Verkehr - richtig, nicht verkehrt

23.11.2012 | 18:48 |  MARTIN STUHLPFARRER (Die Presse)

Stau auf Straßen, überfüllte U-Bahn-Waggons, täglich hunderttausende Pendler, Parkplatznot. Wie die Lösung des Wiener Verkehrsproblem aussehen könnte.

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Wien. Mehr als 420.000 Fahrzeuge, großteils von Pendlern, überqueren jeden Werktag die Stadtgrenze Wiens. Allein diese Zahl zeigt eindrucksvoll: Die Stadt hat ein Problem. Dabei geht es nicht nur um den täglich Stau auf den Hauptverkehrsrouten. Die Autos müssen auch parken. Gleichzeitig sorgt der Trend zum Fahrrad für Konflikte. Und öffentliche Verkehrsmittel sind oft überlastet – oder fehlen.

• Das Problem mit dem Stau.
Eine Erhebung zeigt: Der größte Verkehrsfluss in die Stadt erfolgt vom Süden aus Richtung Mödling – obwohl dort die öffentlichen Verkehrsmittel (Südbahn) gut ausgebaut sind. Ähnliches gilt für die Strecke nach St. Pölten. Dennoch sind zentrale innerstädtische Verbindungen wie die Südosttangente völlig überlastet. Die Lösung kann nur darin bestehen, Autofahrer auf Strecken mit gut ausgebautem öffentlichen Verkehr zum Umstieg zu motivieren. Hier ist die ÖBB gefordert. Beispielsweise mit dem verstärkten Einsatz von Doppelstockwaggons gegen überfüllte Pendlerzüge, die viele abschrecken. Dazu braucht es auch bessere S-Bahn-Verbindungen mit dem Umland, samt kürzeren Intervallen. Eine weitere Möglichkeit: die Fahrt nach Wien mit dem Auto unattraktiver zu machen – wie es mit der Ausweitung des Parkpickerls praktiziert wird. Die Voraussetzung dafür wäre aber der Bau von Park-and-Ride-Anlagen in Niederösterreich, um Pendlerströme rechtzeitig abzufangen. Wobei auch Park-and-Ride-Anlagen in Wien an Verkehrsknotenpunkten ausgebaut werden müssen. Hier haben Wien und Niederösterreich jahrelang geschlafen, was sich nun mit der Ausweitung des Parkpickerls rächt. Womit wir beim Thema „Parken“ sind.

Parken in Wien. Um Pendler abzuschrecken und Verkehr innerhalb der Stadt zu reduzieren, setzt Wien auf die Ausweitung gebührenpflichtiger Kurzparkzonen. Grundsätzlich ein gangbarer Weg, wenn auch die Umsetzung dilettantisch war. Denn es gibt tatsächlich kaum Menschen, die trotz gut ausgebauter Infrastruktur der Wiener Linien gleichsam gezwungen sind, innerhalb Wiens mit dem Auto zu fahren. Diese Aussage gilt aber nur innerhalb des Gürtels. Gerade in den Flächenbezirken, besonders in den bevölkerungsreichen Stadtteilen jenseits der Donau (Floridsdorf, Donaustadt) fehlen oft Verbindungen oder sind die Linienintervalle unzumutbar.

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Insgesamt hat die Parkraumbewirtschaftung in der heutigen Form Schwächen und muss reformiert werden. Es gibt in Wien einen Wildwuchs an unterschiedlichen zeitlichen Regelungen – kaum jemand hat mehr den Überblick. Dazu kommt der von der Politik (auf Landes- und Bezirksebene) offensichtlich völlig unterschätzte Verdrängungseffekt an den Randzonen. Wenn die Stadt schon auf das Pickerl setzt, müssten Zonen so weit ausgeweitet werden, bis Verdrängungseffekte beherrschbar oder vernachlässigbar sind. Im Gegenzug könnte der Preis für das Parkpickerl reduziert werden.

