Ist Pograbschen sexuelle Belästigung?

20.11.2012 | 18:15 |  KÖKSAL BALTACI (Die Presse)

Ein Mann fasst einer Frau in Graz am hellichten Tag auf das Gesäß und wird angezeigt. Die Staatsanwaltschaft stellt das Verfahren ein. Begründung: Eine geschlechtliche Handlung habe nicht stattgefunden.

Drucken Versenden AAA
Schriftgröße
Kommentieren

Wien. Graz, 25. Oktober 2012. Die 43-jährige Eva Maria Hofstätter fährt am helllichten Tag mit dem Fahrrad durch die Innenstadt, als sie von dem 37-jährigen A. Y., der ebenfalls mit dem Fahrrad unterwegs ist, von hinten angefahren und zum Anhalten gezwungen wird. „Oh, Frau mit knackigem Hintern, darf ich mal anfassen?“, fragt der Afghane. „Sicher nicht“, entgegnet die Bankangestellte.

Er macht es trotzdem und fängt sich eine Ohrfeige ein. Der Mann flippt aus, schreit, bezeichnet die Grazerin als Schlampe. Er sei noch nie von einer Frau geschlagen worden. Auch Hofstätter ist außer sich, will einfach nur weiterfahren. Da holt der 37-Jährige aus, schlägt ihr mit der Faust ins Gesicht und flieht. Glücklicherweise trifft er nur den Helm, sie wird nicht verletzt.

Zahlreiche Passanten beobachten den Vorfall. Sie erstattet sofort Anzeige wegen sexueller Belästigung. Bald darauf kommt es zur Gegenüberstellung und Identifizierung des mutmaßlichen Täters.

 

Keine geschlechtliche Handlung

Einige Wochen später bekommt Hofstätter einen Brief von der Bezirksstaatsanwaltschaft, in dem steht, dass das Verfahren gegen A. Y. „mangels Vorliegens des objektiven Tatbestandes“ eingestellt wurde. Schließlich habe keine geschlechtliche Handlung stattgefunden. Konkret heißt es in dem Schreiben: „Eine geschlechtliche Handlung an einer Person nimmt vor, wer diese (sei es über der Kleidung) intensiv im Bereich des Geschlechtsorgans oder der (weiblichen) Brust (vom Opfer sinnfällig als Eingriff in die sexuelle Integrität empfunden und vom Ausprägungsstadium unabhängig) berührt oder wer sein Geschlechtsteil derart mit dem Körper des Opfers kontaktiert. Der immer wieder kolportierte seitliche Griff an die Gesäßbacke einer Person fällt jedenfalls nicht darunter.“

Hansjörg Bacher von der Staatsanwaltschaft Graz versucht zu erklären: „Der Hintern ist kein Geschlechtsorgan, daher liegt der Tatbestand der sexuellen Belästigung hier nicht vor.“ Das Fassen auf den Po sei allenfalls eine Anstandsverletzung, für die die Polizei als Verwaltungsstrafbehörde eine Strafe verhängen könne. Die Polizei wiederum weiß gar nichts von der Einstellung des Verfahrens. „Wir haben damals die Anzeige aufgenommen und an die Staatsanwaltschaft weitergeleitet. Wenn sie das Verfahren einstellt und uns nicht benachrichtigt, können wir nichts unternehmen“, sagt Herbert Mattersdorfer, Leiter des Strafamts. „Was wir brauchen, ist eine erneute Anzeige des Opfers, um Ermittlungen aufzunehmen. Wir werden Frau Hofstätter kontaktieren.“

Hofstätter versteht unterdessen die Welt nicht mehr. „Mein Körper gehört mir. Ich fühle mich sehr wohl sexuell belästigt“, macht sie ihrem Ärger Luft. Der Vorfall habe sie derart traumatisiert, dass sie sich seither in psychologischer Behandlung befinde. „Zudem ist dieser Mann kein unbeschriebenes Blatt. Die Polizei hat mir mitgeteilt, dass ich nicht die Einzige bin, die von ihm belästigt wurde.“

