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Fußfessel für Sextäter: Neue Widersprüche

01.11.2012 | 15:06 |  Von MANFRED SEEH (DiePresse.com)

Der Entscheid des Verwaltungsgerichtshofes, wonach ein fünffacher Vergewaltiger keinen einzigen Tag in Haft muss, wirft ein Schlaglicht auf den Täterhilfeverein „Neustart". Auch die Fußfesseltechnik sorgt für Wirbel.

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Wien. Der Wirbel um die Fußfessel hält an: Am Mittwoch gab der Verwaltungsgerichtshof (VWGH) bekannt, dass ein heute 52-jähriger Salzburger, der eine Jugendliche fünf Mal vergewaltigt hatte, nicht ins Gefängnis muss (DiePresse.com berichtete). Er darf seine - niedrige - Strafe, sechs Monate Haft, im Hausarrest verbringen. Überwacht wird B. mit einer elektronischen Fußfessel. Bis es so weit ist, soll die Täterhilfe-Organisation „Neustart" einen neuen Bericht erstellen. Schon einmal hatte der Verein grünes Licht für die Fußfessel gegeben. Die Haftanstalt hatte sich aber darüber hinweggesetzt.

Die Anstalt hatte wegen einer ablehnenden Stellungnahme der Begutachtungsstelle für Sexualstraftäter (Best) den Hausarrest verweigert. Die Vollzugskammer des Oberlandesgerichts Linz hatte keine Bedenken gehabt - und den Hausarrest gewährt. Dagegen beschwerte sich wiederum die Vollzugsdirektion in Wien - allerdings erst, nachdem das Opfer an die Medien gegangen war. Diese Beschwerde wurde nun vom VWGH überraschend abgeschmettert.

Zurück zum Verein „Neustart": Dessen in Salzburg im Mai erstellter, die Fußfessel befürwortender Bericht war Grundlage für das „Ja" der Linzer Vollzugskammer. Im Kammerbescheid steht: „Hinweise auf Vorfälle bzw. Risikofaktoren, die mit Grund befürchten lassen, der Antragsteller werde die Vollzugsform des elektronisch überwachten Haushaltes missbrauchen (sic!), liegen nicht vor."

Dazu muss man wissen: Als „Neustart Salzburg" damals seinen positiven Bericht schrieb, existierte bereits die erwähnte ablehnende Stellungnahme der Begutachtungsstelle „Best". Diese lag der Haftanstalt vor. Sie wurde aber nicht an „Neustart" weitergereicht. Man begründete diese Verweigerung mit dem - umstrittenen - Hinweis auf Datenschutz. Noch war nicht viel passiert, denn die Justizanstalt Salzburg entschied ja (dem „Neustart"-Bericht zum Trotz) gegen die Fußfessel. Die Anstalt folgte der Begutachtungsstelle. Diese hatte bei B. „mangelnde Delikteinsicht" festgestellt.

Opfer vermisst Reue des Täters

„Neustart Wien" lud das Opfer kürzlich zu einem Gespräch ein. Dabei erfuhr die heute 22-Jährige, dass „Neustart" den Verurteilten als einsichtig erlebt haben will. Dies widerspricht allen diesbezüglichen Aussagen des Opfers. Es widerspricht auch dem Gerichtsurteil wegen fünffacher Vergewaltigung und einer versuchten Vergewaltigung - dort ist von „völliger Uneinsichtigkeit des Angeklagten" die Rede. Im Rahmen dieses Gesprächs mit „Neustart" wurde dem Opfer auch eine Unterredung mit dem Täter angeboten. Die Frau lehnte entsetzt ab, wie „Die Presse" erfuhr. Nun wartet die 22-Jährige auf den neuen Bericht von „Neustart", der aber an der Gewährung der Fußfessel nichts mehr ändern dürfte.

