Hundertwassers verschollenes Millionenerbe

09.02.2013 | 16:40 |  Andreas Wetz (Die Presse)

Als der Meister im Jahr 2000 starb, hinterließ er seiner Tochter nichts außer Schulden. Angeblich. Heute legen Dokumente nahe, dass Hundertwassers Vertraute der damals 18-Jährigen nicht die ganze Wahrheit sagten.

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Friedensreich Hundertwasser starb am 19. Februar 2000 an Bord des Luxus-Kreuzfahrtschiffes Queen Elizabeth 2. 1928 in Wien als Friedrich Ernst Josef Stowasser zur Welt gekommen, war er einer der prominentesten und kommerziell erfolgreichsten Künstler Österreichs.

Allein: Von all dem soll – zumindest finanziell – nichts geblieben sein. So berichteten es im Laufe der 2000er-Jahre zahlreiche Magazine und der ORF. So erzählte es der Vorstand der Hundertwasser-Stiftung auch der einzigen Hinterbliebenen, einer unehelichen Tochter. Der Jahrhundertkünstler, so hieß es zu Beginn des neuen Jahrtausends, habe mit seinem aufwendigen Lebensstil all die vorher verdienten Millionen bis auf den letzten Cent durchgebracht.

13 Jahre nach seinem Tod wackelt diese Theorie. Recherchen zeigen Widersprüche auf, legen den Verdacht nahe, dass Hundertwasser zum Zeitpunkt seines Todes zwar nicht über ein üppig gefülltes Bankkonto, aber über eine ganze Reihe anderer und zum Teil erheblicher Vermögenswerte verfügt haben könnte. Vermögenswerte, die dann seiner Tochter im Verlassenschaftsverfahren um den Pflichtteil verschwiegen worden wären. „Wären“ deshalb, weil die Verantwortlichen, die Hundertwasser Privatstiftung und ihr Vorstand, Hundertwassers ehemaliger Manager und Vertrauter Joram Harel, jedwede Schädigungsabsicht bestreiten. Trotz Hinweisen auf das Gegenteil.

Der mögliche Schaden ist enorm. Anstatt angeblicher Schulden geht es um Nutzungsrechte für Hundertwasser-Kunst in nicht abschätzbarem Ausmaß, es geht um Grundstücke in Venedig und Neuseeland, die jeweils zweistellige Millionen-Eurobeträge wert sein könnten, und es geht um die Verwertung des inzwischen um mehrere Millionen Euro verkauften Kunsthauses in Wien, das gegenüber der damals jugendlichen Erbin als wertlos und überschuldet dargestellt wurde.

Im Zentrum der spannenden Geschichte um das Vermächtnis des weltberühmten Künstlers steht eine heute 30-jährige Frau, die einer Beziehung Hundertwassers zu einer Österreicherin entsprang. Bis zu seinem Tod verweigerte der Vater laut Freunden der Familie jeglichen Kontakt zu ihr, überwies jedoch stets pünktlich die Alimente. Nachdem der prominente Maler und Architekt an Bord des Kreuzfahrtschiffes an Herzversagen gestorben war, wagte es der damalige Teenager noch einmal: Gerade 18 Jahre alt geworden versuchte sie, wenigstens posthum in die bunte Welt des Meisters einzutauchen. Und vielleicht, so die Hoffnung, hatte ihr der berühmte Vater sogar etwas hinterlassen.