In der Tat liegt der Staatsanwaltschaft Graz eine weitere Anzeige vom November 2011 vor – ebenfalls wegen sexueller Belästigung. Damals warf ihm eine Frau vor, „obszöne Bewegungen“ gemacht und ihr „Ich will ficken, ich will ficken“ zugerufen zu haben. Auch dieses Verfahren wurde eingestellt, weil er keine geschlechtlichen Handlungen vorgenommen habe. „Zu hören, dass schon einmal ein Verfahren gegen A. Y. eingestellt wurde, macht mich fassungslos“, sagt Hofstätter. „Und dass ich jetzt erneut zur Polizei gehen muss, um Anzeige zu erstatten, wusste ich auch nicht.“ Aber sie werde diese Option in Erwägung ziehen. „Zudem habe ich vor, auch zivilrechtlich gegen den Mann vorzugehen“, kündigt sie an. „Schließlich war ich nach der Attacke vier Wochen im Krankenstand.“

Wie sachverhaltsbezogen Anschuldigungen dieser Art vor Gericht behandelt werden, erklärt Leo Levnaic-Iwanski, Richter am Oberlandesgericht Wien, anhand eines anderen Beispiels. Obwohl ein Mann einer Frau auf den nackten Po fasste, wurde er vom Obersten Gerichtshof vom Vorwurf der sexuellen Belästigung freigesprochen, weil ihm ein sexuelles Motiv nicht nachgewiesen werden konnte. Levnaic-Iwanski: „Auch wenn Grabschen in jeder Form natürlich abzulehnen ist, zieht nun einmal nicht jede Tat eine strafrechtliche Konsequenz nach sich.“

 

Frauenberger: „Grenzverletzung“

Eine eindeutige Meinung dazu hat hingegen Sandra Frauenberger (SPÖ), Wiener Stadträtin für Frauenfragen, die Übergriffe wie jenen in Graz als „Grenzverletzung“ bezeichnet. „Die weibliche Sphäre ist zu respektieren, Frauen sollten sich durch diese Entscheidung nicht entmutigen lassen, solche Belästigungen anzuzeigen.“

Frauenministerin Gabriele Heinisch-Hosek (SPÖ) fordert sogar eine gesetzliche Nachjustierung. „Einen ähnlichen Fall gab es schon vor einigen Jahren – auch damals habe ich die Justizministerin (Bandion-Ortner, Anm.) aufgefordert, gesetzlich nachzuschärfen“, sagt Heinisch-Hosek. „Es muss endlich Schluss sein mit der Verharmlosung. Sexuelle Belästigung ist Gewalt an Frauen. Es braucht eine klare Definition, wo sexuelle Belästigung beginnt.“

Auf einen Blick

Streitpunkt. Wenn ein Mann einer Frau gegen ihren Willen auf den Hintern fasst – ist das sexuelle Belästigung? Der Staatsanwaltschaft Graz zufolge nicht. Sie stellte nämlich das Verfahren gegen einen 37-jährigen Mann ein, der einer 43-jährigen Grazerin auf offener Straße auf den Hintern griff. Begründung: Der Tatbestand der sexuellen Belästigung liege nicht vor, da es zu keiner geschlechtlichen Handlung gekommen sei. Schließlich sei der Hintern kein Geschlechtsteil.