Die Konsequenzen aus dem Fall laut Justizministerin Beatrix Karl (ÖVP): Künftig sollen Sexualstraftäter mindestens die Hälfte ihrer Haftstrafe absitzen müssen, ehe sie einen Antrag auf Hausarrest stellen können. Schon derzeit gilt, dass die Umwandlung einer Gefängnisstrafe in Hausarrest nur bei einer (Rest-)Haft von maximal einem Jahr zulässig ist.

Wie berichtet wird auch technisch aufgerüstet. Sextäter sollen GPS-Fußfesseln bekommen. Derzeit können Fesselträger, wenn sie - etwa zum Arbeiten - außer Haus gehen, überhaupt nicht geortet werden. Nur in der Wohnung stellt der in die Fessel eingebaute Sender einen kontrollierbaren Kontakt zu einer Basisstation her. Bei der Lieferung der neuen Technik hat das Justizressort bisher auf eine Neuausschreibung verzichtet. Vor zwei Jahren, bei Einführung der Fußfessel, erhielt die Firma Elmo-Tech den Zuschlag (23. August 2010). Wenige Tage danach wurde bekannt, dass Elmo-Tech vom Konzern 3M (Managing Director Felix Thun-Hohenstein) gekauft worden war. Die Vergabesumme für drei Jahre Laufzeit inklusive der Möglichkeit einer zweijährigen Vertragsverlängerung betrug 2.687.042,50 Euro.

(c) Die Presse

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Vergabe mit Schönheitsfehler

Doch die Vergabe hatte einen vom Rechnungshof (RH) bemängelten Schönheitsfehler: Ein ominöser „Lenkungsausschuss" sei „in den gesamten Vergabeprozess eingebunden und entscheidungsbefugt" gewesen. Dieser Ausschuss hielt drei Sitzungen ab. Doch: „Sitzungsprotokolle existieren nicht." In welche Richtung „lenkte" dieser Ausschuss, und wer gehörte ihm an? Dies war für den Rechnungshof „nicht feststellbar". Unter anderem saß laut „Presse"-Informationen das für Strafvollzug zuständige Kabinettsmitglied Cornelia Leitner in dem Gremium (Ministerin war Claudia Bandion-Ortner, ÖVP). Leitner ist mittlerweile Chefin der Justizanstalt Feldkirch.

Eine „Presse"-Anfrage nach ihren damaligen Kollegen im „Lenkungsausschuss" ließ Leitner unbeantwortet. Und im Justizministerium hält man die Namen weiter geheim. Auch die Kosten der neuen Fußfesseltechnik werden nicht beziffert. Nur so viel: Es handle sich um „minimalen Mehraufwand".

Die Konkurrenz hat weniger Verständnis. Der Österreich-Chef des Sicherheitstechnikanbieters G4S, Matthias Wechner, sagt: „Electronic Monitoring braucht wieder Vertrauen. Eine GPS-Erweiterung, und eine damit wohl notwendige Neuausschreibung, ist dazu ein wichtiger Schritt."

Auf einen Blick
Eine Entscheidung des Verwaltungsgerichtshofes sorgt für Unverständnis – insbesondere bei einer jungen Frau, die wiederholt Opfer eines Sexualstraftäters geworden ist. Der Mann darf die seit sechs Jahren offene sechsmonatige Haftstrafe zu Hause, überwacht mit einer elektronischen Fußfessel, „absitzen“. Er muss keinen einzigen Tag ins Gefängnis. Der Opferhilfeverein „Neustart“ soll vorab einen neuen Bericht schreiben – danach soll der Hausarrest beginnen.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 2. November 2012)

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195 Kommentare

Der Ausdruck "Täterhilfeverein"

ist eine unglaubliche Entgleisung des Redakteurs Manfred Seeh. Neustart übernimmt eine Aufgabe, die von der Republik ausgelagert wurde, nämlich die Haftentlassenenhilfe, die ehemalige Täter wieder in die Gesellschaft eingliedern soll. Die Alternative ist lebenslanges Wegsperren.

Dass Neustart Salzburg die Informationen von der Behörde nicht zur Verfügung gestellt wurden, die sie für eine korrekte Beurteilung benötigt hätten, steht zwar im Artikel, so weit lesen aber die meisten Forumsschreiber nicht ...

