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Vater droht Abschiebung

17.10.2012 | 17:41 |  von Jutta Sommerbauer (Die Presse)

Ein zweifacher Familienvater soll in die russische Teilrepublik Tschetschenien abgeschoben werden. Er sitzt in Schubhaft. Angehörige schlagen jetzt Alarm. Die Abschiebung droht die Familie zu zerreißen.

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Wien. „Ich will zu Papa“, steht auf dem Transparent geschrieben, das auf dem Kinderbuggy des kleinen Abubakar angeheftet ist. Abubakar ist zehn Monate alt. Er kann nicht zu seinem Vater. Womöglich sieht er diesen nie mehr wieder. Und muss ohne ihn aufwachsen.

Der 35-jährige Danjal M. soll in die russische Teilrepublik Tschetschenien abgeschoben werden. Seit Anfang Oktober sitzt er in Wien in Schubhaft. Vergangene Woche wollte ihn die Polizei abschieben, Danjal M. wehrte sich. Jetzt gibt es einen neuen Termin: Montag, 21. Oktober. Die Familie hat deshalb eine Protestdemo auf dem Heldenplatz organisiert.

Die Abschiebung droht die Familie zu zerreißen: Abubakars Mutter, Makka Magamadova, lernte Danjal M. vor drei Jahren in Bregenz kennen. Sie ist seit einigen Jahren als Flüchtling anerkannt, kam als Zwölfjährige mit ihrer Familie nach Österreich. Magamadova selbst kann nicht nach Tschetschenien zurück, könnte ihren Mann also nicht einmal besuchen, ohne ihren Schutz in Österreich zu gefährden. „Wie kann man es verantworten, dass ein Sohn ohne seinen Vater aufwächst?“, fragt die 21-Jährige in gutem Deutsch. Ihr Bauch ist gewölbt, sie ist wieder schwanger, Geburtstermin: Anfang Februar 2013. „Es wäre schrecklich, wenn mein zweites Kind seinen Vater nie kennenlernt“, sagt sie.

Gefährdet in der Heimat

In Tschetschenien erwarte ihn ein „Todesurteil“, ist die Familie überzeugt, die zu seiner Unterstützung nach Wien gekommen ist. Tschetschenien erlebte in den vergangenen zwei Jahrzehnten zwei Kriege, auch heute noch kämpfen Rebellen in einem blutigen Guerillakrieg gegen den von Russland unterstützten Präsidenten Ramsan Kadyrow. Danjal M. hat Rebellen geholfen, wurde verdächtigt, Waffen geliefert zu haben. In seinem Asylantrag, der der „Presse“ vorliegt, ist seine Geschichte detailreich dokumentiert. Doch die Asylrichterin hielt seine Fluchtgründe für unglaubwürdig. Österreich schiebt seit einigen Jahren wieder in die Russische Föderation ab: 43 Menschen waren es im vergangenen Jahr, 26 Fälle zählt das Innenministerium heuer. In Schubhaft wurden österreichweit seit Jahresbeginn 74 Asylwerber genommen; 2011 betrug ihre Gesamtzahl 149.

Aus Behördensicht ist die drohende Entzweiung der Familie kein Hindernis für eine Abschiebung: Der Mann, 2005 nach Österreich gelangt, hätte – so die Argumentation – nie eine Familie gründen dürfen. Ihm hätte „sein unsicherer Aufenthalt als Asylwerber bewusst sein“ müssen, seine Ausweisung widerspreche nicht dem Menschenrecht auf Familienleben nach Artikel 8 der Europäischen Menschenrechtskonvention, heißt es in der Begründung des Asylgerichtshofs. Magamadova: „Er wollte heiraten. Man kann doch nicht mit dem Leben warten.“

Zwei (mittlerweile verjährte) gerichtliche Verurteilungen werden ebenfalls gegen M. angeführt. Ihr Mann habe damals kein Geld gehabt, sagt Magamadova, deshalb habe er einen Ladendiebstahl begangen. „Seit er mit mir zusammen ist, ist das nie wieder passiert.“ Sie hofft auf eine Zukunft in Österreich: Sie möchte den Hauptschulabschluss nachholen, ihr Ehemann soll arbeiten gehen. An Montag mag sie nicht denken. „Die Hoffnung stirbt zuletzt“, sagt sie.

