Lkw-Brand legte Arlbergtunnel lahm

Kurz vor zwei Uhr in der Früh wurde der Tunnel in beiden Fahrtrichtungen gesperrt. Der Tunnel ist mittlerweile für den Verkehr wieder freigegeben.

Arlbergtunnel nach LkwBrand gesperrt
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Arlbergtunnel nach LkwBrand gesperrt
Symbolbild zeigt Lkw-Brand in Arlbergtunnel im Jahr 2006. – (c) APA

Der Arlbergstraßentunnel auf der Arlberg-Schnellstraße (S 16) ist am Mittwochvormittag nach einer mehrstündigen Sperre wieder für den Verkehr freigegeben worden. Ein Lkw war gegen 1.30 Uhr Uhr aus noch unbekannter Ursache auf Tiroler Seite in Brand geraten. Es entstand starker Rauch. Der Fahrer wurde nach Löschversuchen mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung zur Abklärung ins Spital gebracht, informierte die Asfinag. Ab 8 Uhr wurden die Fahrzeuge wechselseitig angehalten, kurz nach 11 Uhr rollte der Verkehr wieder planmäßig.

Der Brand nahm seinen Ausgang im Motor eines Sattelzugs, so die Vorarlberger Polizei. Der 52-jährige Kraftfahrer aus Deutschland wollte das Feuer noch selbst löschen, als der Erfolg ausblieb, verständigte er die Tunnelwarte. Zur Brandbekämpfung in der stark verrauchten Röhre rückten acht Feuerwehren aus Tirol und Vorarlberg mit rund 100 Mann an. Gegen 2.25 Uhr waren die Flammen gelöscht. Der Lkw brannte aber vollständig aus. Am Anhänger, der mit Druckplatten beladen war, entstand erheblicher Sachschaden.

 

Alarmierung hat funktioniert

Man habe das Feuer jederzeit unter Kontrolle gehabt. Auch die Alarmierung habe sehr gut funktioniert, aufgrund der Rauchentwicklung sei der Tunnel sofort gesperrt worden, erklärte Asfinag-Sprecher Alexander Holzedl. Glücklicherweise habe es in der Nacht kaum Verkehr gegeben, so hätten sich nur wenige Kfz im Tunnel befunden. Nach den Löscharbeiten, die mit Atemschutz durchgeführt werden mussten, wurde das Wrack abgeschleppt und der Tunnel entlüftet.

Im Anschluss war die Asfinag mehrere Stunden lang mit Reparaturarbeiten beschäftigt. Bei dem Brand seien Elektroleitungen für die Beleuchtung und ein für die Sicherheit unerlässliches Brandmeldekabel beschädigt worden. "Wir haben auch leichte Schäden an der Fahrbahn, die wir im Zuge einer Nachtsperre beheben werden", so Holzedl.

Die Verkehrsteilnehmer konnten laut ÖAMTC während der Sperre über die L 197 und die Arlbergpassstraße ausweichen. Dazu benötigten Pkw allerdings unbedingt Winterausrüstung. Für Lkw herrschte Kettenpflicht. Zu gröberen Verkehrsproblemen oder Staus sei es nicht gekommen, hieß es seitens des ÖAMTC.

A3: Lkw rutscht in Straßengraben

Auch im Osten kam es zu einer kleineren Sperre: Mittwochfrüh ist ein Lkw auf der Südostautobahn A3 in der Ausfahrt Müllendorf (Bezirk Eisenstadt Umgebung) in Fahrtrichtung Eisenstadt von der Fahrbahn abgekommen und ersten Informationen zu Folge in den Straßengraben gerutscht. Der Lenker wurde bei dem Unfall nicht verletzt, hieß es von der Polizei. "Die Ausfahrt wird vermutlich mehrere Stunden gesperrt sein", so ein Beamter.

(APA)

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