• Ausbau/Reform der U-Bahn. In Spitzenzeiten sind U-Bahnen massiv überfüllt – womit das Auto attraktiver wird. Entlastung würden kürzere Intervalle und der Bau der U5 bringen, die andere U-Bahn-Linien entlastet. Gleichzeitig müsste die U-Bahn weiter verlängert werden, um Pendlern ein attraktives Angebot zum Umsteigen zu machen. Beispielsweise die U4-Verlängerung nach Auhof oder die U6-Verlängerung nach Norden.

•Autofahrer gegen Radfahrer. Ein brennendes Verkehrsthema ist auch der Konflikt zwischen Radfahrern und Autofahrern. Lösung: Es müssten ausreichend Radwege gebaut werden, um Entflechtung zu erreichen. Derzeit enden manche Radwege im Nichts, weshalb viele Radfahrer (verbotenerweise) auf den Gehsteig ausweichen. Radfahrer können die Verkehrssituation entlasten. Als Musterbeispiel gilt Amsterdam.

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("Die Presse", Print-Ausgabe, 24.11.2012)

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  • Amsterdam: Die Schatten in dem Fahrradparadies

    Amsterdam / Bild:  c AP PETER DEJONG Unfallzahl und Aggression im Verkehr steigen. Die Politik will gegensteuern – mit noch mehr Radwegen. Denn man rechnet damit, dass das Radleraufkommen in Amsterdam weiter steigen wird.

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136 Kommentare
 
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das Problem ist

das schon jahrelang zugeschaut wird, und an den Öffis nichts verbessert - die Pendler aus allen Richtungen werden ja nicht erst seit gestern ständig mehr. Das wenige auf die Öffis umsteigen liegt an meherern Faktoren - wie schon hier mehrfach erwähnt dauert es mit den Öffis oft länger bzw. ist die Taktung viel zu gering. Aber nein - daran wird nicht zuerst gearbeitet - zuerst wird mal nur das Autofahren extrem teurer - aber das Alternativangebot nicht besser.
Traurig - da wäre mehr möglich.

Re: das Problem ist

..Wien baut keine U-Bahn nach NÖ, weil dadurch Kaufkraft abwandert. NÖ baut keine leistungsfähigen Öffis nach Wien, weil kein direktes Interesse daran besteht.
Ergo--> Spritzer Michl und Glatzen Bongo in ein Kammerl sperren und erst wieder rauslassen, wenn Sie ein wirklich leistungsfähiges Konzept für den öffentlichen Verkahr entwickelt UND umgesetzt haben!

Konzeptlos

So erweist sich die Parkpickerlausweitung nur als neues Beispiel für den Regierungsstil von Rot-Grün: Operative Hektik ersetzt geistige Windstille. Ohne auf die Folgen zu achten, ohne den MENSCHEN Gutes zu tun, wird aus ideologischen Gründen rücksichtslos durchgesetzt, was uns Steuerzahler Milliarden kostet und keinerlei Nutzen für uns hat.
Da gab es einmal einen Mann mit Schnauzbart und von Charly Chaplin karikierter Stimme, der hat das auch so gemacht – mit bekanntem Ergebnis. Von "Anfängen", die wir wehren sollten, sind wir mittlerweile schon weit entfernt!

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fehlendes Angebot des ÖV

In Wien ist der öffentliche Verkehr leider nur dort gut, wo es sich um Hautverkehrsachsen handelt. Muss man ein Ziel abseits von U-Bahn oder S-Bahn erreichen - zum Beispiel am Stadtrand - dann schaut es nicht mehr gut aus (besonders wenn man vom Umland kommt).
Ein Beispiel: Ich wohne in Mödling und arbeite in Wien Inzersdorf-Industriegebiet. Mit dem Auto brauche ich 15 Minuten pro Fahrtstrecke, mit dem Fahrrad bin ich in 35 Minuten im Büro und öffentlich dauert es mindestens 1h.
Bei diesem Verhältnis sinkt die Bereitschaft öffentlich zu fahren gegen null!
Das Problem gründet auf der Tatsache, dass es in Wien fast keine atraktive Querverbindungen gibt. Fast alle Verbindungen sind auf das Zentrum ausgerichtet. Und am Stadtrand fahren die Busse meanderförmig durch die Wohngebiete und spulen somit zwar Kilometer ab, benötigen aber für die gesamte Verbindung recht lange.

