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Asyl: 13 verlassene Kinder in Traiskirchen

12.10.2012 | 16:03 |  Von Andreas Wetz (DiePresse.com)

Der von seinen Eltern in Wien zurückgelassene Bub aus Syrien ist kein Einzelfall. In der Erstaufnahmestelle Traiskirchen leben derzeit mehr als ein Dutzend Kinder.

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Wien. Der Bub ist zwölf Jahre alt, floh mit seinen Eltern aus dem vom Bürgerkrieg gebeutelten Syrien und wurde dann von seiner Familie allein am Westbahnhof zurückgelassen. Für die Weiterreise mit den Menschenschleppern fehlte ihnen das Geld (DiePresse.com berichtete).

Schicksale wie dieses sind kein Einzelfall. Wie „Die Presse" aus dem Innenministerium erfuhr, leben derzeit in der Traiskirchener Erstaufnahmestelle für Flüchtlinge 13 Kinder, deren Eltern - zumindest momentan - nicht auffindbar sind. Acht von ihnen sind nach derzeitigem Wissensstand schon ohne Vater und Mutter nach Österreich gekommen. Bei den übrigen fünf konnten die Behörden die genauen Umstände für das Fehlen der Eltern noch nicht feststellen.

Doch wie geht der Rechtsstaat mit Minderjährigen um, für die - in Bezug auf das Aufenthaltsrecht - eigentlich dieselben Regeln wie für Erwachsene gelten, denen andererseits aufgrund ihres Alter aber ein besonderer Schutz zusteht?

Grundsätzlich gibt es zwischen Bund und Ländern eine Vereinbarung, das Kindeswohl über ein eventuell fremdenpolizeiliches Verfahren zu stellen. Das bedeutet, dass die Betroffenen zunächst in die Obhut des jeweils zuständigen Jugendamts übergeben werden, das dann anstatt der Eltern das Asylverfahren führt.

Diese Kooperation, so Norbert Ceipek von der Einrichtung „Drehscheibe", die sich um genau solche Fälle kümmert, funktioniere „sehr gut". Während seiner langjährigen Arbeit mit zurückgelassenen Kindern aus dem Ausland sei ihm bis heute auch noch kein Fall untergekommen, in dem der betroffene Minderjährige in sein Heimatland abgeschoben wurde.

Eltern tauchen oft wieder auf

Durch die internationale Vernetzung tauchen die Eltern der Kinder - spätestens dann, wenn sie einen Asylantrag stellen - wieder auf. Die Chance, die Zurückgelassenen wieder in ihre Obhut nehmen zu können, ist gering. In der Regel übergeben die österreichischen Jugendämter das betroffene Kind den Kollegen aus dem Ausland, damit sie wenigstens in der Nähe der Eltern sind. Die Obsorge jedoch bleibt in den allermeisten Fällen bei den Behörden oder bei Pflegeeltern, die für die Jugendwohlfahrt arbeiten.

Der zwölfjährige Syrer vom Westbahnhof ist inzwischen in der Obhut des Jugendamts und besucht bereits die Schule. Seine Eltern sind noch nicht aufgetaucht, allerdings konnte inzwischen ein in Wien lebender Verwandter ermittelt werden.

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42 Kommentare
 
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Falsche Überschrift

Nicht "Asyl: 13..." sondern "AsylMISSBRAUCH: 13..." oder "Kindesmissbrauch: 13..." müsste es heißen...

Gast: Zuständig
13.10.2012 19:52
5 0

ist die Botschaft des Heimatlandes,

allenfalls das Rote Kreuz zwecks Repatriierung.

...und schon in der schule...

Ich musste meine tochter von der Hauptschule nehmen und für teures geld in eine Privatschule geben weil aufgrund des hohen anteils von Migrantenkindern nicht mal mehr richtig deutsch gesprochen wurde und die Klasse um min.1 jahr mit dem Lehrstoff hinterher hinkte.Außerdem war sie bei den Mitschülern NUR ein Mädchen.Mann weis ja wie 13 järige Buben sind!

