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Haus-Explosion: Verdächtiger nun in U-Haft

01.02.2013 | 17:27 |   (DiePresse.com)

Der 49-Jährige liegt auf der Intensivstation und ist nicht vernehmungsfähig. Er soll in Oberösterreich das Haus seiner Freundin in die Luft gejagt haben.

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Über einen 49 Jahre alten Mann, der in der Nacht auf Donnerstag inOberösterreich ein Einfamilienhaus in die Luft gejagt haben soll, ist noch am Freitag Untersuchungshaft verhängt worden. Einen entsprechenden Bericht des ORF-Radios Oberösterreich bestätigte der Sprecher der Staatsanwaltschaft Wels, Christian Hubmer. Der Verdächtige ist aufgrund seiner Verletzungen nicht einvernahmefähig, der Beschluss der Haftrichterin erging daher schriftlich. In dem bei dem Vorfall fast völlig zerstörten Haus in Fraham im Bezirk Eferding schlief die Lebensgefährtin des Verdächtigen, die auch die Besitzerin des Hauses ist. Sie blieb unverletzt.

Der 49-Jährige liege weiterhin auf der Intensivstation eines Linzer Krankenhauses, so Hubmer. Er sei laut ärztlicher Auskunft mindestens bis Montag nicht einvernahmefähig. Ermittelt werde derzeit wegen Brandstiftung, die Bandbreite reiche allerdings bis zum Verdacht des versuchten Mordes. Genaueres könne man erst sagen, wenn die Brandursache ermittelt sei. Dazu warte man auf ein Sachverständigengutachten. Unklar war, ob die Explosion zum Brand oder der Brand zur Explosion geführt hatte. Auch eine Manipulation an einem Gasrohr stand noch im Raum. Der Schaden wurde auf 350.000 Euro geschätzt.

Hintergrund der Tat könnte die bevorstehende Trennung des Paares gewesen sein. Der 49-Jährige wurde bei der Explosion Donnerstag gegen 1.00 Uhr bzw. dem nachfolgenden Brand schwer verletzt. Die Frau, die im Haus geschlafen hatte, konnte sich unversehrt in Sicherheit bringen. Feuerwehrleute hatten in der Brandruine nach dem Mann gesucht, er wurde kurz vor 7.30 Uhr verwirrt und schwer verletzt einen Kilometer weit entfernt aufgefunden. Das Gebäude wurde völlig zerstört, auch an einem Nachbarhaus entstanden Schäden.

 

(APA)

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