Der konkrete Fall an und für sich ist skandalös, was man aber nicht so sehr der Justiz, sondern eher der Politik anlasten muss, die ja eine entsprechende Rechtslage geschaffen hat.

Antworten Gast: mir reichts
02.11.2012 13:08
2 2

Re: Der Ausdruck "Täterhilfeverein"

horchens einmal zu, jetzt werde ich aber wirklich böse:

der verein gibt ein GUTACHTEN ab, OHNE die nötigen informationen zu haben und dann

hat er die frechheit, unverschämtheit, scham, ehr und gewissenlosigkeit, darüber zu klagen, man hätte ihn nicht die informationen zur verfügung gestellt.

erlassen sie es mir, über ihre einstellung zu schreiben, sonst werde ich bis über den tod hinaus von der presse gesperrt.

Re: Der Ausdruck "Täterhilfeverein"

Eine unglaubliche Entgleisung ist es vielmehr Vergewaltiger und Mörder jemals wieder frei zu lassen!

Gast: sid
02.11.2012 07:19
7 1

Ich wusste ja, dass unsere Justiz (inkl. Vollzug) nicht die konsequenteste ist, aber...

...was ich hier lese, kann ich kaum glauben.

Wenn ich meinen Strafzettel wegen falsch parken nicht bezahlen kann, muss ich zwei Tage ins Gefängnis.

Ein 5-facher Vergewaltiger (das 6te Mal klappte ja nicht) darf seine ohnehin schon lächerlichen 6 Monate zu Hause absitzen, wobei er, wenn er das Haus verlässt (was er ja darf), nicht einmal geortet werden kann?

Sexualtäter werden bei uns mit der ganzen Härte der Justiz bestraft....und das ist ein Klapps auf die Finger.

INAKZEPTABEL!!! Mir Wurscht wer daran Schuld ist, aber daran muss sich was ändern.

WELCHE PARTEI DAS ALS ERSTES IN ANGRIFF NIMMT, HAT MEINE STIMME!

PS.: wo wohnt denn der eigentlich?

das 1. delikt sollte straffrei sein

ob diebstahl, mord, schnellfahren usw.
so nach dem motto einmal ist keinmal, und da man das gute im menschen sieht, kein rückfall zu erwaren ist.

Re: das 1. delikt sollte straffrei sein

Na hoffentlich meinen Sie das ironisch !

Stellen Sie sich mal vor da tötet jemand Ihre Frau......der Richter sagt nur "das kann doch 1x vorkommen.....das war halt ein Blackout sonst ist der XY eh ein lieber Mensch und reuen tuts ihn auch also schwammdrüber mir san doch alle nur Menschen..Freispruch !

Damit könnten Sie leben ?

(ausgenommen natürlich der Mörder hätte Ihnen mit seiner Tat eine teure Scheidung erspart :o) )

Re: das 1. delikt sollte straffrei sein

sie sollten dazuschreiben wenn sie das sarkastisch meinen...

Antworten Gast: Hans im Glück
02.11.2012 08:45
2 2

„Three strikes (and you are out)“ finde ich viel besser...

Nach zwei Vergehen, die leicht bestraft werden (in der Regel mit Verwarnungen), folgt beim dritten Mal eine drastische Strafe.

Re: das 1. delikt sollte straffrei sein

Coole Idee!
Ziehen sie besser schnell ins Ausland, ein Arbeitskollege von ihnen hat bereits sein Wunschdelikt angemeldet...

Gast: geoopster Heike
02.11.2012 02:02
9 2

sehr informativer Artikel

und sehr ordentlich recherchiert

*verbeug*

P.S: Sie werden mich ab 5. 11. vermissen.
Ich bin das Salz in der Suppe!

:-)

Antworten Gast: mir reichts
02.11.2012 08:05
4 0

Re: sehr informativer Artikel

ich habe sie und ihre penetranten, unsachlichen kommentare und beschimpfungen im seehblog nur allzu gut in erinnerung.

wenn das registrieren was gutes hat, dass ich sie nicht mehr sehen muss, sehr gut.