Es wird Zeit, dass endlich dem Bürgerwillen entsprochen wird, auch wenn die Pannenhelfer dagegen sind!

Volksbefragung 16. bis 18. März 1980
„Sind Sie für wirksame Maßnahmen, um den öffentlichen Verkehr in Wien zu beschleunigen, wie zum Beispiel durch Schaffung eigener Gleiskörper für die Straßenbahn im Straßenbereich, Abgrenzung von Straßenbahngleisen im Straßenbereich mit Schwellen und ähnlichen; Vorrang für die Straßenbahn bei Verkehrsregelungen und Ampelanlagen?“
JA: 255.828 (77,5 %)

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einfach zu viele

Es gibt genau eine Ursache für die Misere (Stau, Verkehrschaos, Mietenwucher) - es ist die starke Bevölkerungszunahme! Diese brachte auch schon mal vor exakt 100 Jahren Chaos, Armut und Weltkrieg! Eine Bevölkerungszahl von maximal 7 Mio muss das Ziel Österreichs sein! In Wien ist Platz für etwa 1,5 Mio - mehr geht einfach nicht!

Ich glaube man sollte lieber einen Mindest-IQ für..

Leserbriefschreiber einführen. Sie können gerne mit guten Beispiel vorran gehen und auswandern, damit Österreich näher an 7 Mio kommt. Hoffentlich bricht dann kein Weltkrieg aus, weil es dann wo anders einen Einwohner mehr gibt.

Ähhh...

Der 1. WK hatte seine Ursache in Wiener "Überbevölkerung"?

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mich würde interessieren...

... wie oft die meisten der hier Postenden in anderen europäischen Großstädten unterwegs sind. Dann würde nämlich auffallen, daß das Wiener Verkehrsproblem etwa verglichen mit München einfach nicht in diesem politisch aufgeblasenen Ausmaß existiert. Was nicht heißen soll, daß keine Weichenstellungen angefacht werden sollen. Nur - in einer älter werdenden Gesellschaft, die dann lange arbeiten soll, ist das Fahrrad keine wirkliche Lösung. Neue Konzepte - Golf Carts nach CityBike Modell etwa - Infrastruktur auch für Zweiräder (m.E. bis 250ccm) - Car Sharing mit Fahrzeugen, mit denen auch etwas mehr als 2 Einkaufstüten transportiert werden können - solche Vorschläge oder Diskussionsbeiträge vermisse ich in der politischen künstlichen Aufgeregtheit um das in dieser publizierten Form nicht existierende Wiener "Verkehrsproblem"....

Re: mich würde interessieren...

Ich sehe keinen Grund, warum man mit 55+ in der Stadt *nicht* mit einem Fahrrad fahren kann. Wenn die körperliche Leistungsfähigkeit nachlässt, ist ein Pedelec eine gute Wahl. Der Ressourcen- und Platzbedarf eines Pedelecs ist ein Witz gegenüber dem eines Autos (1-2 kWh versus 70 kWh (entspr. 7 Liter Benzin) auf 100 km).

Wiens....

Verkehrsproblem kann man so definieren : Wenig Raum , zu Viele Menschen. Mit den Öffis zu fahren ist wegen der extremen Menge an Leuten manchem eine einzige Qual und dann werden wir auch noch mit schlecht integrierten Ausländern zugestopft und mit Parkpickerl Wahnsinn produziert. Ich sag da mal nur : Die Regierung ist Schuld.

"...und dann werden wir auch noch mit schlecht integrierten Ausländern zugestopft..."

Ist mir noch nicht passiert.

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S-Bahn-Ausbau: von der Politik unerwünscht!

