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Lech und Warth: Zusammenschluss der Skigebiete fix

24.10.2012 | 17:09 |   (DiePresse.com)

Im Frühjahr soll der Bau der Verbindungsabahn zwischen den Skigebieten beginnen. Damit soll Vorarlbergs größtes Skigebiet entstehen.

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Die Verbindung der Arlberger Skigebiete Lech-Zürs und Warth-Schröcken soll bis zur Saison 2013/14 Realität sein. Die Verbindungsbahn "Auenfeldjet" werde gebaut, teilte Lech-Zürs-Tourismus am Mittwoch in einer Broschüre mit. Das Investitionsvolumen beläuft sich demnach auf 12 Millionen Euro.

Die Diskussion über einen Zusammenschluss der beiden Skigebiete läuft seit Jahrzehnten. Im Frühjahr 2013 soll auf über 1700 Meter Meereshöhe nun endgültig mit dem Bau einer knapp über zwei Kilometer langen Zehner-Gondel-Einseil-Umlaufbahn begonnen werden. Damit könnten 1490 Personen pro Stunde befördert werden. Zuletzt war es zu einer Verzögerung des Projekts gekommen, weil noch mit Grundeigentümern verhandelt werden musste.

Vorarlbergs größtes Skigebiet soll entstehen

Durch die neue Verbindung entstehe Vorarlbergs größtes Skigebiet, erklärte Lech-Zürs-Tourismus. Zu den 79 Liften und Bahnen am Arlberg kämen durch Warth/Schröcken noch einmal 15 Anlagen hinzu. Insgesamt stünden dann 340 Kilometer an Skiabfahrten zur Verfügung.

"Die neue Verbindung entsteht in Zusammenarbeit aller Skiliftbetreiber mit den Grundbesitzern, den Behörden und in Übereinstimmung mit dem Vorarlberger Tourismuskonzept", betonte Michael Manhart, Geschäftsführer der Skilifte Lech. Man habe eine Lösung gefunden, die nur sehr geringe Eingriffe in die Natur erfordere. Es werde nur eine neue Bahn, aber keine neue Skipiste errichtet, unterstrich Manhart.

Kritik von Naturschutzanwältin

Naturschutzanwältin Katharina Lins hatte das Projekt stets kritisiert. Es komme zu einer Beeinträchtigung des Landschaftsbildes in einer besonders hochwertigen Landschaft, hatte sie unter anderem argumentiert.

(APA)

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