Antworten Antworten Gast: geoopster Heike
02.11.2012 11:53
9 1

Wer keine andere Meinung aushält,

greift halt zum Ooopsen.

Ich weiß ja ganz genau, WARUM und von wem mein Nick WANN gesperrt wurde. Meine letzten Postings kann man noch nachlesen:

Finger weg vom Griffel!
http://diepresse.com/home/meinung/merkswien/536586/Merks-Wien_Gutmenschen-habens-schwer

und meinen Quellenhinweis für SEINEN Gutmenschen-Sager hat der ehemals renommierte Journalistensaurier nicht ausgehalten.

*lach*

Gast: Transatlantik
02.11.2012 01:51
21 3

Als nächstes wird wohl vorgeschlagen...

...die Opfer in "Schutzhaft" zu nehmen!

Ich bin bestürzt über unsere Justiz! Wegen einem Gelddiebstahl sitzt ein Täter Jahre, bei einem Delikt gegen Leib und Leben geht der Täter in Hausarrest!

Was für eine Farce!

29 4

Die Justiz wird zukünftig die Opfer einsperren - das ist

ja viel humaner und bringt Bereicherungsstimmen.

8 1

verarscht werden sie schon heute. Die Opfer nämlich.

3 Vereine und 4 Gremien, Datenschutz und sonst noch Blödsinn, ein Verwaltungsgerichtshof, der unverständlich urteilt (übrigens, ist Verwewaltigung jetzt ein Verwaltungsdelikt?

Für die Opfer ein grüner Kreis (oder wie das heißt, weisser Ring oder so), besetzt mit lieben Gutmenschen.

Und dem Opfer wird noch vorgeschlagen, mit dem Täter zu sprechen! Wer kommt eigentlich auf so eine Idee. Ja, wenn man dem Opfer eine Pistole und einen Freischuss zugesteht, könnte man drüber reden.

Gast: justus 4454
01.11.2012 23:52
28 2

Ein Skandal!

Kein Mitleid mit derartigen Tätern! Ab ins Gefängnis mit ihnen. Aber unsere Justiz hat sichtlich mehr Mitleid mit den ach so armen Vergewaltigern als mit ihren Opfern. Und dem merkwürdigen Verein Neustart gehören zumindest die aus Steuergeldern bezahlten Subventionen sofort entzogen. Bessre noch sollte er geschlossen werden.

Es handelt sich bei diesem Teil nicht um eine Fußfessel, ...

... weil man damit niemanden fesseln kann, sondern bestenfalls um eine Fuß-"Fessel".

29 1

Vier kleine Anmerkungen:

(1) Die "Fußfessel" ist keine Fessel, und sollte daher auch nicht als solche bezeichnet werden. Richtige Bezeichnungen wären z. B: Peilsender, Ortungsband o. ä.

(2) Hausarrest ist bisher in allen uns bekannten Kulturen die "Ehrenstrafe" gewesen. Also wenn etwa jemand dem Verhaltenskodex seiner Umgebung entsprechend hochanständig (z. B. als Duellant unter regulären - also ernsthaften - Bedingungen und doch ohne dass es zur Katastrophe gekommen war) das Gesetz verletzen hatte müssen.

(3) Ein Hausarrest, den man jederzeit willkürlich verlassen kann, ist kein Arrest und sollte daher auch nicht als solcher bezeichnet werden.

(4) "Täterhilfsverein" ist das bei weitem interessanteste Wort, das mir seit langem zu Gesicht gekommen ist. An Faszination nur noch zu übertreffen durch die sich jetzt aufdrängende Erkenntnis, dass im Rahmen solchen Vereins nicht nur das Schlusswort bei Gewaltdelikten gesprochen wird, sondern dass er auch als pars pro toto steht:

Diese Republik ist ein Täterhilfsverein - unter der Voraussetzung, versteht sich, dass man gewalttätig und/oder frech genug vorgeht.

