internet- und E-Mail-Nutzers oder Observationen mit technischen Hilfsmitteln ein, muss dieser – meistens im Nachhinein – informiert werden. 2011 war das in 3086 Fällen so. Für 2010 weist die Statistik 2276 Meldungen aus, 2009 sind 1975 Maßnahmen aktenkundig. Für 2008, das erste Jahr, in dem die Polizei entsprechende Maßnahmen nutzen durfte, existieren keine entsprechend detaillierten Daten.

Zurückzuführen sind die Befugnisse auf eine bis heute umstrittene Änderung des Sicherheitspolizeigesetzes (SPG) im Dezember 2007. Damals schleusten SPÖ und ÖVP die Novelle an Innenausschuss und Datenschutzrat vorbei durchs Parlament. Seither darf die Polizei eigenmächtig die Absender anonymer E-Mails und Website-Besucher ausforschen, Handys orten, Verdächtige filmen und belauschen, Kfz-Kennzeichen und andere persönliche Daten in Datenbanken speichern und „rastern“, sprich mit anderen Datenbeständen abgleichen. Alles ohne die Kontrolle der Justiz, wie es in Strafverfahren üblich ist.

Als Argument für die Änderung diente damals der Kampf gegen den Terror. Heute zeigt sich, dass dieser Bereich – zumindest zahlenmäßig – keine Rolle spielt. Die sogenannte „erweiterte Gefahrenerforschung“ erlaubt dem Verfassungsschutz, Gruppierungen, die laut polizeilicher Einschätzung eine Gefahr darstellen könnten, zu observieren. Seit Frühling 2012 gilt das auch für Einzelpersonen.

(c) DiePresse

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Islamisten und Spione

Um Missbrauch zu verhindern, muss der Rechtsschutzbeauftragte die erweiterte Gefahrenerforschung, die – bis auf das Abhören von Telefonen – von verdeckten Ermittlungen über Peilsender und Videoaufnahmen praktisch alles erlaubt, vorab genehmigen. Die Genehmigungen gelten befristet, müssen, wenn sie verlängert werden sollen, erneut beantragt werden. Daher ist die Zahl der Meldungen (46) höher als die der tatsächlichen Operationen.

2011 führte der Staatsschutz 16 entsprechende Aktivitäten durch. Nahezu drei Viertel (die exakte Zahl ist geheim) davon betreffen islamistische oder separatistische (kurdische PKK) Bewegungen. Die verbliebenen Maßnahmen trafen Fundamentalisten anderer Religionen, Links- und Rechtsextremisten sowie Spionageaktivitäten.

Bürger geraten öfter ins Visier. Diese Maßnahmen sind es auch, die hauptsächlich für die steigenden Überwachungsaktivitäten der Polizei verantwortlich sind. Darunter fallen: Ortung von Mobiltelefonen, Auswertung privater Überwachungskameras und der Einsatz automatischer Kennzeichenerfassungsgeräte (siehe Grafik).

V.a. diese Geräte, die auf Autobahnen Fahrzeuge scannen und mit einer Fahndungsdatei abgleichen, kommen immer häufiger zum Einsatz. Nach 167 „Scharfschaltungen“ 2009 und 398 ein Jahr später waren die elektronischen Augen 2011 ganze 629 Mal aktiv. Das entspricht fast einer Vervierfachung.

937 Mal meldete die Exekutive im Vorjahr die Verwendung von privatem Videomaterial für ihre Zwecke. Auch das ist ein erheblicher Anstieg und bedeutet, neben der steigenden Beliebtheit bei der Polizei selbst, vor allem, dass immer mehr Österreicher entsprechende Anlagen installieren. 98 Prozent aller Fälle dienten zur Ausforschung von Tätern wie zum Beispiel Einbrechern oder Kaufhausdieben. Nur zwei Prozent der Meldungen betrafen Einsätze, in denen eine Gefahr präventiv verhindert werden sollte.

Während sich die Grünen Verbesserungen im Rechtsschutz – etwa nachträgliche Informationen für die Betroffenen – wünschen, hält die Regierung das gegenwärtige System mit der Kontrollfunktion des Rechtsschutzbeauftragten für ausreichend.

