19.06.2013 11:14 Merkliste 0

Vassilakou: "Wir werden nicht kürzertreten"

21.10.2012 | 16:00 |   (DiePresse.com)

Die Wiener Grünen-Chefin warnt vor einer "Regierung der drei S: Schwindler, Schurken, Steuerflüchtlinge". Sie fordert Mut, Hartnäckigkeit und Tatkraft für den Wahlkampf 2013.

Artikel drucken Drucken Artikel versenden Senden Merken AAA Textgröße Artikel kommentieren Kommentieren

Wiens grüne Vizebürgermeisterin Maria Vassilakou hat am Sonntag ihre Partei auf den Nationalratswahlkampf 2013 eingeschworen. Mit Mut, Hartnäckigkeit und Tatkraft müsse man in den Wahlkampf schreiten, appellierte die hörbar verkühlte Verkehrsstadträtin an die rund 350 versammelten Delegierten. Ansonsten drohe nämlich eine "Regierung der drei S: Spindelegger, Strache, Stronach - oder: Schwindler, Schurken, Steuerflüchtlinge".

"Jetzt geht's erst richtig los"

Vassilakou legte ihren Redeschwerpunkt freilich auf die Regierungsarbeit der Grünen in der Bundeshauptstadt. "Das Schlimmste, was einem passieren kann in der Politik, ist, dass niemand merkt, dass es dich gibt. Das Beste ist, wenn jedes Kind weiß, was du tust und wofür du stehst", so die Ressortchefin. Das sorge zwar nicht immer für Begeisterung und es werde einem durchaus ausgerichtet, doch jetzt einmal still zu sein - doch: "Nein, wir werden nicht kürzertreten. Im Gegenteil: Jetzt geht's erst richtig los", zeigte sich Vassilakou kampfeslustig.

Sie legte der Landesversammlung einige Zahlen als Beweismittel für den Erfolg der Grünen in Wien vor. 5000 Haushalte würden mit Solarstrom versorgt, mehr als 250.000 Personen würden täglich mit dem Rad fahren, 20 Prozent der Pendler seien 20 Tage nach der Parkpickerlausweitung bereits auf die Öffis umgestiegen: "Wir haben geschafft, mehr für den Klimaschutz in Wien und in Österreich auf den Weg zu bringen als es die Regierung in einer gesamten Legislaturperiode geschafft hat."

Sie sei viel gescholten worden für ihren Satz "Mir sind ein paar Tausend vergrämte Autofahrer lieber als ein paar Tausend asthmakranke Kinder." Sie stehe allerdings weiterhin zu ihrer Aussage, denn Haltungen und Handlungen zeichneten die Grünen aus, auch wenn es Gegenwind gebe, so Vassilakou. Damit könne man der "schwarz-blauen Tea-Party" etwas entgegensetzen. Denn ÖVP und FPÖ gehörten abgestraft dafür, dass sie etwa die Republik zu einem Selbstbedienungsladen gemacht hätten.

Veränderung bringe Aufregung mit sich, erinnerte sich die Vizebürgermeisterin an die Anfänge der grünen Regierungsarbeit im Wiener Rathaus vor bald zwei Jahren. "Gut, lasst uns für Veränderung sorgen - bundesweit", so Vassilakous abschließende Losung für den NR-Wahlkampf.

Vor Beginn der Listenerstellung für die Nationalratswahl übte sich noch Vize-Parteichef Werner Kogler in Stimmungsmache. Der Steirer ließ noch einmal den eben beendeten U-Ausschuss Revue passieren und kam zum Schluss: "Nur die Grünen decken Skandale auf und sind skandalfrei. Das kann uns niemand nachmachen und das wird vermutlich auch länger so bleiben." Kritik teilte er einmal mehr in Richtung SPÖ und ÖVP aus, die den Ausschuss "wegen besonders großen Erfolgs" abgedreht hätten, und forderte einmal mehr, dass die Einberufung eines Untersuchungssauschusses ein Minderheitenrecht werden sollte. "Eva Glawischnig, eine Stimme für den Neustart", warb er schließlich für die Bundessprecherin, die für Platz eins auf der Landesliste der Wiener Grünen für die NR-Wahl kandidiert. Die Liste wird ab dem späten Vormittag gewählt.

Testen Sie "Die Presse" 3 Wochen lang gratis: diepresse.com/testabo

Mehr aus dem Web

173 Kommentare
 
12 3 4

Die Grünen

Sobald bei der FPÖ auch nur ansatzweise ein sogenanntes rechtes Gedankengut erkannt wird, schreien sofort alle Gutmenschen auf. Aber bei den eindeutig kommunistisch agierenden Grünen herrscht Stille. Ja sieht denn keiner die Gefahr? Sind wirklich alles so blind und sehen nur auf dem rechten Auge?

Die Grünkommunisten

und ich warne vor K,K,Ö:

K=Kommunismus im grünen Tarngewand
K=Kriminellenschutzpartei
Ö=Österreichverräterpartei

Die Grünen

haben sich mit der Zwangsverpflichtung unserer Nachkommen (vulgo ESM) schon aus dem Rennen genommen. Was mich betrifft ist Fr. V´s Plapperei somit Sauerstoffvergeudung.

3 U für Wien

In Wien "regieren" die 3 U: Unfähige, Unerträgliche Unsympathler.

