U6: Teenager attackieren Polizisten

06.01.2013 | 18:38 |   (Die Presse)

Zwei junge Frauen (18 und 19) schlugen auf Beamte ein. Bei beiden wurden Drogen gefunden. Erst Mitte Dezember wurde in einem Zug der Linie U6 eine junge Frau, die in Alterlaa zugestiegen war, vergewaltigt.

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Wien/Apa. Wieder ein Zwischenfall in der U6: Zwei rabiate Teenager (18 und 19 Jahre alt) haben nach einer Rauferei in der Station Nußdorfer Straße, bei dem eine 22-Jährige im Gesicht verletzt worden ist, ihren Zorn auf die einschreitenden Polizisten gerichtet.

Die Polizei wurde in der Nacht zum Samstag gegen 2.30 Uhr alarmiert – eine Rauferei unter Mädchen, hieß es. Als die Beamten eintrafen, kümmerten sich bereits ein paar Leute um die stark aus der Nase blutende 22-Jährige. Die zwei Teenager aus dem Drogenmilieu wurden in einem Zug – von Passanten per Notstopp angehalten – gestellt. Statt der Aufforderung, sich auszuweisen, nachzukommen, schlug die 19-Jährige einer Beamtin mehrfach mit der Faust ins Gesicht. Als sie daraufhin festgenommen wurde, biss sie einem Polizisten durch dessen Lederhandschuh in die Hand. Als der jungen Frau Handschellen angelegt wurden, attackierte die 18-Jährige den Polizisten mit Faustschlägen, worauf sie ebenfalls festgenommen wurde. Bei beiden wurden Drogen gefunden.

Erst Mitte Dezember wurde in einem Zug der Linie U6 eine junge Frau, die in Alterlaa zugestiegen war, vergewaltigt. Der Waggon blieb trotz der Uhrzeit (18 Uhr) drei Stationen lang leer.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 07.01.2013)

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113 Kommentare
 
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Motto der Politik: Wegschauen und alles wird gut.....


U6 fahren ist wie eine Reise zu den Bewohnern von Alcatraz

tagsüber.
In der Nacht ist das Erlebnis haptisch weit dichter - Da lässt sich auch die Polizei nur in Kohortenstärke blicken. Aber auch nur im Kommissariat - denn in einen Zug trauen sie sich schon lange nicht mehr.

Neuer Risikosport U-Bahn-Fahren

Ab 9 Uhr abends kann man bei der ganzen Bagage die mitfährt froh sein wenn man heil und nicht vergewaltigt /beraubt /geimpft nach hause kommt.


Re: Neuer Risikosport U-Bahn-Fahren

Man sollte alle Politiker dazu zwingen in Wien U- Bahn zu fahren! Aber die fahren lieber mit ihren Dienskarossen (Audi A8) mit Chauffeur.

Broschüre

Hauptsache wir haben gerade wieder 60 000€ für die Broschüre "Verliebt in die Öffis" rausgeschmissen. Für das Geld hätte man ein paar Securitys Monate lang herum fahren lassen können.

Oeffis

und der Verkehr wird oeffentlich.

Teenager aus dem Drogenmilieu

werden rabiat und attackieren PolizistInnen. Leider ist das schon fast alltäglich. Ginge man konzentrierter gegen die vielen Dealer vor, die sich nun auch schon vor Schulen sehen lassen und dort sehr aktiv sind, ließe sich einiges vermeiden. Doch wie so oft, werden solche zwar geschnappt, doch nach Feststellung ihrer Personalien nur "auf freiem Fuß" angezeigt. Ich kenne einige PolizistInnen, die aufgrund solcher von Staat und Justiz angeordneter Vorgangsweise frustriert sind, doch sie können dagegen nichts unternehmen. Die Hauptschuld liegt bei den Politikern - in erster Linie bei den Grünen - und bei der Justiz, die hier säumig sind. Dennoch, die beiden Tussis müssen eine entsprechende Strafe erhalten.

Re: Teenager aus dem Drogenmilieu

Aus den Wiener Linien sind die DROGEN LINIEN geworden.

Re: Teenager aus dem Drogenmilieu

warum in erster linie bei den grünen? sie waren bisher in keinem bereich in der regierung, wo sie einfluss darauf gehabt hätten (gesundheit, inneres etc.).

was wir erleben ist vielmehr, was die usa in den 20er und 30er jahren zur zeit der prohibition erlebt haben. der schwarzmarkt und die kriminalität boomt, da es viele konsumenten gibt und diese sich marihuana am schwarzmarkt besorgen müssen. und die großen dealer, die sich null um qualität und gesundheit sondern nur um gewinnmaximierung kümmern, sitzen irgendwo im ausland, sind für polizei und justiz nicht greifbar - immer "nur" die kleinen dealer und handlanger, die den gewichtsoptimierten ungesunden dreck weiterverkaufen und jederzeit austauschbar sind. an die wurzel des übels kommt man nicht heran, außer man gräbt ihnen den markt ab, indem man es legalisiert – hat auch beim alkohol funtioniert.

prohibition steht eigentlich den prinzipien der persönlichkeits- und freiheitsrechte entgegen. nur bei volksdrogen wie alkohol, nikotin und coffein werden alle augen, inklusive hühneraugen, zugedrückt.