Diese Funktion übt der emeritierte Strafrechtsprofessor Manfred Burgstaller aus. Er sagt, dass die von ihm geprüften Fälle keine Rückschlüsse auf Missbrauch zuließen. Im Gegenteil. „Ich habe das Gefühl, dass die Polizei sehr sorgfältig mit diesen weitreichenden Überwachungsbefugnissen umgeht.“

In knapp zehn Fällen jährlich sei die Rechtslage jedoch strittig. Die betroffenen Personen würden dann von ihm informiert. Diese können sich dann selbstständig an die Datenschutzkommission oder einen Unabhängigen Verwaltungssenat wenden. Wie viele das tun, ist nicht bekannt.

Auf einen Blick

Seit 2007 verfügt die Polizei über eine Reihe von Befugnissen zur Überwachung. Zweck: Abwehr möglicherweise bevorstehender Straftaten. Begründet die Exekutive ihr Vorgehen, darf sie ohne richterliche Kontrolle u.a. Handys orten, bestimmte persönliche Daten rastern, das Internet überwachen oder Videos anfertigen. 2011 meldete die Polizei 3086 entsprechende Einsätze an den Rechtsschutzbeauftragten.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 02.10.2012)

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51 Kommentare
 
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Gast: böser denker!!!!!!!!!!!!
25.10.2012 13:23
1 0

schutzgeldmafia

ist doch ein hehres gefühl, intimes von nebenan zu erfahren und gleich macht und schutzgeld zu erheben, oder?
lange, lange lebe die stasi, in wien erst richtig erworbene stasikultur seit erhalt der stasipapiere im jahr 1990. oh gott ,was für ein nachbau!!!!!!!!!!
wer schützt uns vor diesen leuten?????????????????

Gast: scheissstasi
25.10.2012 13:11
0 0

geh zum teufel!!!!!!!!!


Gast: Sklave55
03.10.2012 19:24
0 0

Entsetzlich, wie die Überwachungskriminalität zunimmt.

Wäre zumindest super, wenn die Opfer wenigsten zur Polizei gehen und Anzeige erstatten können. Aber ausgerechnet die Beamten, die uns vor Kriminalität schützen sollten, werden hier ja selbst zu den Tätern.

Gast: orwell84
03.10.2012 13:30
2 0

NIEMAND ...

..bemerkt die ausufernde ÜBERWACHUNG und BESPITZELUNG der Fahrgäste in den Öffis. In den U-, Strassenbahnen und Bussen werden immer mehr Kameras montiert - "nur zur Sicherheit der Fahrgäste". Diese ÜBERWACHUNG hatten wir vor 20 Jahren auch nicht, und es war nicht sicherer/unsicherer. WARUM werden wir hier auf Schritt und Tritt verfolgt, diskriminiert und als potentielle Verbrecher behandelt? Allein in den Stationen der Ubahnen werden die Kameras verdoppelt. Und seitens der Gutmenschen bei den Grünen und Amnesty International hört man kein Wort. Niemand steigt auf die Barrikaden. Es wird Zeit, dass wir uns ALLE dagegen wehren und anfangen, diese Kameras zu überkleben, verhängen etc., damit man sieht, dass dies SINNLOS ist. Straftaten werden dadurch nicht verhindert!

Antworten Gast: Antisozialist
06.10.2012 11:43
0 1

Re: NIEMAND ...

Würden unsere Regierungen aufhören die Kriminalität zu importieren, dann wären auch die Überwachungsmaßnahmen verzichtbar.

Antworten Antworten Gast: 39kdsf
09.10.2012 10:16
1 0

Re: Re: NIEMAND ...

nur komisch, dass trotz der kameras nach wie vor straftaten passieren bzw. wir vor jahren auch ohne videoüberwachung ausgekommen sind!
es geht einfach nur um einen riesenmarkt für firmen wie siemens, jvc und co und eine menge daten, die GEGEN UNS gesammelt werden.
jeder hat etwas zu verbergen - auch sie, fr./hr. antisozialist.

