Caritas-Direktor: "Die Not wird instrumentalisiert"

22.12.2012 | 18:00 |  von Georg Renner (Die Presse)

Vor Weihnachten sind die Proteste von Asylwerbern und Asyl-Aktivisten in Wien auf die Votivkirche übergeschwappt. Caritas-Direktor Michael Landau ist damit nicht glücklich. Er will vermitteln.

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"Ein Drittel von ihnen ist wirklich in Not; ein Drittel will jenen in Not ernsthaft helfen, aber bei einem Drittel handelt es sich um reine Aktivisten, um Chaoten, die die Not dieser Menschen instrumentalisieren wollen.“ Für Michael Landau, Direktor der Caritas der Erzdiözese Wien, ist die Situation, die sich in den vergangenen Tagen in und um die Votivkirche entsponnen hat, kompliziert.

Seit Dienstag halten sich regelmäßig zwischen 20 und 30 Asylwerber in der Kirche am Wiener Schottentor auf – Übernachtung auf Matratzenlagern in dem bitterkalten Kirchenschiff inklusive. Dank einer Vereinbarung mit dem Pfarrer der Votivkirche säubern und verlassen die Asylwerber für Messfeiern die Kirche – nur um kurz darauf wieder zurückzukehren. „Das funktioniert so weit ganz gut – die Menschen verhalten sich gegenüber der Pfarrgemeinde sehr respektvoll“, sagt Landau – obwohl zumindest ein Teil der Asylwerber selbst keine Christen seien.

Der Caritas-Chef findet sich dieser Tage – nicht zufällig kurz vor Weihnachten – in einer sehr heiklen Lage: Einerseits teilt die katholische Hilfsorganisation einige der Forderungen der Gruppe, die als Refugee Camp Vienna seit Ende November im Votivpark demonstriert. Andererseits habe er durchaus den Eindruck, dass einige „Radikale“ versuchen würden, die Asylwerber und deren Notsituationen für politische Zwecke zu instrumentalisieren, sagt Landau: „Ich halte das für falsch.“ Den Menschen müsse geholfen werden – aber „Extremisten, egal, ob von links oder von rechts“, dürfe man in der Debatte nicht das Ruder überlassen.


Protest – oder „Kampf“? Aber von vorn: Die Situation begann damit, dass rund 500 Menschen, darunter etwa 100 Asylwerber, am 25.November aus dem damals noch massiv überbelegten Flüchtlingslager Traiskirchen nach Wien wanderten – ein Protestmarsch, um auf die Anliegen von Asylwerbern aufmerksam zu machen. Wenige Tage später verkündete Innenministerin Johanna Mikl-Leitner (VP), dass praktisch alle Länder nun bereit wären, ihre Pflichten zur Unterbringung von Asylwerbern zu erfüllen. Inzwischen hatten sich rund zwei Dutzend Asylwerber und Aktivisten im Sigmund-Freud-Park vor der Votivkirche niedergelassen und ein Protestzeltlager errichtet, das als Refugee Camp Vienna alsbald eine Liste mit Forderungen veröffentlichte, von der freien Wahl des Aufenthaltsorts für Asylwerber über den Zugang zum Arbeitsmarkt bis zur Anerkennung wirtschaftlicher Gründe als Asylgrund und zur Grundversorgung.

Am Dienstag dieser Woche verlegten Asylwerber ihr Lager ins Innere der Votivkirche – um dort vor der unmenschlichen Behandlung durch Österreichs Behörden „Schutz zu suchen“. Oder, wer es kämpferischer haben möchte: „Das Refugee Protest Camp hat sich auf die Votivkirche ausgeweitet, um den Kampf fortzuführen!“, wie es von den Aktivisten hieß.


