Nach Konflikten zwischen einer angeblichen Swinger-Szene, Nacktschwimmern und bekleideten Erholungssuchenden im oberösterreichischen Weißenbachtal am Attersee hat sich die Situation nun offenbar beruhigt. Durch verschiedene Maßnahmen habe man vor allem "überraschende Kontakte und Konfrontationen" verhindern können, teilte die zuständige Bezirkshauptmannschaft Vöcklabruck anlässlich des Endes der Badesaison mit.
Insgesamt 95 Polizisten haben von 1. Juni bis 18. September in Summe 54 Patrouillen in 73 Einsatzstunden durchgeführt. Personen, die außerhalb des FKK-Bereichs nackt schwimmen gingen, habe man durch Gespräche dazu bewegt, sich an die Baderegeln zu halten. Die Bezirkshauptmannschaft berichtet von einer generell großen Akzeptanz sämtlicher Besucher hinsichtlich der getroffenen Maßnahmen. In der Zeit der Kontrollen habe es keinen einzigen Anlass für eine entsprechende Anzeige gegeben.
Angeblich sogar Pornofilme gedreht
Das malerische Tal wurde immer wieder als "Natur- und Erotikparadies im Salzkammergut" im Internet angepriesen, Gerüchten zufolge wurden dort sogar Pornofilme gedreht.
Um dieses über Jahre gewachsene Image abzulegen und unliebsame Begegnungen zu verhindern, hat die Behörde ein Konzept mit einem uneinsichtigen FKK-Gelände und einer neuen Wegeführung erarbeitet. Zudem wurden Schilder mit Hinweisen aufgestellt, was wo erlaubt ist und was nicht.
(APA)
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