Hatte er nicht. Als Alleinerbin setzte Hundertwasser in seinem Testament nämlich die von ihm gegründete Stiftung ein. Zwar entstand diese weniger als zwei Jahre vor seinem Tod und wäre damit dem erblichen Pflichtteil (50 Prozent) für die Tochter zuzurechnen gewesen. Nur leider, so stellte es Stiftungsvorstand und Hundertwasser-Manager Joram Harel gegenüber dem Gericht und der Tochter dar, war eben diese Stiftung hoffnungslos überschuldet. Trotz der kolportierten Millionenhonorare für die Errichtung von Bauwerken wie der Therme Blumau soll er kein Geld hinterlassen haben, keine Verwertungsrechte, kein einziges Werk. Die der Tochter vorgelegte Bilanz eines weltweit die Kassen füllenden Künstlerlebens: 44.257,76 Euro für den Viertelanteil am Kunsthaus Wien, 2061,10 Euro Pensionsguthaben und 654,06 Euro für eine Liegenschaft im Waldviertel. Dem gegenüber standen die anhängige Millionenklage eines Unternehmers, eine Kredithaftung für das Kunsthaus in Höhe von 1,5 Mio. Euro und eine Zahnarztrechnung (12.206,13 Euro).

Schlechtes Geschäft

Harel bot der jungen Frau damals 140.000 Euro und ein Bild ihres Vaters aus seinem Privatbesitz an. Aus Respekt vor der Tochter seines Freundes, die gerade den Vater verloren hatte, der sie ihr ganzes Leben lang ignoriert hatte. So soll er es zumindest ihr gegenüber dargestellt haben. Im Gegenzug musste die Tochter auf ihre Pflichtteil-Ansprüche verzichten. Sie willigte ein.

Aus heutiger Sicht wohl ein Fehler. Recherchen im historischen Grundbuch zeigen, dass das angeblich unverkäufliche Kunsthaus Wien, das seinerzeit mit dem Einheitswert bewertet worden war, im Jahr 2010 um satte 4,3 Mio. Euro an die Sans Souci Invest ging. Hundertwassers Viertelanteil war also nicht 44.257,76, sondern über eine Mio. Euro wert.

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Mit der Kredithaftung in Höhe von 1,5 Mio. Euro verhielt es sich ähnlich. Tatsächlich bürgten Hundertwasser und Harel nämlich solidarisch für die Summe, was bedeutet, dass die angeblichen Verbindlichkeiten, sofern sie zum Zeitpunkt des Erbes noch nicht abbezahlt waren, tatsächlich nur 750.000 Euro betrugen.

Luxusimmobilien

Das wahre Vermögen Hundertwassers lag jedoch anderswo. Zum Beispiel in Grundstücken. Dass der Künstler in Neuseeland einen Landstrich besaß, auf dem er sich auch begraben ließ, war zu Lebzeiten bekannt. Nach der Auskunft eines Beteiligten am damaligen Pflichtteil-Verfahren wurde dieses mit folgender Begründung nicht berücksichtigt: Hundertwasser, das behauptete die Stiftung gegenüber der Erbin, sei neuseeländischer Staatsbürger und sein Besitz im Ausland daher für das österreichische Verlassenschaftsverfahren nicht relevant. Eine Anfrage bei den Meldebehörden heute ergibt das Gegenteil: Die österreichische Staatsbürgerschaft des Verstorbenen ist nie erloschen.

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„Die Presse am Sonntag" hat die Tochter des Künstlers in Österreich aufgespürt. Nach außen verbirgt sie ihre Abstammung. Sie arbeitet unter dem Familiennamen ihrer Mutter im wissenschaftlichen Bereich und möchte öffentlich unerkannt bleiben. Nachdem sie sich ihre Pflichtteilsansprüche am vermeintlichen Schuldenberg seinerzeit hatte abkaufen lassen, bereiste sie die Welt auf den Spuren ihres Vaters, traf Freunde und Bekannte von ihm, und erfuhr dabei Erstaunliches. Unter anderem die Tatsache, dass der angeblich nahezu wertlose Dschungel (120.000 Euro) am anderen Ende der Welt (Neuseeland) in Wahrheit ein 370 Hektar großes Strand- und Naturparadies in der Bay of Islands ist. Wert? Schwer zu beziffern. Nur zum Vergleich: Ein mit 61 Hektar deutlich kleineres Grundstück mit Landhaus wird in der Region derzeit für umgerechnet drei Mio. Euro verkauft.

