NÖ: Teilweise Kettenpflicht und hohe Lawinengefahr

Die Semmering-Schnellstraße S6 war am Vormittag zwischen Seebenstein und Mürzzuschlag gesperrt. Der Lawinenwarndienst gibt "Stufe 4" von 5 aus.

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Archivbild – (c) APA/BARBARA GINDL (BARBARA GINDL)

Nach dem leichten Hochwasser vom Wochenende hat Montagfrüh der Wintereinbruch für Probleme in Niederösterreich gesorgt. Starker Schneefall sorgte vor allem im Süden des Landes für Behinderungen und teilweise Kettenpflicht. Die Semmering-Schnellstraße (S6) wurde zwischen Seebenstein auf niederösterreichischer und Mürzzuschlag auf steirischer Seite für Pkw gesperrt. Auch vor großer Lawinengefahr wurde in einigen Gebieten gewarnt.

Im Mostviertel fielen laut dem Amt der NÖ Landesregierung bis zu zehn Zentimeter Neuschnee. Im Raum Gaming, Scheibbs und Lilienfeld musste in höheren Lagen mit Schneefahrbahnen gerechnet werden. Kettenpflicht für Lkw bestand nach Angaben des ÖAMTC auf der B21 über den Ochsattel und den Gscheid Pass, auf der B23 über den Lahnsattel und auf der L103 über das Preiner Gscheid. Auch auf der S6 galt Kettenpflicht für Lkw, für Autos wurde die Verbindung abschnittsweise gesperrt.

Der Lawinenwarndienst warnte indes Wintersportler vor großer Gefahr (Stufe 4 von 5) in den Ybbstaler Alpen und im Rax-Schneeberggebiet. Der Neuschnee und der stürmische Wind der vergangenen Tage habe für große Triebschneeablagerungen gesorgt, weshalb in Hochlagen auch mit spontanen Lawinenabgängen und Schneebrettabgängen schon bei geringer Zusatzbelastung gerechnet werden müsse. In tieferen Lagen wurden an Steilhängen Nassschneelawinen befürchtet. Für Montag wurden am Hochkar und am Schneeberg 20 bis 40 Zentimeter Neuschnee erwartet, auch in den kommenden Tagen soll es weiter leicht schneien. Eine Entspannung der Lage sei daher nicht in Sicht, hieß es.

(APA)

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