Am Mittwoch um 16 Uhr fiel das Startsignal zur Aktion "72 Stunden ohne Kompromiss". 5000 jugendliche, ehrenamtliche Helfer arbeiten in ganz Österreich an 400 Projekten. Bis Samstag um 16 Uhr sollen diese abgeschlossen werden. Die Aktion ist laut Initiator, der "Katholischen Jugend Österreich", die größte Jugendsozialaktion Österreichs.
Die Projekte, an denen die Jugendlichen werken, sind über viele Einsatzbereiche verteilt: So werden etwa in Vorarlberg Alpweiden gepflegt, in Kärnten wird für ein Brunnenprojekt in Angola geradelt, in Tirol mit den Clini-Clowns Frohsinn verbreitet, in Salzburg gestrickt und Autoscheiben gewaschen und in der Steiermark ein Gartenbiotop geplant.
Ein oberösterreichischer Kindergarten darf sich über ein neues Hochbeet freuen und in Niederösterreich werden für den guten Zweck Taschen genäht. Wiener Helfer organisieren ein Oktoberfest für Bedürftige und der Burgenländer Sterntalterhof bekommt einen zweiten Unterstand für die Therapiepferde.
Die Veranstalter wollen auch spontane Helfer nicht abweisen. "Versprechen können wir nichts - aber es ist durchaus möglich, dass man vor Ort noch Unterstützung brauchen kann.", meinte Noemi Müller, ehrenamtliche Vorsitzende der Katholischen Jugend.
(Red.)
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