Mehr als 8000 Sirenen werden am heutigen Samstag (6. Oktober) in Österreich gleichzeitig losheulen - glücklicherweise ohne ernsten Hintergrund. Beim jährlichen bundesweiten Zivilschutz-Probealarm die technischen Einrichtungen überprüft werden. Zugleich will man die Bevölkerung mit der Bedeutung der Warnsignale vertraut machen.
Das "Programm" sieht zwischen 12 und 12.45 Uhr vier Signale vor. Zunächst sollen für 15 Sekunden alle Sirenen "probeweise" heulen. Dann folgt ein drei Minuten anhaltender Dauerton, der im Ernstfall vor einer herannahenden Gefahr warnt. Hier sollte man in einer echten Krisensituation das Radio oder den Fernseher einschalten, um sich über entsprechende Verhaltensmaßnahmen zu informieren.
Ein 60 Sekunden dauernder auf- und abschwellender Heulton bedeutet anschließend "Alarm". Im Ernstfall wären hier schützende Räumlichkeiten aufzusuchen und die über Radio und TV durchgegebenen Maßnahmen zu befolgen.
"Entwarnung" bedeutet der abschließende, eine Minute anhaltende Dauerton. Entsprechende Zusatzinformationen erfolgen wieder über Hörfunk und Fernsehen.
Die Ergebnisse des Vorjahres waren laut Innenministerium sehr zufriedenstellend: Von den 8203 Sirenen funktionierten 99,67 Prozent einwandfrei, lediglich 27 blieben stumm.
(APA)

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