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Oberösterreich: Händler wegen Spielkonsole geschlagen

14.10.2012 | 13:33 |   (DiePresse.com)

Der Händler konnte eine zur Reparatur gebrachte Spielkonsole nicht mehr finden. Jetzt liegt er im Spital.

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Am Samstag kam es in einem Elektrogeschäft in Oberösterreich zu einer Schlägerei, weil der Händler eine zur Reparatur gebrachte Spielkonsole nicht mehr finden konnte. Der 28-jährige Kunde verletzte den Mann dabei so stark, dass dieser ins Krankenhaus Braunau geliefert werden musste.

Der 33-jährige Händler prallte nach einem heftigen Schlag mit dem Kopf gegen ein Fernsehgerät und schlug danach auf dem Boden auf. Der Kunde blieb bei dem Handgemenge unverletzt, er wird angezeigt.

(APA)

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15 Kommentare

Zeck des Spiels

Ich dachte immer, Zweck dieser Spiele sei doch, da0 einer den anderen schlägt! Doch nicht?

Gast: xxxx
15.10.2012 08:24
0 4

Sein Eigentum darf man ja wohl noch verteidigen!

Was machen wohl andere Presse-Leser, wenn ihnen einer sagt: "Ich kann Ihr Auto leider nicht mehr finden. Kaufens Ihnen ein neues; bekommens 1 % Skonto!"
Naja, die meisten würden sich dann gleich 2 kaufen, weil wenn man eines mal nicht findet.......

Re: Sein Eigentum darf man ja wohl noch verteidigen!

Gast: xxxx,
beim Inhalt ihres Postings verstehe ich, warum Sie sich in die Anonymität flüchteten!

Das ist ein gutheißen von Gewalt!

Wenn der Händler die Ware nicht findet, hat er sie zu ersetzen - so einfach sollte das sein!

Aber Gewalt ausüben und dann nur auf freiem Fuße angezeigt zu werden, bestärkt Gewalttäter in ihrem Tun!

Ich meine, dass dieser Kunde bis zur Verhandlung vor dem Strafgericht in U-Haft zu nehmen ist - unabdingbar! Und es ist mir völlig egal, ob er allenfalls seinen Arbeitsplatz verliert.

Gewaltspiele in Live Action

Was soll man anderes erwarten.

Gast: ökono-mist
14.10.2012 18:53
0 0

Nix für ungut:


Sowohl diese Chronikmeldung an sich als auch der Leserkommentar ("Agression ist üblich"?!) dazu kommen mir komisch vor - fast wie getürkt...

Unter Lobbyisten, die - u. U. falsche - Nachrichten für hinterlistige Wiederverwertungs-Zwecke in Zweit-, Dritt- oder Garnicht-Causen verbreiten wollen, hat sich nämlich schon herumgesprochen, daß im Chronikteil der Medien in der Praxis so gut wie nicht recherchiert wird bzw. recherchiert werden kann. Den dreistesten unter den Lobbyisten mit entsprechenden Behördenverbindungen bietet sich so ein riesiges Märchen-Einfallstor geradezu an! Wem es im konkreten Fall nützt, und wem es schadet, könnte nur anhand konkreter Einzelfall-Recherche an den Tag gebracht werden. Und die gestaltet sich in solchen Fällen äußerst schwierig, obwohl so manche Vermutungen in Richtung überregionaler Kolportierverhaberungen, -erfindungen und
-aufbauschungen schon des öfteren auf der Hand lagen. Hier würde es kleine Wachhunde für die großen brauchen!

P. S.: Vieleicht hat ja jemand ein Recherche-Restbudget für eine stichprobenartige Überprüfung dieses (doppelt gemoppelten Lancier?-)
Falles übrig - die Mauer des behördlich gleichgeschalteten Schweigens wartet wahrscheinlich schon auf ihn/sie...

Falls er oder sie jedoch durchs Dickicht durchkommen sollten, würden sie sich hernach darüber wundern, dem Verwirrer-Labyrinth an einem ganz anderen geografischen Punkt entstiegen zu sein. Dort nämlich, wo die Meldung ihre kalkulierte Wirkung entfaltet...

ha ha

ganz ehrlich bei den Kundenservice bei Sony kann ich es irgendwie verstehen ( schon mal Probleme mit einer Ps gehabt ? da hat man als österr Pech den da geht alles nur über Deutschland )

Re: ha ha

Ist bei XBOX ganz genau so.

Gast: Nurmsi
14.10.2012 17:49
6 0

Der Kunde ist K.

Eine extreme Form des "Kundesfeedbacks"!

Gast: Nemesis
14.10.2012 16:39
3 12

Ganz einfach

Nicht bei unseren Händlern sondern online einkaufen.
Erspart den Ärger mit "unseren Unternehmern"!
Da ist wenn man es permanent macht sogar der eine oder andere "Einfahrer" locker drinnen.

Antworten Gast: bergziege
14.10.2012 17:50
11 1

Re: Ganz einfach

Einen dümmeren Kommentar zu dieser Brutalität gibt es wohl nicht mehr!

Gast: Nixneues
14.10.2012 16:08
8 1

Aggression ist üblich

Bei Konsolen, Notebooks und PC´s ist Kunden-Aggression bei nicht erfolgter Reparatur nach ihren Zeitvorstellungen üblich.

Wobei sichs die Kunden bei den Großen nicht so trauen, der "Kleine" wird schon nicht klagen.

Dem Kollegen kann ich nur raten, so lange wie vom Arzt als sinnvoll im Spital zu bleiben, denn wenn er nicht oder zu früh nach Hause geht, dann gibts kein Strafverfahren, es wird nur die Diversion (Zahlung einer Geldstrafe) mit dem Richter (ohne Einspruchsmöglichkeit des Geschädigten) erfolgen. Der Geschädigte darf dann auf eigenes Risiko klagen. Das führt meist zu nichts - und wenn der "Kunde" nichts hat, dann erst recht nicht....

Selbst erlebt - 3 kaputte Geräte, blutig im Geschäft niedergeschlagen, nicht im Spital geblieben - dann Diversion - und Klage sinnlos....

Und die Frau Richter hat wieder mehr Zeit um Squash- oder Tennis spielen zu gehen.

Danke
+++

Gast: Lecter
14.10.2012 14:24
8 0

Ich zocke ja

auch ganz gern. Aber wegen einer Spielkonsole einen Menschen zu verletzen wäre mir noch nicht eingefallen.

Gast: Kibietz
14.10.2012 14:06
4 17

Na, wie wirds gewesen sein?

Der Händler sagt, dass er sie finden könnte, wenn sie denn jemals gebracht worden wäre.
Und die Rechnung für die Reparatur muss trotzdem bezahlt werden, schließlich wurde das ja beauftragt!
Und ein hämisches Beamtengrinsen dazu. Das hält nicht jeder aus!

Re: Na, wie wirds gewesen sein?

wie hirnlos kann man sein und dennoch existieren?
ja, Sie sind gemeint!

Re: Na, wie wirds gewesen sein?

und woher kommt dann die Rechnung? Außerdem wird der Kunde auch einen Reparaturschein haben. ich glaube, die Möglichkeiten für den Fachhändler sind beschränkt.
Und wer zahlt eine Reparatur, wenn er das Gerät nicht in die Hand bekommt?