Asyl: Kirche startet "Runden Tisch"

21.12.2012 | 14:57 |   (DiePresse.com)

Innenministerium, Kirche und NGO-Vertreter suchen Lösungen für jene Asylwerber, die die vergangenen Nächte in der Votivkirche verbracht haben

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Vertreter von Kirche und Caritas drängen auf eine rasche Lösung in der Causa der von Asylwerbern genützten Wiener Votivkirche. Den vom Wiener Caritasdirekttor Michael Landau geforderten Runden Tisch zur Lösung struktureller Probleme im Asylbereich (DiePresse.com berichtete) solle schon Freitagnachmittag starten.

In Vertretung von Kardinal Christoph Schönborn hat der Bischofsvikar für Wien-Stadt, Dariusz Schutzky, u.a. Innenministerin Johanna Mikl-Leitner (ÖVP) und Staatssekretär Josef Ostermayer (SPÖ) sowie drei Flüchtlinge eingeladen. Mikl-Leiter und Ostermayer nehmen nicht persönlich teil. Beide planten jedoch, Vertreter zu schicken.

Teilnehmen sollen jedenfalls der Wiener Caritasdirektor Michael Landau, Diakonie-Direktor Michael Chalupka, Christoph Pinter vom UNHCR-Büro Österreich und Heinz Patzelt von Amnesty International Österreich. Sie waren für 14 Uhr in den Club Stephansplatz 4 eingeladen, das Gespräch sollte rund eine Stunde dauern. Danach war eine Presseinformation geplant.

Die Hilfsorganisation SOS Mitmensch begrüßte unterdessen die Bereitschaft des Innenministeriums an der Teilnahme an einem "Runden Tisch". Gleichzeitig forderte Sprecher Alexander Pollak eine "politische Beteiligung" daran, "die über das Innenministerium hinausgeht".

Caritas-Sprecher Schwertner äußerte in diesem Sinn auch die "Bitte, dass niemand - egal ob linke oder rechte Extremisten - das Flüchtlingsthema für politische Zwecke instrumentalisiert". Denn in der Votivkirche bzw. im Park davor gebe es neben den "verzweifelten Asylwerbern" und "Unterstützern, denen die Hilfe ein Herzensanliegen ist, leider auch Aktivisten" - auch aus Deutschland -, die genau dies täten. In der Votivkirche - wo es "bitterkalt" sei - halten sich laut Schwertner derzeit rund 20 bis 25 Flüchtlinge auf. Auch diese Nacht werde wieder ein Caritas-Mitarbeiter bei ihnen bleiben und es werde wieder warmer Tee ausgeschenkt.

 

(APA)

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120 Kommentare
 
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Lieber Herr/Frau Ilka

""Sie sehen sich als Vorkämpfer des Guten, kassieren die Privilegien der Bösen als bestens abgesicherte Menschen und fordern ein "Bleiberecht für alle"."
Man muss also arm sein um sich für Flüchtlinge einzusetzen?
"Sie gaukeln Menschen vor, dass Wohlstand ohne Anstrengung möglich ist"
Wer macht das? Ist ein Mindesteinkommen Wohlstand?
"dass Armut eine exklusive Folge ökonomischer Ungerechtigkeiten ist."
Die meisten sind also selbst verschuldet arm? Und was macht das für einen Unterschied nochmal?
Die Ansichten die hier vertreten werden lassen sich nie und nimmer als die "eigentlich sozialere Variante" verkaufen, wie es der Rest des Posts versucht.
Das Problem Asyl existiert, wird aber maßlos übertrieben. Das Ganze ist eine "Sündenbockdiskussion", nichts weiter. Sie müssen keine Angst vor fremden Mesnchen haben...

Ich denke, würden sich 20 Obdachlose die bei uns auf der Straße schlafen in einer Kirche einquartieren wäre schnell die Polzei da!

Niemals würde sie ein Bischofsvicar besuchen,
niemals würde ein Pfarrer dafür "Verständnis zeigen".
Weder Caritas noch "Gutmenschen" würden sie besuchen,
in den Medien würde keine positive Zeile zu lesen sein....


das gesamte asylwesen,

inkl. asylmissbrauch kostet peanuts im vergleich zu dem, was täglich von den damen und herrn am anderen ende der gesellschaft gestohlen wird. wut auf so manche bestehende verhältnisse ist berechtigt. aber wenn hier schon von anstand die rede war: wie anständig ist es, auf die schwächsten zu treten? wenn schon dann bitte immer nach oben

Re: das gesamte asylwesen,

Sie posten, ohne kapiert zu haben, was vor sich geht.
Lesen Sie Zeitungen, diskutieren Sie mit den Menschen auf de Strasse.
Oder sind Sie noch im Pflichtschulalter?

