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Salzburg: Beinaheverbot für Bettler beschlossen

17.10.2012 | 15:38 |   (DiePresse.com)

Strafen bis zu 500 Euro soll es für „aufdringliches und aggressives Betteln" oder für Betteln mit unmündigen Kindern unter 14 Jahren geben.

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SALZBURG/C. L. Linzergasse in der Stadt Salzburg: Am Beginn der Einkaufsmeile kniet eine ältere Frau am kalten Steinboden, die Hände gefaltet, vor ihr ein Schüsselchen für Münzen. Wenige Meter weiter stellt sich ein auf Krücken Gestützter Fußgängern in den Weg. Danach folgt eine junge Ausländerin mit Kleinkind, die Passanten um Hilfe anspricht.

Seit der Verfassungsgerichtshof im Juni das absolute Bettelverbot aufgehoben hat, ist die von vielen „gefühlte" Präsenz von Menschen, die auf der Straße um Geld bitten, gestiegen. Ihnen will die Politik mit der Neuformulierung des Bettelverbots den Kampf ansagen. Mit der Änderung des Paragrafen 29 des Landessicherheitsgesetzes, die am Mittwoch im Landtag beschlossen wurde, soll es kein absolutes Verbot mehr geben, Möglichkeiten des Bettelns sollen aber stark beschränkt werden.

Strafen bis zu 500 Euro soll es für „aufdringliches und aggressives Betteln" oder für Betteln mit unmündigen Kindern unter 14 Jahren geben.

 

("Die Presse", Print-Ausgabe, 18. Oktober 2012)

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7 Kommentare

Gast: Blankensteiner Husar
18.10.2012 08:52
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Da werden die Sternsinger am schön schauen!

Wenn die aufdringlich und aggressiv die Weisen aus dem Morgenland grölen, dann heißt es "her mit dem Zaster! Her mit der Marie!"
Und es ist gut so!
Die wecken ja die Leute von 6 in der Früh bis 8 am Abend.
Und die Kirche hat eh genug Geld um die Stfaen zu zahlen. Die zahlen ja keinen Cent Steuern und Sozialabgaben.

Antworten Gast: werbistdu
18.10.2012 22:25
0 0

Re: Da werden die Sternsinger am schön schauen!

Vielleicht bekommen die Sternsinger wieder so viele Spenden, daß sie davon deinen Psychiater bezahlen können

jetzt bestrafen wir betteln schon mit geldstrafen.

bigottes salzburg.

unmündige kinder? das verstehe ich noch. aber was ist agressiv daran, leute um geld zu bitten? bei 570 € mindestsicherung für wohnen und essen - und das in salzburg...

Antworten Gast: rest in peace
18.10.2012 10:22
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Re: jetzt bestrafen wir betteln schon mit geldstrafen.

Gehn's was arbeiten Sie Clown und verdienen Sie die 570 erst mal so wie andere Leute auch. Erst dann werden Sie vielleicht verstehen dass nicht jeder was zu verschenken hat. Und Leute um Geld "zu bitten" ist aufdringlich, viele fuehlen sich unter Druck gesetzt etwas geben zu muessen weil man als habender ja ein schlechtes Gefuehl haben muss / sollte.

lol

ICH arbeite mit hoher wahrscheinlichkeit mehr als sie...

hoffentlich sind davon auch die augustin "verkäufer" betroffen!

da gibts genug, die ohne ausweis herumrennen, verbotener weiae geschäfte betreten und sehr aufdringlich werden.

mir scheint als würden sie damit nue versuchen das verbot zu umgehen, denn das verkaufen scheint nicht ziel zu sein, sondern vielmehr das gelderschnorren