Flugzeugabsturz in Bodensee geklärt: Passagier griff ein

18.01.2013 | 11:09 |   (DiePresse.com)

Der 21-jährige Passagier dürfte das Flugzeug per Steuerknüppel in den Sinkflug gebracht haben. Der Pilot konnte den Absturz nicht verhindern.

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Der Absturz eines zweisitzigen Kleinflugzeugs in den Bodensee im März vergangenen Jahres ist vom Passagier mutwillig herbeigeführt worden. Wie die fast einjährigen Ermittlungen ergaben, dürfte der 21-Jährige das Flugzeug über seinen Steuerknüppel in den Sturzflug gebracht haben. Der 55 Jahre alte Pilot versuchte zwar gegenzusteuern, konnte den Absturz aber nicht verhindern, teilten die Ermittler Stefan Schlosser und Bertram Walser am Freitag in einer Pressekonferenz in Bregenz mit.

"Warum der 21-Jährige in den Flug eingegriffen hat, wissen wir nicht. Wir gehen aber davon aus, dass eine psychische Vorerkrankung des 21-Jährigen Ursache für sein Handeln war", sagte Schlosser. Bei dem Absturz kamen beide Insassen ums Leben.

Das Ultraleichtflugzeug war am 23. März 2012 etwa einen Kilometer vom Bregenzer Seeufer entfernt in den Bodensee gestürzt. Der Flug sei zunächst völlig normal verlaufen, erklärte Walser. Etwa eineinhalb Minuten vor dem Absturz kam es zu einem ersten Sinkflug aus etwa 1100 Meter Höhe, dann gab es mehrere Richtungsänderungen, ehe das Flugzeug erneut in einen steilen Sinkflug ging und in einem Winkel von etwa 60 Grad und mit einer Geschwindigkeit von weit über 300 km/h auf der Wasseroberfläche auftraf und zerschellte.

(APA)

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21 Kommentare

Bitte sofort alle Kleinflugzeuge verbieten.


Re: Bitte sofort alle Kleinflugzeuge verbieten.

Und was soll das bringen? Fährt er sich eben mit dem Auto tot...

So ein Schwachsinn ...

und die Araber haben 9/11 zu verantworten .. wer's glaubt !!

Re: So ein Schwachsinn ...

sie haben zuviele NTV Dokus gesehen :)

Re: So ein Schwachsinn ...

Bitte wieder die Tabletten nehmen und tief durchatmen. Gehts besser?

Passagiere haben nunmal im Cockpit nichts verloren

zum Glück gibt es nun eine Strahltüre die immer zugesperrt ist und kein Pax darf ins Cockpit. alles macht Sinn.

Re: Passagiere haben nunmal im Cockpit nichts verloren

Welche Art von Strahlen verstrahlt diese Türe? Hoffentlich keine radioaktiven ...

Re: Passagiere haben nunmal im Cockpit nichts verloren

Das wird schwierig mit der Stahltür im Ultraleichtflugzeug...

Du meine Güte!

Warum hat ein UL 2 Steuerknüpperle und ein Auto nur EIN Lenkrad?

Wären 2 nicht besser?

Re: Du meine Güte!

Es gibt aber die Möglichkeit einen Steuerknüppel abzumontieren für Fluggäste. Nur wer geht schon davon aus das der Passagier sowas macht...

Re: Du meine Güte!

Die meisten Flugzeuge, haben das. Ich kenn kein einziges 2-sitziges Flugzeug, daß nicht von 2 Plätzen aus zu steuern wäre.

Re: Re: Du meine Güte!

Wow, interessantes Deutsch.

und wie konnte man das feststellen?


Re: und wie konnte man das feststellen?

das würden SIE sicher nicht verstehen....

Re: und wie konnte man das feststellen?

Stimmt! Das ist eine wahrscheinliche Theorie, aber sicher nicht die einzig mögliche Erklärung.

Re: und wie konnte man das feststellen?

Auf Standard steht es ausführlicher: Das Verbindungsrohr zwischen den Steuerknüppeln war derart verbogen, wie es nur passieren kann, wenn in entgegengesetzte Richtungen gezogen bzw. gedrückt wird.

Re: Re: und wie konnte man das feststellen?

Es waren aber zwei Leute an Bord. Was wenn der Pilot Selbstmord verüben wollte? Was wenn sich das Steuergestänge verhakt hat, was wenn wider erwarten beim Aufprall der Körper einer der Passagiere die Verbiegung herbeigeführt hat. Ganz zu schweigen von den üblichen Verschwörungstheorien. Es gibt hier Wahrscheinlichkeiten, aber keine Sicherheiten.

Re: Re: Re: und wie konnte man das feststellen?

Auf Grund der Verbiegung, kann denke ich schon festgestellt werden, wewr zieht und wer drückt.

Re: Re: Re: Re: und wie konnte man das feststellen?

Nicht unbedingt, da ja die auftretenden Spannungszustände keinem vorhersagbaren Schema zugrunde liegen. Eventuell könnte die Theorie durch Fingerabdrücke bestätigt werden, aber dazu gibt es keine Aussagen der Experten (wahrscheinlich auch, weil bei der Bergung keine klassische Spurensicherung vorgenommen wurde).

Re: Re: Re: und wie konnte man das feststellen?

Lernen's Physik und fliegen!
Vielleicht verstehen Sie es dann!

Re: Re: Re: Re: und wie konnte man das feststellen?

Leider daneben! Forensik ist ein viel allgemeineres Gebiet.

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