Kirchlicher Schutz.
Der zunächst mit dem plötzlichen Einmarsch überforderte Pfarrer Joseph Faruggia bat schnell bei der Erzdiözese um Hilfe – seither ist Landau in die Angelegenheit involviert. „Die Caritas ist schnell da gewesen, um die Menschen im Camp mit Tee und Suppe zu versorgen“, sagt Landau. Außerdem hätten er und Bischofsvikar Dariusz Schutzki als Vertreter der Erzdiözese den Asylwerbern, die in der Kirche übernachtet hatten, „kirchlichen Schutz“ ausgesprochen: Wer Schutz der Kirche brauche, erhalte ihn natürlich.

Wobei Landau wichtig ist zu betonen, dass keiner der Flüchtlinge unbedingt in der kalten Votivkirche lagern müsse – sowohl Innenministerium als auch Stadt Wien wie Caritas haben den Asylwerbern mehrfach Quartiere angeboten, wo es menschenwürdiger wäre: Die Kirche mit ihrem hohen Schiff lasse sich ja praktisch nicht heizen.

Da die Asylwerber und ihre Begleiter aber trotz dieser Angebote im Camp verblieben sind, hat Landau gemeinsam mit der Erzdiözese am Freitag Nachmittag einen „runden Tisch“ einberufen: Neben ihm und Schutzki waren dort auch Vertreter des UN-Flüchtlingshilfswerks UNHCR, der Regierung sowie anderer NGOs anwesend, drei Asylwerber aus dem Camp konnten ihre Forderungen vorbringen.
Während alle Seiten nach dem Gespräch dessen „konstruktive Atmosphäre“ betonten, ärgerte sich die Innenministerin – selbst hatte sie nicht an der Runde teilgenommen – per Aussendung über „Aktionisten aus Deutschland“, die „Asylwerber zur Stimmungsmache instrumentalisieren“.


„Aktionisten aus Deutschland“. Unzufrieden zeigten sich auch die Aktivisten: In einer Aussendung sprachen sie davon, sich „nicht über den runden Tisch ziehen lassen“ zu wollen. Zu begrüßen sei zwar, dass das Ministerium die Fälle der Asylwerber in der Kirche noch einmal prüfen werde – man die Kirche aber nicht verlasse, „solange nicht alle Fälle positiv entschieden sind“.

Landau ist damit nicht glücklich. Zwar hofft auch der Caritas-Direktor, dass die Proteste den Weg zu politischen Neuerungen – wie etwa der Möglichkeit für Asylwerber, während ihres Verfahrens zu arbeiten oder zu der notwendigen Verbesserung bei der Grundversorgung von Kindern und Jugendlichen führt. Aber mit einer weiteren, von dritter Seite angeregten Eskalation sei niemandem gedient. „Unser Hilfsangebot bleibt aufrecht“, so Landau.

Noch Freitagabend habe es intensive Gespräche mit Vertretern der Aktivisten gegeben, ein beheiztes Notquartier der Caritas sei nach wie vor bereit, das wurde auch am Samstag nicht angenommen. Allerdings, am Samstag haben sich sowohl in der Kirche wie im nahen Park nur einzelne Asyl-Camper befunden, berichtet die Caritas.

Asylwerber oder Aktionisten?

Seit vergangenem Dienstag sind zwischen 20 und 30 Teilnehmer des „Refugee Camp Vienna“ aus ihrem Zeltlager im Sigmund-Freud-Park in die Votivkirche übersiedelt – zunächst gegen, später mit Zustimmung des dortigen Pfarrers. Die Camper fordern unter anderem eine neue Prüfung ihrer Fälle, Asyl auch für Wirtschaftsflüchtlinge sowie das Aussetzen von Abschiebungen nach Ungarn.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 23.12.2012)

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114 Kommentare
12

Caritas-Direktor: "Die Not wird instrumentalisiert"

Herr Caritas-Direktor Michael Landau haben sie die "Seite" gewechselt?

Seit Jahren unterstützt die Caritas doch diese Proteste!

