Drama bei Treibjagd in NÖ: 21-Jähriger getötet

19.01.2013 | 15:50 |   (DiePresse.com)

Der junge Mann wurde in Unterolberndorf von der Kugel eines 55-jährigen Jägers getroffen. Für ihn kam jede Hilfe zu spät.

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Ein tragischer Jagdunfall ist am Samstag im Weinviertel passiert. Ein 21-Jähriger kam bei einer Treibjagd in Unterolberndorf (Bezirk Mistelbach) durch die Kugel eines 55-Jährigen Jägers ums Leben. Er hatte sich zum Zeitpunkt des Schusses hinter dichtem Gebüsch bewegt und war aus 15 Metern Entfernung getroffen worden, berichtete die Polizei. Der junge Mann starb noch am Unfallort.

An der Wildschweinjagd waren am Samstagvormittag rund 40 Personen, Jäger und Treiber, beteiligt. Laut Polizei trugen alle Signaljacken. Gegen 11.00 Uhr wurde im Bereich eines Güterwegs von den Jägern ein Korridor gebildet, die Treiber sollten das Schwarzwild dorthin drängen.

Der 55-Jährige aus dem Bezirk Korneuburg nahm den Ermittlern zufolge plötzlich einen "dunklen Fleck" hinter dem Gebüsch wahr und feuerte einmal in dessen Richtung. Bei dem "dunklen Fleck" handelte es sich allerdings nicht um ein Wildschwein, sondern um den jungen Treiber, der von der Kugel getroffen wurde. Der Notarzt konnte nur noch den Tod des Mannes feststellen.

Das Landeskriminalamt ermittelt. Der 55-Jährige muss mit einer Anzeige rechnen.

Der Vorfall bildet den traurigen Höhepunkt einer Serie von Jagdunfällen in den vergangenen Monaten. Vor allem in Nieder- und Oberösterreich, aber auch in der Steiermark, wurden seit November des Vorjahres versehentlich Menschen angeschossen und schwer verletzt. Erst gestern war im oberösterreichischen Mühlviertel ein 69-Jähriger durch Schrotkugeln, die sein Bruder auf einen flüchtenden Fuchs feuern wollte, im Gesicht verletzt.

(APA)

 
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79 Kommentare
Oberyn
20.01.2013 01:37
23

Ich kann verstehen,

dass eine gewisse Jagd sein muss.

Es ist einzusehen, dass manche dies gegen Bezahlung tun.

Was ich nicht verstehen kann, sind Menschen, die fürs Töten bezahlen.

Das ist krank und diese Menschen sind, wie man auch in diesem Fall sieht, eine Gefahr für die Allgemeinheit.


Antworten h.s.
20.01.2013 11:24
15

Re: Ich kann verstehen,

und ich stimme Ihnen vollinhaltlich zu. berufsjäger ja, aber diese jagdgesellschaften von trophäenjägern sind mir ein greuel.

PepiTante
20.01.2013 01:15
23

Es...

... steht dem Menschen nicht zu, zu entscheiden, inwieweit ein Tier weniger wert sein soll, als er selbst. Also sind Jäger (auch wenn sie sich Heger nennen) nichts anderes, als Individuen, die eiskalt Leben auslöschen und mit Lust noch dazu! Der ganze Haufen gehört überdacht. Das obliegt der obersten Jägerschaft! Was wird/wurde bisher von dieser Seite getan??? Nichts!

Antworten Sozi vom Dienst
20.01.2013 12:24
9

Jagd wird nicht aus ideologischen Gründen betrieben.

In einer Kulturlandschaft (ohne große Beutegreifer) gibt es zur Jagd keine Alternative. Ganz abgesehen davon, dass Jagd grundsätzlich nicht erfolgt, weil irgendein Viech „weniger wert“ wäre als ein anderes, sondern zur Ernährung.

Aber vielleicht empfindest du Ernährung an sich als etwas Böses, wer weiß.

Antworten Antworten Lagganmhouillin
21.01.2013 11:43
2

Re: Jagd wird nicht aus ideologischen Gründen betrieben.

