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Ausgebrochenes Luchs-Weibchen: Tier wurde erschossen

17.10.2012 | 11:20 |   (DiePresse.com)

Bei der Obduktion des ausgebrochenen Luchs' ist ein Projektil gefunden worden. Der Schütze wollte offenbar einen Unfall vortäuschen.

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Jener Luchs, der am vergangenen Wochenende tot am Gleiskörper der Südbahn bei Mautern (Bezirk Leoben) gefunden wurde, ist durch eine Kugel aus einer Schusswaffe ums Leben gekommen. Wie der Tierpark Mautern am Mittwoch mitteilte wurde, ist bei der pathologischen Untersuchung ein Projektil gefunden worden. Offenbar hatte der Schütze einen Bahnunfall vortäuschen wollen.

Das achtjährige Luchsweibchen Hera war im März ausgebüxt, nachdem eine Lawine das Gehege beschädigt hatte. "Wir hatten immer Kontakt zum Tier. Jetzt im Herbst beginnt die Ranzzeit, außerdem wäre das Futter in freier Wildbahn knapp geworden, weshalb Hera vermutlich von alleine zurückgekommen wäre", erklärte Reinhard Pichler, zoologischer Leiter des Wildparks.

Anzeige gegen unbekannt

Geschäftsführerin Doris Wolkner-Steinberger hat inzwischen Anzeige gegen Unbekannt erstattet. "Für uns ist das ein großer Verlust, wir hatten mit Hera und George ein harmonisches Pärchen und eigentlich auch im Frühjahr mit Nachwuchs gerechnet, weshalb wir das Gehege schon entsprechend umgebaut haben." Laut Pichler handelt es sich bei dem sichergestellten Projektil um ein Halbmantelgeschoß aus Kupfer, Kaliber rund 7 mm, das auch bei der Jagd verwendet wird. Seitens der Jägerschaft Liesingtal wurde eine Prämie zur Klärung ausgesetzt.

Für den Zoologen gibt es aber auch einen positiven Nebenaspekt: Die "ungeplante Auswilderung" habe gezeigt, dass Luchse "es schaffen, ohne den Menschen zu stören."

(APA)

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30 Kommentare
 
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bast und aus

das war ein selbstmord und bast, kein jäger hat schuld.

uiuiui

da hat wohl wieder ein besonders begabter, übereifiger oder nur blunzenfetter jägersmann/weiblein sein büchslein knallen lassen. sicher hat er den luchs mit dem gefährliche rauhrackel welcher öfters in gaststuben gesehen wird verwechselt.

Ein Luchs

ist schöner als 1000 Jägerinnen.

Gast: Michl H. & die Roten Stadtmusikanten
17.10.2012 18:58
1 1

Auf die einfachste Lösung ist natürlich keiner gekommen. Alle unterstellen einfach einmal niederste Beweggründe. Typisch!

Kann ja auch das arme Tier gegen den Zug gelaufen sein, schwerst verletzt liegengeblieben sein und ein mitfühlender Zeitgenosse hat das tötlich verletzte Geschöpf mit einem Gnadenschuss erlöst.
Dass der dann zur Polizei geht und das meldet, das glaubt wohl hoffentlich keiner.
Der würde ja gleich weggesperrt.

Gast: Papa Schlumpf
17.10.2012 17:19
2 6

Man kann nicht alles den Jägern unterjubeln! Viele haben eine Waffe zuhause und viele haben was gegen Marder, Fuchs & Co.

Und Hand aufs Herz.
Wem geht das Vieh ab?
Zum Glück wurde kein Mensch verletzt. Zum Glück wurden keine Kinder getötet.
Denn herumgetrieben hat sich das Raubtier ja in Siedlungsnähe und war Menschen gewohnt!

