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Grüne: Zusatzpension für Witwen kürzen

21.10.2012 | 18:28 |  REGINA PÖLL (Die Presse)

Grünen-Sozialsprecher Karl Öllinger sieht nach der Kritik des Rechnungshofs an den Pensionen für Ex-Bedienstete der Sozialversicherung weitere Sparmöglichkeiten.

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Wien. Nicht nur die Zusatzpensionen für Ex-Bedienstete der Sozialversicherung, sondern auch die Zusatzpensionen für Hinterbliebene solcher Ex-Bediensteter sollten zum Teil stark gekürzt werden. Das fordert der grüne Sozial- und Seniorensprecher Karl Öllinger nach der Kritik des Rechnungshofs, dass 14.000 Bedienstete der Sozialversicherungen neben einer ASVG-Pension auch in den Genuss einer Zusatzpension kommen werden. Das ist so, weil sie vor 1996 eingestellt worden sind und damit in ein (begünstigtes) Altpensionsschema fallen. Für alle anderen Bediensteten hat es bereits eine Anpassung an das ASVG-Schema gegeben.

Der Rechnungshof nennt in einem neuen Bericht bei den Zusatzpensionen eine Sparmöglichkeit von 1,4 Mrd. Euro, gerechnet bis 2050 („Die Presse“ berichtete). Für Öllinger „geht da noch mehr“, wie er der „Presse“ sagt: Die Zusatzpensionen für Hinterbliebene sollten nun „mit Augenmaß angegriffen“ werden – und zwar umso mehr, je höher das eigene Einkommen oder die eigene Pension der Witwe bzw. des Witwers ist. Den Maßstab solle das ASVG bilden.

So sollte die Kürzung etwa „gravierend“ ausfallen, wenn die Eigenpension der Witwe und die Pension des verstorbenen Bediensteten bei jeweils mindestens 4000 Euro brutto im Monat gelegen ist. Geringer solle die Kürzung ausfallen, wenn die Eigenpension der Witwe 2500 Euro und die Pension des Verstorbenen 4000 Euro betragen, gibt Öllinger ein weiteres Beispiel: Dann sollte die Hinterbliebenenpension gemäß dem ASVG von den aktuell 60 Prozent auf 51,25 Prozent der Pension des Verstorbenen gekürzt werden. Noch geringere Einschnitte sollten es bei einer Eigenpension um 1500 Euro sein. „Das wären minimale Kürzungen, und Einschnitte sind zumutbar.“ Andere Versicherte und ihre Hinterbliebenen seien auch betroffen.

Der Abgeordnete Öllinger will das Thema jetzt in den Nationalrat bringen. Verhandlungen über eine Reform der Zusatzpensionen zwischen dem Hauptverband der Sozialversicherungsträger und der Gewerkschaft der Privatangestellten laufen bereits seit Monaten.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 22.10.2012)

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10 Kommentare
Gast: Pensionsbeobachter
22.10.2012 11:18
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REFORM Witwenpension

Fuer Witwen, die sich um den Alleinverdiener gekuemmert haben, und daher kein eigenes Einkommen hatten, soll im Todesfall die VOLLE Pension weiter gezahlt werden. Fuer jene, die eine eigene Pension haben, soll es GAR KEINE Witwenpension geben. Das waere GERECHT, MORALISCH und RICHTIG.

Gast: Stimmvieh2013
22.10.2012 10:08
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keine Pension über 4000


keine Pensionen über monatlich 4000 - egal ob Beamter, ASVG oder Selbständiger ... und egal ob Eigen- oder Zusatz- oder Witwen/rpension .... natürlich auch für Politikerpensionen - halt für alle die aus dem Steuertopf bezahlt werden.
Mit 4000 brutto (also netto 2.632 für Pensionisten) ist das standesgemäße Überleben mehr als gesichert ....
Privatpensionen sind steuerfrei ausgenommen ...

pensionen

pensionen ehemaliger grünpolitiker kürzen.

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Das Auflösen der Grünen Fraktion mach blitzartig mehr Finanzmittel frei als das herumdoktern an den Pensionen

man muss das volkswirtschaftlich langfristig sehen. Pensionisten stehen und Grüne wachsen leider immer wieder nach.
Und daher ist meine Lösung einfach jedem anderen Konzept überlegen.

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sorry...Tippfehler.

Pensionisten sterben behutsam weg aber Grüne vervielfältigen sich leider - deshalb ist versicherungsmathematisch gesehen die Auflösung der Grünen Fraktion allen anderen Modellen weit überlegen.

Abgesehen von dem unbezahlbaren Lustgewinn die die Bürger in zig anderen Domänen durch die Sistierung dieser verlogenen Schurkenbande erfahren würden.

Antworten Antworten Gast: friedfertig
22.10.2012 09:32
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Re: sorry...Tippfehler.

da bin ich einer Meinung mit Ihnen, die größzügigen Gehaltserhöhungen bzw. die eigenen Pensionen der Regierenden werden nicht beredet. Da gäbe es viel Einsparungsmöglichkeiten....

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Einsparungsmöglichkeiten

wenn man die Verwaltungsreform robust umsetzen würde, dann hätten wir keinen einzigen frech auf "erworbene Rechte" pragmatisierten Beamten, würden locker mit 10% der derzeitigen in einer schlanken Verwaltung Beschäftigten auskommen und auch das Amt des Bundespräsidenten würde zwischen den Parteien, alles wie in der Schweiz, rotieren.

Aber da ist es wahrscheinlicher daß gelbe Männchen vom Mars kommen und das Parlament besetzen und die notwendigen Reformen umsetzen. Aber vielleicht wirkt Stronach als Katalysator - als grob handgemörserten Pfeffer im Ar'sch der adipös gewordenen Strukturen.

Ein mutiger Schritt!


Die Grünen wachen auf, jetzt fehlt nur noch der nächste Schritt zu einem Pensionskonto, dass die Gewinnzone sofort ausweisen kann. Bei erreichen der Gewinnzone, muss die Pension auf ein Mindestmaß gekürzt werden!

Alles andere und irrwitzige Sonderzahlungen sind eine massive Verletzung des Gleichheitsgrundsatzes gegenüber der Aktiven in diesem Land!

Dass Berufen auf vertragliche Vereinbarungen ist als nichtens zu werten, da die Verhandler immer Begünstigte waren und die Zeche den Jungen nicht aufgebrummt werden darf!

was sagen die GrünInnen?

Wenn eine Witwe eine Eigenpension hat, dann wird sie dafür auch gearbeitet und Pensionsbeiträge geleistet haben!
Und jetzt will Öllinger ihre Eigenpensionen mit den Witwenpensionen nch ihren verstorbenen Männern in einen Topf werfen und die Witwen finanziell kürzen ...
Interessant, dass Öllinger da nur die WITWEN ins Visier nimmt, nicht aber Witwer mit Eigen- und Witwerpensionen.
Was sagt Frau Glawischnig dazu!!??

Stimmen Sie gegen Pensionsprivilegien und für mehr Gerechtigkeit bei den Pensionssystemen ab!

Die enormen Pensionszuschüsse des Staates fallen vor allem wegen Pensionsprivilegien für kleine privilegierte Gruppen an, während die Mehrheit der Österreicher das mit ihren Steuern bezahlen muss:
Angleichung von Pensionsantrittsalter & Pensionsrecht der ÖBB an das ASVG-System
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Sollen die vom RH aufgezeigten Pensionsprivilegien bei den Sozialversicherungsträgern rasch abgeschafft werden?
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Kaufkraftgarantie für Pensionisten mit späterem Pensionsantritt od. Sozialengagement?
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