Gast: Gasti
02.10.2012 19:56
4 0

Wir wurden und werden nach Strich und Faden belogen.

Von wegen Terrorbekaempfung. Der einzige Terror den ich heute erkennen kann, geht heute vom Staat aus.

Es ist an der Zeit die Terrormassnahmen des Staates zurueckzunehmen und abzuklaeren, ob die Verantwortlichen bewusst das Volk angelogen haben oder nicht. Die Volkstaeuscher sind dann entsprechend einzusperren.

Gast: Rechtsauskunft
02.10.2012 18:32
0 0

Gegenstand: Auskunft von Vorratsdaten (§§ gem. DSG 2000 (§§ 1,1,1,1, 26 u.a.) 26 u.a.) 26 u.a.) 26 u.a.)

Sehr geehrte Geschäftsführung! In Vollziehung des § 102a Telekommunikationsgesetz 2003 (TKG 2003) verwenden Sie iSd. § 4 Z 8 DSG 2000 Vorratsdaten iSd. § 92 Abs 3 6b TKG 2003. Ich fordere Sie daher auf, mir bekannt zu geben unter welcher Datenverarbeitungsnummer (DVR- Nummer) und unter welcher Datenanwendung Sie die Vorratsdatenspeicherung beim DVR gemeldet haben. Weiters ersuche ich Sie gemäß den §§ 1 und 26 DSG 2000 ausdrücklich um die Beauskunftung sämtlicher Vorratsdaten die aufgrund des § 102a TKG 2003 zu meiner Person gespeichert sind. Unter Hinweis auf §§ 1, 26 Datenschutzgesetz 2000 (DSG 2000) sowie alle weiteren anwendbaren datenschutzrechtlichen Bestimmungen ersuche ich Sie um Beantwortung der folgenden Fragen: - Welcher Art sind die Daten, die Sie über mich speichern? - Welchen Inhalt haben diese Daten, woher stammen sie, wozu werden sie verwendet, an wen wurden sie übermittelt? - Zu welchem Zweck werden die Datenanwendungen betrieben? - Aufgrund welcher Vertrags- bzw. Rechtsgrundlage werden die Daten verwendet?
Gemäß § 26 DSG 2000 hat die Auskunft binnen acht Wochen schriftlich, kostenlos und in
allgemein verständlicher Form zu erfolgen.
Mit vorzüglicher Hochachtung

Gast: Na und?
02.10.2012 16:07
3 1

Was noch viel bedenklicher ist:

Alle Kontobewegungen werden gespeichert und brav an Amerika weitergeliefert.

SWIFT hat in Europa und den USA Server stehen, die Amis können unseren kompletten Zahlungsverkehr nachvollziehen.

Das ist meiner Meinung nach bedrohlicher als die Sache oben. Auf der anderen Seite ist es mir aber auch egal, ob Obama mein Konto kennt.

Interessant sind ja die Großen: Konzerne, Politiker usw.

Re: Was noch viel bedenklicher ist:

na eben nicht! gerade die "Grossen" werden in Ruhe gelassen!

Es wäre jedenfalls auch interessant

zu erfahren wieviele Delikte in welchem Strafrechtlichen Bereich letztlich vor Gericht und mit Verurteilungen endeten. Gibts dazu Zahlen?