Auf einen Blick
Der Tschetschene Danjal M. soll am Montag in die Russische Föderation abgeschoben werden. Er ist Vater eines zehn Monate alten Kleinkindes, seine Frau erwartet ein zweites Kind. Eine Abschiebung verletze das Recht auf Familienleben, kritisieren Angehörige, zudem habe M. in Tschetschenien Repressionen zu befürchten.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 18.10.2012)

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136 Kommentare

Re: Abschieben- und zwar alle ! Wie komt es dass jemand, der zweimal straffällig wurde, noch immer da ist?

Hinsichtlich schnellerer verfahrensabwicklung, gebe ich ihnen recht. Aber hier geht's um zwei kleine, bereits getilgte ladendiebstaehle. Und ich bin mir ziemlich sicher, dass sie bereits die erste, ihnen gegebene moeglichkeit zur steuerhinterziehung (putzfrau nicht anmelden, "getuerkte" spesenabrechnung etc.) nutzten und damit einen wesentlich hoeheren schaden als dieser asylwerber verursachten.

Re: Re: Abschieben- und zwar alle ! Wie komt es dass jemand, der zweimal straffällig wurde, noch immer da ist?

Na, jedenfalls hat der gute Mann mit den Straftaten (ja, Ladendiebstähle werden gewöhnlich so bezeichnet) gegen Artikel 2 GFK verstoßen, was ja wohl keine Kleinigkeit sein wird. Stellen Sie sich einmal das Geheule von Asylindustrie und Frommen vor, wenn die Republik gegen einen Artikel der GFK verstoßen würde. Und außerdem dürfte der Mann nach Art. 31 gar nicht mehr hier sein, denn aus Tschetschenien wird er wohl nicht UNMITTELBAR nach Österreich gekommen sein...

Ich habe weder eine Putzfrau noch verrechne ich Spesen !

Sind sie verrückt oder was? Wie kommen Sie dazu, derartige Behauptungen mich betreffend hier aufzustellen ?

Re: Re: Abschieben- und zwar alle ! Wie komt es dass jemand, der zweimal straffällig wurde, noch immer da ist?

Sie stellen Vermutungen in den Raum - die beiden Verurteilungen des ach gar so armen Tschetschenen sind aber Realität.

Alles klar?

Gast: xxxx
18.10.2012 10:15
3 31

Wenn straffällig und dann abschieben, dann bitte in Kärnten anfangen!

Dann haben wir dort gleich mal ein paar dutzend gemütliche Arbeitsplätze die durch FPK-Politiker frei werden.
Und damit denen in der Abschiebung nicht langweilig wird sollens gleich ihren Küssel mitnehmen.

Antworten Gast: Lecter
18.10.2012 10:53
25 1

Re: Wenn straffällig und dann abschieben, dann bitte in Kärnten anfangen!

Ein selten dummer Kommentar. Die eigenen Gauner müssen wir uns leider behalten-einsperren sollte man sie schon kosequent das ist aber ein Problem der nicht funktionierenden Justiz. Die hereinstömenden Klein.Grosskriminellen sollten wir uns aber nicht behalten.

Gast: Jaitler Ö
18.10.2012 10:10
36 2

Kinder als Waffe gegen Abschiebung

Noch dazu kriminell, einfach ekelhaft!