Ja, wenn die Proteste im "Eigenen Haus" ankommen, dann können sich "Werte" sehr schnell ändern.

Früher, als es noch nicht soviele selbsternannte "Gutmenschen" in Österreich gab, hat man das Phänomen "Floriani-Prinzip" genannt.

Nach aufmerksamem lesen des Artikels..


..kann man nurmehr zum Schlusse gelangen, dass die Flut von Wirtschaftsflüchtlingen aus Schweden sofort eingedämmt werden muss. Außerdem ab sofort IKEA boykottieren.

Oder kamen die doch aus der Schweiz?

Warum steht da nicht woher die Asylbegehrenden stammen?

Die Herkunft der Asylbegehrenden ist ja wohl der Dreh- und Angelpunkt des gesellschaftlichen Widerstandes -- so wie auch der Umstand dass die Österreicher sich verschiedenen Kulturen eben verschieden solidarisch verbunden fühlen.

Dass die Österreicher sich verschiedenen Kulturen eben verschieden solidarisch verbunden fühlen?

Na sicher!
Ich muß mich mit niemandem solidarisieren, der nicht zu mir paßt.
Ich muß mich mit niemanden solidarisieren, der womöglich in naher Zukunft die Gesellschaft in eine unerwünschte Richtung verändern will, bzw. wird.
Verschreckende Beispiele dafür findet man, bei aufmerksamer Beobachtung im degenerierten Europa genug. In einem Europa, das an das Römische Reich in seinem Untergang erinnert.

Re: Dass die Österreicher sich verschiedenen Kulturen eben verschieden solidarisch verbunden fühlen?

Ja, ja, das glauben viele Bürger, dass sie dies und das nicht müssen. Die Politik will aber, dass die Bürger endlich begreifen, was für sie gut befunden wird. Nur: gut gemeint heißt noch lange nicht, dass es für mich gut ist. Und so ist es auch mit den Ratschlägen - da steckt "schlagen" drinnen. Daher: wach bleiben und keine Meinungsmonopole zulassen.

Völlig richtig Herr Direktor Landau: "Die Not wird instrumentalisiert"

... und die Caritas ist ganz vorne dabei!

Reine Propaganda auf dem Rücken einfacher Menschen...

Kein ehrlicher Kommentar zu den Ereignissen bei der Votivkirche in Wien, der mir einfällt, würde die strengen Regeln der diktatorischen "political correctness" erfüllen, deshalb denke ich mir meinen Teil.
Zur Zeit sind eben die Gutmenschen an der Macht; möge sich der Leser meine Gedanken vorstellen...es wird ihm nicht schwer fallen...
Eine Frage darf aber vielleicht gestellt werden: Wie sollen die großen politischen Probleme in Afrika hier in Wien gelöst werden ? Von deutschen Links-Aktivisten ?

Warum gehen diese Asylanten nicht nach USA?

- Weil sich die USA nicht veraschen lässt!

Die Löschmeister der Foren -

betreiben Meinungslenkung!
Anscheinen braucht Das Blatt nicht so viele Abbonenten!

Fordern statt ersuchen

Jetzt haben die Caritas, Volkshilfe, NGOs etc. die Schraube abgedreht, die sie bisher gegen uns Normalösterreicher stetig zugezogen haben: Da stehen sogenannte "Asylsuchende" da, die nicht mehr um Asyl ansuchen und die Berechtigung des Flüchtlingsstatus in Österreich überprüfen lassen wollen, sondern die kommen und Rechte fordern. Tatsache ist auch, dass man damit die in Österreich vorhandene und vielfach bewährte Bereitschaft zur Hilfe zerstört und die echten Asylsuchenden und Flüchtlinge schwer schädigt.
Und wenn Herr Landau etc. plötzlich differenziert, dann wohl nur deshalb, weil die beschimpften und der Forderungen überdrüssigen Österreicher immer weniger freiwillig spenden.
Steuern, mit denen unsere Regierenden ohne viel staatliche Steuermoral recht großzügig umgehen, werden uns ohnehin abgepresst. Und auch die Bereitschaft, "diesem Staat zu geben, was des Staates ist", sinkt.

nicht die Not -

sondern Landau lässt sich seit Jahren instrumentaliseren!
Und in seiner Naivität bemerkt er es nicht einmal!