1. Niemand muß bei uns auf die Jagd gehen, um sich zu ernähren.

2. Warum gibt es wohl keine Beutegreifer? Wer ist daran wohl schuld?

3. Die Behauptung, daß Raubtiere für die Kontrolle des Bestandes z.B. bei Schalenwild sorgen, ist ein Gschichtl. Dafür waren vielmehr Krankheiten und begrenzte Nahrungsresourcen im Winter zuständig, und dafür, daß das nicht mehr der Fall ist, sorgen ja auch die Jäger, gell?

Antworten Antworten ausser parlament
21.01.2013 10:56
1

Re: Jagd wird nicht aus ideologischen Gründen betrieben.

halt baeren und woelfe auch nicht schiessen...

Antworten Antworten bamo64
20.01.2013 16:50
1

Re: Jagd wird nicht aus ideologischen Gründen betrieben.

Um sich und seine Familie zu ernähren muss heutzutage niemand mehr mit dem Gewehr auf die Jagd gehen. Die meisten Jäger sind scharf aufs Abknallen, denn zum Waldspaziergang und zum Genießen der Natur brauch ich kein Gewehr. Dass dann manche vor lauter Tötungsehrgeiz den Treiber nicht mehr von einer Wildsau unterscheiden kann, gibt zu denken. die Wildsau hat Glück gehabt!

Antworten wolf_aut
20.01.2013 11:57
6

Bei der Jagd geht es sicher nicht um Wert oder Nichtwert des des Wildes.

Der Mensch hat seit frühester Zeit gejagt und nicht zur Belustigung sonder um sich zu ernähren. Dass das Jagen später auch etwas abartige Formen angenommen hat ist eher den gelangweilten Adeligen etc. zu verdanken.
Doch auch heute noch wird in erster Linie gejagt um das Wild zu Essen.

Antworten lurch
20.01.2013 10:57
12

Re: Es...

Nun ich bin nicht imstande zu beurteilen, wie weit die Jagd notwendig ist. Noch dazu, wo die natürlichen Feinde von Wildschweinen, bei uns nicht mehr existieren. Und ich will auch kein Bauer sein, dessen Felder von den Wildschweinen umgeackert werden.

Allerdings, daß jemand aufs Geradewohl irgendwo hinschießt, lehne ich absolut ab. Noch dazu, da ja so was kein Einzelfall ist. Ich denke da nur an den Soldaten, der von einem Jäger erschossen wurde. Ist gar nicht so lange her. Offensichtlich wurden daraus keine Konsequenzen gezogen. Was denkt sich da die Jagdbehörde, frage ich mich beklommen. Wahrscheinlich gehört einmal dort ordentlich ausgemistet, damit solche hirnverbrannten Idioten keine Waffe mehr bedienen dürfen!

karl.wandhauser
19.01.2013 23:46
24

Alle Jäger sind blöd

So lautete eine Überschrift in meinem Naturgeschichteheft, weil viele besoffen sind, geil aufs Töten sind, eine eigenwillige Sprache pflegen, einfach sonderbar. Liegt 42 Jahre zurück, gilt abfer bis heute.

Hubertine
19.01.2013 23:43
32

Wo ist da die Generalprävention?

Der Mann gehört mehrere Jahre eingesperrt. Wer auf 15 m Entfernung auf Verdacht schießt, denn ganz offensichtlich hat er das Wildschwein nicht gesehen, gehört aus dem Verkehr gezogen. Im übrigen wäre auch ein Schuß auf ein Wildschwein eine im wahrsten Sinne des Wortes "Sauerei" gewesen. Da er das Wildschwein nicht gesehen hat, hätte er den Schuß auch nicht genau plazieren können. D.h. er hätte das Tier mit hoher Wahrscheinlichkeit krankgeschossen aber nicht getötet. Die Nachsuche bei angeschossenen Wildschweinen, die unbedingt durchgeführt werden muß, gehört zu den wahrscheinlich gefährlichsten Dingen bei Jagden in Österreich.