Antworten Gast: b p
18.10.2012 17:31
2 1

Re: Kinder als Waffe gegen Abschiebung

kinder vorzuschieben ist, und dafür gibt es ausreichend evidenz, eine spezifische handlungsweise von menschen aus diesem kulturkreis. ob rechtlich als asylgrund, medial als kriegsopfer oder steinewerfer, militärisch als menschliches schutzschild oder neuerdings politisch als "kinderrechtsaktivistin".

welches 14-jährige kind würde von alleine auf die idee kommen sich für einen der genannten zwecke herzugeben?

Gast: der_mann
18.10.2012 09:39
37 2

abschieben!

straffällig geworden --> abschieben!

Re: abschieben!

Aus hunger eine wurstsemmel geklaut. Wenn sie solche moralischen grundwerte haben, dann muessen in ihren augen auch eine menge oesterreicher und fast alle kleinen gewerbetreibenden schwerkriminelle sein. Schwarzarbeit, steuerhinterziehung, usw.

3 0

Re: Re: abschieben!

Hier handelt es sich sicher um keinen Mundraub damit er was zu essen hat sondern sicher um Diebstahl von irgendwas sonst wäre das hier sicher erwähnt um ihn imbesseren Licht erscheinen zu lassen. Und gleich zweimal das Gesetz missachtet, wies halt sind,nach dem Motto, Ihr könnt mich mal, Ausserdem bekommen Asylanten Geld u. Essen also was ist. Und ja wegen Thema Schwarzarbeit. Gartens ihn dabei erwischt weil er Geld für Familie braucht würden noch die meisten Verständnis haben. Irgendwas kann da nicht stimmen wenn Sie Schwarzarbeit verwerflicher finden als Diebstahl

Re: Re: abschieben!

Das ist die Aussage der Kindesmutter. Die ist ansonsten im Artikel unbestätigt.

Re: Re: Re: abschieben!

Versuchen's es doch einmal mit logischem denken. "Zwei (mittlerweile verjährte) gerichtliche Verurteilungen". Es duerrfte sich also um getilgte verurteilungen handeln. Ergo um geringfuegige vergehen.

Re: Re: Re: Re: abschieben!

Naja, vielleicht helfen Sie mir weiter, wann verjähren Verurteilungen?

27 1

Frau Sommerbauer,

was erwarten Sie sich von so einem Artikel?

Die Mitleidsmasche haben intelligente Menschen schon lange durchschaut. Es geht nur darum Interessen durch zu setzen. Mit dezentem Druck auf die Tränendrüsen.

Zum heulen ist mir zu mute, aber nicht wegen Ihrer Gute-Nact-Geschichte, sondern ob Ihrer Blindheit der sozialpolitischen Sachlage.

Aber ich bewundere Ihren Mut. Den braucht es nämlich um Ignoranz und Unwissenheit in dieser Form in die Öffentlichkeit zu tragen.

Respekt bekommen Sie aber nicht von mir. Den bekommen Menschen die in der Lage sind Zusammenhänge zu verstehen.

Ich wünsche Ihnen trotzdem einen schönen Tag und nehmen Sie sich die Meinung im Forum nicht zu Herzen, sonst ich kein Platz mehr für arme Tschetschenen.

Antworten Gast: Lingus
18.10.2012 17:44
0 0

Re: Frau Sommerbauer,

BRAVO!

Re: Frau Sommerbauer,

Guter Kommentar ...und plausibel.
(auch d.Ironie gefällt)

Re: Frau Sommerbauer,

Sie haben die "mitleidsmasche" durchschaut. Natuerlich verstehen sie auch die zusammenhaenge. Ergo halten sie sich fuer intelligent. Wieso zeigen sie das nicht im kommentar?

Antworten Antworten Gast: baro palatinus
18.10.2012 11:18
8 0

Re: Re: Frau Sommerbauer,

hat er/sie doch eindrucksvoll, wie ich meine. und jetzt raus aus dem elfenbeinturm mit Ihnen; der tägliche spaziergang steht am programm.