1 2

Liebe Unzufriedene,

es ist mir als Österreicher, der selbst jahrelang als Ausländer anderswo gelebt und gearbeitet hat ein tiefstes inneres Anliegen, Euch Eure Scheuklappen vor dem Fremden zu nehmen, denn es ist weder schlecht noch gut, sondern einfach nur notwendig zu Begreifen, das es uns Österreicher - ohne das Fremde - schon vor Jahrhunderten nicht mehr gegeben hätte. Es ist zudem traurig aber wahr, dass wir selbst, als Fremde anderswo, genau so misstrauisch und in vielen Fällen arrogant behandelt werden, wie vielen von uns es derzeit beliebt, es ist aber auch, meiner Meinung nach, unsere Pflicht, sich den ebensolchen Fremden, denen wir nicht minder fremd sind, entgegenzustellen, genauso, wie es deren Pflicht wäre, es unserertwegen zu tun.

Jeder Mensch, und vor allem jedes Kind, kann entweder Freund oder Feind werden, im besten Fall ein Geschenk an unsere Nation - bestehend aus stolzen Österreichern.

PS: den weniger Verärgerten, empfehle ich die Lektüre des Österreichers Erwin Ringel (geborener Rumäne, wer hätte das gedacht), auszugsweise nachzulesen auf: http://www.parents.at/forum/archive/index.php/t-160744.html

Ich hoffe, meine persönliche Meinung, zu diesem Thema, ist Ihnen nicht allzufremd, sie kommt schließlich von einem "echten" Ausländer ;o) !

Wir Österreicher sollten endlich aufhören, ..

... uns von diesem ganzen Asylantenunfug verarschen zu lassen. Wir sind ein Binnenland mitten in Europa mit keinen kriegführenden Nachbarn, weshalb es bei uns gar keine Flüchtlinge geben kann. Wie sollen die denn zu uns gekommen sein, ohne vorher eines unserer friedlichen Nachbarländer durchquert zu haben? Daher alle Lager dichtmachen und die Belegschaft dorthin zurückschicken, wo sie hergekommen sind. Neue werden freundlich abgewiesen. Auf diese Art und Weise sorgen wir für sozialen Frieden und für wieder etwas weniger Kriminalität in unserem eigenen Hause.

Antworten Gast: katzenstreuer
13.10.2012 15:03
3 3

super idee, humanismus ist eh ein wort aus fremde

das brauchen wir sowenig wie alle anderen menschen die keine österreicher sind.

12 0

50% der Wiener Bevölkerung sind bereits Migranten,..

..und es geht munter weiter. Asylanten und Einbürgerungen bist der Arzt kommt. Und halt die Na..keule schwingen, weil dann ist man ja so ur-gebildet und super-ur-schlau, gell. Und bei den Grünen tut man das Kreuzerl machen, weil dann gehts dem Regenwald auch noch gut (sagt die Glawischnig in Ihrem Porsche).

Re: 50% der Wiener Bevölkerung sind bereits Migranten,..

bravo!!!!!!Sie haben es klar erkannt und ausgesprochen.

13 0

Das Asylwesen gehört von Grund auf reformiert.

Man hat mittlerweile den Eindruck, dass die Wörter Asyl und Missbrauch untrennbar verbunden sind.

Weiterreise

mittels Schlepper vom Westbahnhof aus? Aha.

Kinder zurücklassen

und mit Familienzusammenführung spekulieren.

10 0

Und Sie schauen alle älter aus und sind alle am 01.01. geboren

Schon oft erlebt, von 10 Asylanten sind 8 am 1.1. geboren.

ES WAERE SCHOEN GEWESEN WENN .....

.... es weniger unqualifizierte Postings gegeben und sich wenigstens ein einziger gemeldet haette, um Hilfe und Unterstuetzung fuer diese Kinder anzubieten. Es waere ein positiver Schritt gewesen diese, sicherlich durch die Flucht und das Verlassen werden, traumatisierten Kinder zu guten oesterreichischen Buergern zu machen.

Und sollte wer auf die Idee kommen, mich wissen zu lassen, warum ich es nicht bin - nun ich bin eher schon im Altersbereich eines Urgrossvaters.

