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Danube Flats statt Minopolis: Turm als neues Tor für Wien

02.10.2012 | 18:17 |  KARIN SCHUH (Die Presse)

Soravia und S+B wollen ab 2013 einen 146 Meter hohen Turm, in der Donau stadt bei dem Cineplexx-Center an der Reichsbrücke, mit 500 Wohnungen bauen. Der Indoor-Spielplatz Minopolis übersiedelt 2013.

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Wien. Die DC Tower bekommen Konkurrenz. Während die von dem französischen Architekten Dominique Perrault geplanten Türme auf der Donauplatte stets als neues Tor zur Stadt gepriesen wurden, soll diese Rolle – vorübergehend – nun ein anderes Objekt übernehmen. Immerhin braucht der 220m hohe DC Tower 1 – der Anfang November Dachgleiche feiert, während der Baustart für den zweiten Turm noch offen ist – ja auch ein Gegenüber, um ein Tor zu bilden.

Am jenem Standort, wo bis vor einem Jahr noch das Cineplexx-Kino stand und jetzt (noch) der Indoor-Spielplatz Minopolis untergebracht ist, soll schon bald ein 146 Meter hoher Turm mit 500 Wohnungen gebaut werden. Im September wurde der Architekturwettbewerb dazu abgeschlossen, gestern, Dienstag, wurde das Siegerprojekt des Büros „project A01 architects“ präsentiert. Norbert Scheed, SP-Bezirksvorsteher der Donaustadt, sieht in den geplanten Danube Flats nicht nur ein Tor zur Stadt, sondern gar ein „Wahrzeichen von Kaisermühlen“.

Derzeit läuft noch das Bauwidmungsverfahren. Wenn es nach den Bauherren von der Soravia Group und der S+B-Gruppe geht, wird 2014 mit dem Bau begonnen. Das jetzige Gebäude wird dabei bis auf die Tiefgarage abgerissen. 2016 soll das rund 140 Millionen teure Projekt dann fertig sein. Der 146 Meter hohe Turm der Danube Flats soll für die Bewohner des bereits bestehenden Harry-Seidler-Towers aufgrund seiner Form nur eine minimale Beeinträchtigung der Aussicht darstellen. Außerdem biete das neue Projekt einen direkten Zugang über eine Überplattung der Autobahnzufuhr zur Neuen Donau, so der Bezirksvorsteher.

Für Gemeinderat Christoph Chorherr (Grüne), der ebenso wie Scheed in der Jury saß, waren drei Punkte für den Bau von „project A01 architects“ ausschlaggebend: die ökologische Nachhaltigkeit, das Verkehrskonzept – etwa Abstellplätze für Fahrräder und Car-Sharing – sowie die soziale Durchmischung. Bei den rund 500 Wohnungen handelt es sich jeweils zur Hälfte um Miet- sowie Eigentumswohnungen. Zehn bis 20 Wohnungen davon sollen „wirklich sozial Bedürftigen für ein paar symbolische Euro“ zur Verfügung gestellt werden, so Erwin Soravia. Er schätzt den Mietpreis auf acht bis zehn Euro pro Quadratmeter.

 

Neuer Minopolis-Standort geheim

Wohneinheiten sind auch in den drei kleineren Gebäuden neben dem Turm geplant – manche davon mit Garten. Im Sockelgebäude des 45-geschoßigen Turmes sollen voraussichtlich Geschäfte, Cafés, ein Kindergarten oder Restaurants untergebracht werden. Freitag (15.00– 18.00h) und Samstag (10.00– 12.00h) haben Interessierte noch die Möglichkeit, im Foyer des Cineplexx dazu Ideen einzubringen.

Der Indoor-Spielplatz Minopolis hat derzeit schon einen neuen Standort im Auge. „Im Herbst/Winter haben wir auf jeden Fall noch geöffnet. Im Sommer oder Herbst 2013 werden wir übersiedeln“, sagt dazu Geschäftsführerin Louisa Böhringer. Wohin, will sie noch nicht verraten, die Verhandlungen dazu seien noch im Laufen.