Trauma. Für Eva Maria Hofstätter, das Opfer des Übergriffs, ist diese Begründung eine Farce. Sie fühlt sich sehr wohl sexuell belästigt und gedemütigt. Da sie nach dem Vorfall vier Wochen im Krankenstand war und sich eine Traumatisierung diagnostizieren ließ, werde sie gegen den mutmaßlichen Täter, der schon einmal wegen desselben Delikts angezeigt wurde, auch zivilrechtlich vorgehen. Hofstätter befindet sich nach wie vor in psychologischer Behandlung.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 21.11.2012)

Testen Sie "Die Presse" 3 Wochen lang gratis: diepresse.com/testabo

Mehr aus dem Web

411 Kommentare
 
12 3 4 5 6 7 8 9

Interesse

Selten noch habe ich eine so große Zahl von Leserbriefen zu einem Artikel gesehen. Die Presse sollte das zum Anlaß nehmen und die Qualität ihrer Artikel auf
den IQ ihrer Leserschaft herabstufen.

Videoüberwachung wird ausgebaut ...

ausgebaut ... ausgebaut ... ausgebaut ...

Es würde mich...

wirklich interessieren welche andere Motivation der OGH jenem Mann der einer Frau auf ihren nackten Hintern griff abgekauft hat!?

Re: Es würde mich...

und überhaupt : so ganz undenkbar sind doch solche situationen auch wieder nicht, in denen der mann irrig annehmen kann , diese berührung sei sogar erwünscht --- dann berührt er zwar "vorsätzlich" , will aber nicht BELÄSTIGEN, worauf es aber (nach dem gesetz) auch ankommt (§ 218 abs 1 stgb)

Und was tut die Frau Junstizminister, wenn Frauen die Vergewaltigung vortäuschen?


Re: Und was tut die Frau Junstizminister, wenn Frauen die Vergewaltigung vortäuschen?

Ich bin etwas enttäuscht über den aktuellen Zwischenstand von 6 : 7 aber zuversichtlich, dass der Ausgleich noch fällt.
Sollteauch noch eine Antwort von den Minus-Klickern kommen, wäre ich natürlich ganz happy, vorrausgesetzt diese Frage eines Mannes erfüllt nicht den Tatbestand der Anstandsverletzung oder Gott steh uns bei der sexuellen Belästigung.

Re: Re: Und was tut die Frau Junstizminister, wenn Frauen die Vergewaltigung vortäuschen?

als prinzipieller nicht -strichler eine antwort, damit Sie ruhe geben :-)
die frau BMJ würde einen solchen (eigentlich gar nicht denkbaren ! ) fall zum anlass nehmen für eine gesetzesinitiative, wonach justizorgane ( besonders ) weiblichen vergewaltigungsopfern jedenfalls zu glauben haben-;)

Re: Re: Re: Und was tut die Frau Junstizminister, wenn Frauen die Vergewaltigung vortäuschen?

Bingo auf so einen Blödsinn habe ich gewartet. Bin nämlich selbst Opfer einer Vergewaltigungslüge geworden und bin sicher nicht der einzige. Aber: §1 Die Frau hat immer recht, falls nicht tritt §1 in Kraft.

Re: Re: Re: Und was tut die Frau Junstizminister, wenn Frauen die Vergewaltigung vortäuschen?

Bingo auf so einen Blödsinn habe ich gewartet. Bin nämlich selbst Opfer einer Vergewaltigungslüge geworden und bin sicher nicht der einzige. Aber: §1 Die Fraut hat immer recht, falls nicht tritt §1 in Kraft.

Re: Re: Re: Re: Und was tut die Frau Junstizminister, wenn Frauen die Vergewaltigung vortäuschen?

..im alten testament gab es eine "praktische" regel , wenn eine frau behauptet hat, sie sei vergewaltigt worden , aber niemand sie um hilfe rufen gehört hat : wenn der "tatort" in der stadt lag, war sie sofort als verleumderin zu steinigen (weil die nachbarn sie ja schreien hören hätten müssen ) ----anders im ländlichen bereich (wo ja die nachbarn ausser hörweite wohnten ) ......
heutzutage habens die richter etwas schwerer : kommt darauf an,was der "standard" meint :-)

Re: Re: Re: Re: Re: Und was tut die Frau Junstizminister, wenn Frauen die Vergewaltigung vortäuschen?

