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Verkehrssünder werden bald grenzüberschreitend bestraft

11.10.2012 | 15:07 |   (DiePresse.com)

Österreich, Ungarn, Kroatien und Bulgarien unterzeichneten ein entsprechendes Abkommen. Es gehe dabei nicht ums "Abkassieren".

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Heimische Autofahrer, die in Ungarn, Kroatien oder Bulgarien zu schnell oder alkoholisiert fahren, werden künftig auch in Österreich dafür bestraft. Ein dementsprechendes Abkommen zur grenzüberschreitenden Durchsetzung von Verkehrsstrafen hat Österreich am Donnerstag bei der Ministerkonferenz "Forum Salzburg" im ungarischen Matrahaza mit Ungarn, Kroatien und Bulgarien unterzeichnet.

Es gehe nicht um "Abkassieren oder Geld eintreiben", sondern darum, Österreichs Straßen "sicherer zu machen", kommentierte Innenministerin Johanna Mikl-Leitner (ÖVP) den Vertrag. Aufgrund "fehlender rechtlicher Grundlagen" habe es bisher noch "Schlupflöcher" gegeben, Verkehrsstrafen auch jenseits der Grenzen durchsetzen zu können. Diese habe man aber durch das Abkommen stopfen können, so die Ministerin.

Gnadenfrist, bis Abkommen greift

Bis tatsächlich Verkehrssündern die Strafzettel in ihre Heimatländer nachgeschickt werden, dürfte es aber noch einige Monate dauern. Das Innenministerium rechnet damit, dass dies bis Ende 2013 möglich sein wird. Sollten sich Verkehrssünder weigern, die Strafe zu begleichen, unterstützen die Behörden künftig auch bei der Strafvollstreckung.

Österreich hat heuer im Sommer bereits mit Liechtenstein und der Schweiz bilaterale Abkommen zur Polizeikooperation unterzeichnet. Auch auf EU-Ebene gibt es bereits seit längerem Bestrebungen, Verkehrssünder grenzüberschreitend zu verfolgen, bisher weigern sich jedoch die Behörden oft, Halter- und Lenkerdaten ihrer Bürger, die Verkehrsübertretungen begangenen haben, weiterzugeben. Ab 2013 soll ein grenzüberschreitender Datenaustausch möglich sein.

(APA)

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10 Kommentare

"Es gehe dabei nicht ums "Abkassieren" - Nein, wer denkt denn so was! Die Verkehrssicherheit steht wie immer im Vordergrund.
In Italien nehmen sie dir gleich das Auto oder Motorrad weg, wenn man die immens hohe Strafe nicht gleich Vorort begleicht.

Re:

Der italienische Strafakt wird in Österreich sogar auch noch übersetzt und dann eingetrieben. Wer bezahlt das?
Im Umgekehrten kommt aus Italien kaum etwas zurück. Diesbezüglich sind wir die vorauseilenden Deppen Europas.

Gast: Wasserlaeufer
11.10.2012 16:44
6 1

Es gehe dabei nicht ums "Abkassieren"

Ha! Ha!

Nein?

Um was denn sonst?


Antworten Gast: Klaus
14.10.2012 11:17
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Re: Es gehe dabei nicht ums "Abkassieren"

"niemand hat die Absicht eine Mauer zu bauen" ... diese und andere Lügen ...

Antworten Gast: Schnellfahrer
12.10.2012 17:26
0 0

Re: Es gehe dabei nicht ums "Abkassieren"

Na und?!

Gesetze, die nicht exekutiert werden sind sinnlos. Wenn ich zu schnell fahre, muss ich mit einer Strafe rechnen. Eine Geldstrafe bringt dem Staat wenigstens etwas.

Re: Es gehe dabei nicht ums "Abkassieren"

Es geht nur ums Abkassieren!
Und blöd wie unsere Apparatschiks sind, werden sie aus diesen Ländern keine Infos bekommen, aber wir werden unterwürfig alle Daten übermitteln !

Re: Es gehe dabei nicht ums "Abkassieren"

Wenn man als Österreicher in Deutschland ein Verkehrsdelikt begeht muss man zahlen, inclusive Punkte in Flensburg und Fahrverbot in Deutschland. Ich find das Fair.

Antworten Antworten Gast: WFP
12.10.2012 06:50
0 0

Re: Re: Es gehe dabei nicht ums "Abkassieren"

Nur umgekehrt ist es leider nicht so!!

Antworten Antworten Antworten Gast: uibel
12.10.2012 09:58
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Re: Re: Re: Es gehe dabei nicht ums "Abkassieren"

Natürlich ist das zwischen Österreich und Deutschland längst bilateral.

Antworten Antworten Antworten Antworten Gast: WFP
12.10.2012 10:47
2 0

Re: Re: Re: Re: Es gehe dabei nicht ums "Abkassieren"

Bei Geschwindigkeitsüberschreitungen die mit Radar gemessen wurden nicht, dazu müsste man von vorne blitzen, sonst wird es von den Germanen nicht anerkannt! Solche Radaranlagen gibt es in Österreich sehr,sehr selten. Das Abkommen ist daher nur theoretischer Natur.