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Gefahr Nebel: 2011 starben 16 Menschen bei Unfällen

22.10.2012 | 10:50 |   (DiePresse.com)

Der ÖAMTC mahnt vor allem, den Sicherheitsabstand einzuhalten. Das sogenannte "Lemmingverhalten" berge ein großes Risiko.

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16 Menschen sind im Jahr 2011 auf Österreichs Straßen bei Nebelunfällen getötet worden. Insgesamt wurden bei 425 Nebelunfällen 545 Personen verletzt, berichtete der ÖAMTC unter Berufung auf Zahlen der Statistik Austria. Zwei Drittel der Unglücke ereigneten sich zwischen Anfang Oktober und Ende Dezember.

"Besonders groß ist die Gefahr von Nebelunfällen auf Autobahnen und Landstraßen", erklärte ÖAMTC-Verkehrsexperte Markus Schneider in einer Aussendung. Mehr als zwei Drittel (68 Prozent oder 287) der Nebelunfälle passierten im Freiland, 32 Prozent (138) im Ortsgebiet. Die meisten Nebelunfälle gab es im Vorjahr in Oberösterreich (115), gefolgt von Niederösterreich (108), der Steiermark (60), Kärnten (51), Salzburg (28), dem Burgenland (24), Vorarlberg (21), Tirol (14) und Wien (vier).

Lemminge im Nebel

Besonders "Lemmingverhalten" berge ein großes Unfallrisiko. Damit ist das Verhalten gemeint, wenn sich Autofahrer bei Nebel an das Licht des Vordermanns hängen. Geringer Abstand und zu hohes Tempo seien Unfallursache Nummer eins, so der Autofahrerclub.

Der ÖAMTC rät für eine sichere Fahrt durch den Nebel zu folgenden Maßnahmen: Abstand halten, Geschwindigkeit reduzieren und auf Sichtbarkeit achten. "Im Nebel geht es ums Gesehenwerden und Sehen. Abblendlicht, Nebelscheinwerfer und Nebelschlussleuchten sind hier die beste Kombination", empfehlen die Experten. Auf eine gut funktionierende Fahrzeugbeleuchtung sei bei Nebel besonders zu achten.

(APA)

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