Re: nicht die Not -

Der ist nicht naiv, sondern einer der hiesigen Mitbegründer der Asyl-Industrie!

15

sehr viele Akteure ...

Forist LordNippes (23.12.2012 02:00) fragt nach den Akteuren in der Votivkirch-Angelegenheit. Neben einem oder mehreren Deutschen Aktivisten mischt hier ja auch besonders die Wiener Caritas mit, wohl auch der Österreichischer Integrationsfonds (der auch durch ein Bundesministerium gefördert wird), sowie die Organisation "Asyl in Not/Österrreich", die schreibt, es "unterstützt den gerechten Kampf der Flüchtlinge" und von einer "gemeinsamen Sache" spricht. Die Caritas ist auch unter dutzenden von Hilfsorganisationen eine der "ersten Adressen" in Asylfragen. Generell zu Migrationsfragen findet übrigens auch eine enge Abstimmung zwischen EU-beitrittsbereiten Ländern und der "Politik" in Empfängerländern (D, NL, A, ...) statt, z.B. beim Besuch der türkische Ministerin für Familie und Sozialpolitik, Fatma Şahin bei Minister Rudolf Hundstorfer.


flüchtlinge

als fremder kann man sich in österreich eigentlich fast alles erlauben!

Die haben alle Rechte,

und wir alle Pflichten.
So stellen es sich diese Leute zumindest vor, und der Staat unterstützt sie auch noch darin.

Not

Die Caritas sollte sich mal um Notleidende Österreicher kümmern und erst dann um sogenannte Asylanten!!!!

Re: Not

Wenn dieses Kriterium in jedem Land und allgemein angewendet werden würde, dann dürfte man nie versuchen, außerhalb des eigenen Landes Not zu lindern.

Dann hätten auch die USA keinen Marshall Plan gemacht und keine Care Pakete nach Europa geschickt.

Denn in jedem Land und zu jeder Zeit gibt es Menschen, denen es schlecht geht und die Hilfe brauchen. Und nie wird diese Hilfe ausreichen, schon deshalb, weil mit dem Lebensniveau auch die Ansprüche steigen.

Die Caritas hilft in Österreich und im Ausland und besser machen kann man immer etwas. Es steht jedem frei, Spenden nur solchen Organisationen zu geben, die ausschließlich im Inland tätig sind.

Zum Beispiel die Aktion "Steirer helfen Steirern" von der Kleinen Zeitung.

Re: Not

Wenn dieses Kriterium in jedem Land und allgemein angewendet werden würde, dann dürfte man nie versuchen, außerhalb des eigenen Landes Not zu lindern.

Dann hätten auch die USA keinen Marshall Plan gemacht und keine Care Pakete nach Europa geschickt.

Denn in jedem Land und zu jeder Zeit gibt es Menschen, denen es schlecht geht und die Hilfe brauchen. Und nie wird diese Hilfe ausreichen, schon deshalb, weil mit dem Lebensniveau auch die Ansprüche steigen.

Die Caritas hilft in Österreich und im Ausland und besser machen kann man immer etwas. Es steht jedem frei, Spenden nur solchen Organisationen zu geben, die ausschließlich im Inland tätig sind.

Zum Beispiel die Aktion "Steirer helfen Steirern" von der Kleinen Zeitung.