Gast: ösi
02.10.2012 15:19
0 8

Angstvolk

Während die Kriminellen aufrüsten, sollen die Ermittler abrüsten. Man sieht hier wiedereinmal, wie dumm diese Bevölkerung wurde. Verdummt von den jetzt so intensiv kritisierten Politikern. Selber schuld, könnte man höhnen, wenn es nicht so traurig wäre. Aber ganz ehrlich, welcher Polizist tut sich den ganzen Schreibschmarren an, wenn er es nicht als notwendig befindet. Niemand hier hat von der Realität nur eine Ahnung, spielt sich aber als Experte und Rechtsphilosoph auf. Jeder der hier hystherisch vom Überwachungsstaat blärrt, jammert den jetzt so verdammten Polizisten die Ohren voll, wenn er einem Afrikaner oder Russen im Internet auf den Leim gegangen ist. Aber jetzt soll sofort die ganze Polizei aufspringen und seine Trotteleien ausbügeln. Wenn in der U-Bahn die Giftler krepieren oder die Tasche leergeräumt wird, war es auch die Schuld die Polizei. Leute fangt einmal darüber an nachzudenken, warum die ganze Welt zu uns kommt. Ein wesentlicher Grund dafür ist, dass sich die Menschen hier sicher fühlen. Das geht aber nur mit einer Polizei, welcher wir die entsprechenden Instrumente in die Hand geben. Keine der sogenannten "Gutmenschen" würde hier nur einen Finger rühren oder seinen Ar... riskieren. Für das haben wir eben unsere Polizei, welche dafür sorgt, dass wir unser Leben normal führen können. Jeder der gegen unsere Polizei arbeitet, schadet auch uns selbst, dies sollten wir alle gut bedenken. Und wer nichts zu verbergen hat, braucht sich auch nicht fürchten.

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Re: Angstvolk

Um es in ihren Worten zu sagen: Dümmer gehts nimmer! Im Besonderen der Satz:"Wer nichts zu verbergen hat, braucht sich nicht zu fürchten"
Ja warum gibt es dann keine Kontrolle der Justiz, ob und wenn ja, wer observiert wird? Was hat denn die Polizei zu verbergen?
Wird ein Basketball Trainer in der U-Bahn von Polizisten in zivil verprügelt, gibt es plötzlich keine Bilder mehr aus der Überwachungskamera. Was verbirgt denn die Polizei? Und was verbirgt der Herr Faymann, der vor dem U-Ausschuss nicht aussagen will? Und was verbergen sie, wenn sie nicht mit vollem Namen posten? Ich weiß warum ich einen Nick verwende, ich habe was zu verbergen. Nämlich meine Privatsphäre, meine politische Einstellung und andere, nicht strafbare Eigenschaften die trotzdem niemanden was angehen.
Also wenn sie hier ihren Namen nicht nennen, kann ich ihr Posting nicht ernst nehmen.

Antworten Antworten Gast: ösi
02.10.2012 18:45
0 2

Re: Re: Angstvolk

Ich würde sagen, was Sie hier aufzählen interessiert überhaupt niemanden, schon gar nicht die Polizei oder ein Gericht. Ich denke viele Leute nehmen sich da etwas zu sehr wichtig, deshalb fühlen Sie sich auch beobachtet. Vielleicht sieht man Sie, aber es interessiert sich niemand dafür, was Sie so treiben, solange Sie nicht gegen die Gesetze verstoßen. Nicht Falschparken, bei Rot über die Straße gehen und ihren Hund auf dem Gehsteig machen lassen. Wenn ich sage, dass hier keiner die Gesetze kennt, z.B. StPO, DSG, SPG usw. dann haben Sie den besten Beweis dafür geliefert. Nichts wissen, aber aufblasen und Sprüche klopfen. Informieren Sie sich, was in den Gesetzen steht, dann verstehen Sie die Unterschiede zwischen "Gefahrenabwehr" und "Strafrechtspflege", zwischen Verwaltungsrecht und Strafrecht. Sie wollen Privatsphäre und Anonymität, aber die anderen solllen ihre Namen nennen. Sehen Sie die Widersprüche in Ihrer Person. Also lernen und dann diskutieren, Fakten und kein An-den-Haaren-herbeiziehen und Vermutungen breittreten. Außerdem stellt sich zum u.a. Posting die Frage: "Was passiert einem Unschuldigen der zufallig in eine der genannten Ermittlungen gerät. Wird dieser zur Kasse gebeten? Muss dieser eine Haftstrafe antreten? Genau nix passiert, alles andere wäre pervers. Das ist genauso wie wenn ich in einer U-Bahn oder beim Billa gefilmt werde. Der Unsinn wird gelöscht, das Wichtige bleibt. Nur da sind Sie (wahrscheinlich zu Ihrer Enttäuschung!) nicht dabei.