Re: Re: Re: Frau Sommerbauer,

Seichtes, bildungsfernes gebrabbel bezeichnen sie als eindrucksvoll? Offensichtlich ist bildung fuer sie auch was unbekanntes.

Antworten Antworten Antworten Antworten Gast: LINGUS
18.10.2012 17:45
1 0

Re: Re: Re: Re: Frau Sommerbauer,

Wenn ich was über Realitätsferne hören will - frag ich Sie zuerst.

Ansonsten ist Ihr Senf nicht gefragt!

Antworten Antworten Antworten Antworten Gast: baro palatinus
18.10.2012 17:18
3 0

Re: Re: Re: Re: Frau Sommerbauer,

bildung mit intelligenz gleichzusetzen ist ein kardinalfehler dummer menschen.

Antworten Gast: LocutusvonBorg
18.10.2012 10:17
1 12

Re: Frau Sommerbauer,

Grammatig du gelernt bei Yoda hast :-P

Antworten Antworten Gast: Inge_Borg
18.10.2012 10:39
13 0

Re: Re: Frau Sommerbauer,

Schon wieder einer der von der Grammatik-Gestapo assimiliert wurde.

Solche Familientragödien sind immer schlimm.

Das wirkliche Problem ist aber die Geschwindigkeit des Staates. Es kann nicht sein, dass jemand 2005 hierherkommt, seine Asylgründe nicht anerkannt werden, straffällig wird und dann 2012 noch immer hier ist. Dass es nach 7 Jahren dann Brösel gibt ist klar.
Diese Verfahren müssen schneller abgewickelt werden. Wird negativ entschieden, gehört das genau so schnell exekutiert wie bei einem positiven Entscheid dann alle Maßnahmen getroffen werden müssen, dass sich die Person schnell in Österreich integrieren kann und ein wertvoller Teil unserer Gesellschaft wird. Aber diese unsaglichen Schwebe- und Ungewissheitszustände sind weder für die Personen noch den Staat hilfreich.
Es muss schneller und konsequenter geschehen!

Re: Solche Familientragödien sind immer schlimm.

Ich sehe auch darin das Hauptproblem. Schnellere Entscheidungen - spart ein Vermögen, das in Integration investiert werden kann und verhindert solche familiären Dramen nach Jahren.

Antworten Gast: GastGastGast
18.10.2012 10:19
16 0

Re: Solche Familientragödien sind immer schlimm.

Vielleicht liegt es aber auch daran daß jeder Entscheid sofort und x-mal beeinsprucht wird? Die Verfahren werden absichtlich in die Länge gezogen um dann das Bleiberecht zu beanspruchen.

35 0

Danjal M. hat zwei gerichtliche Verurteilungen am Hals

Trotzdem verhindert die Gutmenschenindustrie die Abschiebung solcher Asylanten.

„Ich will zu Papa“, steht auf dem Transparent...
Ist eh immer der gleiche Schmäh!

Wie hats die Arigona damals geschafft? "Ich bring mich um..."

Man muss nur den richtigen Satz parat.


Re: Danjal M. hat zwei gerichtliche Verurteilungen am Hals

Wenn "Ich will zu Papa" auf dem Transparent steht, dann soll der Transparent-Besitzer zu seinem Papa fahren und nicht dämlich mit einem Transparent in der Gegend herumstehen. Und womöglich auch noch Leute auf dem Weg zur Arbeit behindern.

Re: Re: Danjal M. hat zwei gerichtliche Verurteilungen am Hals

"Und womöglich auch noch Leute auf dem Weg zur Arbeit behindern". Warum regen sie sich da auf? Sie betrifft das doch nicht.

Gast: ökonomie
18.10.2012 08:44
38 0

Straffällige Asylanten

Offensichtlich hat dieser Herr in der Vergangheit die Gastfreundschaft des Landes mit deliktischen Handlungen gegen das Eigentum von Österreichern gedankt. Jetzt soll er dafür auch noch eine Daueraufenthaltsgenehmigung erhalten und dafür ist jedes Argument dann wohl recht. Solche Leute brauchen wir aber hier ganz einfach nicht wer unsere Gastfreundschaft mißbraucht sollte auch die Konsequenzen daraus tragen.

