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Übung: Eurofighter landen am Innsbrucker Flughafen

17.10.2012 | 16:00 |   (DiePresse.com)

Wegen der kurzen Landebahn landeten die Jets mithilfe der Bremsfallschirme. Der Flughafen wurde als Notlandeplatz getestet.

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Premiere am Innsbrucker Flughafen: Am Mittwoch landeten zum ersten Mal zwei Eurofighter des Bundesheeres. Übungsannahme war ein technischer Defekt bzw. schwierige Wetterverhältnisse am "Heimatflughafen" Zeltweg. Wegen der für das Fluggerät zu kurzen Landepiste aktivierten die Piloten Bremsfallschirme.

Die Landung verlief unspektakulär. Nach Sichtung des Flugfeldes drehten die im Abstand von zweieinhalb Minuten anfliegenden Piloten eine kurze Schleife und setzten aus Osten kommend auf der Piste auf. Zahlreiche Schaulustige auf der Terasse des Flughafenrestaurants und am Alten Flughafen verfolgten die Übungslandungen. Parallel dazu startetende bzw. landende Linienmaschinen verursachten deutlich mehr Lärm.

(c) APA-FOTO: ÖSTERREICHISCHES BUNDESHEER/MARTIN HÖRL

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Einsatzkräfte geschult

Wie der technische Offizier bei der Übung, Wolfgang Grillitsch, den Journalisten berichtete, würden sowohl im "Ernstfall" als auch bei der angelaufenen Übung die 140 Computer des jeweiligen Jets nach etwaigen Fehlern ausgewertet. Als defekt erkannte Bauteile könnten innerhalb weniger Stunden ausgetauscht werden. Der ausgeworfene Bremsfallschirm müsse wieder rückgebaut werden. Dann sei das Fluggerät wieder einsatzbereit.

Die Übung in Innsbruck nutzte das Bundesheer, um die Exekutive am Flughafen oder die Betriebsfeuerwehr des Airports auf die Eurofighter einzuschulen. Im Einsatz standen neben den Flugtechnikern auch Militärstreife und ein Kaderwachzug mit Hunden, die das außertourlich gelandete Fluggerät bewachten.

Klagenfurt und Linz als Alternativen

Innsbruck hat für das Bundesheer als Ausweichflughafen übrigens nur zweite Priorität. Klagenfurt und Linz-Hörsching seien aus geografischen Gründen für derartige "Ernstfälle" eher wahrscheinlich, sagte Grillitsch. Eine Notlandung habe es seit dem Eurofighter-Betrieb bisher übrigens noch nicht gegeben. Auch in den 18 Jahren, in denen der Eurofighter-Vorgänger "Draken" im Dienst gestanden sei, habe es keine einzige Notlandung gegeben, betonte Grillitsch.

Allzu laut soll auch der Abflug aus Innsbruck übrigens nicht werden, versicherte Grillitsch. Nur bei Alarmstarts werde der Nachbrenner aktiviert. Bei dem am späten Nachmittag geplanten Rückflug würden die Maschinen deutlich leiser abheben, als so manche Kritiker dies erwarten würden, meinte der Bundesheer-Offizier.

(APA)

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6 Kommentare
Gast: kayjay
17.10.2012 20:10
0 0

Ah so ein schwachsinn

Der Bremsfalschirm wurde nicht wegen zu kurzer Piste ausgefahren, sondern rein aus übungszwecken. aber hauptsache man bringt eine negative schlagzeile unter.

In Zwölfaxing fuhr ein Leopard-Panzer in die Garage

der TO (Technische Offizier) sagte, ein Panzer muss nach einer Fahr korrekt abgestellt werden.

Gast: Flugwurst
17.10.2012 15:11
6 5

"Die Landung verlief unspektakulär"

... naja - hätt das Klumpert bei der Landung spektakulär explodieren sollen?

Gast: Üzi Güzi
17.10.2012 13:00
2 9

Und das wird von Red Bull & ORF gar nicht einen halben Tag lang übertragen????

Dabei ist das doch auch sooooooo EXTREEEEEEEM!
Bitte Weltrekord!
Aber subito!

Gast: ehschowurscht
17.10.2012 12:44
7 5

Eurofighter landen am Innsbrucker Flughafen

Die können landen auch?

Sensationell!

So gut informiert war ich von der "PRESSE" noch nie!

Die "Billigflieger" (Zitat Darabosch) können bei Schlechtwetter und wenns bissi dunkel wird nurmehr notlanden!!!!!

Weiter so und HABT ACHT!!!!

Re: Eurofighter landen am Innsbrucker Flughafen

nana, es musste die innsbrucker feuerwehr eingeschult werden, anscheinend brennt jedes flugzeug anders?

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