Re: Angstvolk

Ja, der typische Spruch dann wieder: "Wer nichts verbrochen hat braucht sich nicht fürchten".
Wenn jetzt ein Unschuldiger ins Visier der Ermittler gerät (Warum auch immer) dann hat der jenige ziemlich wenig interresse daran dass ihm ein Polizist zuhört wenn er sich die Zähne putzt oder so. ...
Alleine dass die Datensicherung beschlossen wurde ist ein Indiz dafür dass man ansatzweise am liebsten die ganze Bevölkerung ausspionieren möchte.

Total Commander in Reallife, eine Überwachungsgesellschaft die so agiert brauchen wir genau so wenig wie Politiker die ihre einzige Rettung darin sehen dass man die Steuern erhöht.

Gast: Spitzel
02.10.2012 14:53
0 0

investigativer Journalismus ist verunmöglicht

https://www.youtube.com/watch?v=kg6BrEeCQfY&feature=plcp

Auch die Journalisten hats bereits getroffen!

Korrupte Politiker

lassen anständige Bürger überwachen. Nicht dass jemand ein paar Euro an Steuern hinterzieht und dadurch so wichtige Dinge wie Webseite und Zeitungsinserate gefährdet!

Polizisten sind auch Menschen und sicher nicht Emotionslos und Fehlerfrei, deswegen gehören solche Maßnahmen besser überwacht.

Wenn ein Polizist glaubt er könne "alles"
alles machen ist es auch wieder nicht besser, der Schwerpunkt der vermutlichen Ungerechtigkeit verlagert sich einfach. Ich find es nicht gut wenn zu viele Personen das Recht haben irgendwo rein zu schnüffeln.

Antworten Gast: Dafür gibt's das Büro für Interne Angelegenheit...
02.10.2012 12:36
2 0

Re: Polizisten sind auch Menschen und sicher nicht Emotionslos und Fehlerfrei, deswegen gehören solche Maßnahmen besser überwacht.

Und da kannst sicher sein, das jeder Polizist sich 3 mal überlegt ob er eine Anfrage durchführt oder nicht, die haben mehr Angst von dem Büro als von den meisten Gaunern, und ich bin sehr sicher, das etliche Gauner nur deswegen nicht gefaßt wurden und werden.

Gast: Real gesehen...
02.10.2012 10:58
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Die Polizei ist ohnedies immer einen Schritt hinter den Gaunern...

Aufzuschreien wegen der Befugnisse der Polizei und anderseits im Gesichtsbuch zu schreiben, E-Mail Adressen aus den USA verwenden, mit der Kugel sucht, mit Kredit und Bankomatkarten zu bezahlen, sich billigere Preise holen mit Stammkundenkarten, ist nicht nur Grotendepeprt sondern auch Schizophren!

Und wenn man so manche Zeitungen aufruft im Netz ist es schon Wurscht ob die Polizei als 10 Anbieter mitschneidet oder nicht.

Zu glauben das man Herr und Frau Gauner heute noch mit einem Streifenwagen, ein Schießgewehr und ein Funkgerät verfolgen kann lebt hinter dem Mond, schließlich ist es die Aufgabe diese Subjekte gezielt aus der Gesellschaft zu holen und dem Gericht zur Verantwortung zu übergeben und dafür braucht es eben zumindest annähernd die gleichen Mittel und Möglichkeiten die auch die Gauner haben.

Es gibt dennoch Verbesserungen, schließlich sollte die Polizei auch dein Freund sein, bei so manchen Dingen hapert es da gewaltig, etwas mehr Aktivitäten in der Hinsicht schaden Garantiert nicht!

Real gesehen ...

... tragen sich die Leute freiwillig bei FB ein. Wenn die Polizei hier nur freiwillig eingetragene überwacht, werde ich mich wohl kaum beschweren.

Aber so ist das eine Zumutung für einen jeden gesetzestreuen Bürger.

Re: Die Polizei ist ohnedies immer einen Schritt hinter den Gaunern...

