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Juwelierüberfälle mit Millionenbeute: Duo verurteilt

04.10.2012 | 13:28 |   (DiePresse.com)

Zu zehn bzw. sieben Jahren Haft wurden zwei Serben in Salzburg verurteilt. Sie sollen bei Überfällen in Wien und Salzburg 1,8 Mio. Euro erbeutet haben.

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Zwei Serben sind am Donnerstag wegen vier Überfällen auf Juweliere in Wien und Salzburg am Landesgericht Salzburg zu langjährigen Gefängnisstrafen verurteilt worden. Die beiden 24 und 30 Jahre alten Angeklagten sollen Schmuck und Uhren im Gesamtwert von 1,8 Mio. Euro erbeutet haben. Sie haben sich Mitte Mai in Begleitung ihres Anwaltes der Wiener Polizei gestellt und saßen seither in Salzburg in Untersuchungshaft.

Die beiden Männer zeigten sich geständig, mehr sagten sie aus Angst vor Hintermännern aber nicht. Der Ältere erhielt wegen schweren Raubes zehn Jahre Haft, der Jüngere sieben Jahre. Die Urteile sind nicht rechtskräftig.

Die Angeklagten trugen Hand- und Fußfesseln, als sie von vier Justizwachebeamten in den Verhandlungssaal Nummer 129 geführt wurden. Mehrere Cobra-Beamte überwachten den Prozess. Das Gericht hatte die Sicherheitsvorkehrungen erhöht, denn die beiden sollen der "Cacak-Connection" angehören, einer Untergruppe der weltweit agierenden Räuberbande "Pink-Panther" mit weit über 100 Mitgliedern mit Sitz auf dem Balkan.

Bei den Überfällen in Wien und Salzburg wurden Angestellte mit einer Waffe bedroht und teils auch gefesselt: 

  • Am 18. Jänner 2012 nahm das Duo das Juweliergeschäft Kornmesser am Graben in Wien ins Visier. Der Wert der Beute betrug 1,35 Mio. Euro.
  • Am 1. Februar scheiterte der Überfall auf den Juwelier Haasmann in Salzburg.
  • Am 3. Februar raubten sie aus dem Juweliergeschäft Thurzo in Wien Schmuck im Wert von 198.000 Euro.

  • Der Überfall am 24. Jänner 2011 auf den Juwelier Karner in Salzburg wird nur dem 30-Jährigen. vorgeworfen. Er entkam mit Schmuck um 32.000 Euro, 46 Uhren um insgesamt 232.000 Euro und 1000 Euro Bargeld.

  • Auch weitere, bisher unbekannte Täter sollen sich an den Überfällen beteiligt haben. Laut Verteidiger wurde nur eine Spielzeugpistole verwendet.

(APA)

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10 Kommentare
Gast: Geringfügiger
04.10.2012 18:37
0 0

es traf keine Armen


von etwas muss der Mensch leben.

Von € 8 pro Stunde kann er es nicht - bei diesen Abgaben und Kosten.

3 0

Für das was die aufgeführt haben

ist das viel zu wenig!

mind.20 Jahre und abzusitzen im Heimatland!

macht

für jedes jahr sitzen 180.000,-

hm. wenn mans als schmerzensgeld sieht: nicht schlecht, man kommt halt nicht voil rum in der zeit, andererseits kann man sich soviel geld auch unmöglich ehrlich erarbeiten...

Höchststrafe

Was muss man in Österreich eigentlich noch alles verbrechen damit man die Höchststrafe bekommt???

Gast: Nordlicht
04.10.2012 16:26
0 0

Juwelierüberfälle mit Millionenbeute: Duo verurteilt

Warum kann man diesem Duo nicht auch Fussfesseln verpassen. Das käme dem Steuerzahler billiger und ihren Lebensunterhalt könnten sie selbst "verdienen".

Re: Juwelierüberfälle mit Millionenbeute: Duo verurteilt

was bitte sollen denn ihrer Meinung nach diese Vollprimitivlinge arbeiten???

2 0

Millionen

6 Millionen veruntreuen aka stehlen = 5,5 Jahre Haft.

1,8 Millionen stehlen = 10 Jahre

Jungs ihr seids eindeutig in der falschen Liga..

nicht stehelen sondern noch ärger: rauben


Gast: calculix
04.10.2012 14:34
4 0

Nachgerechnet: Haftkosten

Die Haftkosten pro Tag betragen ca. 130 Euro.

10 Jahre x 365 Tage x 130 = 474.500 Euro
7 Jahre x 365 Tage x 130 = 332.150 Euro

Gemeinsam also 806.650,00 Euro, das waren einmal mehr als ELF MILLIONEN SCHILLING! Davon könnte man jemandem 82,5 Jahre lang die Mindestpension zahlen.

Bei 2/3-Entlassung sind es 317.915,00 und 222.540,50, in Summe 540.455,50 Euro.

Kann man diese Leute nicht in serbische Gefängnisse werfen?

Re: Nachgerechnet: Haftkosten

nichts ist leichter als strafvollzugskosten zu reduzieren.