Doch Hundertwasser besaß außerhalb Österreichs noch mehr. Auf der Inselgruppe Giudecca in Venedig steht ein Palazzo mit Fernblick auf den Dogenpalast. Sozusagen im Hinterhof befindet sich ein Park. Das Gelände umfasst fast 18.000 Quadratmeter und ist eine Immobilie für Superreiche. Bereits für deutlich kleinere Objekte werden in Venedig seit Jahren Spitzenpreise erzielt. Derzeit in der Nachbarschaft im Angebot eines Luxusmaklers: Eine viel kleinere Immobilie (1500 Quadratmeter) mit Villa für 7,5 Mio. Euro. Der Palazzo mit Park an der Adresse Fondamenta della Croce gehörte zu Lebzeiten Hundertwassers einer Grüner Janura AG aus der Schweiz. Ihr Alleineigentümer: Friedensreich Hundertwasser.

Die Schweiz-Connection

So steht es in einem Bericht des vom Gericht bestellten Stiftungsprüfers der Hundertwasser-Stiftung. Und in dem Bericht steht noch mehr. Nämlich, dass die 50 Stammaktien des Unternehmens nach dem Tod Hundertwassers „auf dem Erbweg" an die Stiftung gingen (siehe Protokoll am Ende des Absatzes). Und damit wohl ebenfalls dem erblichen Pflichtteil zuzurechnen gewesen wären.

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Doch in der Grüner Janura AG, die heute Namida AG heißt und ihren Sitz seit jeher im schweizerischen Glarus hat, schlummern noch mehr Werte. Etwa die kostbaren Werknutzungsrechte Hundertwassers, die dieser - Kritiker meinen: um Steuern zu sparen - schon vor langer Zeit an seine eigene Firma übertragen hatte. Exmanager und Stiftungsvorstand Joram Harel bestätigte das 2008 in der ORF-Sendung „Kulturmontag". Allerdings stehe die Grüner Janura AG in keinem Zusammenhang mit Hundertwassers Erbschaft. Zitat aus einem Fax: „Die Stiftung hat damit nichts zu tun und lukriert daher auch nichts."

Ein klarer Widerspruch zu den Angaben seines eigenen Stiftungsprüfers. Und ein Widerspruch zur von der Steuerberatungskanzlei Hübner & Hübner durchgeführten Unternehmensbewertung von Harels ehemaligem Einzelunternehmen Joram Harel Kunstmanagement. In dem Gutachten hielten die Prüfer fest: „Herr Harel verfügt über die alleinigen Verwertungsrechte der Werke Friedensreich Hundertwassers auf unbegrenzte Zeit." (siehe folgendes Dokument)

 

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Warum die unschätzbar wertvollen Rechte mit dem Hundertwasser-Geschäft danach sogar in Harels eigenen Bilanzen auftauchen, obwohl sie doch eigentlich bei der Grüner Janura lagen, wollte Harel auf Anfrage der „Presse am Sonntag" genauso wenig beantworten wie die übrigen offenen Fragen. Über seinen Anwalt Georg Zanger, der ihn schon gegen Hundertwassers Tochter im Verlassenschaftsverfahren vertrat, ließ er nur pauschal ausrichten, dass die „dargestellten Vorwürfe unwahr sind". Als Beleg dafür legte er den Einstellungsbescheid für ein Ermittlungsverfahren wegen Betrugs bei der Staatsanwaltschaft bei. Die Begründung der betrauten Staatsanwältin lautet - trotz der genannten Fakten - so: „Die Einstellung erfolgte, weil kein tatsächlicher Grund zur weiteren Verfolgung besteht." Ein Fortführungsantrag ist anhängig.

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99 Kommentare
 
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die Untätigkeit

unserer Staatsanwälte ist einfach unfassbar. Einstellung weil kein Grund zur Verfolgung bestünde. Na vielleicht würde die werte StA mal ihren Job machen und ermitteln, bei all den Ungereimtheiten. Aber da müsste man für sein Geld ja was tun und das verursacht bei den meisten Beamten offenbar körperliche Schmerzen.