Auf einen Blick

Danube Flats heißt der auf der Donauplatte geplante Turm inklusive drei kleineren Gebäuden, in denen 500 Wohnungen untergebracht werden. Das 140 Millionen Euro teure Projekt wollen die Bauträger (Soravia Group und S+B- Gruppe) zwischen 2014 und 2016 realisieren. Eine Überplattung der Autobahnzufahrt ermöglicht einen direkten Zugang zur Neuen Donau.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 03.10.2012)

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44 Kommentare
 
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Gast: Wohnungssuchender33
05.10.2012 17:27
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Schönes Türmchen, aber 140 Millionen ist verdammt teuer dafür.

Da werde ich mir vermutlich keine Wohnung drinnen leisten können.

Gast: mexico
04.10.2012 16:13
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türme

es ist egal ob dies einmal eine müllhalde war.die türme veschandeln den ausblick über die schöne reichsbrücke.es muss nicht immer ein vom wind umwehter turm sein,der das bild prägt.von aufwertung kann da keine rede sein.eher eine sinnlose verbauung von kaisermühlen.da wird niemand stolz sein-so leid es mir tut.2schwarze türme reichen schon.
mfg

Antworten Gast: Drittz
05.10.2012 09:57
1 0

Türme verschandeln zwar die Aussicht, wenn sie direkt vor dem eigenen Haus

..stehen. Damit man in der Stadt überhaupt eine Aussicht hat, muss man aber im Regelfall in einem Turm sein. Damit es in einer Stadt was zu sehen gibt, was eien Aussicht ja erst interessant macht, braucht es auch wieder Türme. Genau genommen vercshandeln Türme daher zu weniger als 1% Aussichten und verbessern oder ermöglichen Aussichten zu mahr als 99%.

Gast: prosi
03.10.2012 16:07
1 1

Also ich find, der Entwurf sieht total gut aus!

..Freundlich und weltstädtisch...da gibt es gar nichts zu meckern. Ich freu mich drauf. Eine echte Aufwertung!

Antworten Gast: vanu
03.10.2012 17:49
2 1

Re: Also ich find, der Entwurf sieht total gut aus!

Bitte nicht täuschen lassen, ab einer gewissen Bauhöhe müssen die Balkone verglast werden und dann gibt es kein Grün! Und - wie sieht es jetzt aus?

Antworten Antworten Gast: HUIs
05.10.2012 09:59
1 0

Re: Re: Also ich find, der Entwurf sieht total gut aus!

Warum sollte man ab einer gewissen Bauhöhe Balkone verglasen? So ein Unsinn kann ja nicht mal wiener Politikern einfallen.

Antworten Gast: Blankensteiner Husar
03.10.2012 16:24
1 1

Aufwertung? - Ja!

Wenn man dedenkt, dass das einmal die Müllkippe von ganz Wien war..........

Gast: Minopolis-Standort Geheim - gar nix geheim!
03.10.2012 14:59
0 0

Übersiedelt nach Frankfurt/Main in die EZB Zentrale!




Antworten Gast: gast1984
03.10.2012 15:32
0 0

Re: Übersiedelt nach Frankfurt/Main in die EZB Zentrale!

Wenn hier auch doppelt so teuer als geplant gebaut werden kann, wieso übersiedeln?

Antworten Antworten Gast: Minopolis-Standort Geheim - gar nix geheim!
03.10.2012 15:57
0 0

Re: Re: Übersiedelt nach Frankfurt/Main in die EZB Zentrale!

Könnte ja passieren das die Kid's beim spielen mit dem richtig großen Geld als Nebeneffekt den Euro retten und schlimmer kann's nimmer werden, garantiert!

Gast: k.u.k Feldmarschall
03.10.2012 14:30
0 2

Solche Bauten sind Unsinn. Der Anteil an unnützer Fläche ist so groß, dass man von einer wahren ökologischen Katastrophe reden kann.