Ekelhaft!

Wie muss man drauf sein, wenn es einem komplett egal ist, dass zwei Babies ihren Vater verlieren, weil der abgeschoben wird?
Sollen Frau und Kind mitgehen? Als Vater will man natürlich, dass die eigenen Kinder einer Gefahr ausgesetzt werden!
Uuuhh, er hat mal geklaut, das ist aber schlimm!

In unseren Gefängnissen sitzen haufenweise richtige Straftäter anderer Herkunft, die nicht gut Deutsch können und Delikte wie Vergewaltigung, Körperverletzung oder Drogenhandel in ihrer Akte haben. Die sitzen dann auf Kosten der Steuerzahler ihre Strafe ab und leben weiterhin in Österreich.
Vielleicht sollte man mit Abschiebungen da mal ansetzen.

Und vielleicht gelingt es dem einen oder anderen ja sich in die Lage dieses Mannes und der Kinder zu versetzen.
Ja, es ist tragisch, wenn ein Elternteil stirbt, aber mit dieser Situation echt nicht vergleichbar.

Das geht gegen jedes Menschenrecht!

Re: Ekelhaft!

Österreich rettet die Welt und hier bekommen alle einen Reueanfall und werden Gutmenschen?

Ich denke, der Mensch will einfach dableiben - ist ja so bequem hier - und dazu ist jedes Mittel recht. Die Familie als Druckmittel, dass das gegen die gutgläubigen naiven Österreicher hilft, hat sich schon herumgesprochen.
in seiner Situation hätte man sich das mit der Familie überlegen müssen, oder die Familie muss bereit sein, die Konsequenzen zu tragen! Das gilt für sie wie für ihn.


Re: Re: Ekelhaft!

Die Kinder hätten sich die Konsequenzen echt vorher überlegen müssen, da habens Recht!

Re: Re: Re: Ekelhaft!

Manchmal ist das Schicksal schwierig, gilt für die Kinder sicher, aber deshalb müssen wir doch das von uns und unseren Kindern möglichst in die Hand nehmen. Mag das auch für andere noch so hart sein. Außerdem, lt Statistik hätten diese Kinder auch bei uns einen ziemlich geraden Weg in die Mindestsicherung! Eltern ohne jeden Bildungsabschluss mit eventuellen kriminellen Neigungen, da fängt das unfaire Schicksal schon einmal an.

Vielleicht denken Sie über das Flüchtlings- und Asylthema einmal ganz sachlich, weil Emotionen und Mitleid hilft auf längere Sicht gar nichts.


Re: Re: Ekelhaft!

Oesterreich rettet nicht die welt. Aber fuer personen (als menschen mag ich sie nicht bezeichnen) wie sie, ist humanitaet anscheinend ein schimpfwort.

Re: Re: Re: Ekelhaft!

Humanität ist beileibe kein Schimpfwort für mich, nur muss man diese mit Vernunft und Verstand in Verbindung bringen. Manchmal ist vielleicht ein bißchen Weitblick gefragt. Interessensabwägung zum Beispiel.
Daher komme ich hier für mich zum Schluß, nur auf Grund der Dinge, die in dem Artikel stehen ( mehr weiß ich nicht ), dass die Unterlassung ein weiterer Mosaikstein für Österreichs Niedergang ist.
Da ich das Glück habe, das ist mir bewußt, ein Österreiche/Europäerr zu sein, will ich diese Glück für meine Kinder erhalten. Klarer Fall von .
Wenn Sie das anders sehen, gehen Sie protestieren und retten sie sie.
Patenschaft fürs Kind zum Beispiel. Bürgschaft für die Familie etc. Wenn Ihnen hier Ihre Humanität so wichtig ist, dann tun Sie was, nicht schimpfen!

