22.05.2013 05:18 Merkliste 0

Leichenfund bei Tulln: Frau wurde erschlagen

09.10.2012 | 06:56 |   (DiePresse.com)

Ein Fischer hat am Montag bei Tulln die Leiche einer Frau gefunden. Sie wurde noch nicht identifiziert. Offenbar wurde sie erschlagen.

Artikel drucken Drucken Artikel versenden Senden Merken AAA Textgröße Artikel kommentieren Kommentieren

Nach einem Leichenfund in Niederösterreich laufen die Ermittlungen auf Hochtouren. Ein Fischer hat am Montagvormittag in einem stehenden Gewässer in der Au im Gemeindegebiet von Muckendorf im Bezirk Tulln eine Leiche gefunden. Die Ermittler gehen von einem Gewaltverbrechen aus. Das Opfer, eine 30 bis 40 Jahre alte Frau, wurde noch nicht identifiziert, bestätigte Chefinspektor Leopold Etz vom Landeskriminalamt Niederösterreich am Dienstagvormittag: "Es gibt derzeit keine neuen Erkenntnisse."

Die Obduktion, die bis in die Abendstunden des Montag andauerte, ergab "stumpfe Gewalteinwirkung" als Todesursache. Die Tote hat mehrere Verletzungen an der linken Schädelseite. Die Frau, eine Europäerin, dürfte 24 bis 48 Stunden vor ihrem Auffinden erschlagen worden sein. Die Leiche war in ein blaues Spannleintuch verpackt und mit Klebeband verschnürt gewesen. Als Tragehilfe war außerdem ein zerschnittenes Bettzeug um den Körper geschlungen und verknotet.

Keine Abgängigkeitsanzeige

Die Frau war etwa 1,55 Meter groß und 70 Kilo schwer. Sie hatte 40 Zentimeter lange, schwarze Haare und gepflegte Zähne (Gebiss vollständig), trug künstliche Fingernägel und am linken Ringfinger einen goldfarbenen Ring mit kleinem Stein. Bekleidet war sie mit einem BH und einem grau-weinroten Pyjama-Oberteil mit Tiermotiv, die untere Körperhälfte war nackt.

Passende Abgängigkeitsanzeigen sind bisher keine eingegangen, so Etz. Auch relevante Beobachtungen vonseiten der Bevölkerung habe man noch nicht erhalten.

Hinweise sind nach wie vor an das LKA NÖ, Dauerdienst (Tel. 059133 / 30-3333), oder jede Polizeidienststelle zu richten.

(APA)

Testen Sie "Die Presse" 3 Wochen lang gratis: diepresse.com/testabo

Mehr aus dem Web

5 Kommentare
Gast: #joni
09.10.2012 16:58
1 0

den ahnungslosen

gehört die welt

Gast: Unternehmer
09.10.2012 13:30
1 0

Jetzt ist schon wieder was passiert...


Gast: fu hu
08.10.2012 23:10
9 0

dass ein Gewaltverbrechen nicht auszuschließen sei, zum derzeitigen Zeitpunkt aber auch nicht bestätigt werden könne?

es kann im ernst nicht ausgeschlossen werden daß sich die frau selbst in diese lage gebracht hat?

wow.

Re: dass ein Gewaltverbrechen nicht auszuschließen sei, zum derzeitigen Zeitpunkt aber auch nicht bestätigt werden könne?

noch grotesker als die oesterreichischen ermittler ist nur die oesterreichische justiz

Gast: Dolm Sherlock
08.10.2012 20:42
7 2

... wie ein Paket verschnürt?

Die "Obduktion" wird ergeben, dass aufgrund der Knoten es eher als unwahrscheinlich gilt, dass das Opfer diese selbst angeracht hat und auch die "Verbringung" an den Fundort, von der Leiche selbst nicht "getätigt" sein wird.