Fragen über Fragen:


"Allerdings, am Samstag haben sich sowohl in der Kirche wie im nahen Park nur einzelne Asyl-Camper befunden, berichtet die Caritas.":

In näherer Umgebung der Votiv-Kirche befinden sich mehrere relativ günstige Pensionen und kleine Hotels, das große "Hotel Regina" sowieso. Sind in denen eventuell schon vor dem Marsch von Traiskirchen nach Wien Zimmer reserviert und bezahlt worden? Wenn ja - von wem und für welchen Zeitraum?

Hat sich irgend eine Redaktion schon die Mühe gemacht, freiwillige Mitarbeiter damit zu betrauen, das "Zeltlager" und die Besetzer der Votivkirche genauer unter die Lupe zu nehmen? Recherche würd man sowas nennen. Wie viele verlassen regelmäßig am Abend und tagsüber für längere Zeit die Stätten ihres Leidens, und wohin gehen sie dann? Wie viele sogenannte "Asylanten" gibt es summa summarum überhaupt?

Handelt es sich immer um dieselben Personen, oder werden in zeitlichen Abständen die "Asylanten" durch immer neue Gruppen ausgetauscht?

Imho sind diese Fragen mehr als nur legitim, wenn die Bevölkerung schon eventuell durch hygienische Zustände gefährdet werden, die von den zuständigen Behörden offensichtlich nicht - wie gesetzlich vorgesehen - in regelmäßigen Abständen überprüft werden.

Ganz zu schweigen von der akuten Brandgefahr durch das Betreiben feuerpolizeilich evtl. nicht überprüfter offener Feuerstätten.

Frechheit...

...wenn es eh Quartiere angeboten werden, warum wird dann in der Kirche übernachtet?!

Aktionisten zum Weihnachtsschlussverkauf

„Asylwerber zur Stimmungsmache"und „konstruktive Atmosphäre“ in einem äusserst kalten Haus und kein wunder,dass am Samstag in der Kirche wie im nahen Park sich nur einzelne Asyl-Camper befanden.

und langweilig könnts auch sein auf dauer

ps vita und nintendo ds xl wären dieser tage im angebot-inklusive kostenlosem multiplay

einmal aufladen,10 stunden spielen,
wenn die regierung grossherzig,ein zweiter akku im weihnachtspaket.

"wir wissen ihr vermisst eure warmen herkunftsländer und auch wir wären gern dort,jedoch die politische lage vor ort sowie unsere eigene armut verhindern,dass wir als österreichisches volk im winter in den urlaub fahren können,sonst hättet Ihr asylwerber ja während wir gemeinsam im urlaub gewesen wären in wärmeren klimagebieten euren protest fortsetzen können.Ein weihnachtliches weihnachten wünschen wir euch potentiell zukünftigen Österreichern -uns war da auch ganz fad als wir mitempfanden,wie langweilig es vorallem in den neuen flüchtlingscamps sein kann,vorallem in kärnten besonders militärisch ..wo man sich beim flüchtlingsempfang sehr freute über den neuzugang.-da is besser Ihr habt hier etwas weihnachtsstimmung,abenteuer und gespräche in unserer Hauptstadt" fiktive Rede eines Kanzlers oder Präsidenten

sehr interessant ergibt sich für mögliche weihnachtstouristen das gelage innerhalb der kirche;mit kerzen und sitzenden menschen ein versuch der darstellung jesu geburt in der krippe
bei richtiger vermarktung nächstes jahr sogar mit bezahlung

Was bloß alle haben?

Seit den Zogajs ist doch klar, dass der österreichische Staat erpressbar ist.
Und rehbraune Augen haben die Votivkirchenbesatzer doch auch alle, also einbürgern. Rasch!

(Kann Spuren von Ironie enthalten)

Die Caritas führt sich schon auf wie eine Ersatzregierung!

Wohin geht der Weg der Caritas ? Sie verfolgt ja eigentlich mehr politische als soziale Ziele!