PepiTante
19.01.2013 22:36
14

ES..

steht dem Menschen nicht zu, zu entscheiden, inwieweit ein Tier weniger wert sein soll, als er selbst. Also sind Jäger (auch wenn sie sich Heger nennen) nichts anderes, als Individuen, die eiskalt Leben auslöschen und mit Lust noch dazu! Der ganze Haufen gehört genau überdacht. Das obliegt der obersten Jägerschaft! Was wird/wurde bisher von dieser Seite getan??? Nichts!
Der Mord an meinem harmlosen Kater, der neben anderen im dichtest bebauten Gebiet mit 12 Kugeln erschossen wurde, ist bis heute nicht geklärt. Ach ha - wer schleicht schon in den frühen Morgenstunden freiwillig herum? Ein Normalbürger wohl kaum.
Übrigens - 300m sind der Mindestabstand für einen Schuss - zumindest im bebauten Gebiet..

NoFanboy
19.01.2013 22:23
19

??? UNFALL ???

Wenn ich mir die Jägerlobby und die österreichischen Gerichte vorstelle, so ist es im schlimmsten Fall ein bedauerlicher Unfall. Nach Jägerart wird es dann vermutlich heißen, dass der 21-Jährige eigentlich an Alterschwäche gestorben ist. Er ist halt beim Umfallen in den Schuß der auf das Wildschwein abgegeben wurde gestolpert.
Großzügigerweise verzichtet der Jäger auf Schadenersatz für das nicht erleget Wildschwein.

NoFanboy
19.01.2013 22:10
11

ALKOHOLKONTROLLE

Ich nehme doch an, dass das was jedem Grenzdebilen sofort einfallen würde, nähmlich die Durchführung eines Alokoholtestes unsere Freunde und Helfer in diesem tragischen Fall auf keinen Fall vergessen haben.

Migranten_Nein_Danke
19.01.2013 22:07
18

Säufer & Tiermörder....

Zuerst die Tiere anfüttern, um sie dann waidgerecht abzuknallen
, betrunken im Wald vom Hochstand fallen und in der Schonzeit Hund und Katz erschiessen...
Oder sich mit nackten Hintern sich auf eine tote Wildsau legen.
Einfach zum Kotzen!

PepiTante
19.01.2013 22:07
8

Es steht dem Menschen nicht zu

zu, zu entscheiden, inwieweit ein Tier weniger wert sei als er selbst. Also sind Jäger (auch wenn sie sich Heger nennen) nichts anderes, als Individuen, die eiskalt Leben auslöschen und mit Lust noch dazu! Der ganze Haufen gehört genau überdacht. Das obliegt der obersten Jägerschaft! Doch - was wird/wurde bisher von dieser Seite getan??? Nichts!
Der Mord an meinem harmlosen Kater, der neben anderen im dichtest bebauten Gebiet mit 12 Kugeln erschossen wurde, ist bis heute nicht geklärt. Ach ha - wer schleicht schon in den frühen Morgenstunden freiwillig herum? Ein Normalbürger wohl kaum.
Übrigens - 300m sind der Mindestabstand für einen Schuss - zumindest im bebauten Gebiet..

Viki Marian
19.01.2013 20:49
24

Ballermann

Ich nehme in Kauf, dass mein Kommentar nicht allen Besuchern dieses Forums schmecken wird: Jagen ist keine Zeitvertreib für irgendwelche Freizeit-Djangos, sondern sollte Berufsjägern mit entsprechender Ausbildung und Qualifikation sowie regelmäßigen Fortbildungsverpflichtungen vorbehalten sein. Das ist einfach zu heikel, und die derzeitige Regelung - wie man sieht - immer wieder problematisch und gefährlich. Ich möchte ja auch nicht am Wochenende im Akutfall von einem Sonntagschirurgen operiert werden, der wochentags irgendetwas ganz Anderes macht - etwa Schuhe verkauft oder Buchhaltung macht (ich weiß, der Vergleich hinkt ein wenig, aber so ganz daneben ist wohl auch nicht).

Antworten Schalk
20.01.2013 06:13
3

Re: Ballermann

völlig daneben!