Die "Anderen Möglichkeiten" von denen Sie sprechen sollten seitens der Polizei aber nicht so aussehen dass man gleich so Ungerecht ist wie die Verbrecher weil in Vergangenheit scon genügend "Unschuldige" ins Visier der Ermittler gekommen sind.

Ausserdem, wenn es wirklich jemand auf ein Verbrechen abgesehen hat, dann könnte die ganze Datensicherung und Überwachungstechnik nix helfen. .... In "MiamaVice" vor 30 Jahren haben Sie schon leitungen angezapft und "CSI-Miami" ist auch nicht komplett aus der Luft gegriffen .....

Antworten Antworten Gast: Real gesehen...
02.10.2012 12:30
0 0

Re: Re: Die Polizei ist ohnedies immer einen Schritt hinter den Gaunern...

CSI-Serien, weil sich das in den USA jede Dienststelle dir nichts mir nichts leisten kann, die Realität sieht anders aus, so wie überall kein Geld vorhanden, die meisten Polizeiwachstuben sind schon Froh wenn sie sich DNA Abgleiche leisten könnten die der FBI gegen Bezahlung durchführt, und dann heißt es mindesten ein Jahr warten auf Ergebnisse...

Miami Vice war schon realer, aber noch immer weit weg von der Realität, oder mal die alten Flipper angesehen wie dir nichts mir nichts die nette Frau von der Vermittlung die Telephoninfos weitergab, da war das Thema Datenschutz noch nicht mal ein Fremdwort!

Antworten Gast: Hacklwerfer
02.10.2012 11:39
0 0

Re: Die Polizei ist ohnedies immer einen Schritt hinter den Gaunern...

+++...schließlich ist es die Aufgabe diese Subjekte gezielt aus der Gesellschaft zu holen und dem Gericht zur Verantwortung zu übergeben und dafür braucht es eben zumindest annähernd die gleichen Mittel und Möglichkeiten die auch die Gauner haben.+++

Wie bitte!!!? - Und DAS rechtfertigt - "real gesehen" - den Generalverdacht unter den unschuldige Bürger gestellt werden und das unbefugte Eindringen in deren Privatsphäre?

FREIHEIT STATT ANGST!


Antworten Antworten Gast: Real gesehen...
02.10.2012 12:21
1 0

Re: Re: Die Polizei ist ohnedies immer einen Schritt hinter den Gaunern...

Der Aufschrei ist unberechtigt, das was man Privaten ohne Nachzudenken erlaubt der Polizei zu verwehren ist Schizophren, wie schon gesagt...

Und ganz ehrlich ich hab noch immer mehr Vertrauen auf die Polizei als dem Apfel, Google und Microsoft, deren Daten und Informationsgehalt im übrigen immer vom US-Heimatschutzministerium ausgewertet werden, und bei Interessanten Inhalten wie Erfindungen auch privaten Firmen ohne Rücksicht auf Datenschutz zugespielt werden.

Auch zu tun als gäbe es ohne dem Gesetzt die Daten nicht, ist lachhaft, die Dienstanbieter haben sie auf jeden Fall, und dort weis kein Hund wie mit diesen Daten umgegangen wird, es wurde lediglich geregelt, wie und unter welchen Umständen die Polizei diese Daten verwenden darf und kann!

Re: Re: Re: Die Polizei ist ohnedies immer einen Schritt hinter den Gaunern...

Ich verstehe nicht wie Sie auf schizophren kommen.

Jemanden etwas erlauben heißt noch lange nicht, dass ein anderer das selbe ungefragt tun darf.

Es ist idiotisch hier Parallelen zu ziehen: Denn dem einen kann man sich bewusst entziehen indem man einfach nicht partizipiert, dem anderen entkommt man nicht.

Im Falle von Privatanbietern kann ich mich aber wehren! Und durch die neue EU-Verordnung betreffend Datenschutz wird es ziemlich eng für Privatunternehmen die sorglos mit Daten umgehen. (Final Draft ist bereits da, muss nur noch beschlossen werden.)

Genau das wünsche ich mir insgesamt!

 
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