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Wer in diesem Land

Geld und Macht besitzt braucht die Justiz nie zu fürchten .
Ein Bruder hilft dem anderen gerne schließlich steckt man ja unter derselben Decke.

Re: Wer in diesem Land

...na, bitte nicht...
nicht so rücksichtslos ehrlich...
des is so traurig!!!

Re: Re: Wer in diesem Land

Tja, seit 1946 müssen halt die Österreicher das "Brüder reicht die Hand zum Bunde" als Hymne runterjodeln. Die wissen seither wo´s und wie´s lang geht ...

Der als Camouflage damals ausgelobte Preis für eine Schoitlbergertextvariante war halt dafür da um das Textfeigenblatterl der Mami der beiden Buberln "unter´s Volk zu bringen" ...

Na, ist Ihnen diese Tatsache nicht bekannt?

DAS ist ein Stiftungskandal ohnegleichen in der ROTEN Reichshaelfte (90%...)

Nicht die Oma des 3. NR Praesidenten....

So ein Nonsens

Kunsthaus Wien GmbH, Joram Harel
Kreativität, Engagement und Erfahrung ...
1. Mein stärkster Vorteil als Kunde der Rechtsanwaltskanzlei Dr. Zanger ist:
Kreativität, Engagement und Erfahrung

2. Ich fühle mich im Team "Zanger bewegt":
beschützt, vertreten

3. Für mich bedeutet der Slogan: "Zanger bewegt":
Lebendigkeit, Aktivität

 

Joram Harel

das zeigt gut das Verhältnis

Re: So ein Nonsens

Sie müssen ja in Geld schwimmen?!?

Der Betrug von Harel

gegenüber Hundertwasser besteht darin, dass Hundertwasser geglaubt hat alle Werte sind sicher in der Stiftung um seine Ideale posthum zu verwirklichen. In Wirklichkeit ist es aber so, dass die Perlen des Vermögens in einer Briefkastenfirma geparkt sind, die tatsächlich vor den Augen des Stiftungsprüfers Mag. Hengstberger (Hübner & Hübner) jederzeit aus der Stiftung um 40.000 Euro an Harel privat verkauft werden könnten. Da der Stiftungsprüfer es akzeptiert hat, dass Harel diese Briefkastenfirma mit 40.000 Euro in der Stiftungsbilanz bewertet hat. Der reale Wert der Grüner Janura AG liegt jedoch im zweistelligen Millionenbetrag. Dr. Strohmayer (Hübner & Hübner) hat 1995 die Joram Harel GmbH bewertet. Allein die Verwertungsrechte hat er damals mit 1,5 Millionen Euro bewertet. Jahre später ist Dr. Strohmayer selbst als Vorstand in der Stiftung und bewertet die Grüner Janura AG in der auch die Verwertungsrechte liegen (gemeinsam mit Harel) in der Stiftungsbilanz um 40.000 Euro, obwohl er Jahre zuvor als Wirtschaftsprüfer (Hübner & Hübner) die Verwertungsrechte mit 1,5 Millionen bewertet hat.

weitere Skurillität:

Mag. Norbert Haslhofer hat als gerade nicht mehr Staatsanwalt für Harel bei diesem strafrechtlichen Ermittlungsverfahren (protokolliert) interveniert – immerhin hat Harel die Verhörfragen – warum auch immer – vorab per Akteneinsicht bekommen können. – Recherchen der Staatsanwaltschaft wurden nicht bekannt und das Ermittlungsverfahren eingestellt – tr

Re: Der Betrug von Harel

Eine Bagasch ist das, zuerst ergaunert sich Joramlump die Millionen und dann besticht er damit dreist die Justiz. Vorallem, dass dieser Prozess schon durch soviele Instanzen ging und harel es immer wieder gelungen ist sich einzukaufen, zeigt meiner Meinung nach wie tief dieser Justiz-Korruptionssumpf ist. Was muß passieren, daß die Justiz hier Wahrheitsfindung betreibt und ordnungsgemäß prüft. Wann wird in Österreich das Voljk und der ehrliche Bürger endlich einmal anständig vertreten? Müssen wir erst auf die Barrikaden, brauchen wir einen Mob, müssen Autos brennen? Was ist los in diesem Staat? So eine Sauerei und die Justiz schaut seelenruhig zu. Ich wünsche der Tochter alles Gute und dass sie ihr Recht und die Millionen bekommt.