PepiTante
19.01.2013 20:14
17

Jäger sind für mich

kalte Mörder von Lebewesen. Der Mensch hat nicht das Recht, zu entscheiden, ob ein Tier weniger wert ist als er selbst.
Und hätte der Mensch nicht in die Natur eingegriffen., gäbe es nun die vielen Mutationen auch nicht. - weil die Natur an sich dafür sorgt, dass das Gleichgewicht erhalten bleibt.
Naturvölker jagen NUR für ihr tägliches Mahl.
Nur wir in den angeblich "hochentwickelten" Gebieten sind an Per.ve.rs.i.on nicht zu übertreffen. Mir tut kein zu Schaden gekommener Jäger leid.

egonek
19.01.2013 19:22
54

Jäger - Lustbefriedigung Töten

in diesem Fall gibt es eine menschliche Tragödie, ein Mensch ist tot, eine Familie leidet.

trotzdem, die meisten Jäger sind gestört :

- trotz verstärkter Bejagung vermehren sich die Wildschweine - Intelligenz siegt über Waffengewalt

- Jäger verwechselte vor Jahren Elch mit Wildschwein, zuletzt ein Fohlen..... wenn Gewehre Alkomat hätten, kein einziger Schuß

- die Abschüsse von Hunden und Katzen sind zumeist in der Schonzeit, d.h. die Lust am Töten ist das Hauptmotiv

- Wildschäden in den Wäldern sind nicht Schuld des Wildes, sondern gehen auf die übertriebene Hege zurück , damit's genug zum Töten gibt

- nicht alle Jäger sind impotente Versager und Ersatzbefriediger, aber ein Psychiater könnte den meisten sehr helfen

Antworten Nobodaddy
19.01.2013 21:10
14

Selten dummer Schwachsinn!

Ein Haufen flacher Vorurteile zu einem dummen Brei vermengt. Es gibt über 100.000 aktive Jäger in Österreich. Zwangsläufig sind da Idioten dabei. Trotzdem sind die meisten (zumindest die, die ich kennen gelernt habe) durchaus verantwortungsvoll.

Und "Lust am Töten" können nur Menschen vermuten, die überhaupt keine Ahnung haben.

Bluesman
19.01.2013 19:21
47

Das beweist eigentlich nur

dass der Typ, der den Schuss abgegeben hat, die Hosen voll gehabt hat. Er hat halt gerechnet, dass jetzt der wilde Eber aus dem Busch fährt.

Ein Wildschwein ist zugegeben schon ein gefährliches Tier, wenn es in die Enge getrieben wird-keine Frage, aber wenn man ein Hosenkac.ker ist, dann muß man auf Hasen.-oder Rebhuhnjagd gehen.

Vor ausstellen eines Jagdscheines gehört eigentlich ein Psychotest gemacht-wäre beim Führerschein auch kein Fehler-wenn man schaut, was da für Psychopathen herumfahren.

Antworten Bärenfalle...
19.01.2013 21:28
15

Re: Das beweist eigentlich nur

Korrekt.

Ein Wildschwein ist gefährlich.

Trotzdem wäre es mir neu das man auf Ziele schiesst die nicht klar als solche identifiziert sind.

Das mit dem Psychotest sollte man aber in der Tat auf Autofahrer ausweiten .. und auf Leute mit Kinderwunsch.

public
19.01.2013 19:15
16

ein Einzelfall?

http://m.heute.at/news/oesterreich/noe/art23654,844565,2

und es geht munter weiter ...

Krash
19.01.2013 19:06
38

0,0 Promille für Jäger! Jetzt!

Jeder Normalbürger würde ins Häf'n gehen, wenn er mir scharfer Waffe und Flachmann herumläuft.

Antworten egonek
19.01.2013 20:08
19

Re: 0,0 Promille für Jäger! Jetzt!

das heißt - nie wieder Jagd

ambart47
19.01.2013 18:38
24

Frei nach Thilo Sarrazin: Die Jäger schaffen sich ab!


Jodeldiplomsänger
19.01.2013 18:32
33

Er stand in etwa 15 Metern Entfernung.

Das darf doch nicht wahr sein! 15 Meter Entfernung. Das ist doch direkt vor der Nase!

Und wenn man auf diese Entfernung nicht genau sieht, was sich da bewegt, und dann noch schießt, dann ist das Wahnsinn pur. Kann der nicht warten. Bei 15 Meter Entfernung, muß doch möglich sein zu warten, bis das, was sich bewegt, aus dem Gebüsch kommt und genau erkannt werden kann!