Der viergleisige Ausbau der Südbahn bis Mödling, der für dichtere S-Bahn-Intervalle ganz dringend notwendig wäre, wurde vom Verkehsministerium wegen Sparmaßnahmen auf das Jahr 2020 verschoben.

wie unten schon erwähnt:

die mobilität ist schuld. bitte alle zuhause bleiben und warten was euch die stadtregierung gebietet zu tun- und wo.
die partei kann viel besser für euch entscheiden als ihr es selbst ja könntet!
es lebe die fremdbestimmung, es lebe rot/grün.

weil das komplette konzept der sozen und grünen zum schmeissen ist

wie komm ich vom hauptbahnhof zur ubahen? ist das immer noch mit dieser seilbahn geplant?

warum wird auf jeden angsoffenen der in der ubahn 100 jahre zum zusteigen braucht rücksicht genommen? wie in frankreich: warntun und die tür knallt zu, nicht irgendwelche mehrminütigen warn-prozeduren dass sich jetzt überraschend die türen schließen.

aufhören in den bezirken je nach bewohner"klasse" einbahnen zu verlegen. hier im 16. hat eine gruppe mobil gemacht, eine gasse "umgedreht" ergebniss: die verbleibenden 3 nord-süd verbindungen platzen aus allen nähten (und die anwohner dort haben den zusätzlichen lärm zu schlucken)

ottakringerstraße neu: da ist eine bimstation, wo der gehtsteig zum barrierefreien einsteigen vorgezogen ist, die autos müssen hinter der bim warten. aber, jetzt kommts, der Radweg get AUF DIESEN GEHSTEIG hinauf, und damit DIREKT an der straßenbahn vorbei, linke hand ausstrecken und man kann in die bim hineingreifen. Wie soll sowas reibungslos funktionieren?

die ganzen parkzonen dirket am gürtel, alle 200m blockiert ein kebaplieferant oder puffbetreiber die komplette rechte fahrspur. auf DER hauptverbindung der stadt braucht NIEMALS einer parken. zu keiner tages/nachts/lieferzeit.

bei neubauten statt parkplatz sonnenkollektoren pflicht...

in einer tour SCHNAPS IDEEN

Re: weil das komplette konzept der sozen und grünen zum schmeissen ist

Und wie sieht ihr Konzept aus?

das problem sind die vielen KFZ in wien.

da muss die stadtregierung noch ein bissl was verbieten und gebührenpflichtiger machen.

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Re: das problem sind die vielen KFZ in wien.

kommt schon: jetzt ist zu zahlen
a - Auto fährt
b- - Auto parkt
c - Zahlung für : KEIN Auto haben.

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Re: das problem sind die vielen KFZ in wien.

kommt schon: jetzt ist zu zahlen
a - Auto fährt
b- - Auto parkt
c - Zahlung für : KEIN Auto haben.

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Da gibt es ein Verkehrsproblem in Wien und ...

1. politisch wird (in Vorwahlzeiten) daran gedacht, das Pendlerpauschale zu erhöhen. Pendlerpauschale erhält man vorwiegend, wenn man von einem Bundesland in ein anderes arbeiten fährt. Wenn also eine Wienerin innerhalb Wiens zwischen dem der Nordrandsiedlung und dem 23. Bezirk unterwegs ist, bekommt sie KEINE Pendlerpauschale, wenn sie von Gerasdorf-Oberlisse in den 23. Bezirk fährt schon.
2. Es ist nicht wichtig, den Autoverkehr (speziell PKW-Verkehr) in Wien so TEUER wie möglich zu machen sondern so UNMÖGLICH wie möglich. Wenn etwas teuer ist gibt es immer noch genug Personen, die es sich trotzdem leisten können. Und die fahren dann erst recht so viel sie wollen. Die ärmeren Schichten der Bevölkerung kann dies nicht. Also: ruhig Kurparkzonen - aber warum müssen die unbedingt etwas kosten? Dafür die Strafen für das Überschreiten der Kurzparkregelungen erheblich erhöhen.
3. Radfahren: Zum Radfahren sind in Wien nicht alle Stadtteile gleich geeignet. Und es ist nicht sinnvoll unbedingt so viele Radfahrwege wie möglich zu bauen sondern die radfahrende
Bevölkerung sinnvoll und unter Rücksichtnahme auf Autofahrer UND Fußgänger so auszubauen, dass ein MITEINANDER und nicht ein GEGENEINANDER möglich ist.
4. Zum Teil ist der Ausbau der U-Bahnen in Gegenden, welche noch nicht so gut erschlossen sind, durchaus sinnvoll. Denn wenn die Menschen sehen - ah, da gibt es eine gute öffentliche Verbindung in die Stadt - dann ziehen sie dort auch lieber hin!

