Nach einem Leichenfund in Niederösterreich laufen die Ermittlungen auf Hochtouren. Ein Fischer hat am Montagvormittag in einem stehenden Gewässer in der Au im Gemeindegebiet von Muckendorf im Bezirk Tulln eine Leiche gefunden. Die Ermittler gehen von einem Gewaltverbrechen aus. Das Opfer, eine 30 bis 40 Jahre alte Frau, wurde noch nicht identifiziert, bestätigte Chefinspektor Leopold Etz vom Landeskriminalamt Niederösterreich am Dienstagvormittag: "Es gibt derzeit keine neuen Erkenntnisse."
Die Obduktion, die bis in die Abendstunden des Montag andauerte, ergab "stumpfe Gewalteinwirkung" als Todesursache. Die Tote hat mehrere Verletzungen an der linken Schädelseite. Die Frau, eine Europäerin, dürfte 24 bis 48 Stunden vor ihrem Auffinden erschlagen worden sein. Die Leiche war in ein blaues Spannleintuch verpackt und mit Klebeband verschnürt gewesen. Als Tragehilfe war außerdem ein zerschnittenes Bettzeug um den Körper geschlungen und verknotet.
Keine Abgängigkeitsanzeige
Die Frau war etwa 1,55 Meter groß und 70 Kilo schwer. Sie hatte 40 Zentimeter lange, schwarze Haare und gepflegte Zähne (Gebiss vollständig), trug künstliche Fingernägel und am linken Ringfinger einen goldfarbenen Ring mit kleinem Stein. Bekleidet war sie mit einem BH und einem grau-weinroten Pyjama-Oberteil mit Tiermotiv, die untere Körperhälfte war nackt.
Passende Abgängigkeitsanzeigen sind bisher keine eingegangen, so Etz. Auch relevante Beobachtungen vonseiten der Bevölkerung habe man noch nicht erhalten.
Hinweise sind nach wie vor an das LKA NÖ, Dauerdienst (Tel. 059133 / 30-3333), oder jede Polizeidienststelle zu richten.
(APA)
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