Man muss nur sehen wie viel Flächen alleine Lifte, Fluchttreppen und Versorgungen brauchen.
Und dann muss noch jeder Aufenthaltsraum natürliches Licht haben, so wie Büroräume auch.
Damit verschafft man dem Grundstückseigner nur einen riesigen Grundstückspreis, aber den zahlt der Nutzer mit massiv Geld für Beton und Luft.
Und alleine der Energieverbrauch haut alles nieder! Besonders bei den Glaskobeln. Da kostet alleine das Kühlen mehr als sonst das Heizen!

Gast: Z. B.
03.10.2012 12:51
2 2

Gehts! Bauts es in Innsbruck, da passts besser zu die hohen Berg!!

Wer will das hier schon haben? Nur ein paar Leut, die auf wahrscheinlich dubiosem Weg das Geld zusammengetragen haben und jetzt die Macht haben, sich so ein Denkmal in die Landschaft zu stellen.

Die Leut will ich sehen, die das vor der Tür haben wollen.

Antworten Gast: Chicago Pille...
03.10.2012 15:37
0 0

Re: Gehts! Bauts es in Innsbruck, da passts besser zu die hohen Berg!!

Die 1230 Meter reichen aber auch net aus um über die Gipfel zu blicken...

Den Design der Spitze lassen sicher 6 Scheinwerfer einbauen, erspart die Straßenbeuchtung und auf die Spitze kann man den Donauturm nehmen, aber selbst diese Version reicht nicht...

Gast: Gustav Gr.
03.10.2012 10:16
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Worin besteht für Gemeinderat Christoph Chorherr (Grüne) die ökologische Nachhaltigkeit so eines Hochhauses,

im Gegensatz zu anderen, kleineren Baueinheiten?? Ist das Grün?
Wann sind eigentlich wieder Wahlen?

Antworten Gast: Ökologie...
03.10.2012 13:58
2 0

Re: Worin besteht für Gemeinderat Christoph Chorherr (Grüne) die ökologische Nachhaltigkeit so eines Hochhauses,

Hochhäuser wie dieses gehören zu den ökologischsten Bauwerken überhaupt, von der Infrastruktur, die Wasserversorgung und Entsorgung bis hin zu der Verbauten Wohnfläche pro BW/qm, und den Heizungskosten.

Auch die externe Infrastruktur, wie die Anbindung zum öffentlichen Nahverkehr wird sehr effizient und Kostengünstig.

Von der Bauhöhe gibt es allerdings Grenzen die bei etwa 200 bis 250 Meter liegen, höhere Bauwerke werden durch größere Liftanlagen und Versorgungsschächte hingegen wieder unökologischer, klar zu sehen bei Word Trade Center, wo die effektive Höhe beider Türme (820m) zusammen nur mehr 300 Meter betragen haben, 650 Meter wurden für die Infrastruktur und Versorgung verwendet, inklusive WTC7 als Steuergebäude für die Türme.

Selbst Tokio hat kaum Bauwerke über dieser Grenze, nur der East Office Tower mit 340 Meter, der Tokyo Tower mit etwa 330 Meter und der Sky Tree mit etwa 630 Meter sind Funktürme, 21 Bauwerke sind in der Höhe von 200 bis 250 Meter, gleiches in New York, nur 12 Türme sind jenseits der 250 Meter, 2 Türme (ohne Spitzen) jenseits der 300 Meter, 33 Türme Weltweit haben eine nennenswerte Nutzfläche jenseits der 300 Meter.