Antworten Antworten Antworten Gast: baro palatinus
18.10.2012 11:22
9 0

Re: Re: Re: Ekelhaft!

nein nur ein ausgelutschter und inhaltsleerer scheinbegriff, der im argumtationsnotstand seit dekaden von gutmenschen überstrapaziert wird und den deshalb niemand mehr hören kann.


Antworten Antworten Antworten Gast: GastGastGast
18.10.2012 11:15
7 0

Vielleicht verstehen sie ein persönlicheres Beispiel

besser:
Sie nehmen einen armen Menschen (z.b. Obdachloser) bei sich zu Hause auf, geben ihm zu essen und eine Schlafplatz. Bis der Mensch eine Arbeit und eine eigene Bleibe gefunden hat wollen sie das machen. Die Zeit vergeht, und dieser Mensch hat immer noch keine Arbeit. Stattdessen findet er eine nette Frau. Weil auch diese arm ist nehmen sie beide bei sich auf. Wiederum vergeht die Zeit. Weder der Mann noch die Frau haben Arbeit. Hin und wieder fehlen auch ein paar Euros in ihrer Geldtasche. Darüber sehen sie hinweg. Dann wird die Frau schwanger, bekommt ein Kind. Mittlerweile füttern sie eine ganze Familie durch, die aber keine anstalten macht irgendwas an ihrem Leben zu verbessern.

Sollten sie dann irgendwann auf die Idee kommen die Familie (oder von mir aus nur den Mann) rauszuschmeißen, dann komme ich daher und verlange daß sie alle weiterhin durchfüttern und bei sich wohnen lassen. Schließlich sind ja alle so arm. Daß die eigentliche Vereinbarung, nämlich daß nur der Mann eine zeitlang bei ihnen wohnt bis er sein Leben meistern kann, schon lange ad absurdum geführt wurde, ist mir dabei völlig egal.

Re: Vielleicht verstehen sie ein persönlicheres Beispiel

Man könnte das ganze Problem auch einfacher lösen.
Statt zu jammern, Österreich muss die Leute durchfütter, die sind nur da um den Sozialstaat auszunutzen usw, könnte man diesen Menschen auch die Möglichkeit geben, zu beweisen, dass sie hier auch Leistung bringen wollen.
Soll er sich eine Arbeit suchen dürfen, mit der er seine Familie ernähren kann und solange er arbeitet kann er bleiben. Wo wäre das Problem?
Die Familie liegt niemandem auf der Tasche, der Mann kann bleiben, die Kinder haben ihren Vater und Steuern zahlen tut er auch.

Re: Re: Vielleicht verstehen sie ein persönlicheres Beispiel

Damit kann ich leben, außer der Kinderbeihilfe keine Sozialleistung, wenn das nächste mal straffällig, dann auf Wiedersehen, Auch kein Anspruch auf Arbeitslose, solange nicht mindestens ein Jahr durchgehend geregelte Tätigkeit.
Was schätzen Sie, wie lange solche Familien bleiben?

1 0

Re: Re: Re: Vielleicht verstehen sie ein persönlicheres Beispiel

Das würde dann ja in deren Hand liegen, aber zumindest hätten sie die Chance hier zu bleiben ohne dem Staat auf der Tasche zu liegen.

Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Gast: Lingus
18.10.2012 17:49
2 0

Re: Re: Vielleicht verstehen sie ein persönlicheres Beispiel

Die Vorposter haben völlig Recht.

Der Kerl hat auf Zeit gespielt und verloren, dass grad jetzt wieder ein Kind unterwegs ist, ist wohl auch kein Zufall!

Nehmen Sie endlich die Rosabrille ab und sehen Sie der Realität ins Auge!

Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Gast: GastGastGast
18.10.2012 14:53
5 0

Darum geht es aber nicht.