Re: Man kann nicht alles den Jägern unterjubeln! Viele haben eine Waffe zuhause und viele haben was gegen Marder, Fuchs

ein Luchs hat mehr Angst vor Ihnen als Sie vor ihm, das sind extrem scheue Tiere! Erschießen Sie bitte nicht alles das außerhalb der Stadtgrenzen nicht an der Leine geführt wird.

ist auch nicht so leicht

nach 5Bier am Stammtisch einen Luchs von einer Wildsau zu unterscheiden. Kann man nur hoffen das dem nie ein Grundwehrdiener vors Visier kommt!

Dem "Waidmann"

der das getan hat, sollten die Brunftkugeln abgeschärft werden. Sinnloser Abschuß - und dann noch dazu liegen lassen! Ekelhaft!

Re: Dem "Waidmann"

oder der "Waidfrau"

Antworten Gast: xxxx
17.10.2012 15:00
0 5

Re: Dem "Waidmann"

Wieso nicht liegenlassen?!
Ist ja komplett unnütz. Hat nämlich kein Geweih!
Sie verstehen wohl nichts von der Jagd?

Gast: nina blum
17.10.2012 13:23
2 3

Das arme Viecherl! Dabei sind vor allem die Tierhalter in dieser Tierschau schuld. Man kann Wildtiere nicht wegsperren. Die verlieren alle Scheu und alle natürlichen Instinkte zum Überleben!

Was soll das für ein Wildtier für ein Leben sein? Immer hinter Gittern!
Der Tod war sicher eine Erlsung für das arme alte Tier!

Antworten Gast: baro palatinus
17.10.2012 15:49
5 1

Re: Das arme Viecherl! Dabei sind vor allem die Tierhalter in dieser Tierschau schuld. Man kann Wildtiere nicht wegsperren. Die verlieren alle Scheu und alle natürlichen Instinkte zum Überleben!

vor seinem tod war das tier ja eh in freiheit, Sie spatzerl.

Gast: k.u.k Feldmarschall
17.10.2012 12:15
2 1

Wie bitte? "Wir hatten immer Kontakt zum Tier. "????

Und wieso haben sie es nicht wieder eingefangen?
Wollten die das Futter sparen?
Schon einmal sind aus Mautern Bären ausgekommen. Die mussten dann erschossen werden, weil einer auf Forstarbeiter losging!

Gast: jagabluat
17.10.2012 11:57
3 3

Kugel bei Obduktion - leicht erklärt. Diese Katzerln aus dem Zoo fressen Aas. Und das hat eben oft eine Kugel im Körper.

Wird ein angeschossenes verendetes Reh oder den Teil feressen haben, der durch die Kugel zerschossen und als unbrauchbar heruasgeschnitten worden ist.
Hat sich sicher einen Kirrplatz für Füchse gesucht und dort genascht.
So einfach ist das.
Ein 7mm - Projektil steckt in keinemKatzerl, weil es zu stark ist und den Körper durchschlägt. Solche Projektile findet man nie.

Re: Kugel bei Obduktion - leicht erklärt. Diese Katzerln aus dem Zoo fressen Aas. Und das hat eben oft eine Kugel im Körper.

Tschuldige Kollege, aber selten so einen waidmännischen Unsinn gelesen. Net mal in Sauen hab ich Reste von vorher verschossener Munition gefunden.

Antworten Antworten Gast: nina blum
17.10.2012 14:58
0 3

Re: Re: Kugel bei Obduktion - leicht erklärt. Diese Katzerln aus dem Zoo fressen Aas. Und das hat eben oft eine Kugel im Körper.

Jaja, das häten wir natürlich in der Krone gelesen, wenn Sie beim Billa im Schnitzel auf eine Kugel beissen!:-))

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Jagabluat tuat söltn guat!


Antworten Gast: toro
17.10.2012 13:14
1 1

Re: Kugel bei Obduktion - leicht erklärt. Diese Katzerln aus dem Zoo fressen Aas. Und das hat eben oft eine Kugel im Körper.

Klären Sie uns auf:
In einem Reh bleibt das Projektil stecken, in einem Luchs aber nicht.

Sie widersprechen sich dümmlich.

Re: Re: Kugel bei Obduktion - leicht erklärt. Diese Katzerln aus dem Zoo fressen Aas. Und das hat eben oft eine Kugel im Körper.