"Die Asylindustrie der Unverantwortlichkeit"

"Sie sehen sich als Vorkämpfer des Guten, kassieren die Privilegien der Bösen als bestens abgesicherte Menschen und fordern ein "Bleiberecht für alle". Sie gaukeln Menschen vor, dass Wohlstand ohne Anstrengung möglich ist und dass Armut eine exklusive Folge ökonomischer Ungerechtigkeiten ist. Die Asylindustrie boomt im Inland. Viele Sozialpädagogen mit einfachsten Weltbildern ausgestattet dürfen sich am Social Engineering versuchen. Der Handel mit Schlepperbanden wird dabei billigend in Kauf genommen. Dass man Menschen schadet, die ihre Heimat unter falschen Voraussetzungen verlassen und dass man auch die sozial Schwachen in den Heimatländern mit diesen Sozialexperimenten schädigt, darauf kommen die Umverteilungsweltmeister nicht. Statt dessen ist der Westen der Feind alles Humanen.. " (Kopie eines Posts v 2008)

Fragen, nichts als Fragen

1.) Sind das wirklich Flüchtlinge, die sich in dieser Kirche herumtreiben?

2.) Sind das wirklich Asylbewerber, die sich sich in dieser Kirche herumtreiben?

3.) Wie lange läßt sich der Staat noch von diesen Leuten in den Ar.. fi.. ?

Wir hatten das Ganze schon einmal, vor 1 oder 2 Jahren, als die Universität Wien "besetzt" wurde. Interessanterweise auch zur Weihnachtszeit, interessanterweise auch in dieser Gegend (die ChaotInnen mögen offenbar dieses Grätzel, wahrscheinlich umso mehr, seit man es in Universitätsring umbenannt hat). Resultat: keines.

Und so wird es auch diesmal sein. Die Obrigkeit kriecht vor ein paar ExtremistInnen herum, diese lachen sich leider nicht tot, und danach wird alles wieder gut sein.

Wo sind denn die Gutmenschen, diese Haders, Resetaritses, und wie sie alle heißen? Sitzen sie in ihren warmen Stuben und warten ab, was weiter passieren wird?

Fragen, nichts als Fragen...

...suchen lösungen für die "asylwerber"...

die brauchen gar nicht zu suchen, sondern auf der nächsten ecke einen passanten zu fragen. das reicht

Die beste Lösung wäre nichts zu tun!

Wenn Asylwerber in den warmen Räumen in Traiskirchen nicht zufrieden sind, sondern den kalten Steinboden in einer Kirche lieber haben, dann soll man ihnen ihren Wunsch erfüllen.

Schließlich will das so:
der Bischofsvicar,
der Pfarrer
die Asylwerber
die Caritas
Herr Hader
Frau Bock
usw.


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Falls die Obdachlosen

(Welche ja keine Lobby NGO usw haben) eine Kirche besetzen !!
Würden dann auch unsere Politiker zu Gesprächen kommen.

Die Leute haben die Nase voll von den Lieblingsthemen der Linken Anarchisten welche Integration , Asyl sind.

Warum sollen wir den selbst erarbeiteten Wohlstand mit Fremden teilen ??
Die noch dazu der Meinung sind sie hätten einen Anspruch .
Es reicht:

Kirchenvolksbegehren

Es wird wirklich Zeit für das Kirchenvolksbegehren. Die Caritas benimmt sich, als ob sie die österreichische Asylpolitik dirigieren könnte. Dieser runde Tisch ist lächerlich. Den diejenigen, die diese unverschämten Forderungen finanzieren müssen, sitzen nicht mit am Tisch. Das sind die österreichischen Steuerzahler. Beendet diesen Unsinn, räumt die Votivkirche und schiebt die Erpresser ab!!!!!!! Außerdem betreffen die meisten Forderungen ja so und so nicht das Innenministerium. Es ist also nur eine Alibishow. Kurz vor Weihnachten die Bürger so zu verärgern ist einfach unter aller Kritik.

Kleines und Großes Geld

"Zugleich mahnt die Caritas, nicht auf dem Rücken der Flüchtlinge und ihrer Not politisches Kleingeld zu wechseln."

