Heute, am letzten Sonntag im Oktober, hat in ganz Europa die Sommerzeit ihr Ende gefunden. Um 3.00 Uhr wurden die Zeiger um eine Stunde zurückgedreht. Positiv formuliert, wurde uns bis zum letzten Sonntag im März 2013 eine Stunde geliehen, ehe die Winterzeit am 31. März 2013 wieder endet.
Für die nächsten fünf Monate befinden wir uns also in der "Normalzeit". Wobei es bei der jetzt gültigen Regelung nicht um eine Extra-Stunde Schlaf gegangen ist. Sie hat ihren Ursprung in der Ölkrise von 1973 und sollte Energie sparen helfen. Österreich beschloss die Einführung der Sommerzeit erst 1979.
Während in der Nacht auf Sonntag im übrigen Europa die Uhrzeiger um eine Stunde zurück gestellt wurden, schauten viele Russen müde und neidvoll zu. Seit der Kreml vor einem Jahr die "ewige Sommerzeit" anordnete, klagen viele Menschen in den kalten und dunklen Wintermonaten, sie seien nicht ausgeschlafen oder fühlten sich abgeschlagen. Auch Kremlchef Wladimir Putin räumte ein, dass er Probleme mit dem Aufstehen habe. Nun wird debattiert, ob die Winterzeit doch wieder eingeführt wird.
(APA/Red.)
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