29

Der Profi-Flüchtlingsbetrügerverein CARITAS putscht und zieht ganz Österreich am Nasenring herum

Der Rechtsstaat zieht sich ängstlich zurück. Die Medien übernehmen und die unzähligen obskuren NGO's, ZARA's, und x sich untereinander konkurrierende Beihilfstäter stopfen sich ganz entspannt per ORF Unterstützung und "Nachbar in Not" Geplärre die Taschen voll.

Festung Europa

Nachdem ich die Kommentare gelesen habe, fange ich an, mich zu fürchten. Zuerst für Licht ins Dunkel spenden und dann die Asylanten verjagen. Würde es in der r. k. Kirche mehr Landaus geben, wäre ich nicht ausgetreten. Bauen wir doch um Europa eine große Mauer mit Selbstschussanlagen, bezahlen terroristische Diktatoren ( Gadaffi) dafür, dass sie bereits in ihren Ländern Lager errichten, kaufen Billigprodukte aus der Dritten Welt und verbringen ein friedliches Weihnachtsfest. Stille Nacht!

Re: Festung Europa

Wenn es noch mehr Landaus in der Kirche gäbe, wären Sie ebenfalls schon ausgetreten: Weil Sie sich dann die exoribant gestiegene Kirchensteuer nicht mehr hätten leisten können!

Re: Festung Europa

Ein bissl einseitig ihre Vorwürfe. Viele Probleme der sog. 3. Welt sind hausgemacht - korrupte Eliten, massive Frauenunterdrückung und enormes Bevölkerungswachstum. Letzteres verschärft Armut, Arbeitslosigkeit und Elend.

Und ja, Europa kann nicht die sozialen Probleme der ganzen Welt lösen.
"Sozio-ökonomische Fluchtmotive" sind außerdem keine Asylgründe gemäß Genfer Konvention.
Europa muss die Armutszuwanderung aus anderen Teilen der Welt regulieren, andernfalls verlagern sich die Probleme einfach nur, ohne dass etwas an den Ursachen geändert würde.
Gerechterer Handel, Förderung menschenwürdigerer Lebens- und Arbeitsbedingungen in der 3. Welt und Entwicklungshilfe - ja. Aber keine unkontrollierte Zuwanderung.

Re: Festung Europa

Wenn die von Ihnen kritisierten Maßnahmen nicht wären würde Europa in ein Chaos stürzen.Es wüden viele Milionen Menschen zu uns kommen um ein besseres Leben zu führen.Unser und damit auch Ihr Lebenstaandard würde auf ein Minimum sinken und der innere Frieden wäre in höchster Gefahr.

Re: Re: Festung Europa

Lesen Sie das Buch "The World is flat".

Re: Festung Europa

Eigentlich alles vernünftige Vorschläge. Nur das mit den Billigprodukten (ist eine linke Legende) das stimmt nicht. die kommen nicht aus der dritten Welt, sonder aus den sogenannten Schwellenländern (die gerade dabei sind Europa zu überflügeln).

Für Linke schwer zu vertsehen: Aber der Reichtum in Europa ist nicht Gott gegegebn (wir vwerbauchen gerade unsere letzten reserven) Wir sind (dank Typen wie ihnen) eh bald auf dem Niveau der Länder, aus denen die Flüchtlinge zu uns kommen.


Re: Re: Festung Europa

Das, was Sie als Schwellenländer bezeichnen, sind de facto Länder der Dritten Welt, und wir verbrauchten nicht nur unsere Resourcen, sondern auch die der sog. anderen. Wissen wie dieses wird - zu Ihrer Information - in Büchern versteckt.

Langsam bekommt der Herr Landau,

der ja stets an erster Stelle steht, wenn es gilt Not zu instrumentalisieren (davon leben er und sein Verein jaaich ehr gut), kalte Füße.

Ja in Österreich gibt es noch tausende Kirchen und noch mehr Asylanten (und der Naschub reißt sicher nciht ab).