Schon lieb, wie sich die CARITAS um Kleingeld sorgt!
Sie selbst - als Ges.m.b.H. und Teil der Asylindustrie - beschäftigt sich ja eh nur mit GROSSgeld!

Re: Kleines und Großes Geld

Nicht nur die Caritas. Hinterfragen Sie einmal SOS-Mitmensch, wer dort welche Funktion für welches Geld hat. Da gehen die Augen über.

Re: Re: Kleines und Großes Geld

aber das wort a.syl.ndustrie kommt nicht durch, es könnte ja die politisch überkorekten kränken.

Der moderne Asylant kommt ja nicht zu uns, um um Asyl zu ersuchen, sondern um Forderungen zu stellen

Und die meisten kommen mit Schleppern denen sie vorher einige Tausend Dollar geben müssten.
Es wäre notwendig in Österreich, endlich umgehen zwischen den einen Asylwerbern und den anderen Asylwerbern zu unterscheiden.

Re: Der moderne Asylant kommt ja nicht zu uns, um um Asyl zu ersuchen, sondern um Forderungen zu stellen

Stimme Ihnen zu, die Forderungen stellen jedoch in erster Linie die Gutmenschen-Vereine. Sie benützen die Asylanten auf schäbige Weise für mehr Rampenlicht. Sie wollen, dass unser Land in ein schlechtes Licht gestellt wird, obwohl dieses Land und seine Bevölkerung mehr für Asylanten tut, als viele andere Länder. Und wenn sie als "Nestbeschmutzer" tituliert werden, dann schlagen sie gleich mit der (inziwischen schon stumpfen) Nazi-Keule zu, da sie kein anderes Mittel zur Hand haben.

"Mängel" ...

Die von der Asylantengruppe, Caritas und Bischofsvikariat vorgetragene "Mängel" wurden schon vor Jahren auf Kongressen, z.B. 2003 in Wien, thematisiert. Hier einige Stichworte aus "... Nationaler Report: Soziale Exklusion und Gesundheit von Migrantinnen in Österreich, ZUGANG ZUM GESUNDHEITSSYSTEM und Weitere sensible Gesundheitsthemen im Zusammenhang mit Migration ... EXKLUSION BESTIMMTER SOZIALER GRUPPEN ... Weitere Stichworte: Mangelndes Angebot an "Community Interpretern" in Sozialeinrichtungen .....Fehlende flächendeckende psychosoziale Versorgung von MigratnInnen ....Unzufriedenheit vonMigrantinnen mit der gynäkologischen Versorgung ... Barrieren für MigrantInnen im Zugang zu sozialen Diensten und Altersversorgung ... hat die Stadt Wien Beiträge zur geschlechtersensiblen Betrachtung der Gesundheit von Migrantinnen ... (nur) 16 Dolmetscherinnen in Wiener Krankehäusern .... dringender Erfordernis eines Ausbaues des Dolmetscherdienstes ... regte der Studienautor an ... fehlende psychosoziale Versorgung von MIgrantinnen ... Angebot äußerst spärlich ... für ganz Österreich (nur) 37 Psycotherapeutinnen mit Fremdsprachen Türkisch ..." Teilnehmer: diverse Behörden, Vereine, z.B. "Miteinander Lernen" (Birlikte Ögenelim) und das Netzwerk Migration und Gesundheit in Österrreich u.a. mit der Forderung "... interkulturelles Lernen bereits in der Grundschule ..." Soweit die Stichworte. Schon damals fragte ich mich: Sind denn nicht nur bei uns (D), sondern auch einige bei Euch Osis ...

Was soll der "runde Tusch"?

Gibt es Gesetze (wer erhält Asyl?)-ja oder nein ?
Was hat die Kirche bei Gesetzen mitzureden?

Re: Was soll der "runde Tusch"?

Theoretisch hat die Kirche bei österreichischen Gesetzen gar nichts mitzureden, aber die widerliche Caritas schafft es immer wieder, sich in den Vordergrund zu drängen. Sie ist eben bei Medien sehr beliebt.

Herr Küberl, Herr Landau und Konsorten

Ich kenne einige Menschen, die hier geboren sind, den oder gar die Krieg(e) erleben mussten und die nun mit einer Mindestpension dahin vegetieren. Diese Pension - wahrlich recht gut ausgeklügelt - ist grad zuviel, um Befreiungen zu bekommen, aber zuwenig um zu leben, vor allem wenn man krank ist. Eine warme Wohnung, gutes Essen sind ein Luxus, von dem manche nur träumen können.