Re: Worin besteht für Gemeinderat Christoph Chorherr (Grüne) die ökologische Nachhaltigkeit so eines Hochhauses,

geringer flächenverbrauch, effiziente dichte für infrastruktur, kurze wege... macht in der nähe einer u-bahn sinn und ist ökologischer als das ganze in die fläche zu bauen (= verlust von grün- und freiflächen)

Antworten Gast: Ein Grünwaehler weniger
03.10.2012 11:02
0 0

Re: Worin besteht für Gemeinderat Christoph Chorherr (Grüne) die ökologische Nachhaltigkeit so eines Hochhauses,

Die ökologische Nachhaltigkeit besteht wahrscheinlich darin, dass es Carsharing geben wird. Dafür nur für 50% der Wohnungen Parkplaetze. Bei der Klientel, für die das gebaut wird kann man davon ausgehen, dass der Grossteil davon mindestens ein Auto hat. Die werden dann vermutlich irgendwo in Kaisermühlen geparkt, wo's eh schon nix mehr gibt.

Sauerei ist ausserdem wie leicht da von Bauklasse 5 auf 6 umgewidmet wird.

Gast: Michl H. & die Roten Stadtmusikanten
03.10.2012 10:13
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WER IN DER MA 36 HAT ERLAUBT, DASS DIE AM DC-TOWER TAG UND NACHT LÄRM MACHEN DÜRFEN!!!!

Da wird rund um die Uhr gehämmert, genagelt, geschrämt und betoniert!
Bei dem ganzen Lärm kann keiner rundum schlafen.
Und das Magistrat tut nichts!!!!
Wieviel muss man zahlen, damit die MA 36 wegschaut?
Sind wir in Kärnten?

Antworten Gast: Üzi Güzi
03.10.2012 11:11
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Re: WER IN DER MA 36 HAT ERLAUBT, DASS DIE AM DC-TOWER TAG UND NACHT LÄRM MACHEN DÜRFEN!!!!

Die knattern sogar Samstag und Sonntag.
Die müssen wirklich einen "guten Draht" zur Stadt haben, wenn sie so lustig vor sich hin bauen können.
Die anderen Baustellen rundherum dürfen das wohl nicht. Bei denen ist Ruhe.
Vielleicht können die deutschen Baufirmen einfach besser mit dem Magistrat als der Haselsteiner?

Antworten Antworten Gast: gast 879
03.10.2012 15:55
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Re: Re: WER IN DER MA 36 HAT ERLAUBT, DASS DIE AM DC-TOWER TAG UND NACHT LÄRM MACHEN DÜRFEN!!!!

vielleicht hat siemens oder der vw betriebsrat expertise bereitgestellt..

Gast: W. Willhelm
03.10.2012 10:03
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Und was kriegt Norbert Scheed,...

... SP-Bezirksvorsteher der Donaustadt, dafür daß er er sich sooo um das Wohlergehen des Bezirks kümmert? Kriegt der Geld oder Naturalien, zb Einladung ins Pu-b?-ff ??

Gast: X15TN
03.10.2012 09:17
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Wohnungen für einkommensschwächeren Menschen ...

z.B. dem Nationalratsabgeordneter Pilz.

Gast: O. A.
03.10.2012 08:47
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Bitte nur nach unten bauen - das schont die Stadtansicht


Gast: nina blum
03.10.2012 08:37
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Die gegend ist ja wirklich super! Bis 2030 werden dort unablässig Hochhäuser gebaut. Heißt also Baulärm bis 2030!

Wenn sich da ein Depp 2005 eine Wohnung gekauft hat und erst 35 Jahre alt war, dann hat er ja mit 60, wenn also hörschwach und tattrig, zumindest in der Pensi einmal eine Nacht zum Durchschlafen!
Hahahahahaha!
Und dann werden die ersten wieder abgerissen und es geht von vorne los.

Wer kauft so einen Quatsch?

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Re: dann hat er ja mit 60, wenn also hörschwach und tattrig,

Sie schließen offensichtlich von sich auf andere.
Mein Beileid

Antworten Antworten Gast: nina blum
03.10.2012 14:23
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Re: Re: dann hat er ja mit 60, wenn also hörschwach und tattrig,

Dass Sie Ihre Wohnung nicht mehr weiterbekommen um den Kaufpreis ärgert Sie wohl.
Na, habens Ihnen halt verspekuliert!

 
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