Es gibt Möglichkeiten es feststellen zu lassen bei einem Arzt. Das muss die Frau in jedem Fall tun und zumindest müßte es im Vortäuschungsfall Strafen was nämlich häufig auch nie der Fall ist.
Fazit: das alte Testament ist jedenfalls logischer.

6 Minus wegen einer Frage?

Gibt es eine Antwort auch?

Re: 6 Minus wegen einer Frage?

Ich kann Ihnen leider keine Antwort geben. - Ich weiß daß auch das passieren kann: Frau gibt Vergewaltigung nur vor. Aber das läßt sich doch herausfinden oder? Also ich für meinen Teil hoffe daß diese Frau überführt und bestraft wird und das Verleumdungsopfer vollkommen rehabilitiert wird. Denn ich als Frau sehe keinen Vorteil für mein Geschlecht wenn eine andere Frau sowas tut - v.a. weil sie dadurch tatsächlichen Vergewaltigungsopfern schadet. - Sie raubt dem Rechtssystem und damit den wirklichen Opfern Zeit und Ressourcen.

Re: Re: 6 Minus wegen einer Frage?

Ein rascher Arztbesuch oder eben rasch ins Krankenhaus, dann wird das relativ sicher festgestellt werden können. Das würde genügen, und MUSS eben von der Frau gemacht werden. Aber grundsätzlich wollte ich mit meinen Posts hier nur zeigen wie einseitig die ganze Sache heute behandelt wird. Es reicht nämlich schon, dass die Frau etwas sagt oder auf jemanden zeigt.

ist bei der verletzten frau auch ein kriseninterventionsteam

gekommen so wie zu der familie, wo der bub in der rolltreppe eingezwickt war oder war da wieder der bonus im spiel?

ein hoch auf unsere justiz

und den berühmten bonus für die berühmte religion.

ein türke zündet einen dom an, eine mill. euro schaden, bekommt ein halbes jahr bedingt.

ein afghane schlägt mit der faust eine frau und bekommt was? nichts.

hätte ein österreicher eine moschee angezündet, bekäme er vermutlich lebenslänglich.

Kernfrage

Es geht um das Vornehmen geschlechtlicher Handlungen an einer Person. Was sind geschlechtliche Handlungen, die man AN einer Person vornimmt? Also Handlungen mit und/oder an einem Geschlechtsteil. Wenn der Po keiner ist, dann ist die Entscheidung korrekt, zumindest juristisch. Klar, dass das die relativ un- und halbgebildete Mehrheit nicht versteht. Im vorwiegenden Fall kein Problem, der Täter hat sich auch sonst eine Menge zuschulden kommen lassen und wird sein Fett abbekommen.

"Belästigung" ist immer kritisch, weil man zwischen Verhaltensweisen, die nur sozial unerwünscht sind, und solchen, die auch juristisch strafbar sind, unterscheiden muss.

Mich ärgert zB ein Nichtgrüßen = Zeichen bewusster Respektlosigkeit und Missachtung mehr als ein Griff auf den Po, der das auch ist, aber mich immerhin als erotisch interessant ehrt. Trotzdem gibt es keine gesetzliche Sanktion gegen Nichtgrüßen und obwohl ich mir vielleicht eine wünschte, ist es gut, dass es keine gibt. Außer in Diktaturen wenn man da den Gestapomann nicht grüßt ist es ein Problem.

Ich nehme lieber den einen oder anderen Widerling in Kauf, der ein nur sozial unverträgliches, aber nicht strafbares Fehlverhalten setzt, als dass jede Handlung und Reaktion im gesellschaftlichen Umgang bis ins letzte Detail geregelt wird. Denn so weiß ich wenigstens wie ich bei jemanden dran bin.
"The question of choice", my friends.

So, jetzt schickt mir brav eure Minusstricherl für die vermeintliche "Verteidigung eines Grapschers".

