Unfall in Badewanne: Sechsjährige in Salzburg gestorben

05.03.2013 | 16:24 |   (DiePresse.com)

Der Vater hatte das Mädchen im Pongau leblos in der Badewanne gefunden. Sie wurde ins Spital geflogen, wo sie im Schockraum gestorben ist.

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Ein sechsjähriges Mädchen ist am Montagabend von seinem Vater in Filzmoos im Salzburger Pongau leblos in der Badewanne gefunden worden. Nachdem die Eltern, Rettungskräfte und Notärzte Erste Hilfe geleistet hatten, wurde es mit einem Rettungshubschrauber in das Landeskrankenhaus Salzburg gebracht. Doch die Ärzte verloren den Kampf um das Leben der Patientin. "Das Mädchen ist bei uns im Schockraum verstorben", sagte eine Spitalsprecherin am Dienstag.

Der Zustand der Sechsjährigen war zur Zeit der Einlieferung ins Krankenhaus kritisch. Die Gerichtsmedizin müsse nun die Todesursache klären, hieß es aus dem Spital.

Das Mädchen hatte gemeinsam mit ihrem zweijährigen Bruder ein Bad genommen und in der Wanne gespielt. Den Angaben der Eltern zufolge waren die Kinder nur einige Minuten unbeaufsichtigt.

Die Unfallursache muss noch ermittelt werden. "Von polizeilicher Seite werden Erhebungen und Befragungen durchgeführt", sagte Polizeisprecher Erwin Resch. Derzeit würden aber keine Hinweise auf ein Fremdverschulden vorliegen. Den geschockten Eltern wird eine psychologische Betreuung vom Kriseninterventionsteam des Roten Kreuzes angeboten.

(APA)

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7 Kommentare

wie kann man zwei kleinkinder auch nur minuten unbeaufsichtigt in der wanne lassen?

anscheinend kommen manche eltern schon gehirnamputiert auf die welt.

Vernachlässigung

der elterlichen Aufsichtspflicht in zwei Fällen.

Re: Vernachlässigung

Sie waren dabei ?

Re: Re: Vernachlässigung

wenn ich dabei gewesen wäre, gäbe es keine Zeitungsmeldung, Sie Gscheitl! Wie's scheint haben Sie keine tieferen Kenntnisse im Umgang mit Kindern...

Re: Re: Re: Vernachlässigung

Tiefere Kenntnisse..nicht wirklich.
Nur zwei aufgeweckte, selbstverantwortliche Kinder großgezogen, die mittlerweile ( offensichtlich rein zufällig und glücklicherweise ) junge Erwachsene sind .

Re: Re: Vernachlässigung

Dazu muss man nicht dabei gewesen sein. Wenn jemand sein Kind leblos in der Wanne "gefunden" wird, war es offensichtlich alleine im Bad und das ist ein absolutes No-Go. Kinder ertrinken so schnell und lautlos, dass man sie nur schützen kann, wenn man sie keine Sekunde alleine im Wasser lässt und alles, was einen irgendwie ablenken könnte (zB Handy) ignoriert.

Trotzdem natürlich total tragisch, wenn so etwas passiert und was die Eltern jetzt durchmachen ist die Hölle.

Re: Re: Re: Vernachlässigung

right. ich habe das sozusagen getestet. ich bin neben der Badewanne gesehen und habe meinem Sohn beim Pritscheln zu gesehen. Weil er noch kleiner war , hat er irgendwie das Gleichgewicht verloren und ist unter Wasser gerutscht, kein Ton, keine Abwehrbewegung nur weitaufgerissene Augen. eh klar ich habe ihn gleich herausgeholt und habe dann bestätigt gesehen, dass man bei Wasser immer daneben stehen und schauen muss. das hat vermutlich einem seiner Brüder, der ins Pool gefallen ist, das Leben gerettet. auch da kein Ton.

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