Ich habe noch nie gehört, dass sich einer von Ihnen für solche Leute eingesetzt hätte.
Welche Schule der Mutationen muss man durchlaufen, um Ihre kranke Einstellung zu erreichen, nämlich die eigenen bedürftigen Leute zugutsten Fremder kalt lächelnd ins Eck zu stellen.
Ich würde niemals für eine Ihrer Institutionen, die ich in der derzeit geführten Weise für sehr bedenklich halte, spenden.

Es sind nicht oder bei weitem nicht

die Asylanten, die Terror machen, es sind vielmehr SOS-Mitmensch, Caritas und Co. Und diese Gutmenschen-Vereine werden vom Steuerzahler unterstützt, mehr unfreiwillig als freiwillig. Sie nutzen mit Hilfe der Grünen und der Kommunisten die Kirche als Bühne für ihr abscheuliches Theater und unsere Politiker schauen verdutzt und sinnieren darüber, wie sie mit der Sutuation fertig werden können. Den Stein ins Rollen brachten nicht die Asylanten, sondern jene radikal linken Aufwiegler aus Österreich und Deutschland. Diesen sollte man endlich seitens der Politik zeigen, dass ihr Vorgehen den Asylanten, die in Traiskirchen eine Rundumversorgung erhalten, nichts bringt. Aber dazu sind die Politiker anscheinend zu feig, denn man möchte ja nirgends anstreifen. Doch diese heuchlerische Politik wird die Politiker noch mehr vom Wahlvolk entfernen und die Folge wird sein, dass selbst die dümmsten WählerInnen draufkommen, was hier für ein Spiel gespielt wird. Man darf Vereinen wie SOS-Mirmensch oder Caritas und Co nicht alles glauben, was sie daherlügen.

Re: Es sind nicht oder bei weitem nicht

So wie es aussieht gilt der §278a nur für jene, die den Systemerhaltern in die Quere kommen z.B. Tierschützern.

Kaum reicht man ihnen...

... den kleinen Finger, wollen sie die ganze Hand. Soweit ich informiert bin, war die Aktion, die ursprünglich VOR der Votivkirche stattfand, als Protest gegen die Überfüllung von Traiskirchen angesetzt.

Jetzt werden - angestachelt durch linke (deutsche) Anarchos - die Asylwerber ermutigt, Forderungen zu stellen. Wenn ich aus einem Kriegsgebiet (viele kommen gar nicht aus einem) in ein friedliches Land käme und dort Unterkunft, Verpflegung und Taschengeld erhielte, würde ich mich hüten, Forderungen zu stellen. Aber bei uns in Österreich ist ja alles möglich...

Tu felix Austria...

Die Forderungen der Asylanten

Die Forderungen der Asylanten: Grundversorgung für alle Asylwerber, unabhängig vom Rechtsstatus, freie Wahl des Aufenthaltsortes, Zugang zum Arbeits- und Wohnungsmarkt sowie die Einrichtung einer Instanz zur Überprüfung aller negativ beschiedenen Asylverfahren.

Willkommen im öst. Schlaraffenland

Re: Die Forderungen der Asylanten

Sie kommen ja auch nicht zu uns - zu einem Großteil von gut bezahlten Schleppern hergebracht -, um um Asyl zu bitten, sondern um ihre Rechte zu fordern.
Und es ist schon bemerkenswert, wie viele Oberkircheler und Sonstige dann zusammenlaufen. Wenn sich diese Oberkircheler doch auch einmal um echt lebenskostenmäßig, familiär, sozial-gesellschaftspolitisch und vor allem seelisch in Probleme geratenen Inländer so aufgedregt und tragend kommern würden. Aber wir werden wegen irgendwelcher christlicher Verstöße belehrt, mit der Hölle und dem Klimawandel bedroht und zum Spenden aufgefordert.

Asylanten einfach ignorieren

Vor jedem Billa steht inzwischen ein Bereicherer und bettelt die Leute an. Wir haben ja auch gelernt, mit diesen Pensionssicherern zu leben und sie einfach zu ignorieren. Je mehr man sich mit den Schlüsselfachkräften mit Migrationshintergrund beschäftigt, desto mehr nützt dies dem grün-linksradikalen Mob.

asyldemo

warum sind diese menschen nicht in traiskirchen wo jetzt viel mehr platz ist?Man sollte die spenden an solche organisationen welche diese illegale demonstration unterstützen nichts mehr spenden.

 
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