Der im Inzest-Fall von Amstetten zu lebenslanger Haft verurteilte Josef F. habe sich scheiden lassen, berichtet "News" in seiner aktuellen Ausgabe. Seine Frau habe ihn nie in der Justizanstalt Stein in Krems besucht, führte das Magazin als Grund für den Schritt an. "Wir dürfen nichts sagen", hieß es unter Hinweis auf den Datenschutz in der Vollzugsdirektion Wien.
Bei der Scheidung ist laut Magazin auch Rachsucht von F. im Spiel. Seine Frau soll ihn weder besucht noch auf seine Briefe geantwortet haben. Mit der Scheidung verliert Rosemarie F. auch den Anspruch auf die Pension ihres (Ex)-Gatten. Laut "News" lebt sie jetzt von der Notstandshilfe.
Josef F. wurde im März 2009 in St. Pölten zu lebenslanger Haft verurteilt. Er hatte seine Tochter in dem Wohnhaus in Amstetten 24 Jahre lang in einem Kellerverlies gefangen gehalten und mit ihr sieben Kinder gezeugt. Der Inzest-Fall war Ende April 2008 aufgeflogen.
(APA/Red.)
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