Re: Kernfrage

Wenn es ok für Sie ist, hin und wieder begrapscht zu werdern, ist das ja vollkommen ok. Aber für manche Frauen ist das halt nicht ok. Ich für meinen Teil werde lieber ignoriert als begrapscht - wenn ich schon vor diese Wahl gestellt werde. Eine freundliche Begrüßung, ein Lächeln, ein Händeschütteln sind natürlich optimal :-)

Re: Kernfrage

na ja :
wenn Sie sich durch den "griff eines fremdem auf ihren po als erotisch interessant geehrt" fühlen würden , wird mir die diskussion doch etwas zu akademisch ! - ich würde mich nämlich schlicht und ergreifend bloß BELÄSTIGT fühlen ! -- aber wahrscheinlich bin ich pervers ............

Re: Re: Kernfrage

No, dann lassen Sie sich zum Zeichen eines Grußes an den Po greifen ...

Egal ob Po oder sonstwo, ich bin jegen jeden ungewünschten Körperkontakt, keiner soll irgendwo zugreifen dürfen.

Wieweit man derlei als Belästigung abtut ... einem Hund, der einem ans Bein pinkelt, gibt man allenfalls einen Tritt, ohne ihm böse zu sein ... denn er kann es nicht anders. Vergleichbar könnte man auf einen Pogreifer reagieren.

Re: Re: Re: Kernfrage

Genau darum geht es. Die feine Balance zu finden und wenn dich was stört, selbst dagegen aufzutreten. Und nicht jeden Schas an Politik und Justiz delegieren. Selber denken hilft!

Der Hintern ist kein Geschlechtsteil

Heißt im Klartext:

Afghanen, greift den Ungläubigen Tussis auf den Po, den der ist kein Geschlechtsteil!

Diese Menschen mit ihrer vielfältigen Kultur, ihrer Herzlichkeit und ihrer Lebensfreude sind eine Bereicherung für uns alle.

Die Lebensgeschichte dieses übermütigen afghanischen Moslems ist sicher eine einzige Erfolgsstory.

Der Hintern ist kein Geschlechtsteil

Man merkt, der Staatsanwalt ist ein reiner Hetero und hat noch nie in seinem Leben eine Frau in den A..... gef......!
Was für ein armer Hosensch......?

Entschuldigung, für die Ausdrucksweise, doch, bitte, wie soll man es sonst den Tatsachen entsprechend erklären? Also für mich ist der Hintern meiner Frau sehr wohl ein (sogar extrem geiles) Geschlechtsteil.
Wäre der Grazer Staatsanwalt ein Homo oder meinetwegen auch nur ein Bi, dann hätte er mit Sicherheit anders entschieden!

Je perverser, desto mehr Geschlechtsteile

Ist das tatsächlich Ihre Ansicht? Das wäre lächerlich.

Ansonsten hätte ja jeder von Zunge bis Zehe nur noch Geschlechtsteile und würde ständig geschlechtliche Handlungen vornehmen.

@Redaktion: Ihr seit relativ empfindlich was Sarkasmus, stimmt’s? ;)

Re: Der Hintern ist kein Geschlechtsteil

.....und wie hätte "mit sicherheit" eine staatsanwÄLTIN entschieden ?...;-)

 
12 3 4 5 6 7 8 9

Wetter

  • Aktuelle Werte von
    12:00
    Wien
    17°
    Steiermark
    25°
    Oberösterreich
    25°
    Tirol
    19°
    Salzburg
    14°
    Burgenland
    17°
    Kärnten
    25°
    Vorarlberg
    25°
    Niederösterreich
    19°

Jetzt Panorama-Newsletter abonnieren

Der tägliche Überblick mit den wichtigsten Meldungen zu den Themen Chronik, Wien und Umwelt. Kostenlos.

Newsletter bestellen

Code schwer lesbar? » Neu laden

AnmeldenAnmelden