So ein Verhallten läßt sich offensichtlich nur mit Schießwut erklären.

Ich frage mich, werden diese Sonntagsjäger überhaupt irgendwann einer regelmäßigen Prüfung und einem Eignungstest unterzogen?

Oder spielt hier wirklich der erhöhte Alkoholkonsum, wie es "himalaja" berichtet, eine so wesentliche Rolle. Wurde der "Jäger" einem Alkotest unterzogen?

Unfaßbar!


Antworten Graf von Monte Christo
19.01.2013 20:25
8

Re: Er stand in etwa 15 Metern Entfernung.

ich bin zwar Jäger, aber ich stumme Ihnen insofern vollinhaltlich zu, als dass ein Schuß nur auf ein "angesprochenes ( klar identifiziertes) Stück gegeben werden darf und leider bei Treibjagden schon ein gewisser Beuteneid spürbar sein kann. Leider!

Antworten Krash
19.01.2013 19:07
10

Re: Er stand in etwa 15 Metern Entfernung.

Entleeren Sie doch einen Flachmann der mit Tee und Rum gefüllt war und dann sprechen wir uns nochmal.

WM
19.01.2013 18:10
41

Blindschuss?

Zitazt: "Zum Zeitpunkt der Schussabgabe war der 21-jährige Treiber laut Landeskriminalamt von Gebüsch und Dickicht verdeckt. Der 55-Jährige habe den jungen Mann daher nicht sehen können, als er den tödlichen Schuss abgab. Er stand in etwa 15 Metern Entfernung."
Heisst das, Jäger schiessen auf Verdacht? Und schauen dann nachher?

Freeman85
19.01.2013 17:48
29

Die Jägerschaft

sollte vom BH übnommen werden.
Dieser Vorfall zeigt das viele Jäger nicht qualifiziert sind eine Waffe zu tragen.

himalaja
19.01.2013 17:19
47

Tragisch

ich plädiere schon seit Jahren für striktes Alkoholverbot bei Treibjagden. ich kann aus eigener Erfahrung davon Erzählen wie Jäger um 8h morgens mit geladener Waffe im Wald herum getorkelt sind. Eigentlich wundere ich mich dass noch nicht mehr passiert ist. Selbst als Jäger habe ich Sachen erlebt wie vor allem nach einer Treibjagd sich Kollegen fast zu Tode getrunken haben. ich schäme mich dafür.

Antworten doc steel
19.01.2013 18:55
9

Re: Tragisch

so wie sie schreiben, haben sie von der jagd keine ahunug und sind schonbgar kein ausübender.
bei treib-, riegel- drück- und allen anderen mannschaftsjagden herrscht seit je her striktes alkoholverbot. verantwortung dafür hat der jeweilige jagdleiter, dem bei der obligatorischen vorbesprechung so einer jagd ein alkoholisierter waidkamerad auffallen sollte. ist das der fall, hat der jagdleiter das recht und die pflicht so jemand von der folgenden jagd umgehend auszuschliessen.
das wird er auch tun, da er in so einem fall die mitschuld tragen würde. abgesehen wurde bis dato nirgends etwas von alkoholisierung festgestellt. das sind wieder nur ein paar schwachbrüstige argumente von grünen baumküssern und kommunistischen antiwaffennarren, die sich mit solchen postings zu tarnen versuchen.
ich will den jäger der den jungen mann am gewissen hat keineswegs schützen. solchen menschen gehört die jagdkarte auf lebenszeit entzogen und mit mehreren jahren freiheitsentzug bestraft.

Antworten Antworten facts
20.01.2013 09:52
1

Re: Re: Tragisch

Hi hi ... das ist eine nette Theorie auf dem Papier ... in der Realität schaut das anders aus!