Re: Da gibt es ein Verkehrsproblem in Wien und ...

autobeihilfe gibts'ab 2km-wenn sie genug verdienen und ein(dienst-)auto haben.
Eine umverteilung von roten mindestrentnerinnen+grüninnen studentinnen zu schw.bonzen...

Das Rote Wien braucht die Pendler aus dem tiefschwarzen NÖ nicht!

Wien hat genug Zuwanderung.

LH Pöll soll sich ein Beispiel an Häupl nehmen und in NÖ auch Arbeitsplätze schaffen. Mit Bauerförderung alleine werden die NÖ keine Zukunft haben.


Re: Das Rote Wien braucht die Pendler aus dem tiefschwarzen NÖ nicht!

Und was soll mit 10tausenden Wiener, die im Umland arbeiten und jeden Tag nach NÖ pendeln... alle kündigen und vom AMS bezahlen lassen, wie bereits die meisten grünfundis?

Re: Das Rote Wien braucht die Pendler aus dem tiefschwarzen NÖ nicht!

ja das stimmt das Wien genug Zuwanderer hat. leider sprechen die alle kein deutsch.

bald wird man in Wien sowieso kein deutsch mehr sprechen.


Wirklich wichtig ist gar nicht der Stau, sondern dass die Betriebe die Arbeitskräfte bekommen, die sie brauchen!

Pendler von Wien fernzuhalten, ist völlig falsch. Wenn die Betriebe nur mehr im beschränkten Umkreis Arbeitskräfte anwerben können, werden sie von Wien abwandern müssen. Dann pendeln zwar nicht mehr die Niederösterreicher nach Wien, aber die Wiener nach Niederösterreich!

Der Umstieg auf öffentliche Verkehrsmittel braucht aber mehr Wegzeit, wenn es nicht so wäre, würden die Pendler nicht mit dem Auto fahren, denn nichts ist wichtiger als die Freizeit, die durch längere Fahrzeit nicht zu stark beschnitten werden darf. Viel mehr als eine Stunde Fahrzeit fürs Pendeln nehmen deshalb nur mehr wenige Menschen in Kauf. Der Zwang, auf Öffis umzusteigen, beschränkt daher das Arbeitskräfteangebot für Betriebe und wird viele zum Abwandern zwingen.
Dass die neue Parkraumbewirtschaftung in dieser Richtung wirkt, hat die Wiener Wirtschaftskammerpräsidentin bereits festgestellt.

Alles, was das Pendeln nach Wien erschwert, ist daher für die österreichische Volkswirtschaft schädlich, weil Wiener hier weniger Arbeit finden und Niederösterreicher sich auch mit weniger gut bezahlten, aber erreichbaren Arbeitsplätze abfinden müssen!

Re: Wirklich wichtig ist gar nicht der Stau, sondern dass die Betriebe die Arbeitskräfte bekommen, die sie brauchen!

Hm, die Logik verstehe ich nicht ganz. In Wien leben doch viel mehr Menschen, als am Land. Wieso sollten die Betriebe aufs Land ziehen, wenn die Auswahl geringer ist? Als Wiener suche ich mir doch einen Job hier in Wien, wo ich im Allgemeinen hervorragend ausgebaute öffentliche Verkehrsmittel habe, anstatt irgendwohin in die Pampa zu fahren. Ich lebe hier in Wien, *weil* ich kein Auto brauche und werde mir sicher keines anschaffen, weil mein Arbeitgeber meint, er müsse nun aufs Land ziehen.

 
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