OÖ: Auf Hasen gezielt, den Jagdkollegen getroffen

30.11.2012 | 14:22 |   (DiePresse.com)

Unfall bei der Treibjagd in St. Florian: Der 68-jährige Angechossene musste ins Spital gebracht werden. Zuletzt gab es mehrere Vorfälle bei Jagden.

Drucken Versenden
 
AAA
Schriftgröße
Kommentieren

Ein 46-jähriger Jäger hat in St. Florian bei Linz auf einen Hasen gezielt und stattdessen einen 68-jährigen Weidmann getroffen. Der Pensionist wurde verletzt und musste ins Spital eingeliefert werden. Die Polizei-Pressestelle bestätigte am Freitag einen Bericht des ORF Oberösterreich über den Vorfall, der sich bereits am Samstagvormittag bei einer Treibjagd abgespielt hatte.

Erst vor zwei Wochen war bei einer Wildschweinjagd im Bezirk Rohrbach statt der beabsichtigten Jagdbeute ein Fohlen erwischt worden. Das Tier, das einen Wert von 14.500 Euro hatte, musste eingeschläfert werden. Am 10. November war bei einer Treibjagd in Helpfau-Uttendorf (Bezirk Braunau) ein Spaziergänger von einigen Schrotkugeln getroffen und leicht verletzt worden.

(APA)

 
Testen Sie "Die Presse" 3 Wochen lang gratis: diepresse.com/testabo
9 Kommentare
Emil Huber
02.12.2012 15:01
0

Wenn immer öfters Jäger die Sicherheit bei Treibjagden nicht einhalten können,

soll ihnen die BH Ansitzjagden bei Tageslicht vorschreiben. Die Treffsicherheit ist höher und die Menschengefährdung viel geringen.

So wie bei Autofahrern gehört eine Alkokontrollen eingeführt.

Antworten Peter123
30.06.2013 19:04
0

Re: Wenn immer öfters Jäger die Sicherheit bei Treibjagden nicht einhalten können,

Alkoholkontrollen einzuführen wäre ein muß - doch wie kontrollieren???

Jede Jagd müssten dann bei der Behörde gemeldet werden, sodaß diese dann auch amtliche Kontrollen durchführen kann. Und wie das in der Praxis funktionieren sollte ist auch fraglich - wird dann ein Beamter der ja auch keinesfalls überbesetzten Polizei stundenlang auf den Berg, auf dem die Jagd stattfindet hinaufwandern und hinter einem Latschenbusch oder Erlengestrüpp mit dem Alkomaten auf herumlaufende Jäger warten? Natürlich muß der Polizei für solche spezielle Aufgaben auch spezielle teils alpine Ausrüstung zur Verfügung gestellt werden, von Erschwerniszulagen etc. für schweißtreibende, verdeckte Ermittlung in Österreichs Bergwelt gar zu schweigen.

Oder wird die Polizei um diese alpinen Einsätze etwas erträglich zu machen bei der illustren Jagdgesellschaft zuerst darum bitten, zum besagten Zeitpunkt der Jagd doch bitte einen Schlüssel für die Forststrassen zu überlassen, und damit der Jagdgesellschaft im Voraus kundtun: Achtung, heute Alkoholkontrolle!
Wäre dann wohl sinnlos...!

Der Alkoholkonsum auf Treibjagden - offiziell zwar dementiert - ist das zentrale Problem bei den meisten Jagdunfällen.

PENITENTIAM AGITE
01.12.2012 10:05
0

DA REDEN JETZT NATÜRLICH WIEDER DIE ABSOLUTEN SPEZIALISTEN!

Dabei würde derdurchschnittliche Presse-Poster nichtmal die Jagdkarte schaffen und schon gar nicht die Jagdprüfung.
Schaffen es ja schon die meisten nicht einmal einen ordentlichen nickname einzutipseln!

marduk
30.11.2012 18:28
1

angechossen

Vib Zeit zu Zeit frage ich mich, ob man euch nicht ins Hirn gechissen hat...

sky-fan
30.11.2012 17:54
5

jäger

null mitleid.

halvarvonflake
30.11.2012 17:40
6

aus sicht des hasen

besser als umgekehrt;-)

ballerina
30.11.2012 17:13
4

Treffen...

Treffen sich zwei Jäger.

Bluesman
30.11.2012 16:51
6

sind die dauernd besoffen oder so deppert?

wird zeit, dass die politik reagiert, bevor es zivile opfer gibt.
die jäger untereinander tun mir nicht leid.

Pfefferstreuer
30.11.2012 15:30
4

Wenn die sich auch ...

... so verdammt ähnlich sehen!

Wetter

  • Aktuelle Werte von
    01:00
    Wien
    Steiermark
    Oberösterreich
    Tirol
    Salzburg
    Burgenland
    Kärnten
    Vorarlberg
    Niederösterreich

Jetzt Panorama-Newsletter abonnieren

Der tägliche Überblick mit den wichtigsten Meldungen zu den Themen Chronik, Wien und Umwelt. Kostenlos.

Newsletter bestellen

Code schwer lesbar? » Neu laden

AnmeldenAnmelden