Antworten Antworten salvatore1
19.01.2013 22:56
3

Re: Re: Tragisch

ich würde mich nicht als schwachbrüstigen Baumküsser bezeichnen. Aber wenn mir als Jäger auf 15m die leuchtende Pannenweste eines Kameraden nicht auffällt bin ich entweder ziemlich blind, ziemlich tep:pert oder ziemlich voll. Aber sicherlich nicht für die Jagd qualifiziert.
Ich kenne ein paar Jäger die wirklich gut sind und ihren Job als Handwerk verstehen. Vllt besteht die Mehrzahl der Jägerschaft heute aber nur mehr aus schießwütigen Vollpf:osten?

Antworten Antworten NoFanboy
19.01.2013 22:16
5

Re: Re: Tragisch

Wenn das so stimmt, dann kann man Ihrer Meinung nach ja bei jedem Jäger jederzeit einen Alkotest machen ??????

Antworten Antworten Graf von Monte Christo
19.01.2013 20:29
0

Re: Re: Tragisch

Sie habe n sicher recht in vielem, nur das mit den Alkoholischen Getränken ist nicht so ganz richtig. es ist zwar viel besser geworden und der handliche Flachmann gehört zum Glück der Vergangenheit an, aber Bier und/ oder Tee mit Rum sind äugenden meisten Mittagsschüsseltrieben zu haben.

Antworten magni
19.01.2013 18:33
14

Re: Tragisch

leider bringt sich die jägerschaft meist selbst in verruf. obwohl ich selbst begeisterter jäger bin, muß ich doch sagen, dass es einfach zuviel unfähige weidmänner gibt.

Antworten Aeronaut
19.01.2013 18:18
9

Re: Tragisch

Wo in dem Artikel steht eigentlich auch nur ein einziges Wort darüber, dass der Schütze alkoholisiert war? Woher nehmen Sie diese Information? Kaffeesud? Glaskugel?

Antworten Antworten NoFanboy
19.01.2013 22:18
4

Re: Re: Tragisch

Ich nehme mal an, dass er keine sonstigen Krankheiten hat. Wenn jemand mal auf verdacht in ein Gebüsch schießt so muß er wohl besoffen sein - oder er hat eine andere Krankheit mit der er keinesfalls mit einer geladenen Waffe durch den Wald irren sollte.

Antworten Antworten egonek
19.01.2013 20:23
5

Re: Re: Tragisch

es steht Jagd. damit ist es Alkohol

Antworten desperado joe
19.01.2013 17:57
4

Re: Tragisch

NACH der treibjagd ist der alkohol aber eigentlich kein problem (solange danach nicht mit dem auto heimgefahren wird)

public
19.01.2013 17:11
16

8 Monate 3750,- Geldstrafe

waren das damals
http://derstandard.at/1254732?sap=2

Antworten public
19.01.2013 18:46
10

Re: 8 Monate 3750,- Geldstrafe

... mein Kommentar wurde abgeschnitten, durfte man die Jagdlobby bei diesem milden Urteil nicht erwähnen?

Antworten Antworten mcafee
20.01.2013 16:52
0

Re: Re: 8 Monate 3750,- Geldstrafe

Ja so ist das in Österreich die Meinungsfreiheit wird mit füssen getreten.

Antworten mcafee
19.01.2013 18:02
11

Re: 8 Monate 3750,- Geldstrafe

Danke für den link das kann man nicht glauben.Armes Österreich.

Antworten Antworten public
19.01.2013 18:53
10

Re: Re: 8 Monate 3750,- Geldstrafe

8 Monate bedingt, nicht Gefängnis
Ein Jahr danach wurde der Jäger bei der Jagd gesehen, wie wenn nichts passiert wäre.

Ich würde nach so einem "Fehler" nie mehr die Waffe angreifen.

mcafee
19.01.2013 16:56
21

Man sollte nicht jeden Bauern eine Waffe in die hand drücken

Was soll man da noch sagen die Jäger werden jeden tag weniger.

Antworten Aeronaut
19.01.2013 18:19
7

Re: Man sollte nicht jeden Bauern eine Waffe in die hand drücken

Für eine Tastatur gilt Selbiges ...

ZARA 2.01
19.01.2013 16:13
34

Du meine Güte!

Wie soll das bitteschön "passieren" können?
Jeder Jägerschuss ist mit klarer bewusster Tötungsabsicht.
Oder sind erlegte Rehlein "Unfallopfer"?

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