Wien/Apa. Auch Wien hat sich nun – wie bereits andere Bundesländer zuvor – für eine kilometerabhängige Pendlerförderung ausgesprochen. Bürgermeister Michael Häupl (S) will das bisherige Pendlerpauschale durch ein solches System ersetzen: „Warum soll etwa beispielsweise ein Pendler aus Neufeld das Gleiche bekommen wie ein Pendler aus Güssing?“ Derzeit wird laut Häupl an einem Gesamtpaket auf Beamtenebene gearbeitet. Im November soll dann ein Treffen mit dem niederösterreichischen Landeshauptmann Erwin Pröll (V) und Burgenlands Landeshauptmann Hans Niessl (S) stattfinden.
Volksbefragung im ersten Quartal
Einen weiteren Termin bekräftigte Häupl im Wiener Gemeinderat – die angekündigte Volksbefragung zur Parkraumbewirtschaftung wird planmäßig im ersten Quartal 2013 stattfinden. Angesprochen auf die Art der Fragestellung betonte Häupl, dass es keine Ja/Nein-Frage zum Parkpickerl geben werde. Das zentrale Thema sei vielmehr die Regulierung des ruhenden Verkehrs. Weitere Fragen aus dem Bildungs- und Sozialbereich seien ebenfalls vorstellbar.
("Die Presse", Print-Ausgabe, 30.10.2012)
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