Abhängig vom Schußkanal...einen Luchs von vorne beschießen wird höchstwahrscheinlich dazu führen, daß das Projektil stecken bleibt (wie beim Reh), waidmännisch von der Seite her jedoch mitten ins Leben wirds aufgrund der geringeren Stärke des Wildkörpers sicherlich einen Ausschuß mit Austritt des Projektils geben. Den gibts beim Reh aber teilweise auch, nur bleibt der Großteil des Projektils im Körper und pilzt sich auf.

Antworten Antworten Antworten Gast: toro
17.10.2012 14:58
1 0

Re: Re: Re: Kugel bei Obduktion - leicht erklärt. Diese Katzerln aus dem Zoo fressen Aas. Und das hat eben oft eine Kugel im Körper.

Luchs und Reh haben in etwa das gleiche Körpergewicht - ein Luchs ist aber kompakter.
Wo eher das Projektil völlig wiederaustritt ist damit auch klar.

Antworten Antworten Antworten Antworten Gast: xxxx
17.10.2012 15:21
1 3

Re: Re: Re: Re: Kugel bei Obduktion - leicht erklärt. Diese Katzerln aus dem Zoo fressen Aas. Und das hat eben oft eine Kugel im Körper.

Jetzt ist die Zeit für die Hirschjagd, Jungs.
Da schießen wir mit 7mm-Remington aufwärts.
Und manchmal bleibt auch ein Projektil drinnen, darum muss man ja auch oft nachschießen. Da musst schon mal was rausschneiden, weil es verschossen ist.
Okay, Ihr Wiener und Niederösterreicher wißt gar nicht was Hirschjagd bedeutet! Habts ja nur Haserl und Fasane!

Re: Re: Re: Re: Re: Kugel bei Obduktion - leicht erklärt. Diese Katzerln aus dem Zoo fressen Aas. Und das hat eben oft eine Kugel im Körper.

was ist mit der Riesenmenge Schwarzwild?

Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Gast: xxxx
18.10.2012 08:01
1 2

Schwarzwild? In NÖ?

Was sollen die Prölls und ihre ÖVP damit zu tun haben?

Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Gast: toro
17.10.2012 16:19
1 0

Re: Re: Re: Re: Re: Kugel bei Obduktion - leicht erklärt. Diese Katzerln aus dem Zoo fressen Aas. Und das hat eben oft eine Kugel im Körper.

Jaja, die NÖ-Voralpenhaserl...groß wie 18Ender...Raurakel halt.
So wirds sein.

Antworten Antworten Antworten Gast: jagabluat
17.10.2012 14:56
3 2

Re: Re: Re: Kugel bei Obduktion - leicht erklärt. Diese Katzerln aus dem Zoo fressen Aas. Und das hat eben oft eine Kugel im Körper.

Sie schießen dann aber mit Splittermunition wie H-mante oder Kegelspitz!
Mit einem starken Teilmantelgeschoß mit kontrollierter Verformung (moderner Teilmantel) oder SFS-Geschoß oder Barnes-X bleibt kein Splitter zurück.
Da geht das Geschoß auch nach Knochentreffer verformt aber kompakt durch den Wildkörper.
Eine 7mm-Munition ist für ein Reh schon ein ordentliches Kaliber. Da steckt nichts mehr.
Und beim Fuchs geht das von Vorme bis Hinten durch, wenn es nicht abgelenkt dazwischen wo austritt.
Gehens zum Seidler in der Heiligenstädterstraße und besorgen sich eine moderne waidgerechte Munition.
Sie werden viel mehr verwertbares Wildbret bekommen!

Re: Re: Re: Re: Kugel bei Obduktion - leicht erklärt. Diese Katzerln aus dem Zoo fressen Aas. Und das hat eben oft eine Kugel im Körper.

sorry, sollte grün sein!

Bei Trägerschüssen bleibt auch so genug für die Küche.
Küchenschüsse eben.

 
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