Die U6

war und ist immer schon eine ganz besondere Linie. Auch vor Veröffentlichung der kürzlich bekanntgewordenen Fälle, braucht man nur mit der U6 unterwegs gewesen sein um zu wissen, dass eine sonderbare ,,Schicht" diese Linie dominiert.

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U- Bahnfahren in Wien

ist auch nicht mehr eine reine Freude.

Aber man kann da schon einiges erleben.

Re: U- Bahnfahren in Wien

Live in HD,
nicht nur 3D sondern etwas für alle fünf Sinne
und das für schlappe €365 im Jahr.

Da wird einem noch was geboten.

Steigen sie ein,
fahren sie noch eine Runde.

Re: Re: U-Bahnfahren in Wien

Für einen Abenteuerurlaubsquickie ist das recht günstig. Durchaus ausbaufähig. Mein Vorschlag wäre zusätzlich die U1 im Sommer zu später Stunde buchen.

Idee

Wenn die Polizisten verpflichtend Krav Maga Kurse besuchen müssten statt der sinnlosen Deeskalationskurse wären solche zwischenfälle rasch beendet.

Re: Idee

Die Glock reicht und spart auch Verfahrenskosten.

Re: Idee

Nicht auf die Polizei hoffen- lieber selbst einen Krav-Maga-Kurs absolvieren...ist zwar physisch fordernd, allerdings wird die Lebensqualität dadurch sprunghaft angehoben (Tiefgaragen, Parks & U-Bahnen verlieren ihren Schrecken).

P.S: Was ist eigentlich mit dem von Häupl vor der Volksbefragung "Nacht-U-Bahn" versprochenen Security-Personal, das die Züge begleiten sollte??
Ah ja, rotes Wahlversprechen, alles klar, Begräbnis I. Klasse.

Re: Re: Idee

Ja zwischen dem vorletzten und dem letzten Achtel Wein passieren eben solche
Patzer .

Re: Re: Idee

oder radfahren, dann sind sie auf die öffis nicht angewiesen…

Re: Re: Idee

wer glaubt noch Wahlversprechen, insbesondere dann, wenn sie von SPÖ oder Grün kommt, obwohl der Rest auch nicht viel besser ist.

Re: Re: Idee

sicher besser als gar keine Ahnung von Selbstverteidigung! Aber was wenn ein krankes a..... plötzlich ins Gesicht schlägt? hilft dann irgendeine Technik um sich zu verteidigen? bzw muss man dann nicht ständig auf "abwehrkampf" eingestellt sein bzw wie lang muss man trainieren bis man das wie im Schlaf kann?

Re: Re: Re: Idee


Bei Krav Maga kann man sich innerhalb weniger Wochen einigermaßen effektiv wehren, die Reflexe müssen aber stetig trainiert werden- je länger man übt, desto "gefährlicher " wird man, ist wohl klar.

In Israel absolvieren m. W. bereits die Schulkinder K.M.- Kurse, da bei der Armee Krav-Grundkenntnisse vorausgesetzt werden.

Reiner Kampfsport (Karate, Judo, Kung-Fu, TKD etc.) bringt für SV nicht viel, da einerseits Jahre trainiert werden muss, andererseits keine Vollkontakt-Techniken gelehrt werden.
Besser: Muay-Thai, Jeet-Kune-Do, Boxen...oder eben Krav.
Kurz gesagt: nur Vollkontakt bringt's!
Spreche aus Erfahrung.

Unsere Jüngste hat vor ein paar Jahren am Schwedenplatz mit einem gezielten "snap-kick" zwischen die Beine für klare Verhältnisse gesorgt (= dass westliche Frauen ohne Begleitung auf der Straße kein Freiwild sind).

Kurse werden in ganz Österreich angeboten, Vorkenntnisse werden nicht vorausgesetzt, Alter ist wurscht.
Ganzkörper-Muskelkater garantiert= hoher Fitnesswert ;-)

Re: Re: Re: Re: Idee

Stimme zu - an reiner Effektivität gibts wohl nix, was an Krav Maga rankommt.

Du meine Güte!


Re: Du meine Güte!

Rettet die wale!!!!

Re: Re: Du meine Güte!

schütz den wald- eßt mehr biber

Strafe?

Mich würde es interessieren, wie hoch die Strafe ist. Wenn Vernunft und Erziehung nicht wirken, dann muss es Abschreckung sein... !!

Abschreckung: nicht falsch verstehen, wenn ich mit einem Polizisten diskutiere/streite soll ich nichts gleich ins Gefängnis. Aber jemand beisen und ins Gesicht schlagen, ist was ganz anderes...

 
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