Re: Der Betrug von Harel

Die ganze "Hundertwasser Gemeinnützige Privatstiftung" besteht ja nur aus Harel, seiner leiblichen Tochter und Dr.Strohmayer.
Ihre einzige Aufgabe besteht darin, Millionen unter den wohwollend geschlossenen Augen unserer Behörden ins Ausland zu verschieben.
Noch etwas:
Jeder, der ein wirklicher Freund Hundertwassers war und seiner Tochter begegnet ist, weiß, dass er auf sie ungeheuer stolz gewesen wäre, hätte er sie noch erleben dürfen: eine junge bescheidene, altruistische Ökologin, die all das Positive verkörpert, das er selbst sein wollte, wofür er selbst eingetreten ist. Dass sie den Mut hat, gegen Harel aufzutreten, der das wahre Bild Hundertwassers ständig verzerrt, gegen den unsere höchsten Instanzen bisher versagt haben, sollte die Bewunderung aller verdienen. Außerdem ist sie ihrem Vater wie aus dem Gesicht geschnitten.


...wen wunderts?!

da gabs doch schon in der vergangenheit mehrere ungereimtheiten...

1. die urheberrechtssache zwischen hundertwasser (damals vertreten durch harel) und prof. krawina dem tatsächlichen architekten des hundertwasser-krawina-hauses...
2. die sache mit dem KunsthausWien (angebliche steuer-ungereimtheiten, freunderlwirtschaft, günstlingswirtschaft, immobiliengeschäfte mit der stadt wien)

diese neue kausa ergänzt das protfolio des harel und bringt es somit ganz schön zu neuem glanz.

hoffentlich wird die erbin von der justiz nicht wieder im stich gelassen... wie so viele bürger die sich nicht zu wehren wissen, kein geld für lange prozesse oder keine lobby haben.

wo bleibt da der anstand?!

Re: ...wen wunderts?!

... na, wo soll der Anstand denn schon bleiben? Wohl im Umstand ... Und der Umstand ist eben so beschaffen, dass der für die Katz ist. Na ja, und die beißt sich halt lieber in den eigenen Schwanz als dass sie das Mausen unterbleiben lässt ...

Haben´s des verstanden?

Die 'großen Söhne' Österreichs

leben und versteuern ja offenbar meist im Ausland und ich verstehe nicht, wie sich Politiker mit solchen dann auch noch 'schmücken' können.- Jürgens und Lauda sind auch solche und ich habe weit mehr Hochachtung vor einem 'Normalverdiener', welcher in seiner Heimat brav seine Steuern und Sozialabgaben zum Wohl der Allgemeinheit entrichtet, als für diese Schmarotzer, welche womöglich wenn es nicht mehr gut geht, in den Sozialstaat zurückkehren (H.Berger z.B.) Hoffentlich bekommt die Tochter ihr Recht !

Verzicht unterschrieben

vermutlich verjährt, da fährt die Eisenbahn drüber.

Und offensichtlich hatte Hundertwasser kein Interesse an seiner Tochter (warum wissen wir nicht) aber es wäre meines Erachtens zu respektieren.

Re: Verzicht unterschrieben

Der Kontakt an Hundertwasser direkt war ihr nicht möglich sondern musste immer über Harel laufen, welcher jeden Brief zurückschickte.

Bei einem Besuch in Neuseeland fand sie heraus, dass es Harel VERBOTEN hatte dass ihr Vater mit ihr Kontakt aufnehmen durfte, obwohl er in den 1990ern sehr wohl "Interesse" an ihr gehabt hat!

- Nur hatte er sich durch die enge Bindung an seinen Manager sein eigenes (goldenes) Gefängnis geschaffen.