Vassilakou: "Wir werden nicht kürzertreten"

Ist das eine Drohung?
http://wiener-wohnen.de.nr

Prima Frontfrau ...

... solche Politiker_Innen braucht das Land.

Eine Haider- oder Strache-Imitatorin

Die Schimpfkanonade wäre eines Jörg Haider "würdig" gewesen und gehört zum ständigen Repertoire des HC. Dass Vassilakou auch zu diesem "Stilmittel" greift, kann man nur mit ihrer Wiener Wählervergraulung erklären. Parkpickerl und Mariahilferstraße werden in Wien gewaltig Stimmen kosten. Ihr Tempo 30 in den Ausweichstraßen zeigt die Naivität oder mehr noch die totale Unkenntnis der Situation. In der Neustiftgasse ist jetzt schon bestenfalls Tempo 10 angesagt. Dem grünen Bezirksvorsteher Blimlinger sage ich voraus, dass er aus der Abgashölle Neustiftgasse keine einzige Stimme mehr bekommt!

Gast: eso-policier
21.10.2012 23:32
0 0

Nicht-grüne Ökopolitik

Der Widerstand gegen die herkömmlichen Religionen und der Widerstand gegen den Atheismus wächst explosionsartig. Freireligiöse, Eso-Polizisten, Esoteriker und Naturforscher bekommen immer mehr Macht. Z. B. können Krampfadern mit der Linser-Methode ohne Operation zerstört werden. Diese positive Entwicklung wird sich explosionsartig zunehmend fortsetzen. Mehr dazu unter
www.esopolice.wordpress.com

3 0

Bitte keine Fotos mehr von der Dame zum Artikel


Und schon gar keine Möglichkeit zum "Bild vergrößern".

Athen darf nicht Wien werden!


waden

die frau tut den austrianern die wadeln nach vorne richten, beinhart,
Autofahren und parken, wer' ma euch austreiben
Umweltsuender allemiteinand!

1 0

ja

macht einen LAANGEN Schritt hinweg.

10 0

Wenn grün regiert ...

... Sind die drei B an der Macht.

Banditen,
Behinderte und
Blumenzüchter

Re: Wenn grün regiert ...

und was konkret ist an Behinderten und Blumenzüchtern schlecht?

Antworten Gast: toledo
21.10.2012 23:07
0 0

Re: Wenn grün regiert ...

na bravo! ganz, ganz intelligentes posting!

ironie ende.

Gast: KHuber
21.10.2012 21:08
1 0

Noch kürzer geht ja wohl auch nicht mehr


7 0

nicht kürzertreten

richtig!
ein herzhafter lang angesetzter ars'schtri'tt reicht

9 0

Vassilakou: "Wir werden nicht kürzertreten"


ich auch nicht:

Ich werde sie länger treten.

Gast: bergziege
21.10.2012 20:44
16 1

Vassilakou

soll den Mund nicht so voll nehmen. Sie muss nur mit Steinhof so weiter machen wie bis jetzt - nichts akzeptieren, über alles drüberfahren - und sie kann sich 2013 samt ihren grünen Freunden abschminken. Wien hoffentlich auch bald. Die meisten Wiener halten sie schon lange nicht mehr aus.

Gast: Senft M
21.10.2012 20:31
13 2

Die Grüne Hetzer Mary

hat bürgerkriegsähnliche Zustände im Parkpickerlkonflikt hetaufbeschworen!

18 1

Mein einziger Wusch: Grexit mit Frau Vassilakou !

Bitte verlassen Sie uns mit Ziel Griechenland, Frau V., denn in Wien sind Sie nicht mehr tragbar und für das hier eingesessene Volk eine Zumutung ! Mit so einer Politik tragen Sie wesentlich zum Ende des in Österreich traditionellen sozialen Friedens bei, indem Sie mit unsinnigen und realitätsfernen Entscheidungen den Volkswillen übersehen und die Destabilisierung im bisherigen gesellschaftlichen Konsens fördern. Sie können unsere Mentalität ja gar nicht verstehen...!
Traurig, wie heutzutage in Wien wichtige politische Ämter besetzt werden...!

Vassilakuh hat eine Parole

Grün im Herzen -
Gaga im Kopf.
Frei nach einem Grünen Wahlspruch.

Gast: Nicht prüde
21.10.2012 19:43
11 2

Fr.V.

Sie zeigen mir den linken Zeigefinger,gut ich zeige ihnen dafür den rechten Mittelfinger.

14 1

Geldbeschaffung

Die Grünen machen Gesetze gegen die Autofahrer, Häupl streift das Geld ein. In den letzten zwei Jahren hat Häupl, trotz Vervielfachung von Wasser-, Müll- und anderen Gebühren dafür gesorgt, dass sich die Verschuldung der Gemeinde Wien verdoppelt hat.
Wer wird es zurückzahlen? Häupl, der in Pension gehen wird?

2 19

Wow, das Forum hier besteht ja wiedermal aus lauter

alten (oder auch jungen?!) Gackerln die sich in ihrer Existenz bedroht fühlen...

*gg*

Volksverhetzung hat eine Farbe

Diese Farbe ist mittlerweile Grün.
Aber Gratulation, immerhin haben die Grünen und FührerIn V. Dolphine und A. Glawischinger diesmal den ersten Platz erreicht - noch vor der von den grünen Funktionären so gescholtenen FPÖ.

 
12 3 4

Das Hochwasser auf Twitter