Das ist das Bild, das ich schon lange mit mir herumgetragen habe (z. B. bei allen den vielen offiziellen Bemühungen, das Notwehrrecht abzuschaffen und den Herren Tätern das Berufsrisiko zu mindern) - nur der Begriff hat mir noch gefehlt.

Ergebensten Dank.


Re: Vier kleine Anmerkungen:


Zu Punkt 2

Und wie wir alle wissen,hat sich ja selbst Napoleon (ganz Ehrenmann) nicht an seinen Hausarrest auf Elba gehalten.

1 0

Re: Vier kleine Anmerkungen:

Der Begriff Peilsender ist auch falsch. Wie man in einem vorangegangenen Artikel schon lesen konnte, ist eine Ortung bei diesem Sender nicht möglich. Er kontrolliert nur, ob der Täter daheim ist. Sobald dieser aber sein Haus verlässt (z.B. im Zuge seiner Arbeit) ist der Sender absolut wertlos.

Gast: G. H.
01.11.2012 22:35
23 1

Fussfessel

Ich denke bei Vergewaltigern waere anstatt der Fussfessel eine Schwanzfessel besser angebracht!!!
In Suedafrika, wo ich lebe, bekommt so einer 10 Jahre Gefaengnis! Wenn er wieder rauskommt weiss er bestimmt, wie es seinem Opfer ergangen ist!

Antworten Gast: zumdenken...
02.11.2012 08:27
1 1

Re: Fussfessel

das verachtenswerte delikt wird leider durch diese strafe nicht verhindert - sie als südafrikaner müssten es ja besser wissen:
Alle zehn Minuten wird in Südafrika eine Frau vergewaltigt, laut Polizeistatistik 86 erwachsene Frauen und 64 Minderjährige am Tag. Rund 30 Prozent der heranwachsenden Südafrikaner gaben im Rahmen einer Studie an, ihre ersten sexuellen Erfahrungen basierten auf einer Vergewaltigung.

Antworten Antworten Gast: selber denken
02.11.2012 09:48
2 1

Re: Re: Fussfessel

In Südafrika herrschen ganz andere soziale Verhältnisse. Massenarmut, Elend, Machismo und Gewalt.
Würde es keine hohen Haftstrrafen geben, sähe es noch viel schlimmer aus.

Strafen haben auch den Sinn, die Gesellschaft zu schützen. Und wenn ein ( bes. Wiederholungs-/Mehrfach-)Täter länger im Häfn sitzt, können wenigstens seine Opfer und die Gesellschaft für eine Weile aufatmen.

Leider setzt sich immer mehr die im Grunde zynische, weil v.a. ökonomisch motivierte Haltung durch, dass Haft sinnlos sei und zuviel koste.
Aber die volkswirtschaftlichen Kosten, die durch Gewalt und ihre Konsequenzen auf das Leben der Betroffenen entstehen, dürften viel höher sein.

15 3

6 monate für 5 vergewaltigungen

macht also 1,2 monate pro vergewaltigung.
falls man erwischt wird.

Antworten Gast: Iuvavum
02.11.2012 09:07
3 1

Re: 6 monate für 5 vergewaltigungen

Sorry, es muss richtig heißen"... 6 Monate für NACHGEWIESENE Vergewaltigungen ...", die Duneklziffern weiß der Täter und (vielleicht) sein Anwalt.

Re: 6 monate für 5 vergewaltigungen

-Falls das Opfer es überhaupt anzeigt-
-Falls DER fragende Polizist das Opfer nicht umdreht-
-Falls sich Beweise und Indizien für einer Verhandlung finden-
-Fall diese Verhandlung jemals stattfindet-
-Falls sie schuldig gesprochen werden-
-Falls sie eine Gefängnisstrafe dafür ausfassen-
-Falls sie kein Täterverein rausboxt-

Alles in allem eine sichere Sache

Gast: Hallo Wien
01.11.2012 22:24
16 1

Haben wir eine Justiz?