Aber ich finde es jedenfalls positiv, dass man ihnen die Moeglichkeit bietet in eine Schule zu gehen. Die Integration in eine Familie waere aber auch sicherlich wichtig.

Ich kann mir nicht vorstellen, dass die Umgebung eines Lagers fuer die Entwicklung dieser Kinder vorteilhaft ist.

Antworten Gast: geh
13.10.2012 15:48
2 4

Re: ES WAERE SCHOEN GEWESEN WENN .....

Ich könnte so jemand sein: erst gestern habe ich meinen Kindern (22,20,12 a) angekündigt, dass ich spätestens in meiner Pension solche Jugendliche aufnehmen, ihnen Bildung, Ausbildung und familiäre Wärme geben und sie so in ein "normales Leben" begleiten möchte. Derzeit ist dies noch nicht möglich, da ich einen Beruf mit ca. 50 Wochenstunden ausübe und mich neben den eigenen Kindern dem Flüchtling zu wenig widmen könnte (denn ich bin sicher, dass viel Zeit für Behördenwege aller Art "draufgehen" wird). Also noch 10-15 Jahre... Leider...

Es ist ein Skandal, dass Kinder im Flüchtlingslager Traiskirchen nicht zur Schule gehen dürfen!

Wer das nicht wahrhaben will, soll sich bei der Volksanwaltschaft erkundigen, die schon vor Jahren herausgefunden hat, dass es ein Abkommen gibt, dass Kinder in Traiskirchen nicht zur Schule gehen müssen, weil sie dort nur kurz aufhältig sind.
540 Kinder zwischen 6 und 16 Jahren leben derzeit in Traiskirchen, der Landesschulinspektor findet nichts dabei, dass sie nicht zur Schule gehen, die Innenministerin ist nicht zuständig, die Unterrichtsministerin glaubt, dass die eh nur kurz dort sind. Manche beiben aber mehr als 6 Monate in Traiskirchen und haben es dann sehr schwer den Rückstand wieder aufzuholen, wenn sie endlich in einem Ort ankommen, wo sie die Schule besuchen dürfen.

Antworten Gast: fifi3
13.10.2012 11:02
7 2

Re: Es ist ein Skandal, dass Kinder im Flüchtlingslager Traiskirchen nicht zur Schule gehen dürfen!

zu großteil sind diese flüchtlinge scheinasylanten und sind lt. un-charte keine wirklichen flüchtlinge wie die gutmenschen zuhauf posten. hören sie auf zu heucheln und die kinder vor zu schieben.

Antworten Antworten Gast: fifa3
13.10.2012 15:24
1 3

jeder hat ein recht vorverurteilt zu werden

vor allem von Ihnen

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Einfach schlimm, was Kinder auf dieser Welt ertragen müssen


Re: Einfach schlimm, was Kinder auf dieser Welt ertragen müssen

war nie anders, also warum ändern?

Asyl für Bedürftige

Ich finde es tragisch, dass es notwendig ist sein Kind zurück zu lassen, weil man auf Schlepper angewiesen ist. In so einem Fall sollte ein Asylantrag schnell bearbeitet werde. Wenn die Familie aus einem Kriegsgebiet kommt gebührt ihnen Hilfe, mit allen Rechten und Pflichten.
Für Asylwerber ohne Berechtigung, welche nicht verfolgt werden und nicht aus Kriegsgebieten kommen haben wir ja auch genug Geld. Aber die bekommen die Unterstützungen und Rechte ohne Pflichten?

1 0

"In so einem Fall sollte ein Asylantrag schnell bearbeitet werden"

Ja, und zwar bis zur Abschiebung in maximal drei Tagen.

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Ankerkinder


Re: Ankerkinder

UNSINN!

Gast: ezekiel
12.10.2012 21:49
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...

Da wollen wir mal nur hoffen das die Eltern kein Butterbrot gestohlen haben. Der Krone wird morgen schon was passendes einfallen.

dann leg

gleich deine Geldscheine vor der Bude zur freien Entnahme aus...

Butterbrot gestohlen

Dir ist es anscheinend egal wenn bei dir eingebrochen wird, auch wenn sie dir nur ein "Butterbrot" stehlen. Ich aber kann darauf verzichten.

 
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