Vom jetztigen Verhalten des Herrn Landau, der Kirche und der Regierung hängt es ab ob man Büchse der Pandora öffnet.

Gefährliches Spiel

Ich glaube die Gutorganisationen - Menschen theatern uns da in ein ganz ganz gefährliches Spiel hinein. Wir sind eh schon niocht mehr frei und wir werden noch viel unfreier werden. Es wird jede Mail und jedes Posting gespeichert und zu gegebener Zeit hervorgekramt. Wir werden gezwungen alles über uns ergehen lassen zu müssen und Mächten aus dem Ausland in unserer Heimat freie Hand zu lassen. Das ist traurig aber wahr.

caritas

der Caritas ist nicht zu trauen ... meinen die Asylchaoten, wie wahr!

Dass die Caritas die Instrumentalisierung sieht -

ist schon ein bemerkenswerter Fortschritt!

Da muß ich dem Herrn Caritasdirektor

ausnahmsweise einmal recht geben. Bei der Frage, wer die Not instrmetalisiert, hab ich so meine Zweifel. Ich glaube nämlich, dass es die Caritas und diverse Edelmenschenvereine sind, die Armutsbekämpfung auf ihre Fahnen geheftet haben. So weit, so gut, was mich stört, ist, dass man viel zu oft auf notleidende Österreicher vergißt. Vor lauter Notbekämpfung bei Zugewanderten, Migranten, Asylanten usw. bleibt natürlich keine Zeit und kein Geld für österreichische, notleidende Menschen übrig.
Ich hab mir abgewöhnt solche Vereine zu sponsern und lasse mir auch kein schlechtes Gewissen einreden.

15

"professionelle Beratung" durch Sozialverbände und Staat ...

Cervello (22.12. 19:19) fragt: "dann stellt sich die Frage, warum es die ausgerechnet nach Österreich oder Deutschland zieht ...".
Nun, in beiden Ländern beraten Sozialverbände und Staat (u.a. Magistratsabteilung 17, Caritas), wie der Österreichische Integrationsfond auf seiner Web Seite schreibt "mit professioneller Betreuung durch Sozialarbeiterinnen/Sozialarbeiter, Juristinnen/Juristen und Lehrkräfte sowie Wohnmöglichkeiten und finanzielle Unterstützungen."
Dazu gehören auch Internetveröffentlichungen unter in http://www.migrant.at/" target="_blank">http://www.migrant.at/ in div. Sprachen unter anderen auf Türkisch über z.B. Familiäre Leitstungen (Auszug: Aile yardim parasi (Familienbeihilfe) .... Kocuk pakim Baraso (Kinderbetreuungsgeld) ... Sosyal sigorta kumuru (Krankenversicherung) ...
Coc cucuklukuk zammi (Mehrkindzuschlag)
(Magistratsabteilung 17) mit vielen nützlichen Angaben auch zu Euro Beträgen.
Es ist anzunehmen dass diese Publikationen in den Herkunftsländern von MIgranten aufmeksam gelesen werden und ein gewisses Migrationsmotiv bewirken.

Da sollen Nichtmuslime einmal in einer saudischen Moschee ein Protestcamp einrichten!


kommentar

die reichste gruppe oesterreichs erklaert die welt... selten mehr sprachlichen missbrauch gehoert als von der caritas... scheint bedingung fuer leistung dort zu sein, wenn man das akzeptiert - tatsaechlich muss man sehr froh sein fluechtligsagenden von rechten rand oesterreichs wegbekommen zu haben...

Hintermänner

Ich möchte mal wissen wer für solche Aktionen verantwortlich ist und sie organisiert hier in Ö. Die echten Asylwerber sind es sicherlich nicht.