Anscheinend ist die Justiz nur mehr Theater, das Urteil fällt anscheinend irgendein Verein, das ist für mich der Skandal bei dem Thema.

Gast: justerix
01.11.2012 22:22
21 1

Fußfesselvergabe

In den späten 70er Jahren tauchten die ersten
Richter, die man als 68er bezeichnen kann, in den Gerichten auf; diese alle waren im Geiste Brodas
geschult,der ja einmal von einer gefängnislosen
Gesellschaft geträumt hat.
Diese Richter haben nun den "Marsch durch die Instanzen" beendet und sitzen nun auch in den
Höchstgerichten und sehen diverse Straftäter immer noch als "0pfer der bösen Gesellschaft" an.
Und die Verbrechensopfer werden durch milde Urteile verhöhnt.

4 0

Re: Fußfesselvergabe

ist im selben postmodernen geist wie in den usa, wo gewalt gegen schwarze durch schwarze keine rede wert ist, aber wehe wenn einmal ein nicht-schwarzer einem schwarzen was tut...

Gast: Fragen über Fragen
01.11.2012 22:18
23 3

Gewalt haben anscheinend keine Lobby in diesem Land

Wie kann "Neustart" auf die abstruse Idee kommen, dem wohl traumatisierten Opfer eine "Unterredung" mit dem Peiniger "anzubieten"?
Diese mangelnde Sensibilität den Opfern gegenüber macht betroffen und wütend.

Last but not least frage ich mich, wo bleiben die Grünen, die doch sonst den Ruf des Engagements für Benachteiligte und Schwache haben? Müssen traumatisierte Opfer erst Asyl- oder Migr. Bezug aufweisen, damit sich die Grünen für sie stark machen?

Antworten Gast: Fragen über Fragen
02.11.2012 00:53
2 0

ich meinte natürlich: GewaltOPFER haben anscheinend keine Lobby in diesem Land

bitte mein Korrekturposting veröffentlichen

Gast: die presse zensuriert,
01.11.2012 22:15
15 1

wenn bürgerinnen darüber schreiben,

mit welchen waffen sie unterwegs sind,um sich gegen vergewaltiger zu wehren.anscheinend wird`s den dünnhäutigen redakteuren ganz anders,wenn sie sich mit dem österreichischen alltag auseinandersetzen müssen;)))ps!keine sorge,bin selbst juristin,muss aber angesichts des versagenden systems mit einem springmesser in der hand rumrennen,sobald es menschenleer bzw dunkel wird.

Gast: der mann aus la mancha
01.11.2012 21:57
3 1

sein kampf gegen die windmühlen eines vom Staat sanktionierten Unrechts

Auf dem Rücken der Opfer
Wird die Fußfessel
zum Hexenkessel

Gast: the raptor
01.11.2012 21:46
5 1

Dass ich das ...

... noch erleben darf, dass der schwarze Strafvereitelungs-QUANGO "Neustart" als "Täterhilfsverein" in der Zeitung steht.

2 1

Re: Dass ich das ...

leider wissen wenige was quangos sind, und die konsequenz wenn anscheinend private lobbygruppen direkten einfluss auf und finanzierung vom staat bekommen.

Gast: Lexikon aus 1970
01.11.2012 21:06
11 3

Bitte Geschichte lernen!

Was bei und mit Justizminister Christian Broda begonnen hat, endet nun vorläufig bei der Fußfessel für einen Fünffachvergewaltiger. Über die Jahrzehnte wurde dieser "richtungsweisende" Weg bei demokratischen Wahlen von der Mehrheit der österreichischen Bevölkerung stets goutiert und bestätigt. Worüber regt sich die Mehrheit der Bevölkerung nun auf?!

Antworten Gast: mir reichts
02.11.2012 08:14
2 0

Re: Bitte Geschichte lernen!

in einer demokratie übergeben die bürger mit ihrer stimme, nun alle 5 jahre, den parteien das recht, in einem vernünftigen und gerechten sinne via regierung und parlament zu handeln.das ist ein vertrag.

bricht die regierung und das parlament wiederholt diesen vertrag, werden sie mit den konsequenzen der bürger leben müssen.