Wie dem link weiter unten zu entnehmen ist hat der Mann am 27.11.2005 Asylantrag gestellt der am 1.2.2007 abgelehnt wurde. D.h. nach 1 Jahr und 2 Monaten. Anstatt das Land zu verlassen wurde Beschwerde eingereicht.

Nachdem die Beschwerde abgelehnt wurde (allerdings erst 2011) wurde ein neuer Asylantrag gestellt. Und so geht das vermutlich immer weiter.

Es wird immer auf Zeit gespielt obwohl kein Asylgrund vorliegt um dann auf das Bleiberecht zu pochen.

Re: Re: Vielleicht verstehen sie ein persönlicheres Beispiel

Wir haben 600.000 Arbeitslose, davon sehr viele Migranten. Niemand wird diesem Mann eine Arbeit geben.

Re: Re: Re: Vielleicht verstehen sie ein persönlicheres Beispiel

Und wieviele von den 600.000 haben einfach keinen Bock arbeiten zu gehen, weil es auf Staatskosten sehr viel bequemer ist?
Niemand natürlich.
Viele sind sich auch zu gut für gewisse Tätigkeiten und beziehen lieber Sozialhilfe bis was besseres kommt.
Aber klar, es sind bestimmt restlos alle Arbeitslosen in Österreich Ausländer.
Wer arbeiten will kriegt auch Arbeit.
Man muss sich nur drum bemühen.

Antworten Gast: mir reichts
18.10.2012 09:15
21 0

Re: Ekelhaft!

sie haben schon eine sehr merkwürdige auffassung von ethik und recht.

stehlen ist für sie nicht weiter schlimm?

wieso sperren sie dann ihre haustüre zu? wieso haben sie überhaupt eine haustüre?

ich möchte ihr geschrei erleben, wenn sie bestohlen werden. das ist dann natürlich was ganz anderes. solangs die anderen trifft, geht es sie nichts an, nicht wahr?

mitleid mit dem verbrecher, kein mitgefühl mit den opfern.

genau deshalb liebe ich typen wie sie so sehr.

Re: Re: Ekelhaft!

Also aller erstens mal bin ich kein Typ.
Und zum anderen ist Verbrechen und Verbrechen ein Unterschied. Wenn einer in einem gegen Diebstahl versicherten Kaufhaus was zu Essen mitgehen lasst, weil er Hunger hat ist das aber ganz sicher was anderes, als wenn einer wo einbricht.
Sie vergleichen Äpfel mit Birnen.
So weit ich mitbekommen hab, hat er niemandem geschadet.
Die einzigen Opfer in diesem Fall sind die Kinder.

Antworten Antworten Antworten Gast: Lingus
18.10.2012 17:51
2 0

Re: Re: Re: Ekelhaft!

"Verbrechen und Verbrechen ein Unterschied"

Diese Beschwichtigungsversuche und das ewige Gebrabl um den ach so armen Täter ist wirklich nur was für ganz naive Zeitgeister!

Gast: Pro
18.10.2012 08:34
26 0

Das ist seine Asylentscheidung:

http://www.ris.bka.gv.at/Dokumente/AsylGH/ASYLGHT_20120828_D4_310_004_3_2012_00/ASYLGHT_20120828_D4_310_004_3_2012_00.html
Zitat:
"Offensichtlich versucht der Beschwerdeführer durch die Gründung einer Familie und dadurch bedingt durch die Schaffung von vollendeten Tatsachen den Aufenthalt in Österreich, unter Missachtung der fremdenpolizeilichen Bestimmungen für den legalen Aufenthalt in Österreich, quasi zu erzwingen, zumal der Beschwerdeführer - trotz zweimaliger Ausweisung - weiterhin die Vergrößerung seiner Familie in Österreich angestrebt hat."

als nicht verheirateter Vater

einer wundervollen Tochter hätte ich auch gerne die selben Rechte wie die Randgruppen, denen man viel zuviel Aufmerksamkeit schenkt...