Re: Hintermänner

Normalerweise ist das eh immer leicht zu durchschauen. Gewöhnlich werden die armen Leute immer von den vereinigten Immerguten (Caritas, Diakonie, SOS-Mitmensch, Zara etc) missbraucht bzw vorgeschoben. Im aktuellen Fall dürfte es aber doch anders sein, da dürfte wirklich jemand anders in das Monopol der Guten eingedrungen sein. Deshalb ist die Caritas ja so sauer. Aber das muss man verstehen. Jeder wäre sauer, wenn plötzlich jemand in seinen monopolartigen Geschäftsbereich eindringen und mitnaschen würde... ;-)

Re: Re: Hintermänner

Nicht zu vergessen die "Volkshilfe"!!! Auch wenn die linkslinken Gutmenschen inzwischen auf ihre katholischen Partner in der Sache losgehen.

63

erpressung

hier wird durch asylbetrüger versucht eine unfähige regierung zu erpressen.

beide gehören weg !

Ich spende denen nichts mehr, denn:

Die Caritas ist zur Schutztruppe des Anarchismus geworden.

Gute Manieren


Weil ich gute Manieren habe , habe ich mich immer an den Spruch der Älteren gehalten :
Ich bin ja nicht von der Charitas.

27

Caritas plant ganz offen den politischen Putsch

und niemanden kümmert es - das war die gute Nachricht...

37

Es sind nicht die Flüchtlinge, die gut genährt aus der blitz:sauberen Wäsche gucken...


es sind vor allem die nachgeschalteten "flus:chtlings:untertstützenden" Systeme:
willfährigen Medien, servilen Parteien, gratis beigestellte Anwaltsbüros, spezialisierte Notariate, undemokratisch etablierte NGO's, obskurste Vereine ohne Zahl die mit Spenden fetter und fetter werden.

Die Flüchtlinge sind nur kommerziell verwertbare Manövriermasse und Schaufensterpuppen

Re: Es sind nicht die Flüchtlinge, die gut genährt aus der blitz:sauberen Wäsche gucken...

Und jedes Jahr stopft man sie wieder voll die Caritas mit hohen Spenden von Licht ins Dunkel.Denen Einheimischen die Wirklich Hilfe bräuchten wegen Krankheit oder Schicksal denen schenkt man zu Weihnachten grade halt einen Einkaufs Gutschein vom Spar oder Billa um lächerliche 100 Euro.Schämen sollten sie sich diese Asylantenförderer.

So funktionierts.

So erpresst man den Staat. Wenn wir autochtonen Österreicher eine Kirche besetzen, den Wirbel machen und auch noch Forderungen an den Staat hätten, wären wir schon längst abgeführt, Angezeigt und im Häfen. So schaut es aus in dem Staat. Hier werden klar Gesetze gebrochen. Anscheinend ist unser Staat nicht mehr in der Lage, außer gegen die eigene Bevölkerung, Recht und Ordnung wieder herzustellen. Wir alle sollten das bei den nächsten Wahlen mal klar und emotionslos überdenken.

Re: So funktionierts.

Bei uns kann man Kirchen sogar fast ungestraft anzünden - oder nicht????

13

Aus diesem Grund wird auch ein Berufsheer kommen

denn man bringt eher Söldner dazu auf die eigenen Leute zu schiessen als Soldaten die Teile der eigenen Bevölkerung sind.

Die Verantwortlichen bekommen Angst und treffen Vorbereitungen die Option zu haben bei "Unruhen und Störung der Ordnung" gegen die Bevölkerung mit Waffengewalt vorgehen zu können.
Wer das nicht im SPÖ Schwenk, hin zur Söldnertruppe, erkennt ist blind.

Re: Aus diesem Grund wird auch ein Berufsheer kommen

Vollkommen richtig! Ein Berufsheer ist eine Gefahr für die eigene Bevölkerung und für die Demokratie. Und es ist unfassbar, warum die Sozialdemokratie auf einmal dieses gesellschaftspolitische Kehrteuch gemacht hat. Sozialisten mit einem Berufsheer würde ich nie im Leben wählen.

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