18 2

GPS-Fussfessel

Man stelle es sich vor: in ein paar Jahren bekommen auf einmal viele der heute in den Genuss von einer GPS-Fussfessel gekommenen Straftäter Krebs! Wieso? Na, weil sie monatelang die Fussfessel tragen mussten! In ein paar Jahren wissen wir vielleicht schon, dass der Dauerkontakt über Monate hinweg gesundheitsschädlich ist!??? Es gibt ja heute noch keine diesbzgl. Erfahrungswerte! Wie geil?
Nun ja, EU! Es könnte ja tatsächlich einmal so sein!? Und dann klagen die dann so armen Vergewaltiger von Einst den Staat auf Schmerzensgeld! Und ich bin mir da heute schon 100 %ig sicher, der Gutmenschen-Richter, der dem Vergewaltiger heute die FF zugesprochen hat, schenkt ihm dann auch noch seine Million Euro! Er bestraft den bösen Staat!

Hahaha! Geil! So geil! 's ist endlich

1968 vs 2000 und zwölf!

Gast: Narrenhaus
01.11.2012 20:12
31 2

Neustart

man sollte dem Vergewaltigerförderverein Neustart sofort die Steuergeldzuwendungen streichen.
Das gibt es nur in Österreich, das sich die Steuerzahler ihre Peiniger selbst finanzieren.

Re: Neustart

Dieser ominöse Verein ist eine Verbrechergewerkschaft und müsste daher umgehend verboten werden.

11 2

Re: Neustart

Wenns schief geht, werden dann die Verantwortlichen auch wirklich zur Verantwortung gezogen, oder bleibt wieder nur das Opfer auf der Strecke?

Fußfesseln gehören absolut nicht bewilligt!

Wenn man so beobachtet wie die Täter beschützt werden, würde ich, sollte ich Opfer werden, ein paar bezahlte Schläger beauftragen.

Ganz sicher würde ich nicht hochnotpeinliche Verhöre über mich ergehen lassen und schlußendlich feststellen, dass der Täter frei geht.

Antworten Antworten Gast: the raptor
02.11.2012 08:41
2 1

Bei einer QUANGO ...

..., einer Quasi-Nongouvernementalen Organisation, wird original niemand für Fehler zur Verantwortung gezogen. Dafür ist sie ja da und hat Aufgaben des Staates übertragen bekommen.

22 3

Kastration und Brandmarkung der Täter!

Für Mißbrauch von Kindern und Jugendlichen müßten meiner Meinung nach die härtesten Strafen verhängt werden, da die Mißbrauchsopfer für ihr ganzes Leben gekennzeichnet sind und darunter leiden.
Ich plädiere für eine sofortige Kastration (ohne Einwilligung der Täter) und für die Brandmarkung dieser Leute: ein deutliches Brandmal auf der Stirn, damit Mütter ihre Kinder sofort in Schutz bringen können, Jugendliche ausweichen können und die Menschen auf der Straße diesen (meist feigen) Verbrechern ins Gesicht spucken können. Damit würden sich diese Verbrechen rasch aufhören!

Antworten Gast: gast9999
01.11.2012 21:17
1 18

Re: Kastration und Brandmarkung der Täter!

ich werde da eine anzeige machen, wegen volksverhetzung und wegen antiftung zu einer straftat,

irgendwo hört sich der spas auch auf, habe das posting als pdf gespeichert

Antworten Antworten Gast: gartenzwerg
02.11.2012 09:51
5 1

Re: Re: Kastration und Brandmarkung der Täter!

Wann hört der Spaß bei Ihnen auf, wenn jemand von Ihrer Familie das Opfer wäre und der Täter maschierte fast frei und grinsend aus dem Gerichtssaal?

5 1

Re: Re: Kastration und Brandmarkung der Täter!