Re: Verzicht unterschrieben

trotzdem hat sie ein recht auf ihren pflichtteil! und sie wurde offenbar diesbezüglich belogen!

Re: Verzicht unterschrieben

Gegen Harel hatten selbst hartgesottene Geschäftsleute keine Chance, geschweige denn der sensible Hundertwasser. Hundertwasser wurde vermutlich von Harel oft in die Irre geführt und/oder erpresst. Welchen Grund sollte es geben, dass der eigene Vater keinen Kontakt zu seiner leiblichen Tochter pflegte – und das von Anfang an? Und genau für solche Fälle gibt es einen Pflichtteilsanspruch, um Missbrauch im Erbwesen einen Riegel vorzuschieben. Der Anspruch der Tochter und die Betrugsvorwürfe gegen Harel sind noch nicht verjährt.



2) Hundertwasser wollte, dass das gesamte Vermögen in die Stiftung kommt und dort bleibt, damit seine Ideale vom ökologischen Leben und junge Künstler gefördert werden, z.B. durch Preise, wie dies auch in den Stiftungssatzungen formuliert ist. Der allein entscheidungsbefugte Stiftungsvorstand Joram Harel hat dies aber nicht umgesetzt - mit der Begründung die Stiftung sei nicht aktiv, weil in der Stiftung keine Werte schlummern (siehe Youtube „JoramHarel.3gp“) http://www.youtube.com/watch?v=HmGbHWpayRM

EIN SKANDAL...

wenn das was Sie da schreiben alles tatsächlich stimmt und wenn das video/youtube-link echt ist, dann kann doch die justiz nicht noch länger wegschauen!?

bitte, justitia, dreh dich wieder zum parlament und schau EIN MAL hinein - und auch zum justizpalast! auf der ringstraße siehst eh nichts illegales - außer auto-raser... und das kann die polizei erledigen!

Re: Verzicht unterschrieben

Aufgrund von Betrug? Vielleicht doch nicht?

Österreich und ihre Behörden Haberer

Notare, Justiz, Anwälte Gutachter alles was nicht niet und nagelfest ist, wird gestohlen.

Die schwarz Braune Unmoral hat sich tief eingefressen und die Roten und Blauen sind auch um nichts besser.


sie haben die politiker vergessen...

z. b. landeshauptleute.

würde mich interessieren welche vermögen die in den letzten jahren angehäuft haben und ob das mit dem einkommen eines landeshauptmannes/landeshauptfrau überhaupt möglich ist legal zu erwirtschaften...

hmmm...

Der Sinn der

Sparbuchanonymität: schwarzgeldwaschen und erben legen?

ich bin.....

......für Offenlegung aller Vermögenswerte von Richtern und Anwälten........dort ist unglaubliche Korruption am Werken und denen steigt niemand nach...... wer kontrolliert Korruption bei Gerichten und Anwälten?

Bedenklich

Stiftungen nehmen in Österreich eine gewisse Eigendynamik an, die nicht selten dazu führt, dass Stiftungsgeber und seine Nachkommen erheblich benachteiligt werden können.

Hier sieht es danach aus, dass das Verlassenschaftsvermögen nicht zur Gänze bekannt war, aus welchen Gründen auch immer, und daher eine Anfechtung des Pflichtteilsabkommens begründet erscheint!


jede Generation hat ihre "Ideale"

Im Kalke Village tauchte er immer wieder in besonders schleissigen Hausschlapfen auf. Einmal hab ich bobachtet, wie er einem Touristen die sündteure Kamera aus den Händen schlug. Der erschrockene Wien Besucher hat sich dann noch tausendmal für seine „Untat“ beim Meister entschuldigt. Diese emotional-dumme Ausrasterei hab ich nie begriffen. Der Schöngeist war eine undisziplinierte Rabiatperle. Wie der Qualtinger. Ein besonderer Gewalttäter wenn ihm irgendjemand nicht zu Gesicht stand.

Dem "Hundsi" sein Geiz war schon zu seinen Lebnszeiten legendär


 
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