Interessanterweise getrauen Sie sich nicht, einen nick zu verwenden. Sie stehen also für Ihre Meinung nicht ein.
Speichern Sie nur ruhig, ich sehe in einer Forderung nach strengen Strafen eine Meinungsäußerung und keine Volksverhetzung.
Die wäre gegeben, wenn ABC2000 uns aufgefordert hätte, den Täter zu kastrieren.

Wer sind Sie? Selbst in einschlägiger Richtung tätig? Weil sie gar so viel Verständnis für die Schweine haben?

Antworten Antworten Antworten Gast: gast9999
02.11.2012 13:08
1 2

Re: Re: Re: Kastration und Brandmarkung der Täter!

wie heißt es so schön: "der Dieb schreit, haltet den Dieb"

ABC2000 steht ja nicht zu seiner Aussage, ich muss dazu hier nicht stehen

es gibt neue Gesetze, wenn man zu Gewalt in der Öffentlichkeit aufruft bzw dazu anstachelt

der Kasper, welcher im Krone-forum gemeint hat, dass man eine gewisse Gruppe von Menschen am nächsten Baum aufhängen soll, oder wollte er sie vergasen, wurde im übrigen rechtskräftig verurteilt, wie jener Gewaltbereite in Deutschland, welcher via facebook zum Lynchmord aufgerufen hat

Antworten Antworten Gast: schüsselfekter
02.11.2012 07:38
0 0

Re: Re: Kastration und Brandmarkung der Täter!

bist ja ein ganz ein schlauer

Antworten Antworten Gast: GrammtikIstKeineSünde
02.11.2012 02:29
8 1

Re: Re: Kastration und Brandmarkung der Täter!

Gedenken Sie, bei der einzubringenden Anzeige auch auf Rechtschreibfehler zurückzugreifen? Falls ja, kann ich Ihnen versichern, diese wird keinsten Falls Auswirkungen haben.

Schönen Tag.

PS. Ich selbst denke, dass eine Brandmarkung übertrieben wäre, allerdings könnte man über eine Kastration durchaus nachdenken.

Antworten Antworten Antworten Gast: gast9999
02.11.2012 13:09
1 2

Re: Re: Re: Kastration und Brandmarkung der Täter!

das hat der rechtsradikale und gewaltbereite mensch im krone-forum damals auch geglaubt

Haftstrafen sind von Vor-Vorgestern

Weg mit den Mauern - das erspart Geld. Menschen gehören nicht länger so wie Tiere eingesperrt. Menschen gehören in die Freiheit. Was die Bürgerin lange gefordert hat, wird nun endlich schrittweise von der Politik umgesetzt.

Aber noch liegt viel Arbeit vor uns. So ist Herr F. aus Amsetten noch immer von der Bürgerin fern gehalten. "Es ist nur eine Frage der Zeit, bis auch hier Gerechtigkeit durchgesetzt wurde", so die Ansage einer mutigen Mut-Bürgerin.

Expertinnen wissen: Es kommt so oder so, der Tag nach der Haftstrafe. Wenn man aber die Haft zwischen dem Urteil und der Freilassung weg lässt, so kann die Eingliederung in der Gesellschaft schneller vertieft werden. Wie sprechen hier also von einer Professionalisierung der Resozialisierung.

Entscheidend in der Justiz ist das Urteil, nicht aber die Konsequenz. Das ist der neue, moderne Weg.

Bisher war es für Vergewaltigte Frauen schwierig Kontakt zum Täter aufzunehmen, da dieser ja von hohen Mauern umgeben war. Da konnte sie nicht einfach so hereinspazieren, wenn sie das Gespräch suchte. Oftmals waren die Besuchszeiten auch nicht mit den Arbeitszeiten der Frauen kompatibel. Das wird nun vereinfacht. Einfach anrufen und einen Termen vereinbaren. So profitieren beide Seiten.

Aber auch die Gesellschaft profitiert, wenn Sextäter weiterhin Mitglieder der Gesellschaft bleibt. So lernen wir noch intensiver uns mit Problemen auseinanderzusetzen.